Lea Loseries - Iria - Blut wie Regen

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Ihre Rückkehr nach Iria bringt einige beunruhigende Veränderungen für Leo und Marie mit sich: Schlimm genug, dass die Anfeindungen im Volk immer aggressiver werden. Doch zu allem Überfluss hat sich auch noch ihr Freund Jonas in den Kopf gesetzt, nach seinem verschollenen Vater zu suchen.
Werden die vier Freunde Hedwig, Jonas, Leo und Marie sich der Herausforderung stellen? Oder sind sie nicht bereit, ihr Leben für den Erzfeind aufs Spiel zu setzen, der ganz nebenbei Jonas Vater ist?
Das blutige Spiel beginnt.

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entschied er sich dafür. Immerhin waren es eigentlich nur Tatsachen, die Jonas

längst kannte. „Ich kann dir sagen, weshalb er am Antiochia Riff war. Und du weißt

es genauso gut wie ich. Erinnerst du dich?“ Provozierend schaute er Jonas in die

Augen. Doch der reagierte nicht. „Am Antiochia Riff hat uns deine liebe Schwester

Chila abgefangen, um uns mitzunehmen und elendig verrecken zu lassen.“ Bei der

Erinnerung an dieses Erlebnis lief es Leo immer noch eiskalt den Rücken hinunter.

Dann fuhr er bestürzt fort: „Weißt du nicht mehr? Die wollte Marie den Kopf

abhacken! Bestimmt hatte dein toller Vater ursprünglich vor, ihr dabei zu helfen, uns

in ihr Hauptquartier Ulrügio zu bringen. Mensch, Jonas, wach doch auf! Sigor

Maschael ist ein Biest! Du warst ja nicht dabei, als er in Belorroun unschuldige

Schüler misshandelt hat. Du hast ja nie gespürt, wie es sich anfühlt, von so einem

wie eine Kakerlake behandelt zu werden. Mit so viel Verachtung und...“ „Halt den

Mund!“, brüllte Jonas. Sein Kopf war hochrot angelaufen und er hatte die Händen

zu Fäusten geballt. Außerdem zitterte er. Leo wusste nicht, ob vor Wut oder Trauer.

„Das sind alles Lügen, die ihr euch da ausgedacht habt! Du und Marie! Und Lisa

kann auch nicht Recht haben, wenn sie behauptet, dass unser Vater ein gefühlloses

Schwein war, das sich mit Leib und Seele so einer schrecklichen Organisation

verschrieben hat! Das stimmt alles nicht! Er ist doch immer noch mein Vater.“

Danach hatte Jonas ihn so hasserfüllt angestarrt, dass Leo beschlossen hatte,

schleunigst den Raum zu verlassen. Er hatte es mit der Angst zu tun bekommen. So

hatte sich Jonas nicht einmal in seinen schlimmsten Träumen aufgeführt. Leo hatte

keine Ahnung, was mit ihm los war, aber er vermutete, dass durch die Verluste, die er

im letzten Jahr erlitten hatte, einfach eine Sicherung bei ihm durchgebrannt war. Er

tat Leo leid. Es schmerzte ihn, dabei zuzusehen, wie sein bester Freund verrückt

wurde. Hoffentlich würden sie sich bald wieder vertragen.

Eine erschreckende Entdeckung

Die Kaffeepfütze war immer noch da. Und wieder trat Eljosch mitten hinein. Aber es

störte ihn nicht. Sein Körper war schweißgebadet. Er hatte Angst. Mit dieser Angst

vermischte sich das dumpfe Gefühl, dass das Gespräch mit Borost für ihn überhaupt

nicht gut verlaufen war. Auch wenn er versuchte, sich das Gegenteil einzureden.

Dieser Mann hatte radikale Ziele. Und er würde radikale Mittel anwenden, um diese

zu erreichen. Eljosch war anders als viele Präsidenten vor ihm. Er war vor moralisch

fragwürdigen Mitteln, um die Regierung im Land zu stabilisieren bisher immer

zurückgeschreckt. Aber jetzt fühlte er sich dazu gedrängt, eins von ihnen einzusetzen.

Borost musste mundtot gemacht werden, bevor es zu spät war. Um das Wohl des

Landes Willen. Keuchend setzte er sich in seinen Sessel und schloss für einen

Moment die Augen. Da quietschte die Tür. Wie erwartet trat Kristina ins Zimmer. Ihr

Auftreten war dieses Mal erschreckend formell. „Haben sich irgendwelche neuen

Termine ergeben?“, fragte sie, ohne Eljosch anzusehen. Dieser schüttelte den Kopf.

In seinem Rachen stieg ihm langsam die Galle hoch. Er brauchte eine Pause. Und

zwar schnell. Er überlegte schon, ob er Kristina bitten sollte, seine persönliche

Reinigungskraft zu rufen, um wieder ein wenig Ordnung in das Chaos seines Hauses

zu bringen. Aber seine Zunge erschien ihm zu schwer. Aus seinem Mund drang nur

ein Keuchen. Aus fast fiebrig glitzernden Augen sah er Kristina an. Wurde er krank?

