Lea Loseries - Iria - Blut wie Regen

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Ihre Rückkehr nach Iria bringt einige beunruhigende Veränderungen für Leo und Marie mit sich: Schlimm genug, dass die Anfeindungen im Volk immer aggressiver werden. Doch zu allem Überfluss hat sich auch noch ihr Freund Jonas in den Kopf gesetzt, nach seinem verschollenen Vater zu suchen.
Werden die vier Freunde Hedwig, Jonas, Leo und Marie sich der Herausforderung stellen? Oder sind sie nicht bereit, ihr Leben für den Erzfeind aufs Spiel zu setzen, der ganz nebenbei Jonas Vater ist?
Das blutige Spiel beginnt.

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bitte?“, fragte Leo wütend, „Das kann ja wohl nicht wahr sein. Die haben so viele

Menschenleben auf dem Gewissen und es wird einfach totgeschwiegen?“ Hedwig

zuckte bedauernd mit den Schultern und stürzte die Lippen. „Das ist eben der

einfachste Weg, sich aus weiteren Schwierigkeiten herauszuhalten.“

„Hallo Jonas!“ Die motivierte Stimme seiner Schwester machte ihn wahnsinnig.

Missmutig erwiderte er den Gruß und schaute sich in dem Unterrichtsraum um. An

den Wänden hingen an einer Schnur aufgereiht seltsame Zeichen, die wohl das

hebräische Alphabet darstellen sollten. Diese Aufmachung erinnerte Jonas an seine

Grundschulzeit, in der er und seine Klassenkameraden sich mit Feuereifer auf jeden

neuen Ausmalbuchstaben gestürzt und ihn danach stolz präsentiert hatten. Aber das

hier war keine Grundschule. Hinter dem Lehrerpult stand Frau Nalisa und bat die

Besucher, sich auf die Stühle in der hintersten Reihe zu setzen. Ihre Klasse war

aufgeteilt worden. 45 Minuten nahmen sechs von ihnen am Hebräischunterricht teil

und die anderen sechs besuchten die Griechischklasse, danach wurde getauscht. Als

Jonas sich umsah, fiel ihm auf, dass ungefähr die Hälfte der Schüler in diesem Raum

eine Klasse über seiner Schwester sein mussten. Na super, dachte er, dann müssen

wir ja auf dem Niveau der Siebtklässler mitarbeiten. Er empfand diese

Infoveranstaltung als reine Zeitverschwendung. Er wusste sowieso schon, dass er

Hebräisch wählen würde. Genau wie Lisa. Sie würde ihn zwar nicht abschreiben

lassen, ihm aber helfen, wenn er wie so oft auf dem Schlauch stand. Zehn Minuten

lang erklärte Frau Nalisa ihnen etwas über den Unterrichtsinhalt. Das Einzige, woran

Jonas sich erinnern konnte, war, dass die älteren Schüler auf einem höheren Niveau

arbeiteten als die jüngeren und dass die Sechstklässler gerade dabei waren, ihre

ersten hebräischen Sätze zu übersetzen und danach zu formulieren. Ein paar Minuten

später schreckte Jonas auf. Er fürchtete schon, er sei während der Ausführungen der

Lehrerin eingeschlafen, stellte dann aber mit einem Blick auf die Uhr erleichtert fest,

dass das nicht sein konnte. Den Rest der Stunde verbrachten sie damit, die

verschiedenen Tischgruppen zu besuchen. Jede von ihnen hatte eine eigene kleine

Station vorbereitet. Nachdem Jonas also vom einen Tisch zum anderen gewankt war,

versucht hatte, zu begreifen, dass man hebräische Texte von von rechts nach links

liest und zig verschiedene Buchstaben ausgemalt hatte, die für ihn alle gleich

aussahen, war es endlich vorbei. Er hoffte inständig, dass Professor Xynulaikaus

seinen Griechischunterricht wenigsten etwas spannender gestalten würden, glaubte

aber nicht so recht daran. Doch nicht alle von seinen Klassenkameraden schienen die

Stunde genauso langweilig empfunden zu haben wie er. Hedwig, die die ganze Zeit

über bei ihm gewesen war und irgendwie nicht geschnallt hatte, dass sich ihr Freund

neben ihr beinahe zu Tode langweilte, schien von dem Unterricht positiv überrascht

zu sein. „Das ist ja gar nicht so langweilig, wie ich dachte.“, sagte sie, als sie sich

gemeinsam mit ihrer Gruppe auf den Weg zum nächsten Raum machten. Jonas

konnte daraufhin nur ungläubig eine Augenbraue hochziehen.

