Lea Loseries - Iria - Blut wie Regen

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Ihre Rückkehr nach Iria bringt einige beunruhigende Veränderungen für Leo und Marie mit sich: Schlimm genug, dass die Anfeindungen im Volk immer aggressiver werden. Doch zu allem Überfluss hat sich auch noch ihr Freund Jonas in den Kopf gesetzt, nach seinem verschollenen Vater zu suchen.
Werden die vier Freunde Hedwig, Jonas, Leo und Marie sich der Herausforderung stellen? Oder sind sie nicht bereit, ihr Leben für den Erzfeind aufs Spiel zu setzen, der ganz nebenbei Jonas Vater ist?
Das blutige Spiel beginnt.

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Mit einem grimmigem Gesicht, dass seine eisige Laune demonstrativ zur Schau

stellte, knipste er die Lampe wieder aus. Die brauche ich jetzt wohl nicht. Dann stand

er wankend auf und torkelte ein paar Schritte bis zum Fenster. Draußen schien die

Sonne. Hell und klar. Aber in seinem Kopf war es neblig und goss in Strömen. Er

konnte sich an alles erinnern. Zumindest an das, was wichtig war. Er würde sich für

bestimmte Dinge einsetzten müssen, wenn er nicht abgesetzt werden wollte. Was das

für Dinge waren, wusste er selbst nicht genau und warum die Anliegen diesen Leuten

so wichtig waren, war ihm schleierhaft. Aber er würde sein Versprechen halten. Ganz

bestimmt. Die Tür quietschte. Noch während Eljosch sich umdrehte, bereute er es.

Vor ihm stand Kristina, die kastanienbraunen Haare ordentlich hochgesteckt und in

blütenweißer Bluse, aber dafür mit hektischen roten Flecken auf den Wangen und

einem so vorwurfsvollem Ausdruck in den Augen, dass selbst ein völlig

Unbescholtener bei diesem Anblick ein schlechtes Gewissen bekommen hätte. Doch

anscheinend sah Eljosch noch ausgezehrter aus als sie. In Kristinas Blick mischte

sich jetzt noch etwas anderes. „Du siehst schrecklich aus.“, stellte sie fest und

musterte ihn besorgt. Eljosch antwortete nicht, sondern musterte sie mit finsteren

Blicken. Daraufhin unterließ sie es, ihm eine Gardinenpredigt zu halten und bot ihm

an, erst einmal seine Wunden zu versorgen. Während sie dasaßen, zwischen

aufgewühlten Kissen und einer verschütteten Cornflakespackung, fragte sie dann

doch. „Bist du überfallen worden?“ Ihr Blick wanderte von der Wunde, die sie gerade

behandelte, zu Eljoschs Augen und dann wieder zurück zur Wunde. „Kann man wohl

sagen.“, brummte dieser abweisend. Kristina schwieg. Doch dann platzte es wider

Willen aus ihr heraus. „Es sieht nicht gut für dich aus. Die einzige Möglichkeit, deine

Patzer wieder geradezubiegen, wäre, ein paar sehr einflussreichen Leuten die Zehen

zu lecken und sich auf ihre Vorschläge einzulassen. Aber das willst du doch nicht,

oder?“ „Ich muss.“ Eljoschs Stimme klang so hart, dass seine engste Vertraute

erschrocken zurückzuckte.

Weiß. Warum nur sind Krankenstationen immer blütenweiß? Mit diesem Gedanken

drehte sich Jonas von einer Seite auf die andere. Das heißt: er versuchte es. Aber mit

dem eingegipsten Arm, doppelt so schwer wie seine immer noch prall gefüllte

Süßigkeitentüte, die jetzt unberührt neben seinem Bett lag, gelang ihm das nicht. Er

stöhnte. Das war jetzt schon das fünfte Mal, dass er es versuchte. Er hasste

Krankenhäuser. Es war immer dasselbe. Man wurde eingeliefert, dann durfte man

sich nicht bewegen und wenn man nach langer Haft endlich wieder freikam, wurde

einem auch noch verboten, Bibelkicker zu spielen. Er kannte sich aus mit

Verletzungen. Im letzten Schuljahr war er während des Bibelkicker Turniers in

Sinistro umgekippt. Und hatte sich seitdem fest vorgenommen, so schnell nicht

wieder ins Krankenhaus zu müssen. Tja, Pech gehabt. Er starrte auf die Decke über

sich und versuchte mit Hilfe seiner Fantasie angestrengt, irgendwelche Bilder an

diese so langweilige Wand zu projizieren. Nachdem der imaginäre Stöpsel in seinem

Kopf gezogen war, kamen die Bilder wie von selbst. Viel zu schnell und zu real. Und

viel zu schrecklich. Er kannte diese Bilder, hatte die Szenarien seit letztem Winter

tausend mal neu durchlebt. Er wollte nicht mehr. Ihm war das alles überdrüssig. Da

war Chilas Hand. Die Hand seiner Schwester, die die Seine nicht ergreifen wollte, um

sich vor dem sicheren Tod zu retten. Als Nächstes kam da das Messer, das sie

hasserfüllt in seine Hand gerammt hatte. Noch heute erinnerte ihn eine Narbe daran.

