Lea Loseries - Iria - Blut wie Regen

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Ihre Rückkehr nach Iria bringt einige beunruhigende Veränderungen für Leo und Marie mit sich: Schlimm genug, dass die Anfeindungen im Volk immer aggressiver werden. Doch zu allem Überfluss hat sich auch noch ihr Freund Jonas in den Kopf gesetzt, nach seinem verschollenen Vater zu suchen.
Werden die vier Freunde Hedwig, Jonas, Leo und Marie sich der Herausforderung stellen? Oder sind sie nicht bereit, ihr Leben für den Erzfeind aufs Spiel zu setzen, der ganz nebenbei Jonas Vater ist?
Das blutige Spiel beginnt.

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einfach Sorgen. Schon nachdem wir den Schlüssel der Macht vernichtet haben und

sich dieser verbrecherische Geheimbund aufgelöst hat, gab es wieder neue

Spannungen zwischen Nord- und Südirianern. Und das nur, weil es vor vielen Jahren

mal einen heftigen Bürgerkrieg gab. Jetzt wird die ganze längst versunkene Schlacke

wieder hervorgeholt. Und nicht nur deshalb kriegen sich die Leute in die Wolle.

Wohin du auch blickst, überall in Iria siehst du nur Spaltungen, Spaltungen und

Spaltungen. Und außerdem kaputte Familien, so wie meine eine ist.“ Jonas spürte

einen Stich in seinem Brustkorb, als er das sagte. Der Geheimbund, von dem er

gerade gesprochen hatte, hatte aus Menschen bestanden, die einen Pakt mit dem

Teufel geschlossen hatten. In ganz Iria hatten sie unter der Oberfläche Verbrechen

begangen und niemand hatte sie aufhalten können. Sein Vater und seine beiden

Schwestern Chila und Lisa waren Mitglieder des Bundes gewesen. Chila war tot,

Lisa hatte sich zum Glück komplett davon losgesagt und sein Vater, Sigor Maschael,

der eine Zeit lang als Lehrer in Firaday gearbeitet hatte, hatte sich nach dem Zerfall

der Organisation in Luft aufgelöst. Jonas hatte keine Ahnung, wo er sich befinden

mochte. „Och Jonas.“, Hedwig stöhnte, „Nun werd nicht wieder gleich depressiv. Du

hast es doch sehr gut. Genieße die letzten Ferientage mit deiner Tante und deiner

Schwester und mach dir um unsere Politik keine Sorgen. Das wird sich schon wieder

einrenken. Die Politiker und die Presse machen doch sowieso immer einen Wirbel

um nichts.“ Jonas schien immer noch nicht überzeugt. Dennoch fiel ein Teil der

Anspannung der letzten Tage von ihm ab. Dann erzählte er Hedwig, wie er auf einer

Schifffahrt ganz in der Nähe einer Gruppe Delfinen begegnet war. „Delfine?“, wie zu

Anfang war Hedwigs Stimme laut und aufgeregt. Er konnte ihr die Begeisterung

anhören. „Das ist ja der Wahnsinn!“, rief sie, „Warum bin ich nicht mitgekommen,

ich hätte die mal so gerne aus der Nähe gesehen.“ Jonas versicherte ihr, dass sie dazu

in ihrem Leben noch genug Gelegenheit haben würde und legte dann schließlich auf.

Etwas zu spät fiel ihm ein, dass seine Tante ihn ja dazu nötigen wollte, etwas von

dem ekligen Salat zu essen, den seine Schwester zubereitet hatte. Aber jetzt war es

schon zu spät. Er stand wieder neben ihnen am Tisch und würde um eine Portion

Grünzeug wohl nicht herumkommen.

„Michelle!“ Der Ruf hallte durch die gesamte Wohnung. Doch nichts rührte sich.

Entnervt machte sich Marie auf den Weg zum Zimmer ihrer kleinen Schwester,

vorbei an Umzugskartons und halbfertig gepackten Taschen. Als sie eintrat, stach ihr

der Grund, warum ihre kleine Schwester nicht reagiert hatte, sofort ins Auge. Sie lag

auf ihrem Bett und hörte Musik, den Ton hatte sie voll aufgedreht. „Michelle!“,

verärgert riss ihr Marie die Kopfhörer aus den Ohren. Den darauf folgenden Protest