Am Nachmittag wusste Jonas, welche Sprache er wählen würde. Griechisch. Leo und

Hedwig hatten seine Entscheidung überrascht zur Kenntnis genommen, Lisa war

entsetzt gewesen. „Wie willst du denn bitte Griechisch lernen ohne meine Hilfe?“

Daraufhin hatte Jonas ihr geantwortet, dass er doch nicht so dumm war, wie sie von

ihm dachte und dass ihm Professor Xynulaikaus Unterricht um Meilen besser

gefallen hatte als Frau Nalisas „offenes Lernen“, das ihn in seine Kindheit

zurückversetzt hatte. Marie hatte sich über seine Entscheidung gefreut. Auch sie war

sich jetzt sicher, dass sie Griechisch wählen würden, auch wenn sie am liebsten beide

Sprachen gleichzeitig belegt hätte. Sie freute sich darauf, Jonas bei den

Hausaufgaben zu helfen und das im Unterricht Besprochene noch einmal mit ihm

durchzugehen, hatte ihm aber unmissverständlich klar gemacht, dass sie ihn

keineswegs würde abschreiben lassen. Aber das hatte Jonas auch schon so erraten.

Typisch Marie. Das Einzige, was er bedauerte, war, dass sich Leo und Hedwig

tatsächlich für den anderen Kurs entschieden hatten und sie auf diese Weise weniger

Zeit miteinander verbringen würden. Leo hatte auf seinen Einwand hin nur

geantwortet: „Du siehst mich jeden Tag direkt nach dem Aufstehen. Reicht dir das

denn nicht?“ Und später hatte er mit skeptischem Blick hinzugefügt: „Und denk ja

nicht, dass ich jetzt auch Griechisch wähle, nur um von morgens bis abends bei dir zu

sein. Ich werd mich auch so noch genug um dich kümmern.“

Sobald die zarten Flügel sich rührten, raschelte es. Und jedes Mal, wenn es raschelte,

spitze Erwin die Ohren und fixierte mit seinen großen, braunen Augen verzückt die

beiden kleinen Terminkalender, die vor seiner Nase hin und her flatterten.

Dummerweise beachteten ihn weder Marie noch Hedwig. Sonst wäre ihnen vielleicht

der Gedanke gekommen, dass Erwin die neuen Mitbewohner für ein originelles

Spielzeug hätte halten können. Die beiden Mädchen saßen auf ihrem Zimmer und

machten sich mit den merkwürdigen Helfern bekannt. Schließlich waren sie dazu

verpflichtet worden, von den Fähigkeiten der Terminkalender Gebrauch zu machen

und da es für die lebendigen Wesen dort keine Bedienungsanleitung gab, mussten sie

sich mit dem Dialog begnügen. Hedwig saß zusammengekauert auf ihrem Bett und

musterte die beiden Flugobjekte argwöhnisch. Seit Professor Hermann ihnen zwei

der Dinger auf ihr Zimmer gebracht hatte, war zwischen Marie und ihr eine unsichere

Stille eingekehrt. Sie trauten sich nicht, sich zu unterhalten, aus Angst, die

Terminkalender würden ihren Senf dazugeben. „Ähm“, machte Hedwig und räusperte

sich, „Hallo erst mal. Wer seid ihr überhaupt?“ Im Chor und mit hoher Stimme

antworteten die beiden: „Der Terminkalender ist stets zu Ihren Diensten.“ Das hatten

die Mädchen jetzt schon tausend mal gehört. Schließlich schwirrten die kleinen

Dinger überall im Schulgebäude herum und verunsicherten jeden, der vorbeikam mit

ihrer sich immer wiederholenden Floskel. Man war nirgendwo mehr vor ihnen sicher.

„Könnt ihr eigentlich auch etwas anderes sagen?“, fragte Marie interessiert, „Wie

heißt ihr zum Beispiel?“ „Bitte geben Sie uns einen Namen.“, antwortete der

monotone Sprechgesang. So langsam reifte in Marie die Überzeugung heran, dass es

sich bei dieser Spezies doch nicht um echte, irianische Tiere handelte, sondern um

eine Art Roboter. Leise fragte sie an ihre Freundin gewandt: „Ist das wirklich eine

Tierart?“ Hedwig zuckte mit den Schultern. „Ich habe noch nie etwas davon gehört.“,

murmelte sie, „Aber Iria ist und bleibt dir ein Rätsel, ganz egal, wie lange du schon

hier lebst.“ Das gefiel Marie. In ihrer Welt gab es natürlich auch viele Sachen, die

man sich nicht erklären konnte, aber die meisten von ihnen waren negativ. Wie schön

es doch wäre, wenn auch bei ihr zu Hause plötzlich so ein Terminkalender ins

Zimmer schweben und ihr das Datum der nächsten Klassenarbeit ansagen würde!

Doch ihre Meinung über die kleinen, fliegenden Wesen sollte sich noch schlagartig

ändern. „Na gut.“, sagte Marie dann und wandte sich wieder an die Terminkalender.

„Wer von euch gehört denn jetzt wem?“ Ohne zu antworten, setzte sich einer von

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