Als wenn er diesen Tag jemals vergessen könnte! Und am schlimmsten war der

Ausdruck in Chilas Augen, als sie von dem Felsen viel. Hass. Pure Verachtung und

dahinter alles ergreifende Leere. Zum tausendsten Mal fragte er sich, ob das alles

seine Schuld war. Doch wie hätte er es verhindern können? Plötzlich fingen die

Bilder in Jonas Kopf an, sich zu drehen. Und er begann zu zittern. Unvermittelt

erschienen da Bilder von Ulrügio, dem ehemaligen Hauptquartier des „Schlüssels der

Macht“ und im nächsten Augenblick spürte er den Atem der grässlichen

Riesenschlange hinter sich, die dort gehaust hatte. Ihm wurde schlecht bei dem

Gedanken, dass Seres sich dort wohl irgendwo noch befinden musste. Zwar konnte er

jetzt keine Gestalt mehr annehmen, aber allein die Vorstellung, dass es ihn gab, ließ

Jonas Herz einen Moment lang aussetzen. Er wollte das nicht mehr sehen. Wollte

nichts mehr spüren. Mit dem gesunden Arm zog er sich die dicke Bettdecke so weit

wie möglich über den Kopf. Dass es draußen 30 Grad warm war, machte ihm nichts

aus. Ihm war eiskalt. Er versuchte, sich den Schrecken von der Seele zu weinen. Die

Trauer. Die Selbstvorwürfe von damals, die ihn sein ganzes Leben lang verfolgen

würden. Doch es kam nichts. Keine Tränen, nichts. Stattdessen nur gähnende Leere.

Was hatte dieses Leben für einen Sinn?

Ein gefährlicher Plan

Das Bett quietschte, sodass Marie fürchtete, es könne selbst unter einem

Fliegengewicht wie ihr einbrechen. Sie hatte sich neben Hedwig gesetzt, die sich mit

geschlossenen Augen an die Wand gelehnt hatte. Ihre Schultasche hatte sie zuvor

achtlos in eine Ecke des Raumes gepfeffert. Hausaufgaben konnten warten. Das fand

sogar Marie. Sie hatte sowieso keine Lust, sich jetzt mit irgendwelchen Zahlen und

Buchstaben zu quälen, während ihre Gedanken zehn Kilometer weit von der

eigentlichen Aufgabe entfernt waren. Im Matheunterricht hatte sie sich heute kein

einziges Mal gemeldet. Das war auch ihrer Freundin aufgefallen und wäre sie selbst

nicht genauso mies drauf gewesen, hätte sie diesen Tag im Kalender rot angestrichen.

Der Tag, an dem Marie sich nicht gemeldet hat. Nicht einmal dieser Gedanke konnte

die beiden Mädchen jetzt aufheitern. „Lass uns nachher bei Jonas vorbeischauen.“

Maries Stimme klang nach, ohne, dass eine Antwort kam. Sie glaubte schon, Hedwig

sei eingeschlafen, aber nach ein paar Sekunden kam doch eine Reaktion. Hedwig

öffnete die Augen, bedeutete Erwin, aufs Bett zu springen und nickte. Das hätte sie

lieber nicht tun sollen, denn das marode Gestell hatte schon Schwierigkeiten, zwei

Sechstklässlerinnen gleichzeitig zu tragen. Der Sprung des schwarzen Hundes, der

schwanzwedelnd und mit einem Satz auf der Matratze landete, zog ein lautes

Krachen nach sich. Erschrocken sprang Marie auf und machte Anstalten, den

Schaden zu begutachten. Doch Hedwig winkte mürrisch ab. „Bestimmt ist eh nur

eine Latte gebrochen.“, sagte sie, „Das bedeutet, dass ich noch vierzehn heile Latten

übrig habe.“ „Vierzehn?“, Marie schaute sie verdattert an, „Also unter meinem Bett

sind sechzehn.“ Über Hedwigs Gesicht huschte tatsächlich ein Grinsen. „War ja klar,

dass du das wieder so genau weißt.“, sagte sie. Dann fügte sie leichthin hinzu: „Ich

hatte auch mal sechzehn, aber das hier ist ja nicht das erste Mal, dass Erwin auf mein

Bett springt.“ Marie schüttelte ungläubig den Kopf. Dann nahm sie das Risiko in

Kauf, mitsamt Erwin, Hedwig und dem quietschend protestierendem Bett

einzukrachen, und zwängte sich neben Hedwigs Haustier auf die Matratze. Wenn

Marie sich nicht täuschte, war Erwin in den Sommerferien tatsächlich noch ein Stück

gewachsen und wenn es nach ihm gegangen wäre, hätte er das gesamte Bett für sich

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