Lea Loseries - Iria - Blut wie Regen

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Ihre Rückkehr nach Iria bringt einige beunruhigende Veränderungen für Leo und Marie mit sich: Schlimm genug, dass die Anfeindungen im Volk immer aggressiver werden. Doch zu allem Überfluss hat sich auch noch ihr Freund Jonas in den Kopf gesetzt, nach seinem verschollenen Vater zu suchen.
Werden die vier Freunde Hedwig, Jonas, Leo und Marie sich der Herausforderung stellen? Oder sind sie nicht bereit, ihr Leben für den Erzfeind aufs Spiel zu setzen, der ganz nebenbei Jonas Vater ist?
Das blutige Spiel beginnt.

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hinge sein Leben davon ab. Erschrocken wich sie zurück. Doch damit war das Ganze

noch nicht beendet. Jetzt fing Professor Xynulaikaus an, gegen einen unsichtbaren

Gegner zu kämpfen. Er führte den Stift wie ein Schwert und kam dabei Hedwig

bedrohlich nahe, bis er sie schließlich packte und zu Boden riss. Dabei brüllte er. Nun

schrie auch Hedwig. Sie hatte es satt, dieses abgekarterte Spiel mitzuspielen und

wollte endlich wissen, was hier los war. „Professor Xynulaikaus!“, schrie sie entsetzt,

„Wachen Sie auf! Ich bin nicht der Einbrecher!“ Im nächsten Moment schlug sie mit

ihrem Kopf unsanft auf dem Boden auf. Doch das Schlimmste war, dass der

muskulöse Mann direkt auf ihr lag und sie festhielt. Sie kreischte, als er anfing, nach

ihr zu schlagen. „Hilfe!“, ihre Schreie hallten im ganzen Gebäudeteil wider. Sie

hoffte, dass es nur noch eine Frage der Zeit war, bis ihr die anderen Lehrer zur Hilfe

eilen würden. Professor Xynulaikaus war total durchgedreht. Da schoss seine Faust

auch schon auf ihr Gesicht zu. Alles, was sie tun konnte, war, den Kopf wegzudrehen

und die Augen zusammenzukneifen. Dann spürte sie den dumpfen Aufprall, einen

stechenden Schmerz und das Blut an ihrer Lippe. Sie wimmerte. Die Augen hatte sie

immer noch fest zusammengepresst. Sie wollte sich gar nicht vorstellen, was

geschah, wenn der Kerl auf die Idee kam, sie ihr mit seinem Bleistift-Schwert

auszustechen. Da hielt der sich ständig windende und zappelnde Klotz auf ihr auf

einmal inne. Sie wusste nicht, wie, aber als sie wenig später die Augen wieder

aufschlug, kreuzte sich ihr Blick mit einem anderen, braunen Augenpaar, dass sie

bestürzt anblickte. Endlich war er wach! „Hedwig?“, seine Stimme war kratzig und

dünn und sein Blick wirr. Entsetzt rappelte er sich auf und blickte hektisch im

Zimmer umher. „Was habe ich Ihnen denn getan?“, jammerte Hedwig und rappelte

sich auf. Ihre Lippe blutete, aber sie war froh, als sie nach eingehender Untersuchung

feststellte, dass sie keinen einzigen Zahn verloren hatte. Doch statt ihr zu antworten,

stellte jetzt Professor Xynulaikaus eine Frage: „Von welchem Einbrecher sprichst

du?“, fragte er und scannte mit geballten Fäusten jeden Winkel des Raumes ab,

bereit, sich den Eindringling zu packen und ihn zu vermöbeln. Hedwig war jetzt

komplett verwirrt. „Na, ich dachte, das wüsste Sie.“, meinte sie perplex und starrte

den Lehrer mit großen Augen an. Dieser verzog befremdet das Gesicht und

wiederholte: „Ich?“, dann wurde sein Gesichtsausdruck auf einmal besorgt. „Was ist

dir denn passiert?“, fragte er und musterte Hedwig, „Hat dich dein Einbrecher so

zugerichtet?“ Das war zu viel für Hedwig. Jetzt explodierte sie. „Das waren Sie!“,

keifte sie und zeigte mit ihrem Finger anklagend auf Professor Xynulaikaus, „Ich lag

doch auch unter Ihnen eingequetscht, als sie endlich wach wurden!“ Nachdenklich

strich der Lehrer sich über seinen Dreitagebart. Dann schien er eine Entscheidung zu

fällen. Er schloss die Tür und bat Hedwig, sich neben ihn auf einen Stuhl zu setzen.

