Lea Loseries - Iria - Blut wie Regen

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Ihre Rückkehr nach Iria bringt einige beunruhigende Veränderungen für Leo und Marie mit sich: Schlimm genug, dass die Anfeindungen im Volk immer aggressiver werden. Doch zu allem Überfluss hat sich auch noch ihr Freund Jonas in den Kopf gesetzt, nach seinem verschollenen Vater zu suchen.
Werden die vier Freunde Hedwig, Jonas, Leo und Marie sich der Herausforderung stellen? Oder sind sie nicht bereit, ihr Leben für den Erzfeind aufs Spiel zu setzen, der ganz nebenbei Jonas Vater ist?
Das blutige Spiel beginnt.

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geschossen wird, wird eine Karte mit einer Frage gezogen, die sich nun mal auf die

Bibel bezieht. Wenn die Mannschaft die Frage beantworten kann, zählt das Tor, wenn

nicht, dann eben nicht.“ Leo wartete ab, wie seine Freunde darauf reagieren würden.

Marco und der Blonde runzelten unwillig die Stirn, während die beiden anderen gar

keine Reaktion zeigten. „Du immer mit deiner Bibel.“, maulte der Blonde

schließlich, „Ich dachte, das wäre langsam vorbei. Ich hab den

Konfirmandenunterricht gerade erst hinter mir, jetzt will ich endlich meine Ruhe

haben von diesem Schwachsinn.“ Leo verdrehte die Augen. Er hatte keine Lust,

darüber zu streiten. „Warum fragst du dann?“, gab er nur mürrisch zurück. Der

Blonde zuckte mit den Schultern. Zehn Minuten später machten sie sich bereit für ein

zweites Spiel. Der Ball flog über die Wiese hinweg und hinterließ hin und wieder

Abdrücke auf dem ebenmäßigen Rasen, genauso wie die Stollenschuhe, die sich

erbarmungslos in den Boden bohrten. Irgendwann knallte eine Autotür. Leos Eltern

waren wiedergekommen. Sein Vater war auf einer Besprechung gewesen und seine

Mutter beim Frisör. Als Leo sie sah, wie sie sich durch den Garten auf den Weg zum

Haus machten, rief er ihnen ein kurzes: „Hallo!“, zu, das seine Mutter mit einem

freundlichen Kopfnicken erwiderte. Dann verschwand sie im Haus. Sein Vater

hingegen kam auf die Jugendlichen zu. Während er ging, hatte er seinen Blick fest

auf den Boden gerichtet, aus dem das Gras an manchen Stellen herausgerissen

worden war und wo sich jetzt Löcher aus braunem, schmierigem Erdboden in die

vorher so glatte Rasenfläche gefressen hatten. Als Leo ihn kommen sah, dachte er

sich erst nichts dabei. Er spielte einfach weiter und passte Marie gerade den Ball zu,

die daraufhin versuchte, ihn ungelenkt an Marco weiterzugeben. Da spürte er, wie

ihn jemand herumriss. Kurz darauf starrte er in die blauen, ernsten Augen von Herrn

Schneider, dem Chef einer großen Firma, die Autoreifen herstellte. „Was soll das

hier?“, fragte er leise. Leo merkte sofort, dass etwas nicht in Ordnung war. Ein

unangenehmes Gefühl machte sich in ihm breit. „Was?“, fragte er und erwiderte den

durchdringenden Blick seines Vaters, nichtsahnend, was für ein Problem dieser hatte.

Eine Sekunde später hielt Leo sich die Ohren zu. Der Mann vor ihm hatte

unvermittelt angefangen und brüllen und das direkt vor seinem Gesicht. „Bist du

wahnsinnig?“, schrie er, „Ich habe den Rasen erst vor kurzem von unserem Gärtner

neu bepflanzen lassen und du verschandelst ihn, indem du hier mit deinen Freunden

Fußball spielst!“ Plötzlich hatte sich die ruhige, willensstarke und durchdringe

Maske des soliden Geschäftsmannes in ein rotes, vor Wut verzerrtes Gesicht

verwandelt. Sein Vater hatte sich vor seiner Familie nie gut beherrschen können und

Leo und seine Brüder schon so manches mal zusammengebrüllt. Jetzt packte er

seinen Sohn am Arm. „Du sagst deinen Freunden jetzt sofort, dass sie nach Hause

gehen sollen und für den Schaden hier kommst du auf. Weißt du eigentlich, wie teuer

so etwas ist?“ Erst jetzt begriff Leo. Vage erinnerte er sich daran, wie sein Vater ihm

vor einigen Tagen stolz von seinem neuen Projekt, der Erneuerung des Rasens,

berichtet und ihn gebeten hatte, zum Fußballspielen die kleinere Rasenfläche auf der