Gut möglich. Kristina warf einen prüfenden Blick auf ihren allgegenwärtigen

Notizblock, auf dem sie sich alles Mögliche, manchmal sogar doppelt, notierte, um ja

nichts zu vergessen. Sie hatte gehofft, spätestens Ende dieser Woche in diesem Punkt

Unterstützung zu erhalten. Wie sehr sie sich gefreut hatte, als Eljosch ihr und anderen

Regierungsangestellten diesen Zuschuss nach langem Hin und Her endlich billigte.

Aber heute war eine schlechte Nachricht eingetroffen. Sie ärgerte sich darüber und

war enttäuscht. Seufzend und mit saurem Unterton eröffnete sie: „Die 150 fliegenden

Terminkalender, die ich in deinem Auftrag für das Ministerium bestellt hatte, wurden

übrigens falsch abgeliefert. Stattdessen haben wir einen Satz Englischbücher für eine

fünfte Klasse erhalten.“ Eljosch warf den Kopf in den Nacken und blinzelte. Er hatte

jetzt wirklich andere Sorgen.

„Kommst du mit nach Miniklu?“ Hedwigs fröhliche Stimme schien seinen düsteren

Gemütszustand zu verspotten. Jonas saß mit seinen drei Freunden am Frühstückstisch

und stocherte lustlos in seinem Haferflockenbrei herum. Mit Leo hatte er sich immer

noch nicht ausgesprochen. Und das hatte er auch nicht vor. Der würde ihn eh nicht

verstehen. Ich habe mir Unterstützung von dir erhofft, dachte Jonas grimmig,

Zumindest passive, damit jemand meiner Tante sagen kann, wo ich bin, wenn ich für

ein paar Wochen verschwinde, um meinen Vater suchen zu gehen. Aber stattdessen

machst du mir Vorwürfe und lachst über mein Vorhaben. Ich hätte es dir gar nicht

sagen dürfen. „Jonas?“, jetzt wurde auch noch Marie auf ihn aufmerksam.

Stirnrunzelnd fragte sie: „Warum sagst du denn nichts?“ Schmollend verzog Jonas

den Mund. „Was machen wir da?“, fragte er desinteressiert, statt eine Erklärung für

sein Verhalten zu liefern. Marie zuckte überrascht mit den Schultern. Dann schlug sie

vor: „Wir könnten in verschiedene Geschäfte gehen und gucken, ob wir irgendetwas

Nützliches finden. Leo meinte zum Beispiel, dass du schon wieder deine Federtasche

verlegt hast. Wir können eine neue kaufen. Und natürlich statten wir auch der

Bäckerei und dem Süßigkeitenladen einen Besuch ab.“, sagte sie verschwörerisch

und blinzelte ihrem Freund zu, um ihn wieder auf andere Gedanken zu bringen. Jonas

wusste nicht, was er antworten sollte. Ja, er hatte ja nicht einmal eine Ahnung, wie er

sich fühlen sollte! Eigentlich war er immer Feuer und Flamme gewesen, wenn sich

die Gelegenheit bot, mit Kutschen von der Schule aus nach Miniklu zu fahren.

Besonders, wenn er Süßes kaufen konnte. Aber jetzt… „Ich weiß noch nicht.“,

murmelte er betreten. „Na gut.“, meinte Hedwig, „Du kannst es dir ja noch

überlegen.“

Am Nachmittag saßen sie tatsächlich alle zusammen in einer Kutsche und genossen

die holprige Fahrt über den mit blauen Kieselsteinen gesäumten Weg und die

Aussicht auf die weiten, saftgrünen Wiesen. Die beiden Mädchen unterhielten sich

und kicherten jedes Mal, wenn Erwin neben eine von ihnen auf die Sitzbank sprang,

um sich an sie zu kuscheln. Leo und Jonas schwiegen. Beide dachte nach. „Jonas?“,

fragte Leo schließlich, unsicher, wie er ihn ansprechen sollte. Doch sein Freund

reagierte nicht. Also versuchte Leo es einfach. „Es tut mir leid, falls ich irgendetwas

gesagt habe, das dich verletzt hat. Aber ich dachte, du siehst das Ganze auch so.“

Keine Reaktion. Na toll. Mehr tun, als sich zu entschuldigen für etwas, bei dem er

gar nicht richtig wusste, was er falsch gemacht hatte, konnte Leo auch nicht. In ihm

kroch die Wut hoch. „Was habe ich dir denn getan?“, fragte er schließlich hitzig und

beugte sich zu seinem Freund hinüber, um seinen abwesenden Gesichtsausdruck

deuten zu können. „Nichts.“, war die dumpfe Antwort. Und dann: „Mach dir nur

keine Gedanken, eigentlich liegt es nicht an dir.“ „An wem dann?“ Doch die Frage

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