Lea Loseries - Iria - Blut wie Regen

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Ihre Rückkehr nach Iria bringt einige beunruhigende Veränderungen für Leo und Marie mit sich: Schlimm genug, dass die Anfeindungen im Volk immer aggressiver werden. Doch zu allem Überfluss hat sich auch noch ihr Freund Jonas in den Kopf gesetzt, nach seinem verschollenen Vater zu suchen.
Werden die vier Freunde Hedwig, Jonas, Leo und Marie sich der Herausforderung stellen? Oder sind sie nicht bereit, ihr Leben für den Erzfeind aufs Spiel zu setzen, der ganz nebenbei Jonas Vater ist?
Das blutige Spiel beginnt.

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folgte Marie ihrem Freund durch die luxuriöse Glastür hindurch in den großen

Garten, auf dessen penibel gepflegtem Rasen schon seine Freunde warteten, mit

denen er sich zum Fußballspielen verabredet hatte. Als Marie die Jungen sah,

verdüsterte sich augenblicklich ihr Gesichtsausdruck. Sie waren allesamt mindestens

genauso groß wie Leo, der im Sommer einen irren Wachstumsschub gemacht hatte

und wahrscheinlich alle älter als er. Jeder von ihnen trug Stollenschuhe und das

Trikot der Fußballmannschaft, in der sie spielten. Marie fühlte sich unwohl. Sie war

drei Köpfe kleiner als die anderen und dazu kam, dass sie, falls sie überhaupt

mitspielen würde, wozu ihr soeben alle Motivation schwand, Schwierigkeiten

bekommen würde, den Ball zu treffen. Ein einziges Mal in ihrem Leben hatte sie

Fußball gespielt und das war in Sinistro, einer Nachbarschule von Firaday gewesen

und zwar anlässlich eines großen Turniers. Jetzt raunte sie Leo leise zu: „Vielleicht

hätte ich gar nicht kommen sollen.“ „Ach Quatsch.“, Leo machte eine wegwerfende

Handbewegung. „Du bist hier doch sowieso schon halb zu Hause. Du kannst

kommen und gehen, wann du willst und wenn die Typen damit ein Problem haben,

werde ich ihnen meine Meinung sagen.“ Marie schmunzelte. Trotzdem musste sie

sich ein wenig später Mühe geben, Leos Freunde nicht allzu argwöhnisch zu

mustern. „Hey!“ Ein großer, braunhaariger Junge klopfte Leo auf die Schulter.

„Lange nicht gesehen. Gut, dass du wieder mal zu Hause vorbeischaust.“ „Wir

hatten ja keine Ahnung, wo du die ganze Zeit über warst, bis uns deine Mutter das

von so einer komischen Schule im Ausland gesteckt hat. Hat sie dich echt dahin

abgeschoben? Ist ja voll krass.“, meinte ein anderer. „Ich wäre froh, wenn ich auf

ein Internat gehen könnte.“, tönte ein blonder Junge mit großen, braunen Augen,

„Dann müsste ich meine Alten nicht mehr Tag für Tag ertragen.“ Von allen Seiten

Zustimmung. Nur Marie rümpfte die Nase. Der Junge neben ihr roch übelst nach

Schweiß, was bestimmt daran lag, dass er sich bereits aufgewärmt hatte. Die

durchsichtige Körperflüssigkeit rann ihm in Bächen übers Gesicht. Dann kam, was

kommen musste. „Und wer ist die da?“, einer der Jungen deutete auf Marie. Dann

verzog er das Gesicht. „Etwa deine Freundin? Also wirklich Leo, da hätte ich mehr

von dir erwartet. An der ist doch nichts Besonderes.“ Gelächter brandete auf. Marie

stand, von einem Fuß auf den anderen tretend, da und überlegte, was sie sagen

sollte. „Ich bin Marie.“, erklärte sie schließlich mit erhobener Stimme und fixierte

den Jungen, der so blöd gefragt hatte, mit einem vernichtenden Blick. Das schien den

Riesen zu verwirren, denn er senkte langsam seinen Blick. Davon angespornt setzte

Marie hinzu: „Und ja, ich bin Leos Freundin, aber nicht so, wie ihr denkt. Ich stehe

nicht wirklich darauf, mich vor sabbernden Jungs zu positionieren und mich von

ihnen knutschen zu lassen, wenn ihr das meint.“ Verächtlich starrte sie vom einem

zum anderen. Eine äußerst unangenehme Stille breitete sich über die Anwesenden

aus. Nur Leo schien belustigt. Grinsend schüttelte er den Kopf. „Sie meint das nicht

so.“, versuchte er Maries Verhalten vor seinen Freunden zu rechtfertigen, „Sie ist

nur ein bisschen...“, er suchte nach den richtigen Worten, fand aber keine. Also

umschrieb er das, was er meinte. „Sie hat einfach einen etwas anderen Sinn für

Humor. Also passt lieber auf, was ihr sagt, sonst wird es euch todernst genommen.“

