Lea Loseries - Iria - Blut wie Regen

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Ihre Rückkehr nach Iria bringt einige beunruhigende Veränderungen für Leo und Marie mit sich: Schlimm genug, dass die Anfeindungen im Volk immer aggressiver werden. Doch zu allem Überfluss hat sich auch noch ihr Freund Jonas in den Kopf gesetzt, nach seinem verschollenen Vater zu suchen.
Werden die vier Freunde Hedwig, Jonas, Leo und Marie sich der Herausforderung stellen? Oder sind sie nicht bereit, ihr Leben für den Erzfeind aufs Spiel zu setzen, der ganz nebenbei Jonas Vater ist?
Das blutige Spiel beginnt.

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ernst nehme, musst du mich nicht gleich beleidigen!“, rechtfertigte sich ihr Freund.

Hedwigs schnalzte unzufrieden mit der Zunge. „Das meinte ich nicht, du Pappnase.

Das ist das Wort, das da steht. Opfer.“ Leo verzog amüsiert das Gesicht. „Ist das

Graffiti, oder was? Die Typen, die das benutzen, schmieren doch auch oft

Schimpfwörter an die Wände.“ „Das ist kein Schimpfwort!“, zischte Hedwig ein

bisschen zu laut, sodass Professor Grünschnabel sich zu ihr umdrehte und sie streng

ansah. „Setzt dich bitte wieder zurück auf deinen Platz, Hedwig.“, sagte sie ohne

Umschweife. Hedwig seufzte, packte aber ihre Sachen zusammen und fügte sich.

Nicht aber ohne einen letzten Wortwechsel mit Jonas zu führen. „Das ist ja seltsam.“,

meinte er, „Warum steht auf der Tapete so ein Wort?“ „Keine Ahnung.“, Hedwig

zuckte mit den Schultern, „Wenn ihr wollt, könnt ihr es euch demnächst ja auch mal

angucken.“ Als sie sich mit einem lauten Plumpsen wieder neben Marie niederließ,

schenkte ihre Freundin ihr keine Beachtung. Aber nicht, weil sie zu sehr in ihre

Arbeit vertieft war, sondern vielmehr, weil sie aus den Augenwinkeln Naomi

beobachtete, die wie sie schon bei Station fünf angekommen zu sein schien. Um

ihren Mund herum bildete sich ein merkwürdiger Zug.

Endlich! Hedwig stöhnte leise auf. Dann schwang sie sich vorsichtig aus ihrem Bett

und suchte ihre beiden Hausschuhe zusammen. Es hatte eine halbe Ewigkeit

gedauert, bis Marie eingeschlafen war. Jetzt war es schon zehn. Normalerweise

schliefen sie um neun. Doch heute hatte Hedwig etwas Anderes vor. Auf

Zehenspitzen schlich sie zu dem Schrank, der in der Ecke stand und kramte ihren

Kescher sowie einen großen Müllbeutel daraus hervor. Heute Nacht würde sie sich

endlich um die Terminkalender kümmern. Zum allerersten Mal. Die von Leo und

Jonas hatte sie schon längst beseitigt. Nur bei Sternchen, dem von Marie, zögerte sie

noch. Sie hatte keine Ahnung, wie ihre Freundin auf das Verschwinden des

automatischen Tagesplaners reagieren würde. Sie war momentan sowieso ein wenig

durch den Wind. Den ganzen Tag lang war Marie ziemlich schweigsam gewesen.

Und jedes mal, wenn man sie darauf ansprach, hatte sie nur gereizt reagiert.

Anscheinend brauchte sie keine Hilfe. Oder sie wollte nicht. Hedwig wurde den

Verdacht nicht los, dass das alles etwas mit Naomi zu tun haben könnte. Die

bewohnte seit gestern gemeinsam mit Anna und Fabienne, zwei

Klassenkameradinnen, das Zimmer neben ihnen. Wahrscheinlich sah Marie in ihr so

etwas wie eine Rivalin. Hedwig grinste. Das würde sich auch wieder legen. Sobald

sie ihre Sachen beisammen hatte, öffnete sie vorsichtig die Tür und spähte in den Flur

hinaus. Dort war alles dunkel. Für einen Moment erinnerte Hedwig sich daran, wie es

gewesen war, als Herr Maschael noch hier war. Er war sowohl am Tage, als auch in

der Nacht pausenlos durch die Schule gegeistert, um abtrünnige Schüler aufzugabeln.

