Lea Loseries - Iria - Blut wie Regen

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Ihre Rückkehr nach Iria bringt einige beunruhigende Veränderungen für Leo und Marie mit sich: Schlimm genug, dass die Anfeindungen im Volk immer aggressiver werden. Doch zu allem Überfluss hat sich auch noch ihr Freund Jonas in den Kopf gesetzt, nach seinem verschollenen Vater zu suchen.
Werden die vier Freunde Hedwig, Jonas, Leo und Marie sich der Herausforderung stellen? Oder sind sie nicht bereit, ihr Leben für den Erzfeind aufs Spiel zu setzen, der ganz nebenbei Jonas Vater ist?
Das blutige Spiel beginnt.

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allein beansprucht. „Wann wollen wir denn zu Jonas?“, fragte Marie, um wieder auf

ihr Anliegen zurückzukommen, „Jetzt gleich?“ Hedwig öffnete den Mund, um etwas

zu erwidern, doch kaum hatte sie Luft geholt, wurde sie von einem lauten Rascheln

unterbrochen. Gundula und Sternchen, die beiden fliegenden Terminkalender, kamen

pflichtbewusst auf sie zu geflattert und wiesen sie im monotonen Einvernehmen

darauf hin, dass in einer Viertelstunde die AGs beginnen würden. Hedwig stöhnte auf

und sagte ironisch: „Mann, hab ich eine Lust, gleich noch zu singen!“ Marie

kommentierte kopfschüttelnd: „Ich verstehe sowieso nicht, warum du dich dieses

Jahr wieder für die Chor AG eingetragen hast.“ „Na, meinst du es macht mir mehr

Spaß, mit einem Trainingsschwert in der Luft herumzufuchteln?“, antwortete ihre

Freundin heftig. Marie schwieg. Statt etwas zu erwidern, musterte sie aus den

Augenwinkeln Gundula und Sternchen. Gundula hatte sich erneut demonstrativ vor

Erwins Schnauze gesetzt, weil sie genau wusste, dass der Hund Ärger kriegen würde,

wenn er ihr etwas tat. Und Sternchen saß auf Maries der Tür zugewandten Schulter

und beobachtete ihre Kollegin mit einem beleidigtem Flügelrascheln. Das bildete

Marie sich zumindest ein. In Wahrheit hatten diese Terminkalender bestimmt gar

keine Persönlichkeit. Aber irgendwie schien es ihr so, als säße hinter den Floskeln,

die sie tagtäglich von sich gaben, doch etwas Lebendiges. Nun fiel auch Hedwigs

Blick auf die beiden Heftchen. Ihr Mund verzog sich unheilvoll. „Irgendwie habe ich

das Gefühl, dass dein Sternchen etwas gegen mich hat.“, sagte sie und musterte

besagten Terminkalender, der sich wie zur Bestätigung ihrer Aussage von Maries

Schulter in die Lüfte erhob und in eine andere Ecke des Raumes flog. „Siehst du.“,

kommentierte Hedwig. „Ach was.“, Marie winkte ab, „Lass uns jetzt lieber zu Jonas

gehen.“ Doch daraus wurde nichts. Im nächsten Moment war das ganze Zimmer

erfüllt von hohem Gemurmel. Die beiden Terminkalender riefen immer wieder, dass

in zehn Minuten die AGs anfingen und regten sich scheinbar darüber auf, dass die

beiden Mädchen ihren Worten keine Beachtung schenkten, bis Hedwigs Nerven

schließlich blank lagen und sie brüllte: „Ja! Ist ja gut! Wir gehen zu den AGs!“

Danach war es augenblicklich still. „Meine Güte.“, flüsterte Marie, „Das sind ja die

schlimmsten Nervensägen überhaupt. Gut, dass wir gleich von hier verschwinden.“

Sie hoffte nur, dass die Terminkalender ihre Worte überhört hatten.

Marie war ganz in ihrem Element. Sie hatte sich aufgewärmt, ihre Muskeln waren

geschmeidig und auf ihrer Stirn bildeten sich langsam kleine Tropfen. Sie wirbelte

herum. Hinter ihr stand Professor Xynulaikaus. Mit erhobener Waffe. Die Spitze auf

ihre Brustkorb gerichtet. Sie ließ sich nach hinten fallen und riss das Schwert nach

oben, um den Schlag zu parieren. Es gelang ihr. Aber der Feind gönnte ihr keine

Pause. Wieder standen der Lehrer und sie sich gegenüber. Die Augen konzentriert auf

die des anderen gerichtet. Angespannt und in der Erwartung, jeden Moment einen

Angriff parieren zu müssen. Lauernd machten sie ein paar Schritte im Kreis. Dann

schlug er zu. Es ging sehr schnell. Marie hatte keine Chance. Verzweifelt versuchte

sie, mit ihrem Schwert herumzuschwenken und den Schlag abzuwenden. Ihre Finger

klammerten sich fester denn je um den Griff. Kurz darauf glitt er einfach so aus ihrer

Hand. Das Schwert fiel und ihr gegenüber stand mit siegessicherem Blick der

Gegner.

