Lea Loseries - Iria - Blut wie Regen

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Ihre Rückkehr nach Iria bringt einige beunruhigende Veränderungen für Leo und Marie mit sich: Schlimm genug, dass die Anfeindungen im Volk immer aggressiver werden. Doch zu allem Überfluss hat sich auch noch ihr Freund Jonas in den Kopf gesetzt, nach seinem verschollenen Vater zu suchen.
Werden die vier Freunde Hedwig, Jonas, Leo und Marie sich der Herausforderung stellen? Oder sind sie nicht bereit, ihr Leben für den Erzfeind aufs Spiel zu setzen, der ganz nebenbei Jonas Vater ist?
Das blutige Spiel beginnt.

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weit ich weiß, ist das hier kein Interview.“, sagte er freundlich. In Gedanken fügte er

hinzu: Und vor allem kein Verhör. Aber statt so leichtsinnig zu sein, dies zu äußern,

sagte er: „Also gestatten Sie mir bitte, auch Ihnen eine Frage zu stellen. Ich würde

mich zum Beispiel gerne über die Hetzkampanien unterhalten, von denen Straßen

und Medien erfüllt sind. Sie enthalten haufenweise Verleumdungen und stacheln die

Leute dazu an, zu hassen, statt ihre Anliegen so zu äußern, dass man konstruktiv

darauf eingehen kann. Es gibt Probleme, das will ich nicht bestreiten, aber muss so

etwas denn sein?“ Mit einer schnellen Bewegung zog er ein Foto unter der

Tischfläche hervor und hielt es Borost unter die Nase. Es zeigte eine verunstaltete

Brücke, auf der in verschmierter schwarzer Farbe geschrieben war: „Nieder mit dem

Norden!“ Eljosch wartete einen Augenblick, bis er sicher sein konnte, dass Borost

sich das Bild angesehen hatte. Dann erklärte er: „In letzter Zeit gab es viele solcher

Vorfälle. Das Problem ist, dass wir nicht wissen, wer die Drahtzieher sind. Wir

können nicht einmal sagen, ob es sich um Einzeltäter oder eine organisierte Gruppe

handelt. Haben Sie einen Tipp für mich?“ Interessiert fixierte er Borost mit seinen

braunen Augen. So, als würde er wirklich erwarten, von ihm einen Namen genannt zu

bekommen. Doch darauf wollte er eigentlich gar nicht hinaus. Und das wusste auch

Borost. Er verzog nämlich beleidigt das Gesicht. „Ich kann Ihnen versichern, dass

weder ich noch meine Leute etwas damit zu tun haben. Das ist unter unserer Würde.

Erstrebenswerte Wahrheiten muss man nicht auf Brückenbögen schmieren!“ Er

schnaubte verächtlich. „Wenn das unsere Vorgehensweise wäre, säße ich ja wohl

kaum hier. Es tut mir wirklich leid, Sie enttäuschen zu müssen. Dafür habe ich noch

einen weiteren Punkt, über den wir uns unterhalten können.“ Eljosch registrierte

ruhig, wie Borost umständlich auf seinem Stuhl herumrutschte, bis es ihm schließlich

gelungen war, sich angenehm zu positionieren. Dann schaute er dem Präsidenten so

fest in die Augen, dass dieser fast überrascht geblinzelt hätte. Bis jetzt hatte Eljosch

den blauhaarigen Clown immer für etwas beschränkt gehalten, doch von heute an

wusste er, dass er nicht zu unterschätzen war. „Wie Sie wissen, wurden in den letzten

Monaten viele Menschen verhaftet. Darunter sogar ganze Familien. Und zwar, weil

sie einem Bund angehörten, der viele Verbrechen begangen hat. Jedoch war

keineswegs jedes seiner Mitglieder in diese Verbrechen involviert. Warum lässt die

Regierung die Unschuldigen, die selbst Opfer einer Täuschung geworden sind, als sie

sich dieser Gruppe angeschlossen haben, nicht frei?“ Borosts Augen hatten sich zu

schmalen Schlitzen verengt. Eljosch holte tief Luft.

Montag, 1./2. Stunde.

Der Klassenraum war erfüllt vom Gähnen und schläfrigem Gemurmel. Vorne stand

Fräulein Quietsch und stellte gerade ihre Materialien aufs Lehrerpult. Dabei fischte

sie einige alte Arbeitsblätter aus ihrer Tasche hervor, die sie einzeln zusammenknüllte

und in den Papierkorb warf. Leider traf sie nicht immer. Meist daneben. Aber sie

kümmerte sich nicht darum. Marie schaute ihr dabei zu, wie sie unruhig in ihren

pinken High Heels auf und ab lief und sah das Unglück schon kommen. Wenig später

traf es ein. Während Fräulein Quietsch der Klasse den Plan für die heutige Stunde

eröffnete, tänzelte sie unruhig auf und ab und stolperte dabei über einen der

Papierknödel. Mit einem kurzen Aufschrei fiel sie auf die Knie. Die halbe Klasse

kicherte. Das Beste war, dass sich nun auch die Gesichtsfarbe der Lehrerin der ihrer

Schuhe angepasst hatte. Rosa. Arme Fräulein Quietsch. Der Rest der Stunde verging.

