Joachim Kath - Das vitale Ich

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DAS VITALE ICH ist wichtig für die Gestaltung des Lebens. Das Ich bezeichnet die eigene, ganz individuelle Identität. Sein Zustand ist fundamental für die Vitalität. Wer wünschte sich nicht, volle Lebenskraft zu haben? Das Ich ist die Instanz in der Psyche, die für die Wahrnehmung und Überprüfung der Realität zuständig ist. Außerdem ist es für die Steuerung der Schutzfunktionen und Abwehrmechanismen verantwortlich. Beispielsweise für die Vermeidung von Affekten, die mit Angst, Schuld, Scham oder Minderwertigkeitsgefühlen einhergehen.
Eine der größten Herausforderungen unserer Zeit ist es für den Einzelnen, die Kraft und Disziplin aufzubringen, wachsam zu sein. Denn das Vertrauen in sämtliche Institutionen hat aufgrund der Vorkommnisse und Krisen arg gelitten. Hinzu kommt als unterschätzte Bedrohung, dass unser Real-Ich durch das Digital-Ich, wie es in Solzialen Netzwerken vorkommt, massiv gedrängt wird, zum virtuellen Doppel-Ich zu mutieren. Dieser bereits in sämtliche Medien und beim Sammeln unserer persönlichen Daten in vollem Gange befindlicher Prozess der totalen Kommerzialisierung und Überwachung lässt sich kaum aufhalten. Aber er kann in gwünschte Bahnen gelenkt werden, wenn es uns gelingt, unser vitales Ich weiter authentisch und lebenskräftig zu erhalten.
Menschen mit vitalem Ich haben gesundes Selbstbewusstsein, Fairness und Gelassenheit. Sie lassen sich nicht vom virtuellen, digitalen Ich vereinnahmen. Sie wollen weiterhin ihre Entscheidungs-Autonomie behalten, Regeln anzunehmen oder abzulehnen. Dafür sind sie bereit, sich verlässliches Wissen und Informationen aus der realen Welt anzueignen. Ihnen ist klar, dass das Internet in der Kommunikation einerseits Vorteile bietet, andererseits aber auch Daten für personalisierte Werbung nutzt. Die Entwicklung hin zum Doppel-Ich, real und digital, mit allen seinen verdecktenGefahren der Beeinflussung, lehnen sie ab.

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Auf die Frage, wo ein Heiratsantrag erfolgen sollte, stellen sich 41% dies bei einer beson-deren Gelegenheit vor. Also im Urlaub oder spontan bei einem Waldspaziergang. Oder auch in einem Restaurant bei Kerzenschein und vielen Rosen. Das dass Finanzielle geregelt ist und das Paar sich einig ist, ist den meisten sehr viel wichtiger als die Anwesenheit von Zeugen, also Freunden oder Verwandten. Vor der Frau auf die Knie fallen müssen die Männer auch nicht mehr, auch wenn es mehr Männer als Frauen glauben. Die richtigen Worte zu finden, ist sicherlich angebracht. Gerade wenn sie beim Schwiegervater um die Hand der Tochter anhalten, was 23% der Männer für wichtig halten, aber nur 20% der Frauen.

Was ist Eifersucht?

Nicht nur die Liebe, auch die Eifersucht unterscheidet sich evolutionsbedingt ganz erheblich bei den Geschlechtern. Die Männer haben eine erhöhte Motivation, sexuelle Untreue durch die Partnerin zu erkennen. Dazu haben sie handfeste Gründe, denn ein nicht geringer Prozentsatz mit hoher Dunkelziffer sind untergeschobene Kinder. Ganz interessant ist in diesem Zusammenhang die Beobachtung, dass die Familie der Mutter gleich sofort nach der Geburt besonders viele Ähnlichkeiten des Nachwuchses mit dem Vater erkennt. Mehr jedenfalls als die Familie des Vaters, die sich bei solchen Feststellungen unbewusst deutlich zurück hält.

Die Frauen konzentrieren ihre Eifersucht bevorzugt darauf, Anzeichen tiefer emotionaler Zuneigung des Partners zu anderen Frauen zu entdecken. Selbst ein aus ihrer Sicht zu enges Verhältnis des leiblichen Vaters zu den gemeinsamen Töchtern vermag sie manchmal zu irritieren. Das ist im Unterbewusstsein deshalb so angelegt, weil für sie das Verlassen, vor allem auch noch mit Nachwuchs, schon immer einen erheblich größeren Einschnitt in ihr Leben bedeutet hat. Frauen mit Kindern hatten und haben definitiv eingeschränkte Chancen, wieder einen neuen Partner zu finden. Heute wird aufgrund der Berufstätigkeit und finanziellen Unabhängigkeit der Frau ein Scheitern von Ehen und Partnerschaften nicht mehr als ganz so gravierend angesehen, aber das Erleben von stärkeren Eifersuchtsgefühlen bei der Entdeckung länger andauernder Untreue ist geblieben.