Er grinste dümmlich. Für das, was er dann sagte, hätte Marie ihn am liebsten

kopfüber in eine der Mülltonnen gesteckt, die überall am Straßenrand verteilt

standen. „Sie hat übrigens schon alle Schullektüren gelesen, die für dieses Jahr auf

dem Lehrplan stehen. Und sie kennt den Duden auswendig!“ Marie spürte, wie die

Röte in ihren Wangen aufstieg. Nicht aus Scham. Nein, es war ihr total egal, was

Leos Freunde von ihr dachten, sondern einfach nur aus Wut. Unsanft stieß sie Leo in

die Seite und zischte: „Träum weiter!“ Fast hätte sie sich als Nächstes umgedreht

und wäre beleidigt nach Hause gegangen, aber da brach auf einmal schallendes

Gelächter los. Einer der Jungen, der große mit den braunen Haaren, hatte

angefangen zu lachen und nacheinander stimmten alle anderen mit ein. Marie hielt

verwirrt inne, bis der Braunhaarige sie grinsend und unter Lachtränen ansah und

sagte: „Cool, dann braucht Leo sich in der Schule ja nicht mehr anstrengen, wenn

du neben ihm sitzt. So eine Freundin hätte ich auch gerne.“ Er grinste. Dann fragte

er: „Lass mich raten, du kannst kein Fußball spielen, richtig?“ Marie schüttelte

genervt den Kopf. Dann sagte sie: „Wieso, muss man das können? Dem Ball

hinterherrennen kann ich schon, aber mit dem Treffen ist das so eine Sache. Ich geh

dann wohl lieber.“ Sie hatte sich schon umgedreht und ein paar Schritte gemacht, als

sie plötzlich spürte, wie sie jemand am Arm festhielt. „Wieso denn so eilig?“, wieder

war es der Braunhaarige, der sie ansprach. Insgeheim fragte Marie sich, warum er

sie nicht einfach in Ruhe lassen konnte. „Spiel doch mit.“, gab er schließlich den

Grund für sein Verhalten preis, woraufhin er einige entgeisterte Blicke von seinen

Kumpels erntete. Als er sie bemerkte, fragte er provozierend: „Was denn? Lasst sie

doch mitspielen, das wird bestimmt lustig.“ Sein kindisches Kichern verriet, dass er

es ernst meinte. Marie verzog das Gesicht und schaute zu Leo. Der sah sie bittend

an. „Also schön.“, gab sie schließlich nach, woraufhin ihr der Braunhaarige

grinsend auf die Schulter klopfte. „Gut.“, sagte er, „Ich bin übrigens Marco. Letztes

Jahr haben Leo und ich zusammen im Verein Fußball gespielt. Das war, als er noch

so groß war wie du.“

Wasser. Die kühle Flüssigkeit rann ihr in Sturzbächen die Kehle hinunter. Sie konnte

gar nicht genug davon bekommen. Ihr war schrecklich warm und ihre Knie waren

grün vor Pflanzensaft. Mehrmals war sie über ihre eigenen Füße gestolpert und hatte

den Rasen geküsst. Sehr zur Freude der Jungen. Doch mittlerweile war sie von allen

akzeptierte worden. Sie saßen jetzt schwitzend und keuchend neben ihr im Gras und

stürzten den Inhalt ihrer Wasserflaschen hinunter. Trotz der Erschöpfung war die

Stimmung ausgelassen. Vor allem Marco schien glänzende Laune zu haben. „Warum

kannst du eigentlich auf einmal so gut spielen?“, fragte er Leo, „Bei dem letzten

Spiel, an das ich mich erinnere, wurdest du schon nach einer Minute ausgewechselt,

weil du dich mit der Gegnermannschaft kein bisschen messen konntest. Habt ihr auf

eurem Internat auch ein Fußballteam?“ Leo schüttelte den Kopf. „Wir haben

Bibelkicker.“, erklärte er. Jetzt lagen von einem Moment auf den anderen vier

verdutzte Blicke auf ihm. „Bibelkicker?“, wiederholte der braunäugige Junge mit

den blonden Haaren, „Was soll das denn bitte sein? Kickt ihr da ein altes Buch vor

euch her?“ Seine Kumpels lachten bei dieser Vorstellung. „Nein.“ Leo seufzte. Dann

fing er an zu erklären. „Bibelkicker ist so ähnlich wie Fußball, nur ohne Torwart.

Oder besser gesagt: Der, der am weitesten hinten steht, verteidigt das Tor, ihr wisst

schon.“ Die anderen nickten. „Ja und?“, fragte einer der Jungen dann ungeduldig,

„Was hat das jetzt mit der Bibel zu tun?“ „Warte doch mal ab.“, beschwerte sich

Leo, „Ich bin doch noch gar nicht fertig mit Erklären. Jedes mal, wenn ein Tor

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