Lea Loseries - Iria - Blut wie Regen

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Ihre Rückkehr nach Iria bringt einige beunruhigende Veränderungen für Leo und Marie mit sich: Schlimm genug, dass die Anfeindungen im Volk immer aggressiver werden. Doch zu allem Überfluss hat sich auch noch ihr Freund Jonas in den Kopf gesetzt, nach seinem verschollenen Vater zu suchen.
Werden die vier Freunde Hedwig, Jonas, Leo und Marie sich der Herausforderung stellen? Oder sind sie nicht bereit, ihr Leben für den Erzfeind aufs Spiel zu setzen, der ganz nebenbei Jonas Vater ist?
Das blutige Spiel beginnt.

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schlecht das Essen in der Krankenstation war, bis aus Hedwig herausplatzte: „Habt

ihr euch eigentlich schon mal mit den neuen Fünftklässlern unterhalten?“ Die

anderen schüttelten den Kopf und warteten gespannt darauf, den Grund für Hedwigs

Frage zu erfahren. „Die sind so wahnsinnig respektlos!“, schoss es in diesem

Moment unkontrolliert aus ihr hervor, „Ein halbes Dutzend von denen hat sich in der

Chor AG angemeldet und seitdem überlege ich ernsthaft, ob ich mich einfach wieder

abmelden soll. Da sind zwei Jungen drin… die sind einfach nicht zum Aushalten! Die

ganze Zeit reden sie dazwischen und statt vernünftig mitzusingen, werfen sie sich

gegenseitig mit benutzten Kaugummis ab! Und die Mädchen sind auch nicht viel

besser. Allein schon wie die rumlaufen...“ Unvermittelt stockte Hedwig, als sie Leos

skeptischen Blick sah, der gerade auf ihr ruhte. „Lästerst du gerade?“, fragte er

vorwurfsvoll. Hedwig wurde rot. „Ich...“, sie wand sich, „naja, eigentlich weiß ich ja

gar nicht, ob alle von denen so sind. Aber wenn wir die mit uns vergleichen, dann...“

„Entdecken wir wahrscheinlich mehr Ähnlichkeiten, als uns lieb ist!“, führte Marie

den Satz lachend zu ende, „Wir waren doch früher genauso. Erinnerst du dich nicht

an den Tag, an dem Mino und Achmed faule Eier in die Klos geschüttet haben?“

„Mann, hat das gestunken!“ Jonas kicherte schelmisch. „Irgendwie war es auch

witzig. Besonders, weil sie es auf der Mädchentoilette gemacht haben und dann von

Professor Grünschnabel dabei erwischt wurden.“ Hedwig verzog beleidigt das

Gesicht und reckte stolz ihre Nase in die Höhe. „Was die beiden betrifft, magst du ja

Recht haben.“, posaunte sie, „Aber ich fand die Streiche der Jungen schon damals

eklig. Und wir Mädchen sind ganz bestimmt nicht so wie die neuen

Fünftklässlerinnen!“ „Da wär ich mir nicht so sicher.“, schmunzelte Leo, woraufhin

Hedwig die Arme vor der Brust verschränkte und schwieg. Dabei machte sie nicht

gerade den glücklichsten Eindruck. „Ach, Hedwig!“, Marie verdrehte die Augen, als

sie ihre Freundin so sah, „Reg dich doch nicht über die auf. Ändern kannst du eh

nichts!“ „Aber ich habe nicht gelästert.“, beharrte Hedwig stumpf und starrte bockig

auf ihre Fußspitzen, „Alles, was ich gesagt habe, entspricht der Wahrheit.“ „Der

Wahrheit, wie du sie siehst.“, korrigierte Marie milde, „Ich verstehe ja, dass die

Kleinen dich nerven, aber wir müssen eben auch versuchen, mit Menschen

klarzukommen, mit denen wir uns nicht so gut verstehen.“ „Und wie soll das

gehen?“, fragte ihre Freundin schmollend und mit vorgezogener Kinnlade. Die

anderen schwiegen einen Moment lang. Dann machte Leo einen Vorschlag: „Indem

du anfängst, sie zu sehen, wie Gott sie sieht. Er sieht in ihnen mehr als nur die

kleinen, nervigen Kröten, die das ganze Schulleben auf den Kopf stellen. Und vergiss

nicht, dass wir auch nicht immer einfach sind.“ Hedwig schien tatsächlich besänftigt.