Professor Xynulaikaus hatte es ihr schon hundertmal gesagt. Sie machte immer ein

und denselben Fehler. Verärgert stellte Marie ihr Trainingsschwert zurück ins Lager.

Wieder hatte ihr Trainer sie besiegt. Und das nur, weil sie es wieder einmal verpatzt

hatte, aufmerksam zu sein. Na toll. Doch Professor Xynulaikaus, der Leiter der

Schwertkampf AG, schien das ganz anders zu sehen. Grinsend kam er auf sie zu und

klopfte ihr auf die Schulter. „Gut gemacht.“, sagte er anerkennend, „Du wirst von

mal zu mal besser. Du lernst wirklich schnell.“ Marie winkte, immer noch

unzufrieden mit sich selbst, ab. Dann fragte sie: „Wo haben Sie es eigentlich gelernt,

so zu kämpfen?“ Professor Xynulaikaus Züge wurden auf einmal angespannt. Er

wand sich. „Das ist eine lange Geschichte.“, presste er schließlich hervor, „Ich will

nicht darüber reden.“ Mit diesen Worten wandte er sich ab und ließ sie stehen. Marie

war verwirrt. Bis jetzt hatte sie immer damit gerechnet, dass ihr Lehrer das Kämpfen

in der Schule gelernt hatte, genauso wie sie. Aber anscheinend verbarg sich hinter

seinen Fähigkeiten etwas ganz anderes. Erschöpft strich sich Marie ein Haar aus der

Stirn. Es hatte keinen Zweck, sich weiter darüber Gedanken zu machen. Sie griff

nach ihrer Wasserflasche. Doch ehe sie einen gierigen Zug nehmen konnte, vernahm

sie ein leises Rascheln von oben her. Entgeistert sah sie, wie sich ein Dutzend

Terminkalender hinter einen Dachbalken quetschten, emsig darauf bedacht, nicht

gesehen zu werden. Marie blieb die Luft weg. Sie war sich ganz sicher, dass unter

ihnen auch Sternchen war. Sie spürte es. Aber was hatten die fliegenden Dinger hier

zu suchen? War man denn nirgends mehr sicher vor ihnen?

Einer nach dem anderen kamen sie herein. Jonas freute sich, sie zu sehen. Endlich.

Draußen war es schon dunkel. Sie hatten sich ganz schön Zeit gelassen bis zu ihrem

Besuch. „Hi, Jonas.“, Leo grinste und ließ sich auf einem Stuhl neben dem Bett

nieder, „Wie geht’s dir?“ „Wir konnten leider nicht eher kommen, weil wir AGs

hatten und unsere Terminkalender uns gekillt hätten, wenn wir da nicht hingegangen

wären.“, erklärte Hedwig. „Die folgen einem echt überall hin.“, erboste sich Marie.

„Echt?“, Jonas machte ein langes Gesicht, „Ich habe meinen heute noch kein einziges

Mal zu Gesicht bekommen.“ „Du Glücklicher.“, seufzte Leo, „Schön übrigens, dass

du wieder mit mir redest.“ Das war Jonas jetzt peinlich. Er wusste nicht, ob er sich

für seine Wortkargheit entschuldigen sollte. Doch Marie nahm ihm die Entscheidung

ab, indem sie ihn aufforderte: „Jetzt erzähl doch mal endlich! Was genau ist da

draußen in Miniklu passiert und wie geht es dir?“ „Ach, mir geht es schon wieder

ganz gut.“, meinte Jonas, „Dummerweise darf ich in der nächsten Zeit keinen Sport

machen.“ Schmollend deutete er auf seinen eingegipsten Arm. Hedwig runzelte die

Stirn. „Bist du Links- oder Rechtshänder?“ „Rechtshänder.“, antwortete er, woraufhin

seine Freundin stöhnte: „Och nein! Heißt das, dass wir dann für dich im Unterricht

mitschreiben müssen, oder was?“ „Wie bitte?“, Jonas sah sie verdutzt an. Er kapierte

mal wieder nichts. „Na, du kannst mit dem gebrochenem Arm doch nicht schreiben.“,

halft Marie ihm auf die Sprünge. Für die Wirkung dieses Satzes hätte sie sogar in

Kauf genommen, ein ganzes Schuljahr lang den Unterrichtsstoff für ihren Freund

mitschreiben zu müssen. Ein kindliches Strahlen lief über Jonas Gesicht, das den

schwermütigen Ausdruck, der seit dem Anfang dieses Schuljahrs auf ihm gelastet

hatte, endlich vertrieb. Jonas war anscheinend wieder ganz der Alte. „Daran habe ich

ja noch gar nicht gedacht!“, rief er begeistert, „Juchhu, keine Hausaufgaben!“ „Von

wegen.“, Hedwig schnaubte, „Wenn ich der Lehrer wär, würde ich dich den Stoff

schön nacharbeiten lassen.“ Sie unterhielten sich noch eine ganze Weile darüber, wie

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