Gut, dass das jetzt vorbei war. Woran sie sich lieber nicht erinnern wollte, war, dass

das, was sie hier gerade tat, letztlich dazu diente, diesen Mann wiederzufinden. Aber

nein, sie tat das hier für Jonas. Für niemand anderen. Gedankenverloren zog sie die

Tür zu. Dabei ertönte ein mittellautes Klicken. Hedwig erschrak. Sie musste wirklich

vorsichtig sein. Langsam huschte sie hinunter in die Eingangshalle. Dort konnte sie

bereits die ersten Terminkalender umher flattern sehen. Resigniert stellte sie fest, dass

die kleinen Dinger sich in der Dämmerung noch besser verstecken konnten als

sowieso schon. Hedwig packte den Kescher fester. Dann ging sie entschlossen auf

einen der Terminkalender zu. Aber der flatterte so wild umher, dass sie es nicht

einmal schaffte, ihm mit den Bewegungen ihres Keschers zu folgen. Nach einer

halben Stunde gab sie es auf. Erschöpft, wütend und verschwitzt wie sie war, torkelte

sie den Gang entlang, an dessen Seiten sich die Büroräume der Lehrer befanden. Da

hörte sie ein Rascheln. Das konnte nur ein Terminkalender sein! Dich kriege ich!,

dachte sie und machte eine ruckartige Bewegung in Richtung des Geräuschs. Und

tatsächlich: als sie den Kescher wieder in das schummrige Licht der Fackeln hob,

erkannte sie, dass sich darin ein blaues Heftchen verfangen hatte! Schnell packte sie

es und beförderte es mit einem geschickten Handgriff in den Müllbeutel. Dann ging

sie weiter. Bis sie merkwürdige Geräusche aus einem der Büros vernahm. Sie schrak

zusammen. Was war das? Ein Einbrecher? Ein lauter Rums erklang, so als wäre

irgendetwas umgestoßen worden. Dann schepperte es. Dazu hörte man ein Stöhnen.

Hedwig blieb das Herz stehen, als sie das Namensschild las, das außen an der Tür

angebracht war. Professor Suro Xynulaikaus. Konnte es sein, dass der Einbrecher den

Lehrer überwältigt hatte? Oder konnte Professor Xynulaikaus nur nicht schlafen und

hatte es deshalb vorgezogen, sein Büro umzugestalten? Hedwig zögerte. Und klopfte

an der Tür. Erst zaghaft, dann deutlicher. Mit einem Mal war es still. Doch gerade als

Hedwig sich wieder abwenden wollte, gingen die Geräusche von neuem los. Es hörte

sich an, als würde da drinnen ein Kampf ausgeführt werden. Als sich dann auch noch

unterdrückte Schreie in die Geräusche des Chaos mischten, konnte Hedwig nicht

mehr an sich halten. Sie holte tief Luft und öffnete die Tür. Am liebsten hätte sie sie

danach sofort wieder zugeschlagen. Vor ihr lag Professor Xynulaikaus. Mit dem Kopf

auf dem Schreibtisch, die Hände krampfhaft um einen Bleistift geschlungen. Seine

Stirn war schweißnass und um ihn herum herrschte ein heilloses Chaos. Alles, was

sich einmal auf dem prall gefüllten Schreibtisch befunden hatte, lag jetzt daneben.

Zitternd versuchte Hedwig, in dem Raum einen anderen Menschen auszumachen.

Langsam trat sie ein. Das dämmrige Licht, dass den Raum durch die Fenster erhellte,

ließ alles irgendwie unwirklich erscheinen. Hektisch drehte sich das Mädchen von

einer Ecke zur anderen. Doch da war nichts. Der Einbrecher, oder wer auch immer

hier gewesen sein mochte, musste wieder verschwunden sein. Mit klopfendem

Herzen bewegte sich Hedwig auf Professor Xynulaikaus zu. Dabei strauchelte sie

und wäre fast über einen umgekippten Stapel Schreibhefte gefallen. Im letzten

Moment konnte sie sich auffangen und stand vor dem Lehrer. Sie lauschte. Einen

schrecklichen Moment lang konnte sie nichts hören. Kein Atmen, gar nichts. Doch

dann begann sich der Brustkorb des Lehrers langsam zu heben und zu senken.

Hedwig atmete auf. Dann fiel ihr ein, dass es wohl am besten wäre, das Licht

anzuschalten. Als sie dieses Mal über das Chaos aus Stiften, Heften und Büchern

hinweg stieg, rutschte sie aus und landete unsanft auf einem Buch mit

Hardcovereinband. Sie fluchte. Dann betrachtete sie Professor Xynulaikaus genauer.

Immer noch hielt er den Bleistift krampfhaft umklammert. Zögernd tippte sie ihn von

der Seite her an. Sie hoffte, dass er nicht verletzt war. Nachdem der Lehrer mehrere

Male nicht reagiert hatte, holte sie Luft, um ihn zu rufen. Doch statt dazu, gebrauchte

sie ihren Atem wenig später, um unterdrückt aufzuschreien. Sie hatte das Gefühl, die

Zeit würde mitsamt ihres Herzens stehen bleiben. Professor Xynulaikaus stand auf.

So ruckartig wie eine Marionette. Er schob den Stuhl beiseite und bewegte sich so

sicher, als sei er wach. Aber die Augen hatte er geschlossen. Im nächsten Moment

hatte Hedwig den Bleistift im Gesicht. Der Lehrer fuchtelte damit so wild herum, als

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