Lea Loseries - Iria - Blut wie Regen

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Ihre Rückkehr nach Iria bringt einige beunruhigende Veränderungen für Leo und Marie mit sich: Schlimm genug, dass die Anfeindungen im Volk immer aggressiver werden. Doch zu allem Überfluss hat sich auch noch ihr Freund Jonas in den Kopf gesetzt, nach seinem verschollenen Vater zu suchen.
Werden die vier Freunde Hedwig, Jonas, Leo und Marie sich der Herausforderung stellen? Oder sind sie nicht bereit, ihr Leben für den Erzfeind aufs Spiel zu setzen, der ganz nebenbei Jonas Vater ist?
Das blutige Spiel beginnt.

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langsam nervte sie Maries Einsilbigkeit. „Was hhm?“, hakte sie nach, „Gibst du mir

Recht, dass sie heute kommen wollte oder hattest du mit ihr Unterricht?“ „Beides.“,

sagte Marie knapp und starrte dann wieder auf ihr Heft. „Ist sie nett?“, wollte Hedwig

wissen. „Weiß ich nicht.“, antwortete Marie und schwieg. Dann legte sie ihre

Schulsachen beiseite und sah ihrer Freundin zum ersten Mal in die Augen. „Sie heißt

Naomi und sie kann wahnsinnig gut Griechisch.“ Hedwig war beeindruckt. „Wie

jetzt? Du sagst von jemandem, dass er etwas wahnsinnig gut kann? Dann muss

Naomi ja fast so gut sein wie du. Das kann ich mir gar nicht vorstellen.“ Marie

zuckte nur mit den Schultern. Sie hatte gemischte Gefühle, was diese Neue betraf.

Die Lehrerin schleuderte ihre braune Tasche aufs Pult. Es knallte. „Guten Morgen!“

Die Antwort darauf war schläfriges Gemurmel. Professor Grünschnabel schüttelte

nur den Kopf. Diesen Faulpelzen würde sie das Schlafen im Unterricht noch

austreiben. Kurzerhand kramte sie einen Stapel Arbeitsblätter aus ihrer Tasche

hervor, spaltete ihn in mehrere kleine Teile und fing an, diese im Raum zu verteilen.

„Professor Grünschnabel?“ Es war Hedwigs Stimme. Die Lehrerin drehte sich um.

„Ja?“, fragte sie mit hochgezogener Augenbraue. „Wir haben eine Neue.“ Erst in

diesem Moment fiel Professor Grünschnabels Blick auf das Mädchen, das zwei

Plätze entfernt von Hedwig saß. Ihre kugelrunden, großen blauen Augen verliehen ihr

etwas Niedliches und die kurzen, dunkelblonden Haare standen ihr zu allen Seiten

vom Kopf ab. Professor Grünschnabel reagierte erst nicht. Sie schämte sich,

zuzugeben, das neue Mädchen ganz vergessen zu haben. Sie schaute weg, tat so, als

sei sie voll und ganz mit ihren Arbeitsblättern beschäftigt und wandte sich dann

wieder der Klasse zu. „Wie ihr seht“, sagte sie mit lauter Stimme, um auch den

schlafenden Werner in der letzten Reihe aufschrecken zu lassen, „haben wir jemand

neuen in der Klasse.“ Dann nickte sie dem Mädchen zu. „Möchtest du dich kurz

vorstellen?“, fragte sie. Das Mädchen lächelte ein wenig schüchtern. Dann sagte sie

leise: „Ich heiße Naomi. Ich gehe jetzt hier zur Schule, weil ich zu meinem Vater

gezogen bin, der in der Nähe wohnt.“ Hedwig hatte sich schon vorgebeugt, um das

Mädchen in ein Gespräch zu verwickeln und noch mehr über sie zu erfahren, aber

Professor Grünschnabels schneidende Stimme kam ihr dazwischen. „Herzlich

Willkommen in Firaday, Naomi.“, sagte die Lehrerin und fuhr dann im gleichen

Atemzug fort: „Du bist gerade zur richtigen Zeit gekommen. Jetzt, wo ihr schon in

der sechsten Klasse seid, habe ich mir für das nächste Thema eine etwas andere

Lernmethode ausgedacht...“ „Cool!“, rief Achmed, „Das ist bestimmt irgendwas mit

modernen Medien.“ „Modernen was?“, Mino verzog das Gesicht und guckte

ungläubig. „Medien.“, erklärte ihm Achmed. „Das sind zum Beispiel Computer, die

die Leute auch im Norden benutzen. Die haben dort jetzt endlich gecheckt, dass man

auch die Lehrmethoden an den Schulen an den technologischen Wandel anpassen

muss und...“ „Wir sind hier nicht im Norden, sondern im tiefsten Süden!“, Professor

