Lea Loseries - Iria - Blut wie Regen

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Ihre Rückkehr nach Iria bringt einige beunruhigende Veränderungen für Leo und Marie mit sich: Schlimm genug, dass die Anfeindungen im Volk immer aggressiver werden. Doch zu allem Überfluss hat sich auch noch ihr Freund Jonas in den Kopf gesetzt, nach seinem verschollenen Vater zu suchen.
Werden die vier Freunde Hedwig, Jonas, Leo und Marie sich der Herausforderung stellen? Oder sind sie nicht bereit, ihr Leben für den Erzfeind aufs Spiel zu setzen, der ganz nebenbei Jonas Vater ist?
Das blutige Spiel beginnt.

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das ungeduldige Gesicht seiner Chefin, Professor Ferono. Ihr Blick sagte alles. Er

war eingeschlafen, hier, im Lehrerzimmer. Wie das nur? Aber die Angelegenheit,

wegen der Professor Ferono ihn sprechen wollte, schien wichtig zu sein, sodass ihm

eine peinliche Szene erspart blieb. „Ist der Satz Englischbücher für die neue fünfte

Klasse endlich geliefert worden? Ich warte schon seit Tagen darauf.“ Er stöhnte. „Ja,

kann sein.“ Ihm war gerade nicht nach nachdenken zumute. Da fiel ihm wie von

selbst etwas ein. „Doch, warte mal. Ich glaube, da ist ein Paket angekommen, unten

in der Eingangshalle.“ Ohne ein weiteres Wort abzuwarten, verschwand Professor

Ferono. Sie hastete in den großen, mit rotem Teppich ausgekleideten Raum, der nur

durch die an den Wänden hängenden Fackeln und dem eisernen Kronleuchter erhellt

wurde, der einige Zentimeter von der Decke baumelte. Das Licht war warm und

gemütlich. Angestrengt suchten ihre Augen den Fußboden nach einem Paket ab. Und

fanden es. Dort stand es, direkt in der Mitte. Sie lief darauf zu, stolperte, fing sich

wieder. Dann nahm sie eine Schere aus der Tasche ihres roten Lehrerumhangs und

ritzte damit das Klebeband auf, mit dem das Päckchen sorgfältig verschnürt worden

war. Das gelang ihr nicht sofort. Noch während sie daran herumbastelte, hörte sie,

wie in einem der beiden Türme eine Tür knallte. Danach vernahm sie, wie Schritte

die Treppe hinunter polterten. Sie musste nicht einmal aufsehen, um zu wissen, dass

es ihr Neffe war. „Was ist das?“ Interessiert kam Jonas auf sie zu. „Englischbücher.“,

antwortete Professor Ferono knapp und hoffte, ihn mit dieser Auskunft in die Flucht

zu schlagen. Doch weit gefehlt. Stattdessen gab Jonas ein langgezogenes „Aha“ Von

sich und fragte: „Kann ich dir helfen?“ Wenig später standen sie beide da und

versuchten das Paket zu öffnen, während Lisa Frau Igwanodow, der Reinigungskraft

der Schule, zur Hand ging, um alles für die Rückkehr der anderen Schüler

vorzubereiten. Nach zehn Minuten hatte Jonas Ungeduld gesiegt und verleitete ihn

dazu, so sehr an dem Deckel zu ziehen, dass er schließlich mit einem ekligen Ritsch

aufsprang. Dabei rief er triumphierend „Ha!“ Gerade wollte er nachschauen, ob die

Englischbücher der neuen fünften Klasse genauso hässlich waren wie seine eigenen,

als ihn ein Geräusch stutzig machte. In dem Karton knisterte und raschelte es. Es war

ein Geräusch, als würden abertausende Blätter aneinander gerieben werden. Dann sah

er verdutzt zu, wie aus dem offenen Karton plötzlich ein Schwarm kleiner, blauer

Terminkalender herausflog. Zuerst hielt er sie für Drohnen, doch dann musste er

schreckensbleich feststellen, dass es sich tatsächlich um kleine Papierheftchen mit

silbernen Flügelchen handelten, die sich innerhalb weniger Sekunden im ganzen

Raum ausgebreitet hatten und ihn mit ihrem unverwechselbarem Rascheln erfüllten.