Dann betrachtete er sie forschend und fragte gelassen: „Also, was ist passiert?“

Hedwig schwieg. Sie konnte einfach nicht begreifen, was hier vor sich ging. Hatte

Professor Xynulaikaus denn gar nichts bemerkt? Nur, dass sie etwas von einem

Einbrecher geschrien hatte? Letztlich sah sie ein, dass es keinen Sinn hatte, weiter

darüber nachzugrübeln und fing an, die Ereignisse zu schildern. „Ich war im Gang

und habe plötzlich Schreie aus Ihrem Zimmer gehört.“, sagte sie, „Und dann“, sie

machte eine allumfassende Geste, „bin ich reingekommen und habe dieses Chaos

hier gesehen. Sie lagen zusammengesunken mit dem Kopf auf dem Tisch und ich

dachte, jemand hätte sie niedergeschlagen und Ihre Akten durchsucht, um etwas zu

klauen.“ Professor Xynulaikaus runzelte die Stirn. „Daran kann ich mich nicht

erinnern.“, sagte er matt, „Ich weiß nur, dass ich irgendwann während der Korrektur

der Griechisch Vokabeltests eingeschlafen sein muss.“ „Achso.“, meinte Hedwig

schnippisch und verschränkte die Arme vor der Brust, „Und warum räumen Sie dann

während des Schlafs Ihren ganzen Schreibtisch leer? Als ich Sie wecken wollte, sind

Sie auf einmal aufgestanden und haben mich mit Ihrem Bleistift da bedroht. Ich

glaube Sie dachten, er sei ein Schwert.“ Grimmig verzog sie das Gesicht. In

Professor Xynulaikaus´ Blick flackerte plötzlich so etwas wie eine Erkenntnis auf. Er

schluckte und schüttelte den Kopf. „Dann bin ich wohl über dich hergefallen, was?“,

fragte er leise. „Genauso war es.“, sagte Hedwig in einem Brustton der Überzeugung.

Professor Xynulaikaus stöhnte auf und murmelte etwas, das Hedwig nicht verstand.

„Wie bitte?“, fragte sie nach. „Ich habe schlecht geträumt.“, gab der Lehrer zu. Dann

fing er auf einmal an zu straucheln und seine Hände wurden feucht. „Ich… äh… es

tut mir wirklich leid, aber ich fürchte, so etwas passiert mir dann manchmal.“ „Heißt

das, Sie haben geschlafwandelt?“, fragte Hedwig verwundert. „So könnte man es

ausdrücken, ja.“, räumte Professor Xynulaikaus grimmig ein, „Aber bitte sag

niemandem etwas davon, ich komme damit schon zurecht.“ „Das sehe ich.“,

antwortete Hedwig brüsk. Nach einer Weile peinlichen Schweigens, in der der Lehrer

nur mit glasigen Augen und gekrümmtem Rücken vor sich hingestarrt hatte, fragte

Hedwig, bemüht, den neugierigen Unterton in ihrer Stimme zu unterdrücken: „Was

haben Sie denn geträumt?“ Professor Xynulaikaus Reaktion war heftig. Mit einem

Mal richtete sich sein entkräfteter, durchgeschwitzter Körper wieder zur vollen Größe

auf und er sagte laut und bestimmt: „Das geht niemanden etwas an.“ Dann

betrachtete er Hedwig und runzelte die Stirn. „Was machst du eigentlich hier?“

Hedwig kreuzte die Finger, presste die Beine zusammen und schwieg. In ihrer

rechten Hand hielt sie noch immer den Müllbeutel mit dem fliegenden

Terminkalender. Glücklicherweise winkte Professor Xynulaikaus kurz darauf ab.

„Ach, nicht so wichtig.“, meinte er, „Das, was hier heute passiert ist, bleibt unter uns,

ja? Ich kümmere mich jetzt um deine Wunden und dann gehen wir einfach wieder ins

Bett.“ Hedwig atmete erleichtert auf. Doch noch ein einziges Mal in dieser Nacht zog

sich ihre Eingeweide angstvoll zusammen. Nämlich, als Professor Xynulaikaus Blick

auf ihren Müllbeutel fiel. „Was macht denn Ernie da drin?“, rief er verwundert. Und

mit einem Handgriff war der Terminkalender wieder frei und flatterte aufgeregt in der

Gegend umher. „Oh, ist das Ihrer?“, fragte Hedwig peinlich berührt. Ihre Wangen

hatten sich hellrosa verfärbt. Professor Xynulaikaus nickte. „Hast du ihn mit deinem

verwechselt?“, fragte er, nicht ohne den skeptischen Unterton in seiner Stimme

verbergen zu können. Hedwig wusste, dass er ihr sowieso nicht glauben würde. Also

antwortete sie leichthin: „Tun wir einfach so, als ob.“ Professor Xynulaikaus verstand

und fragte nicht weiter. Nachdem er ihre blutende Wange mit einem Pflaster verklebt

und ihr etwas zum Kühlen für die aufgeplatzte Lippe gegeben hatte, fiel Hedwig

todmüde ins Bett.

Am nächsten Morgen wachte Hedwig zu ihrer Verwunderung noch vor Marie auf. Sie

hatte miserabel geschlafen. Sobald sie einen Blick in den Spiegel warf, stöhnte sie

auf. Links und rechst an ihren Schläfen, sowie überall an ihren Armen hatte sie blaue

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