Lea Loseries - Iria - Blut wie Regen

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Ihre Rückkehr nach Iria bringt einige beunruhigende Veränderungen für Leo und Marie mit sich: Schlimm genug, dass die Anfeindungen im Volk immer aggressiver werden. Doch zu allem Überfluss hat sich auch noch ihr Freund Jonas in den Kopf gesetzt, nach seinem verschollenen Vater zu suchen.
Werden die vier Freunde Hedwig, Jonas, Leo und Marie sich der Herausforderung stellen? Oder sind sie nicht bereit, ihr Leben für den Erzfeind aufs Spiel zu setzen, der ganz nebenbei Jonas Vater ist?
Das blutige Spiel beginnt.

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war vergebens. Jonas sagte nichts mehr, bis sie an den Rand des dunklen Waldes

kamen, der zwischen Firaday und Miniklu lag und durch den sie kurz nach ihrer

Einschulung gewandert waren. Leo konnte sich daran erinnern, als wäre es gestern

gewesen. Da war wieder diese Beklemmung, die sich erst in Angst und schließlich in

unterdrückte Panik gesteigert hatte. Leo konnte nichts weiter tun, als den

Fünftklässlern, die morgen allesamt am Bahnhof in Miniklu eintrudeln würden, viel

Glück zu wünschen. Jetzt war ihre Kutsche kurz vor den dunkel und bedrohlich

aufragenden Baumspitzen angekommen. Die Mädchen hörten auf, sich zu

unterhalten und Hedwig griff vorsichtshalber nach Erwins Halsband, in der

Erwartung, um sich herum gleich nichts mehr als nur schwere Dunkelheit zu sehen.

Hoffentlich würde der Kutscher schnell fahren. Dann wäre es umso schneller vorbei.

Doch stattdessen ging ein Ruck durch das Gefährt. Auch die anderen Kutschen, die

ihnen gefolgt waren, blieben nach und nach stehen. Marie lehnte sich aus dem

großen, offenen Fenster, um zu erfahren, was geschehen war. Direkt darauf hörten

ihre Freunde, wie sie kurz erschrocken aufschrie und ihr Gesicht, eine Maske aus

Angst, Ekel und Mitleid, dann in ihren Händen verbarg. „Was ist denn?“, jetzt war

auch Leo aufgesprungen. „Da draußen liegt einer.“, stammelte Marie, „Ein

Mann. ...glaube ich.“ Nun warf auch Leo einen Blick auf den direkt neben ihrer

Kutsche liegenden Kadaver und wünschte sich sofort, er hätte es nicht getan.

Unvermittelt erschien nun auch Hedwigs Gesicht neben dem seinen im Fenster. „Was

ist das?“, fragte sie entsetzt und rümpfte die Nase wegen des bestialischem, frischen

Verwesungsgestanks, der von der Leiche ausging. „Ein Mensch.“, antwortete der

Kutscher, der heruntergestiegen war, um seinen Fund genauer zu betrachten. Die

Arme des Mannes waren unnatürlich verdreht und eines seiner Beine war mit roher

Gewalt herausgerissen worden, sodass man den Knochen irgendwo in dem Meer aus

dunklem, eingetrocknetem Blut hervorblitzen sehen konnte. Der restliche Körper war

übersät mit großen, tiefen Wunden. Es sah aus, als sei der Mann kurz vor seinem

Ableben mit tausend Messerstichen malträtiert worden. Doch das Schlimmste an

allem war sein Gesicht. Es war nichts weiter als eine Wüste aus rohem, blutendem

Fleisch und hatte alle menschenähnlichen Züge verloren. Das eine Auge war

herausgerissen. Statt seiner klaffte dort ein rundes Loch. Das andere war noch intakt.

Es war weit aufgerissen und starrte zu den Schülern empor. Der wässrige, tote

Ausdruck in ihm blieb Hedwig und Leo im Gedächtnis haften. „Was machen wir

denn jetzt?“, fragte Hedwig und schaute hilflos den Kutscher an. „Ich habe zum

Glück mein Talikum dabei.“, antwortete dieser und kramte mit einer nervösen Geste

einen kleinen, flachen Gegenstand mit Zahlentasten aus seiner Hosentasche hervor.

Doch seine Finger zitterten so sehr, dass er die Nummer nicht eingeben konnte,

obwohl er auf irgendeine Art und Weise stolz zu sein schien, den Schülern seinen

neuen, außergewöhnlichen Erwerb zu zeigen. Denn Talikums waren hier eine

Seltenheit. „Geben Sie her!“, bot Leo an und nahm ihm das Gerät behutsam aus der

Hand. Dann tippte er die Nummer der irianischen Polizei ein. Nachdem er kurz

telefoniert hatte, gab er das Talikum zurück an den Kutscher, der nun alle Hände voll

damit zu tun hatte, seinen erzürnten Kollegen den Grund für sein ruckartiges

Anhalten zu erklären, bis deren Blicke sich auf den seltsamen Fund richteten und sie

erschrocken ihre Hände vor dem Mund zusammenschlugen.