Ihr Gesichtsausdruck entspannte sich und sie setzte sich auf die Kante von Jonas

Bett. Als sich die Federn der Matratze unter ihrem Gewicht bogen, quietschte es. „Es

gibt da etwas, über das ich mit euch reden möchte.“, Jonas belegte Stimme zerriss die

anfängliche Stille. Maries erster Reflex, auf seine Ankündigung zu reagieren, war ein

gestöhntes: „Oh nein!“, was sie aber glücklicherweise unterdrückte. Innerlich

schüttelte sie den Kopf. Was war denn jetzt wieder mit Jonas los? Leo und Hedwig

schienen weniger abweisend über das zu denken, was ihrem Freund auf dem Herzen

lag. „Was ist denn?“, fragte Leo ruhig und beugte sich zu Jonas vor. Dieser presste

angestrengt die Lippen zusammen. Es kostete ihn sichtlich viel Überwindung, das zu

formulieren, was jetzt kam. Als Erstes wollte er seine Freunde angemessen darauf

vorbereiten. „Ich weiß ja, wie ihr darüber denkt, aber...“, stammelte er. Doch dann

fuhr er entschlossen fort. Er würde das durchziehen. Mit oder ohne seine Freunde.

Das war beschlossene Sache. Andererseits… er musste ja nicht mit der Tür ins Haus

fallen. Was machte es schon, wenn er seine Freunde nur Schritt für Schritt in seinen

Plan einweihte? „Wie Leo eben schon gesagt hat, kann man anfangen, die anderen

Menschen mit Gottes Augen zu sehen. Das bedeutet, man sieht zwar das Schlechte,

aber auch all die Stärken und vielleicht auch die Gründe, warum sich eine Person

komisch verhält. Und im allerbesten Fall kann man sogar anfangen, jemanden

wertzuschätzen, obwohl andere in ihm einen Verbrecher sehen.“ Langsam wurde

seinen Freunden klar, worauf Jonas hinaus wollte. Marie sog scharf Luft ein, Hedwig

presste besorgt die Lippen zusammen und auf Leos Gesicht machte sich ein hilfloser

Ausdruck breit. Aber noch wagte niemand, Jonas zu unterbrechen. „Ich möchte

wieder Kontakt zu meinem Vater haben.“, sagte er, „Das müsst ihr doch verstehen.“

Bittend schaute er von einem Freund zum anderen. Keiner reagierte. Schließlich stieß

Leo scharf Luft aus und sagte so vorsichtig wie möglich: „Du weißt ja, wie wir

darüber denken. Aber selbstverständlich ist es deine Entscheidung, ob du mit ihm

wieder etwas zu tun haben willst. Die Frage ist nur: Wie willst du an ihn

herankommen? Und wie sollen wir dir dabei helfen?“ Schnell fuhr Jonas sich mit der

Zunge über die spröden Lippen. Das war gut. Sehr gut. „Ihr könntet zum Beispiel

Nachforschungen über ihn anstellen.“, schlug er vor, „Leute befragen, Zeitung

lesen… was weiß ich. Hauptsache, ihr haltet die Augen offen und ich weiß, dass ihr

auf meiner Seite seid.“ „Und du meinst wirklich, dass wir damit weiter kommen?“,

fragte Hedwig und hob zweifelnd eine Augenbraue. „Früher oder später sicherlich.“,

meinte Jonas und versuchte, optimistisch zu klingen, „Es kann Jahre dauern, aber

irgendwann werden wir wissen, wo er sich aufhält. Dann kann ich ihm wenigstens

einen Brief oder so etwas schreiben. Allerdings gäbe es da noch eine andere

Möglichkeit, an ihn heranzukommen. Das würde auch deutlich schneller gehen.“

Sein Tonfall hatte jetzt etwas Verschwörerisches an sich. Alle außer Marie hingen wie

gebannt an seinen Lippen. „Im Büro von Professor Ferono muss noch irgendwo eine

Akte über ihn zu finden sein. Immerhin war er hier Lehrer! Und vielleicht können

wir unter Tyras persönlichen Sachen auch noch etwas von ihm finden...“ Noch ehe er

seinen Redefluss stoppen konnte, merkte er schon, dass er zu weit gegangen war. „Du

willst in den Sachen deiner Tante herumschnüffeln? So etwas hätte ich echt nicht von

dir erwartet! Als ob du ihr nicht vertrauen könntest!“ Aus Maries sonst so klaren,

abgeklärten grauen Augen stoben wilde Funken. „Ich will dir jetzt mal sagen, was ich

von deinem Plan halte: nichts! Absolut nichts! Wenn du meinst, du musst deinem

Vater unbedingt einen Brief schreiben, bitte. Hindern kann ich dich sowieso nicht

daran. Aber ich werde dich ganz bestimmt nicht noch dabei unterstützen!“ Innerhalb

weniger Sekunden verrauchte die Wut, die den gesamten Raum in sich eingehüllt

hatte und machte Traurigkeit und dem Gefühl von Ohnmacht Platz. „Ich kann das

einfach nicht!“, Maries Stimme war immer noch kraftvoll, aber jetzt fast weinerlich,

„Irgendwie kann ich nachvollziehen, wenn du wieder Kontakt mit deinem Vater

haben willst, aber… Du kannst doch von uns nicht erwarten, dass wir dich dabei

unterstützen! Dieser Mann hat Menschenleben auf dem Gewissen! Und Leo und mir

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