Grünschnabels Stimme war barsch und sie schien irgendwie beleidigt, „Mit

Ausnahme der solarbetriebenen Taschenlampen wird es hier keine technischen

Neuerungen geben.“ Ein Drittel der Klasse murrte. „Ich habe mir etwas viel Besseres

für euch ausgedacht.“, die Lehrerin grinste spitzbübisch, „Diese Arbeitsblätter hier“,

sie deutete auf die Batzen Papier, die vor dem geistigen Auge der Schüler nur so vor

sich hin welkten, „sind Stationsaufgaben. Es gibt zwanzig Stationen, zu jeder

gehören drei bis vier Arbeitsblätter. Diese enthalten alles, was für die Klassenarbeit in

einem Monat relevant ist.“ Die Klasse schwieg. Professor Grünschnabel schien

äußerst zufrieden. Da meldete sich Marie. „Heißt das jetzt“, fragte sie, dem

Verständnis halber, „dass wir alles bis dahin durcharbeiten und auswendig lernen

sollen?“ „Du hast es erfasst.“, sagte Professor Ferono. Ihr Ton war geradezu stolz,

„Aber auswendig lernen müsst ihr natürlich nur die wichtigen Sachen.“ „Und was

genau ist wichtig?“, Naomis Stimme war immer noch leise, aber schon wesentlich

selbstsicherer als zuvor. Spöttisch schürzte Professor Grünschnabel die Lippen. „Das,

meine Liebe“, sagte sie, „müsst ihr selbst entscheiden. So etwas nennt man selektive

Kompetenz. Und falls du am Ende Hilfe brauchst, kannst du Marie fragen, die wird

das sowieso alles richtig machen.“ Aus ihrer Stimme sprach ehrliche Anerkennung.

Marie atmete erleichtert auf. Aber nur solange, bis Naomi ihr aus

zusammengekniffenen Augen einen Blick zuwarf. Irgendetwas stimmte nicht mit

diesem Mädchen. Den Rest der Stunde verbrachten die Schüler damit, Informationen

über eine Pflanze namens Irsis tidikus zusammenzutragen. Als ihnen das zu

langweilig wurde, fing Hedwig an, leise mit Leo und Jonas zu tuscheln. Zuvor hatte

sie sich zu ihnen an den Tisch gesetzt. Immerhin das war bei dieser Unterrichtsart

nicht verboten. „Hey, ich muss euch was erzählen.“, flüsterte sie, während sie eifrig

Sternchen auf ihr Arbeitsblatt malte, damit es wenigsten so aussah, als würde sie

arbeiten. Jonas rutschte unruhig auf seinem Stuhl hin und her. „Ist mit der TBA

irgendetwas schiefgelaufen?“ „TBA?“, fragte Leo verwirrt und blickte Jonas hilflos

an, „Was ist das denn?“ „Die Terminkalender-Beseitigungs-Aktion natürlich!“,

zischte Hedwig. Dann versuchte sie, auf das eigentliche Thema zu sprechen zu

kommen: „Nein, damit alles in Ordnung. Ich habe nur äußerst wenig Lust darauf,

meine nächsten Nächte damit zu verbringen, die Teile einzufangen.“ „Wo ist

eigentlich Gundula?“ Hedwig verdrehte die Augen. Leo konnte sie nicht einmal einen

Gedanken zuende führen lassen. „Die ist unten bei Finja und PiPo.“, erzählte sie,

„Und da werden auch die anderen bald landen.“ Jonas gluckste amüsiert, als sie das

erzählte. „Das ist ja prima!“, schnarrte er, „Auf diese Idee wäre ich gar nicht

gekommen. Als Nächstes nimmst du meinen Sigor mit, ja?“ „Sehr gute Idee.“, gab

ihm Leo recht, „Dann kann ich wenigstens wieder in Ruhe auf Toilette gehen.“

Hedwig warf ihm einen befremdeten Blick zu. Doch das erregte schon zu viel

Aufsehen. Schnurstracks kam Professor Grünschnabel auf die kleine Gruppe zu. Sie

sagte nichts, aber ihre Adleraugen scannten nacheinander jedes ihrer Arbeitsblätter.

Als sie Hedwigs Kunstwerk betrachtete, schüttelte sie nur den Kopf. Dann endlich

verschwand sie wieder. „Was ich euch eigentlich sagen wollte“, nahm Hedwig das

Gespräch wieder auf, „ist, dass ich die Tapete im geheimen Raum lesen kann.“

„Hä?“, Leo musterte sie so, als hätte er Zweifel an ihrer Zurechnungsfähigkeit,

„Wieso, sind da hebräische Schriftzeichen drauf?“ „Nein!“, Hedwig schüttelte

verärgert den Kopf, „Das sind doch diese verworrenen Linien.“ Und als Leo nicht

reagierte, setzte sie nach: „Na, du weißt schon, diese goldenen Streifen, die aussehen

wie ein auseinandergezerrtes Wollknäuel.“ „Und das willst du lesen können?“, fragte

Jonas sie mit offenem Mund. „Ich will nicht, ich kann.“, sagte Hedwig bestimmt.

„Naja, zumindest teilweise.“ „Und, was steht da so?“, fragte Leo, der das Ganze für

einen Scherz hielt. „Opfer.“, antwortete Hedwig. „Hey, nur weil ich dich nicht immer

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