Lea Loseries - Iria - Blut wie Regen

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Ihre Rückkehr nach Iria bringt einige beunruhigende Veränderungen für Leo und Marie mit sich: Schlimm genug, dass die Anfeindungen im Volk immer aggressiver werden. Doch zu allem Überfluss hat sich auch noch ihr Freund Jonas in den Kopf gesetzt, nach seinem verschollenen Vater zu suchen.
Werden die vier Freunde Hedwig, Jonas, Leo und Marie sich der Herausforderung stellen? Oder sind sie nicht bereit, ihr Leben für den Erzfeind aufs Spiel zu setzen, der ganz nebenbei Jonas Vater ist?
Das blutige Spiel beginnt.

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Absenders und die fremd aussehende Briefmarke, mit der er den Brief versehen hatte.

Das waren also Dinge aus der anderen Welt. Leo lebte in einem Land namens

Deutschland, von dem Jonas vorher noch nie etwas gehört hatte. Sein Heimatland Iria

war zusammen mit ein paar anderen Länder schon seit hunderten von Jahren vom

Rest der Welt abgeschnitten und er hatte keine Ahnung, wie die Piloten der

Flugzeuge, die die Schüler immer zu Ferienbeginn und -ende zwischen Iria und der

anderen Welt hin- und herflogen, das bewerkstelligen konnten. Aber er hatte sich

vorgenommen, irgendwann hinter dieses Rätsel zu kommen. Kurz darauf hielt er ein

liniertes Blatt Papier in den Händen, das aussah, als sei es aus einem Schulblock

gerissen worden. Der linke Rand war unsauber abgetrennt und an einigen Stellen

hing noch der Papierstreifen mit den kleinen Löchern, die eigentlich dazu bestimmt

waren, die einzelnen Blätter an einen Ringhefter zu binden. Er erkannte Leos

Handschrift sofort wieder und fing gespannt an zu lesen.

Hallo Jonas,

ich dachte, ich sollte mich mal wieder bei dir melden. Ich hoffe, du

hast schöne Ferien und deine Familie treibt dich nicht zu sehr in den

Wahnsinn. Meine nervt mich nach wie vor, aber seit letztem Jahr ist

die Situation bei uns zu Hause viel besser geworden. Du kannst dir gar

nicht vorstellen, was für Augen meine Brüder gemacht haben, als ich

angefangen habe, ihnen von all unseren Erlebnissen zu erzählen. Ich

glaube, sie waren sogar ein ganz kleines bisschen neidisch. Jedenfalls bin

ich jetzt dank dessen, was passiert ist, hier zu Hause eine Art Held.

Und als diesen respektiert mich sogar meine kleine, aufmüpfige

Schwester! Außerdem habe ich langsam kapiert, dass ich mich nicht von

ihr beeinflussen lassen muss. Es ist unglaublich, aber es gelingt mir

mittlerweile immer besser sie zu ignorieren, auch wenn sie mir von früh

bis spät mit glitzernden Plastikponys und Nagellack vor meiner Nase

herumwedelt. Ich sehe keinen Grund mehr, mich darüber aufzuregen.

Wenn mich aber jemand in den Wahnsinn treibt, dann ist das Marie.

Jedes Mal, wenn wir uns treffen, erzählt sie mir, wie sehr sie Firaday

vermisst. Und natürlich dich und Hedwig. Diese Verrückte kann es kaum

abwarten, endlich wieder die Schulbank zu drücken! Aber das ist ja

nichts Neues. Wie geht es dir? Wie geht es Hedwig? Ist ihr Haar

immer noch so dunkelrot wie früher? Meins hat nämlich ein wenig an

Farbe verloren. Das versuche ich mir zumindest einzureden, denn hier

nennt mich jeder zweite „Karottenkopf“ und das kann man irgendwann

nicht mehr hören. Was machst du so? Es wäre cool, wenn du mir

zurückschreibst.

Leo

Schmunzelnd sah Jonas von seiner Lektüre auf. Das war wieder mal typisch für Leo.

Er ging wegen alles und jedem an die Decke. Und dann war da natürlich noch Marie,

die immer die besten Noten hatte und manchmal Gefahr lief, ihre Nase etwas zu tief

in ihre Schulbücher zu stecken. Und Hedwig. Es war schon eine Ewigkeit her, dass er

mit ihr gesprochen hatte. Sie war die Ferien über zu Hause und bis jetzt hatte er

einfach noch nicht daran gedacht, sie anzurufen. Wortlos stand er auf und griff nach

dem Telefon. „Jonas!“, die vorwurfsvolle Stimme seiner Tante ließ ihn innehalten.