Liebe ist Lernen

„Wir lernen nur von denen, die wir lieben“ hat Johann Wolfgang von Goethe gesagt das deutsche Genie aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Ein weiser Satz, ein wahrer auch, der heute nach wie vor gelten könnte, aber praktisch kaum noch gilt. Die gelebte Konfrontation zwischen Eltern und Kindern sowie zwischen Lehrern und Schülern setzt sich fort im Beruf und in den Beziehungen. Alle meinen schon alles zu wissen, alles zu können. Jeder erwartet vom anderen unterhalten zu werden. Wenn schon nicht das, dann wenigstens finanziert. Dass die Liebe dabei leicht auf der Strecke bleiben kann, weil die Partner schnell nicht mehr den hochgeschraubten, medial orientierten Idealen entsprechen, ist nahezu zwangsläufig. Wo die Liebe nicht die Zeit hat, sich zu entwickeln, stirbt sie und bei denjenigen, die ihr Leben für einen Film halten, hat sie überhaupt keine Chance.

„Wir sind alle zum Lieben geboren. Es ist der Sinn unseres Seins und sein einziger Zweck“ ist eine Formulierung von Benjamin Disraeli, Earl of Baconsfield, dem britischen Schriftsteller und von seiner Einstellung her liberal-konservativen Politiker, der bis 1880 Premierminister von Großbritannien war. Kann man es schöner und umfassender ausdrücken?

Was tun, wenn man verlassen wird?

In unserer Zeit ist die Erfahrung, verlassen zu werden oder jemand zu verlassen, allgegenwärtig. Wobei nach wie vor das eine mehr schmerzt als das andere. Ja, es kann entsetzlich weh tun und bekanntlich spüren wir den Schmerz vor allem bei uns selbst. Dennoch finden Evolutionsforscher, der Liebestrieb hätte den Vorteil, sich auf einen Partner zu konzentrieren und in Ruhe Nachwuchs zu zeugen und aufzuziehen. Beides findet heute bekanntlich nicht mehr in dem gewünschten Maße statt. Beim Verlassenwerden gibt es die zwei Phasen Protest und Resignation.

Was ist sinnvoller? Entweder den geliebten Menschen zurückgewinnen zu wollen, oder aber aufzugeben und sich nach einem neuen Partner umzusehen? Es gibt auf diese Fragen keine generellen Antworten. Vor allem kommt es darauf an, zu berücksichtigen, dass wir leicht dazu neigen können, gerade solche Personen zu vergöttern, die uns die kalte Schulter zeigen. Sie erscheinen umso begehrenswerter, je weniger sie erreichbar sind. Haben unsere Versuche keinen Erfolg, sinkt unser Dopaminspiegel und jeder Zweite bekommt leichte Depressionen. Bei Liebeskummer sind wir nicht fähig, klar zu denken und deshalb kommen auch gute Ratschläge von außen nicht wirklich an.

Was also tun? Nun, Trauer ist immer der Preis, der bei einer Trennung bezahlt werden muss, vom Expartner genauso wie vom Verlassenen. Diejenigen, die gegangen sind, waren nur schon einen Schritt weiter als diejenigen, die verlassen worden sind. Ich halte nicht allzu viel davon, das Rad immer wieder zurückzudrehen. Es gibt ja sogar Paare, die sich erst scheiden lassen und nach einiger Zeit wieder heiraten. Weil das Vertrauen massiv zerstört wurde, nicht nur einige Male, sondern in einem länger andauernden Prozess und diese Tatsache immer im Bewusstsein bleibt, sind solche Entscheidungen problematisch. Nein, man sollte die Kraft zu einem Neubeginn finden, also alles wegwerfen, was an den verflossenen Geliebten erinnert und jeden Kontakt zu ihm oder ihr vermeiden. Jedenfalls dann, wenn man im Streit auseinander gegangen ist. Hat man sich jedoch gütlich getrennt, oder muss sich wegen der Kinder sowieso ständig absprechen, ist es sehr sinnvoll, eine Portion Gelassenheit in der Kommunikation zu zeigen. Natürlich, Gefühle sind nicht so einfach zu kontrollieren und schon gar nicht, wenn man zu Hause sitzt und grübelt. Deshalb in die Natur, zum Sport, unter Menschen, wann immer es geht. Wer nur anderen nachläuft, hat oft auch das Nachsehen! Hörigkeit ist die übersteigerte, oft nur eingebildete Abhängigkeit, ein Begriff aus dem Feudalismus des Mittelalters und seiner Leibeigenschaft, der in unserer freiheitlichen Gesellschaftsordnung nichts mehr zu suchen hat.

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