„Tolle Englischbücher. Warum hatten wir so welche nicht?“ Kopfschüttelnd musterte

er seine Tante, die mit offenem Mund versuchte, die kleinen fliegenden Dinger

wieder einzufangen. „Aber… das hatte ich doch gar nicht bestellt!“ Doch für Reue

war es jetzt zu spät. Schon ließ sich ein kleiner Terminkalender auf ihrer Schulter

nieder. „Guten Tag.“, die Stimme war sanft und hoch, „Der Terminkalender ist stets

zu Ihren Diensten.“ „Können die sprechen?“ Jonas kam aus dem Staunen gar nicht

mehr heraus, während er die kleinen Flugkörper fasziniert anstarrte. „Was ist denn

hier los?“ Gerade war Lisa in die Halle gekommen und konnte über das Chaos, das

sich da vor ihr erstreckte, nur entgeistert den Kopf schütteln. „Wer hat hier gerade

geredet? Jonas, warst du das?“ „Nein… das war der Terminkalender!“ Und schon

ließ sich ein weiteres kleines Flugobjekt auch auf Lisas Schulter nieder und sprach

sie mit derselben Formel an wie zuvor Professor Ferono. Lisa konnte ihren Augen

nicht trauen. „Was soll denn das?“, fragte sie perplex, „Kommen wir so oft zu spät,

dass du eine Armee von Terminkalendern auf deine Schüler loslassen musst?“ „Das

muss ein Missverständnis sein!“ Verzweifelt warf Professor Ferono die Arme in die

Luft. „Die Lieferung ging bestimmt an jemand anderen!“ „Viel Spaß beim

Zurückschicken. Die fängst du nie mehr ein.“, sagte Lisa trocken und verließ

kopfschüttelnd den Raum.

Er hatte alles bestens vorbereitet. In seiner rechten Hand hielt er eine Taschenlampe

und in seiner linken ein Karte. Nur für den Fall, dass er sich entgegen seiner

Erwartungen verlaufen sollte. Aber das würde nicht passieren. Er kannte diesen Wald

in- und auswendig. Auch über seine Bewohner hatte er genug Informationen

gesammelt, um ihnen endlich einmal selbst begegnen zu können. Das würde die

Forschung in diesem Land immens vorantreiben. Und er wäre derjenige, dem man es

zu verdanken hätte. Selbstsicher strich Tilo sich eine lockere Haarsträhne aus der

Stirn. Einer seiner potenziellen Kunden hatte dafür gekämpft, ihn mit einem Team

erfahrener Jäger auf seiner Mission unterstützen zu dürfen. Als ob er das nicht selbst

schaffen würde. Und außerdem: die Gierungen hatten noch nie einen Menschen

angefallen. An sich waren sie harmlose Tiere, hatten aber Eigenschaften, die man

sich in manchen Bereichen würde zunutze machen können. Aber vorher musste man

sie gründlich beobachten und dann einen Plan ausarbeiten, wie man sie am besten

einfangen konnte. Jetzt war er am Waldrand angekommen. Bedrohlich ragten die

finsteren Wipfel der Bäume gen Himmel. Dieser Anblick machte ihm jedes Mal aufs

Neue zu schaffen, auch wenn er das nur ungern zugab. Doch jetzt blieb keine Zeit für

lächerliche Schauermärchen. Er knipste seine Taschenlampe an, deren Licht gegen

das der vom Himmel lachenden Sommersonne ein Witz war und machte einen

beherzten Schritt in den Wald hinein. Noch ehe er sich versah, wurde es vollkommen

dunkel. Trotz des Lichts der Taschenlampe brauchte er einen Moment, bis sich seine

Augen an die Finsternis gewöhnten. Die Luft war feucht und schwül. Schon nach

wenigen Sekunden klebten ihm seine Outdoorklamotten wie maßgeschneidertes

Leder an der Haut. Er atmete tief durch. Das war also sein Wald. Langsam und

bedächtig ließ er den Leuchtkegel der Taschenlampe durch die Umgebung wandern.

Überall standen Bäume mit schwarzen Stämmen und auf dem Boden lag kein

einziger abgebrochener Ast. Stattdessen war ihm, als ginge eine Art Wasserdampf

von dem Untergrund aus, der ihm die Sicht erschwerte und das Licht, das er durch

die Taschenlampe erhielt, beinahe nutzlos machte. Er stieß einen leisen Fluch aus.

Wie sollte er die Tiere bei diesen Lichtverhältnissen beobachten? Langsam tastete er

sich voran. Es war ein komisches Gefühl. Zum ersten mal in seinem Leben konnte er

sehen, wohin er in lief. Oder: viel eher meinte er, sehen zu können, wohin er lief. Bis

jetzt hatte er sich immer im Stockdustern durch den Wald getastet und war jedes Mal

an sein Ziel gekommen. Doch jetzt war es anders. Der Schein der Taschenlampe, so

nutzlos er auch sein mochte, verlieh ihm ungeahnte Sicherheit. Er ging schneller.

Bald würde er am Ziel sein. Er hoffte, dass er sie finden würde. Anderenfalls musste

er dem Wald noch weitere Besuche abstatten, bis er sie endlich fand. Er dachte an

Jemina. Sie würde ganz verrückt sein vor Stolz auf ihn, der zu ihrem Wohl die

schlimmsten Gefahren auf sich nahm und die Gierungen zähmen würde. Er ging

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