„Du musst etwas essen! Was ist denn mit dir? Bist du krank?“, besorgt musterten ihn

die sonst immer so fröhlich funkelnden Augen seiner Tante. Jonas schüttelte den

Kopf. „Ich will nur Hedwig anrufen.“, sagte er schnell. Seine Tante nickte. „Okay.“,

meinte sie, „Aber danach isst du mit uns!“ Ohne weiter darauf einzugehen, wählte

Jonas Hedwigs Nummer. Dann ging er raus auf die Terrasse und schloss die Tür

hinter sich, um zu verhindern, dass der gesamte Hofstaat mithörte. „Hallo?“, nach ein

paar Sekunden meldete sich eine tiefe Männerstimme am Apparat. Hedwigs Vater.

„Hallo Emil. Kann ich mit Hedwig sprechen?“ „Ach, du bist es Jonas!“, die Stimme

am anderen Ende klang erfreut. Jonas kannte Hedwigs Eltern gut. Ihre Familien

waren befreundet gewesen, schon lange Zeit bevor seine Mutter an Krebs erkrankt

und vor fast genau einem Jahr gestorben war. Seitdem hatte Jonas ab und zu ein paar

Tage bei Hedwig und ihrer Familie übernachtet. „Wie geht es dir?“ Emil schien

ehrlich interessiert. Und Jonas wusste, dass er eine ehrliche Antwort erwartete. „Ganz

gut.“, meinte Jonas. „Der Strand ist schön. Aber mit der Zeit wird es echt langweilig,

immer nur das Gleiche zu sehen...“ „Du hast recht.“, Emil lachte, „Vielleicht ist es

doch ganz gut, dass die Schule bald wieder anfängt. Dann habt ihr wieder etwas zu

lachen. Ist sonst alles in Ordnung?“ Jonas zuckte innerlich zusammen. Er kannte

diesen bohrenden Unterton nur allzu gut. Jetzt holte er tief Luft. „Ja, alles bestens“,

sagte er und hoffte, Emil würde sich mit dieser Antwort zufrieden geben. Das tat er

wohl oder übel auch. „Warte kurz.“, sagte er, „Ich hole Hedwig.“ „Hallo Jonas!“ Die

aufgeregte Stimme seiner Freundin war wie frisches Wasser auf ausgetrockneten

Lippen. „Hast du das in den Nachrichten gesehen?“, fragte sie mit bebender Stimme.

Jonas sog scharf Luft ein. Zwar hatte er schon seit einer Ewigkeit kein Fernsehen

mehr geguckt, weil seine Familie wie die meisten anderen Irianer gar keinen

Fernseher besaß, aber er konnte sich denken, wovon Hedwig sprach. Dennoch hatte

er nicht die geringste Lust, ihr es jetzt auch noch erläutern zu müssen. Deshalb fragte

er leichthin: „Was denn?“ „Die haben antike Schriften gefunden!“, Hedwigs Stimme

überschlug sich fast, „Irgendwo weiter im Norden. Das ist ungeheuerlich! Die

könnten aus der Zeit von Jesus stammen und berichten von seinem Wirken auf der

Erde.“ „Ach, echt?“, Jonas zog die Stirn in Falten. Es kam ihm seltsam vor, dass

gerade jetzt, wo in Iria ein Umbruch in alle Richtungen stattfand, ein neues

Evangelium gefunden worden sein sollte, von dem vorher nie ein Mensch gehört

hatte. „Ja!“ Hedwig war total begeistert. Er konnte sie sich lebhaft vorstellen, wie sie

dastand; mit geröteten Wangen und weit offenen Augen. „Das ist doch noch ein

weiterer Beweis dafür, dass es Jesus tatsächlich gegeben hat. Und auf diese Weise

können wir noch mehr von ihm erfahren.“ „Meinst du?“, fragte Jonas etwas

zögerlich, „Ich habe gehört, dass der Inhalt dieser Schriften einige heftige Streits

ausgelöst hat. Selbst hier, in einer Touristengegend, kriegen sich die Leute darüber in

die Haare, weil der Stoff echt ganz schön provozierend ist. Außerdem, was meinst du

damit, „ein Beweis dafür, dass es Jesus tatsächlich gegeben hat“? Willst du mir weiß

machen, dass es ihn jetzt nicht mehr gibt?“ Hedwig verdrehte die Augen, was Jonas

natürlich nicht sehen konnte und wodurch eine kurze Pause entstand.

„Entschuldigung, das war dumm formuliert.“, lenkte sie ein, „Natürlich gibt es ihn

immer noch. Aber halt nicht als Mensch, hier, bei uns. Du weißt schon, was ich

meine.“ Jonas nickte ohne ein Wort zu sagen. Nach einer Weile des Schweigens

fragte er: „Wie geht’s dir?“ „Gut.“, kam die Antwort wie aus der Pistole geschossen.

„Ich spiele jeden Tag mit Erwin. Er kann jetzt schon ein paar super Tricks, die ich dir

unbedingt zeigen muss, wenn wir wieder in der Schule sind. Und wie geht’s dir? Du

bist irgendwie so ruhig.“ „Gut.“, antwortete Jonas sporadisch. Dann gab er sich einen

Ruck. „Weißt du“, fing er an, „mir macht die ganze Entwicklung hier im Land

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