Lea Loseries - Iria - Blut wie Regen

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Ihre Rückkehr nach Iria bringt einige beunruhigende Veränderungen für Leo und Marie mit sich: Schlimm genug, dass die Anfeindungen im Volk immer aggressiver werden. Doch zu allem Überfluss hat sich auch noch ihr Freund Jonas in den Kopf gesetzt, nach seinem verschollenen Vater zu suchen.
Werden die vier Freunde Hedwig, Jonas, Leo und Marie sich der Herausforderung stellen? Oder sind sie nicht bereit, ihr Leben für den Erzfeind aufs Spiel zu setzen, der ganz nebenbei Jonas Vater ist?
Das blutige Spiel beginnt.

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hat er das Leben ganz besonders schwer gemacht. Es ist nicht so, dass ich ihn dafür

jetzt für alle Ewigkeit in Verantwortung ziehen will, aber nach ihm suchen werde ich

ganz bestimmt nicht! Das kann ich einfach nicht!“ Mit diesen Worten drehte Marie

sich um und stapfte zur Tür, die kurz darauf mit einem lauten Krachen zuschlug.

Noch ehe sie ging, konnte Jonas einen kurzen Blick auf ihr Gesicht erhaschen und

sah, wie sie sich eine Träne aus dem Augenwinkel wischte. Ihm war, als hätte er

einen Schlag in die Magengrube bekommen. „Und ihr?“, fragte er leise und sah dabei

abwechselnd Hedwig und Leo an. Die beiden fühlten sich ganz offensichtlich nicht

wohl in ihrer Haut. Hedwig starrte auf die geschlossene Tür, als könne jeden Moment

ein Gespenst daraus hervorschweben und Leo schluckte schwer. „Wenn deine Tante

Informationen über ihren Halbbruder hat“, fing er an, „warum gibt sie sie dir dann

nicht?“ Jonas schüttelte resigniert den Kopf. „Ich habe sie schon gefragt.“, gab er zu,

„Zweimal. Aber sie hat noch schlimmer reagiert als Marie eben. Und als Lisa dann

noch davon gehört hat… Mit Tyras Hilfe kann ich jedenfalls nicht rechnen. Die wird

alles tun, damit ich meinen Vater nie wiedersehe. Sie meint, mich irgendwie vor ihm

beschützen zu müssen.“ Etwas Ähnliches dachten Hedwig und Leo auch. Sie waren

felsenfest davon überzeugt, dass ein weiteres Treffen zwischen Jonas und seinem

Vater ihm nur noch mehr wehtun würde. Wenn sie aber verhindern wollten, dass er

sich im Alleingang auf die Suche nach Herrn Maschael machte, würden sie ihm

zumindest das Gefühl geben müssen, hinter ihm zu stehen. „Also schön.“, gab Leo

widerstrebend nach, „Wie willst du denn an die Sachen herankommen?“ Jonas sah

sich suchend im Raum um. Zuerst dachte Hedwig, er suche nach seinem grünen

Teddybären, um ihn sich als Kopfkissen in den Nacken zu schieben, aber dann ging

ihr ein Licht auf: Jonas wollte sichergehen, dass keine lästigen Terminkalender sie

belauschten! Das war gar nicht so dumm. Um Jonas gedämpfte Stimme besser

verstehen zu können, beugte sie sich zu ihm hinunter. „Wir müssen in ihr Büro

einbrechen!“ Der Inhalt dieses Satzes war so unglaublich, dass Hedwig beinahe

aufgelacht hätte. Aber als Jonas anfing, alle Details auszuführen, wurde ihr mit

Schrecken bewusst, dass er es todernst meinte. „Die Schlüssel trägt sie Tag und

Nacht bei sich, in ihrer Jackentasche. Aber“, er machte eine bedeutungsvolle Pause,

„nicht beim Duschen. Ich werde mich einfach kurz reinschleichen, mir den großen

Schlüssel und den Schlüsselbund ausleihen und ihn dann später, wenn alle schlafen,

benutzen, um in ihr Büro zu kommen. Neben ihrem Schreibtisch hat sie ein großes

Pult mit vielen verschiedenen Fächern. Aber ich weiß ganz genau, dass die Akte

meines Vaters rechts in der zweiten Schublade von unten liegt, weil sie für dieses