Hinterseite des Hauses zu benutzen. Leo war nur mäßig interessiert gewesen und

hatte deshalb nur mit einem Ohr zugehört, seinem Vater dann aber versprochen, ihm

das Projekt nicht zu versauen. Und jetzt? Jetzt hatte er es einfach vergessen. Wie

hatte er nur so dumm gewesen sein können… Hektisch schaute er von seinen

Freunden, die wie erstarrte dastanden, wieder zu seinem Vater und von ihm aus

schließlich zu Marie. Er wusste, dass sie die einzige von seinen Freunden war, die

sein Vater mochte. Und wahrscheinlich war sie auch die Einzige, die er überhaupt

kannte. Von Leos Fußballfreunden wusste er ja nicht einmal die Namen. Würde

Marie nicht irgendetwas für ihn gerade biegen können? Oder hatte er durch seine

dumme Aktion jetzt auch noch ihr Ansehen vor seinem Vater zerstört? Jetzt schaute

er wieder in das harte Gesicht seines Erzeugers. „Es tut mir Leid.“, stammelte er,

„Ich habe es einfach vergessen.“ „Ja, ja, vergessen!“, tönte sein Vater und bäumte

sich vor ihm auf, „Ich vergesse mich auch gleich!“ Dabei machte er den Eindruck,

als würde er sich wirklich jeden Augenblick auf seinen Sohn stürzen, was er bis jetzt

allerdings noch nie getan hatte. Trotzdem hatte Leo keinen Zweifel daran, dass

genau das heute passieren würde, wenn seine Freunde nicht schnellstmöglich von

hier verschwänden. Er schluckte. „Tut mir Leid, Leute.“, sagte er dann mit belegter

Stimme, „Ihr müsst jetzt gehen...“ In diesem Moment wusste er, dass ein großer Teil

der lockeren Freundschaft, die er mit einigen von ihnen gepflegt hatte, zerstört war.

Die vorwurfsvollen, stummen und anklagenden Blicke der Jungen, als sie sich auf

den Weg nach Hause machten, blieben in seinem Gedächtnis haften. Jetzt war nur

noch Marie da. „Tut mir wirklich Leid, Herr Schneider.“, sagte sie leise, aber nicht

ängstlich. „Ich sage noch meiner Schwester Bescheid und dann gehe ich, wir müssen

jetzt sowieso nach Hause.“ Leo betrachtete Marie, wie sie so dastand, in ihrem rosa

T-Shirt mit dem schlanken Oberkörper und den schmalen Händen, ihr gegenüber der

massige, vor Wut rasende Mann. Doch irgendwie schien sein Vater auf Marie

wesentlich weniger einschüchternd zu wirken als auf ihn, obwohl er, Leo, nur wenige

Zentimeter kleiner war als der Mann. „Mach das.“, brummte Herr Schneider. Immer

noch war sein Gesicht verfärbt, doch er ließ seine Wut nicht an Marie aus. „Das

Chaos hier ist ja auch nicht deine Schuld, sondern allein die meines Sohnes.“ Mit

einem unbeschreiblichen Ausdruck in den Augen sah er Leo an. Dann wandte er sich

ab. Das hinderte seinen Sohn allerdings nicht daran, die letzten Worte noch

aufzuschnappen. Sie klangen in seinem Herzen nach wie das Geräusch von

zerberstendem Ton. „Nicht einmal das kriegt er auf die Reihe.“

Marie schüttelte in Erinnerung an den gestrigen Tag den Kopf. Sie mochte Herrn

Schneider. Sie mochte seine besondere Art, die auf die meisten eher abstoßend

wirkte, weil sie nicht wussten, wie sie damit umgehen sollten. Trotzdem wusste sie,

dass Leo darunter litt. Sein Vater hatte oft solche Ausraster. Und zum Schuldigen

machte er immer den Sohn, der ihm als Erstes über den Weg lief. Meistens war das

Leo. Hinzu kam, dass er fast immer arbeitete und nur wenig Zeit für seine Familie

hatte. Seufzend ließ Marie sich auf ihr Bett fallen. Insgeheim fragte sie sich, ob sie

auch solche Probleme mit ihrem Vater gehabt hätte, wenn er noch leben würde. Er

war vor vielen Jahren umgekommen und hatte seine Kinder nicht aufwachsen sehen.

Aber so war das nun mal. Es klopfte. Marie stieß genervt Luft aus. Dann stand sie auf

und öffnete die Tür des nunmehr ziemlich kahlen Zimmers. Vor ihr stand ein blondes

Mädchen in einer teuren Jeans mit Glitzersteinchen und einem bunten, bauchfreiem

Top. Ihre Haare waren von pinken Strähnen durchzogen und eine Wolke von süßlich

duftendem, teuren Parfüms umgab sie. Es war Sarah-Annabell, Leos Schwester. Sie

war genauso alt wie Maries Schwester Michelle und klingelte regelmäßig bei ihnen,

um mit ihr zu spielen. Wenn Marie ehrlich war, fühlte sie sich in der Gegenwart

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