Für die einen quälend langsam, für die anderen wie im Flug. Marie und Hedwig

waren ganz in ihrem Element. Sie quatschten sich gegenseitig auf Englisch voll und

beteiligten sich begeistert am Unterrichtsgespräch. Sogar Leo fand das Thema

interessant. Es ging um die verschiedenen Urlaubsziele in Iria, sowie diverse

Traditionen und Bräuche. Er nahm sich fest vor, einmal die Hallen von Regun zu

besuchen, ein uraltes Bauwerk, dass vor zehn Jahren im südlichen Teil von Paläar-

Ungiau freigelegt worden war und, wenn man Fräulein Quietsch in diesem Bereich

Glauben schenken durfte, die architektonischen Überreste eines bisher völlig

unbekannten Volkes verkörperte. Neben ihm saß Jonas und versuchte krampfhaft,

Leos Schrift zu entziffern, um überhaupt irgendetwas auf seinem Blatt stehen zu

haben. Er war in Englisch eine Niete. Noch dazu kam, dass er sich heute sowieso

nicht besonders wohl fühlte, was wohl auch damit zusammenhing, dass sie in der

nächsten Doppelstunde statt Mathe zu haben, einen Hebräisch und einen

Griechischkurs besuchen würden, um ihnen ihr bevorstehendes Leid vor Augen zu

führen und sie vor die Wahl zu stellen, welche Art der Qual die mildere war. Endlich

kam die zwanzigminütige Pause. Jonas schlenderte gemeinsam mit seinen Freunden

über den runden Innenhof, dessen Zentrum ein fröhlich vor sich hin plätschernder

Springbrunnen bildete. „Wie war eigentlich dein Urlaub?“, fragte Marie ihn, während

sie ihre Finger in das angenehm kühle Wasser eintauchte, um sich ein wenig

Erleichterung von der sommerlichen Hitze zu verschaffen. „Gut.“, antwortete Jonas,

„Ihr wisst ja, dass Tyra, also Professor Ferono, echt nett ist. Und es war schön, für ein

paar Wochen mal etwas anderes zu sehen als nur das hier.“ Er deutete auf das

Gebäude hinter sich, ein robustes, mit Efeu bewachsenes Schloss aus hellem Stein.

„Aber irgendwann hat es mich dann auch genervt. Wusstet ihr, dass Lisa auf einem

Trip für gesunde Ernährung ist?“ Hedwig lachte auf. „Armer Jonas.“, sagte sie dann,

„Ich nehme an, dass sie sogar selbst kocht und du deshalb fast nichts „Vernünftiges“

mehr zu essen kriegst?“ „Korrekt.“, Jonas stöhnte, „Sie hat auch schon versucht, mir

eine Süßigkeitensperre aufzuerlegen. Zum Glück war sie damit nicht erfolgreich.“

Leo grinste. „Das wäre bei dir wohl niemand.“, sagte er dann. „Und Hedwig, wie

war es bei dir Zuhause? Ist dir die Decke auf den Kopf gefallen?“ Hedwig verzog das

Gesicht. Dann sagte sie scherzhaft: „Fast. Das waren die ersten Ferien, die ich

verbracht habe, ohne mich ein einziges Mal mit Jonas zu treffen. Aber Erwin war der

perfekte Ersatz.“, sie grinste. Dann sagte sie besorgt: „Ich hoffe nur, dass er oben im

Zimmer nichts anstellt. Er ist es nicht mehr gewohnt, so lange Zeit alleine zu

verbringen.“ „Das wird er schon schaffen.“, beruhigte Marie ihre Freundin. Dann

wurde sie ernst und fragte leise: „Habt ihr eigentlich irgendetwas davon gehört, wie

es mit dem „Schlüssel der Macht“ weiter gegangen ist, nachdem wir weg waren?“

„Ich glaube, es gibt niemanden, der nicht davon gehört hat.“, sagte Jonas und

verdrehte die Augen, „Die Organisation ist komplett zerschlagen. Viele Leute wurden

verhaftet. Aber es ist nicht so leicht, sie zu verurteilen, weil es zu wenig Beweise

gibt. Vor einer Woche hat ein Politiker den Vorschlag geäußert, die Sache einfach auf

sich beruhen zu lassen und sie als vergangen anzusehen. Sprich: es gibt keine Strafen

und alles ist wieder in bester Ordnung.“ Er machte eine kurze Pause und strich sich

nachdenklich eine Strähne seines blonden Haares aus dem Gesicht „Immerhin soll

darauf geachtet werden, dass sich so eine Gruppe nicht wieder neu formiert.“ „Wie

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