Fach nämlich noch einen Extraschlüssel hat.“ „Wie bitte?“ Leo brauchte einige

Sekunden, um das Gehörte zu verarbeiten. „Und du meinst, sie merkt es nicht, wenn

während des Duschens plötzlich die Badezimmertür aufgeht und jemand Schlüssel

aus ihrem Umhang herausnimmt, die wahrscheinlich doppelt so schwer sind wie das

Kleidungsstück selbst? Und überhaupt: schließt sie beim Duschen denn nicht ab?“

„Nö.“, sagte Jonas und musterte seinen Freund einfältig, „Ich weiß, wie sie duscht,

ich habe mir sechs Wochen lang eine Ferienwohnung mit ihr geteilt. Deshalb weiß

ich auch ganz genau, dass sie während des Duschens singt und zwar so laut, dass sie

garantiert nicht den kleinsten Mucks hören wird, wenn ich reinkomme.“ „Was?“,

Hedwig lachte ungläubig, „Professor Ferono singt unter der Dusche? Kann sie das

überhaupt?“ „Mit dem Können ist das so eine Sache. Jeder ist in der Lage, etwas zu

tun, aber ob das den Anderen guttut oder bei ihnen so etwas wie einen Tinnitus

verursacht ist eine andere Sache.“, antwortete Jonas schlicht. Hedwig schnappte nach

Luft. „Du bist fies.“, stellte sie dann halb lachend fest. Dann war es eine Weile lang

still. Hedwig und Leo überlegten fieberhaft, wie dieser Plan aufgehen sollte. „Weißt

du denn überhaupt, wo der Schlüssel für die Schublade versteckt ist?“, fragte Leo

und wagte damit einen letzten Versuch, Jonas von seinem wahnsinnigen Vorhaben

abzubringen. „Natürlich.“, antwortete dieser, sehr zur Enttäuschung von Leo, „Er ist

in dem Topf mit der fleischfressenden Pflanze.“ Leo legte die Stirn in Falten.

Langsam kam eine Erinnerung in ihm hoch. „War das nicht die, die dir beinahe die

Hand abgebissen hätte, als wir zum ersten Mal im Büro deiner Tante waren?“

„Davon weiß ich ja gar nichts.“, warf Hedwig interessiert ein, bevor Jonas antworten

konnte. „Ach, so schlimm war das gar nicht.“, winkte Jonas leicht verärgert ab, „Ich

weiß schon, wie man mit diesem grünen Monster umgehen muss.“ Dann schaute er

seine Freunde auffordernd an und fragte: „Was ist jetzt? Seid ihr dabei?“

Sie konnte jetzt nicht stillsitzen. Unmöglich. Ihr Herz raste. Ihre Hände waren eiskalt.

Ihr Kopf schmerzte und ihre Stirn war gerötet. In ihr waren tausend Empfindungen,

die alle um ihre Aufmerksamkeit kämpften und von der sie kaum eine richtig

benennen konnte. Es war, als würde sie mit sich selbst streiten. Aufgewühlt ließ

Marie sich auf einem Stuhl vor dem Fenster nieder und stützte den Kopf auf die

Hände. Der Ausraster von vorhin machte ihr immer noch zu schaffen. Sie wollte

keinen Streit mit ihren Freunden. Und am liebsten hätte sie Jonas einen besseren Halt

gegeben. Ihn einfach nur anzuschreien, hatte sicherlich alles nur noch schlimmer

gemacht. Wären da nur nicht ihre Gefühle gewesen… In ihr brodelte glühende Wut.

Anders konnte sie es nicht beschreiben. Sie würde diesen Mann nicht suchen gehen.

Niemals. Sie wünschte sich von Herzen, diesem Menschen nie mehr in die Augen

schauen zu müssen. Noch während sie so dasaß, ihrem keuchendem Atem lauschte

und versuchte, sich irgendwie zu beruhigen, fiel ihr Blick auf das beschriebene Blatt,

das vor ihr lag. Frieden und Krieg. Ein Gedicht. Sie hatte es erst gestern geschrieben

und hätte es eigentlich schon längst wegwerfen sollen. Mit einer Hand packte sie es,

riss es aus dem Block und stand auf, um es in den Mülleimer zu katapultieren. Doch

stattdessen hielt sie inne. Sie wusste nicht, warum, aber irgendetwas drängte sie dazu,

diese Zeilen noch einmal zu lesen. Mit pochendem Herzen überflog sie sie.

Frieden & Krieg

Du hörst es, dieses Wort

neutral, rationalisiert, abstrakt

Du fragst dich, was es bedeutet.

Was ist Krieg?

Und wem gehört der Sieg,

wenn sich der Mensch vernichtet

Dann schnappte sie sich einen Bleistift und fing aus dem Impuls heraus an, ein paar

Zeilen dazu zu kritzeln:

Alles ist normal, alles scheint friedlich

grau, bunt, kompromissvoll

Nur in dir drin brodelt es manchmal.

Fängt Unfrieden nicht bei dir selbst an?

Diese Menschen sind arm dran,

die Krieg haben und sie wissen es nicht

Während sie schrieb, war sie immer nachdenklicher geworden. Als sie den Stift

beiseite legte, war sie wieder vollkommen ruhig. Nur die Kopfschmerzen blieben.

Und die Sorgen. Nachdenklich starrte sie auf die Zeilen. Ja, genauso fühlte sie sich.

Hier in der Schule taten alle so, als wäre alles in Ordnung. Der Unterricht wurde

abgehalten wie immer und man stritt sich um dieselben Kleinigkeiten wie jedes Mal.

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