überhörte sie. „Räum dein Geschirr weg.“, sagte sie stattdessen in einem Ton, der

keinen Widerspruch duldete. „Wenn du so weiter machst, stapeln sich deine

schmutzigen Teller bald in der ganzen Küche!“ Murrend stand die Neunjährige auf

und durchquerte den kleinen Flur mit fünft großen Schritten. Doch ehe sie

verschwunden war, erschien auch noch Edmund auf der Bildfläche. Mit seinem

unwiderstehlichen Zahnlückenlächeln grinste ihr kleiner Bruder Marie an. „Kannst

du mir etwas vorlesen?“, fragte er seine Schwester in zuckersüßem Tonfall. Marie

nickte. Wer konnte da schon nein sagen? Dann sagte sie: „Wenn du nach den Ferien

in die Schule kommst, kannst du bald schon alleine lesen.“ Edmund verzog das

Gesicht. In leicht weinerlichem Tonfall gab er zu: „Ich will gar nicht in die Schule

kommen.“ „Warum nicht?“, fragte Marie überrascht, „Du hast dich doch schon die

ganze Zeit darauf gefreut.“ „Ja, aber...“, Edmund verstummte bekümmert. Dann

meinte er: „Aber wenn ich dann in die Schule komme, müssen wir umziehen. Und

ich will nicht umziehen.“ „Aber das ist doch gar nicht schlimm.“, versuchte Marie

ihn aufzumuntern, „Du bekommst ein eigenes Zimmer und wir haben viel mehr

Platz.“ „Trotzdem.“, beharrte der Kleine und verschränkte demonstrativ die Arme.

Marie schüttelte verständnislos den Kopf. Sie war froh, endlich aus dieser mickrigen,

viel zu kleinen Wohnung zu entkommen. Außerdem würden sie sowieso nur ein

Stockwerk tiefer, in eine der größeren Wohnungen ziehen, denn Frau Schneider, Leos

Mutter, hatte es doch tatsächlich geschafft, Maries Mutter einen Job als Sekretärin zu

besorgen. Zwar war ihre Familie nach wie vor von den Sozialleistungen abhängig, da

ihre Mutter nur halbtags arbeiten konnte, aber es war immerhin schon wesentlich

besser als früher, als sie noch jede Woche einem anderen Minijob nachgegangen war

und nie gewusst hatte, was als Nächstes kommen würde. Marie freute sich. Sowohl

auf den Tag des Umzugs als auch auf Edmunds Einschulung, denn danach würde sie

wieder gemeinsam mit Leo in ihre Schule nach Iria fliegen und ihre Freunde Jonas

und Hedwig wiedersehen.

Die letzte Ferienwoche verging schneller als erwartet. Es war immer dasselbe; noch

während man sich fragte, wie man die viele Zeit nutzen sollte, die sich einem nun

bot, verstrich Minute um Minute, bis man schließlich zu nichts mehr von dem kam,

was man sich vorgenommen hatte. In Maries Zimmer stapelten sich Bücher und

Hefte, die Hälfte davon war auf Englisch. Schon tausend mal hatte ihre Mutter sie

dazu gedrängt, diese Berge von bedruckten Seiten endlich in einem der

Umzugskartons verschwinden zu lassen, doch Marie hatte sich geweigert. Ihre freie

Zeit, die sie nicht mit Leo oder ihrer Familie verbrachte, hatte sie dazu aufgewendet,

zu lesen und ihre Sprachkenntnisse zu verbessern. Außerdem hatte sie sich gründlich

Gedanken darum gemacht, welche zweite Fremdsprache sie im kommenden

Schuljahr wählen würde. Zur Auswahl standen Hebräisch und Griechisch, beides

Sprachen, von denen sie immer noch nicht wusste, ob sie sie jemals in ihrem Leben

brauchen würde. Trotz sorgfältiger Überlegungen schwankte sie immer noch

zwischen beiden hin und her. Am Tag zuvor hatte sie sich mit Leo getroffen und mit

ihm darüber gesprochen.

„Wenn ich könnte, würde ich weder Hebräisch noch Griechisch wählen.“, murrte

Leo und zog sich geräuschvoll die Nase hoch, während er versuchte, in seine viel zu

engen Markenschuhe zu schlüpfen. „Bestimmt lernen wir die Sprachen nicht mal so,

wie sie heute gesprochen werden, sondern nur in den alten Dialekten, in denen die

Bibel geschrieben wurde. Und was soll man damit schon anfangen, wenn man kein

Theologiestudium absolvieren will? Kennst du irgendein Land in Iria, in dem

Griechisch gesprochen wird?“ Gerade wollte Marie ihren Freund unterbrechen und

ihn darauf hinweisen, dass sich ein Land niemals in einem anderen befinden könne

und dass Iria bestimmt noch irgendwelche Nachbarländer habe, in denen man

verschiedene Sprachen gebrauchen könne, als Leo schon fortfuhr. „Und kennst du

irgendeine Region außerhalb von Griechenland, in der sich die Leute auf Griechisch

grüßen? Oder willst du etwa Hebräisch wählen, nur um an jüdischen Gottesdiensten

teilnehmen zu können? Das ist doch total dämlich. Wozu müssen wir den Mist

überhaupt lernen?“ „Sei doch froh.“, konterte Marie, „Immerhin musst du so kein

Französisch wählen.“ Leo schnaubte. „Das wäre ja noch schöner.“ Währenddessen

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