Sie mussten zehn Minuten warten. Die Zeit kam ihnen unerträglich lang vor. „Da

sind Fliegulas!“, bemerkte Jonas endlich und wies in Richtung des offenen Fensters.

Er selbst hatte keinen Blick auf den Toten geworfen. Wie er fand, hatte er in seinem

Leben schon genug Elend gesehen. Die riesigen Vögel kamen immer näher, bis sie

schließlich neben der Kutsche landeten und die Polizisten, die auf ihnen gesessen

hatten, hinabsprangen. Einer von ihnen trug keine Uniform und beugte sich sofort zu

der Leiche hinunter. Vielleicht ein Arzt oder ein Gerichtsmediziner. Die anderen

Polizisten machten sich daran, den Tatort abzusperren, während zwei von ihnen

herauszufinden versuchten, was geschehen war. „Guten Tag, mein Name ist Inspektor

Flammberg.“, stellte sich der Größere von ihnen vor und reichte dem Kutscher

freundlich die Hand. Marie war so, als würde sie die Stimme irgendwoher kennen.

Sein Kollege schien jedenfalls wesentlich weniger sympathisch zu sein als er. Er

durchleuchtete den Kutscher mit argwöhnischen Blicken und fragte: „Sie haben also

die Leiche gefunden?“, während sein brauner Schnurrbart träge auf und ab wippte.

Der Kutscher nickte. Dann redete er so schnell und aufgeregt drauf los, dass

Inspektor Flammberg ihn mit einer besänftigenden Geste zum Schweigen bringen

musste. „Nun mal langsam.“, versuchte er ihn zu beruhigen, „Sie wollten mit ihrer

Kutsche den Wald also durchqueren, um die Schüler nach Miniklu zu bringen. Bis

dahin habe ich alles verstanden. Und dann?“ Der Kutscher holte tief Luft und

schluckte. „Dann habe ich das hier gesehen.“, sagte er und deutete auf den Kadaver,

„Ich habe mich gewundert, dachte zuerst, es sei ein totes Tier, aber es war so groß

und… trug Kleidung. Also bin ich angehalten, um danach zu sehen. Kaum konnte ich

klar denken, merkte ich, dass es ein Mensch war und wollte sehen, ob ich ihn noch

irgendwie retten kann. Aber wie Sie sehen, kommt für diesen armen Mann jede Hilfe

zu spät.“ Trübsinnig starrte der Kutscher nach unten. Inspektor Flammbergs Begleiter

hatte sich währenddessen eifrig Notizen gemacht. „Wir brauchen Ihre Aussage noch

auf dem Präsidium.“, sagte er mürrisch, „Am besten, sie kommen gleich mit.“

Inspektor Flammberg schien die Worte des anderen gar nicht wahrgenommen zu

haben. Er kaute nachdenklich auf seiner Unterlippe herum und stützte sein Kinn auf

der rechten Hand ab. „Haben sie irgendeine Vermutung, wie der Mann hierhin

gelangt sein könnte oder was ihm zugestoßen ist?“, fragte er und musterte den

Kutscher aus seinen eisblauen Augen. Dieser schüttelte nervös den Kopf. „Keine

Ahnung, ich...“, stammelte er. Dann sah er ein, dass es keinen Sinn machte, sich noch

weiter Gedanken darüber zu machen und schüttelte resigniert den Kopf. „Ich kann im

Moment sowieso keinen einzigen klaren Gedanken fassen. Bitte, Sie müssen das

verstehen.“ Der Inspektor lächelte verständnisvoll. Dann sagte er: „Ich nehme jetzt

noch Ihre Personalien auf und dann können Sie gehen. Das mit der Aussage auf dem

Präsidium hat Zeit bis Morgen.“ Der Kutscher war sichtlich erleichtert. Der andere

Polizist hingegen ballte die Fäuste und schien wenig erfreut darüber, einfach so

übergangen worden zu sein. Plötzlich erinnerte sich Marie, woher ihr die beiden

bekannt vorkamen. Sie hatte sie letztes Schuljahr gesehen, nachdem in ihrer Schule

angeblich ein Päckchen mit einer Bombe abgegeben worden war, was sich letzten

Endes als großer Irrtum herausgestellt hatte. Damals war es ihr so vorgekommen, als

wären die beiden Polizisten gleichrangig gewesen. Doch entweder war der

Unfreundliche degradiert worden oder Inspektor Flammberg hatte eine Beförderung

hinter sich. Während sie aus dem Fenster heraus die Polizisten musterte, vermied

Marie es, ihren Blick auf die Leiche zu senken. „Brauchen Sie unsere Aussagen auch

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