Tobias Schlage - Die Rebellion des Adlers

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Die Rebellion des Adlers: краткое содержание, описание и аннотация

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In einer postapokalyptischen Welt glaubte man Schusswaffen gehörten für immer der Vergangenheit an. Doch als eines Tages ein verschollenes Waffenlager, aus der «Alten Welt» gefunden wird, verfällt König Kron der Machtgier und nutzt sie dazu, die umliegenden Städte mit Krieg zu überziehen. Auch die letzte Stätte des Widerstandes, das Dorf Elpis, wird schließlich in einem tosenden Brandt vernichtet.
Ein junger, aufstrebender Rebell namens Saibo Telicius überlebt den schrecklichen Angriff. Von Verzweiflung und Rachegelüsten geplagt, zieht er alleine, mit seinem letzten Funken Hoffnung hinaus in die Welt. Alsbald muss er feststellen, dass sich sein Vorhaben als weit schwieriger erweist, als er es sich je hätte ausmalen können. Er gerät in Gefangenschaft, in mörderische Auseinandersetzungen und bereist eine fantastische Welt. Mit halsbrecherischen Aktionen und Guerillaangriffen bahnt er sich seinen Weg und die neu entfachte Rebellion schafft es, eine Flutwelle der Hoffnung, durch das Land walzen zu lassen.
Sie bleiben nicht lange unbemerkt. Eine Hetzjagd auf die Rebellen beginnt. Innerhalb der Bewegung belasten Familienfehden und Vertrauensbrüche, Verräter und Morde in den eigenen Reihen die Freiheitskämpfer zusätzlich. In dem jungen Rebellen, welcher als einzelner, verzweifelter Krieger loszog, brennt der sehnliche Wunsch, der Welt die Freiheit zu bringen. Doch diese Freiheit muss teuer bezahlt werden, mit Blut…

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Lichtkegel standen verteilt im Raum und schienen auf die notdürftig aufgestellten Tische und Bänke. Schmutzige und hungrige Menschen, insbesondere Frauen und Kinder wandelten wild durcheinander. Brotkörbe wurden hineingetragen und die wenigen Männer, welche die Schlacht überlebt hatten, wachten über die kärglichen Lebensmittel, welche verteilt wurden. Vom Hunger gezeichnet schlenderte Saibo an die Essensausgabe und setzte sich mit einem alten, trockenen Brot und einer Schale Wasser an einen der Tische. Die vom Ruß schwarz gefärbten Menschen in der Halle, wirkten erschöpft und vom Hunger gezeichnet. Das Elend war allgegenwärtig. Hungrige Mütter fütterten ihre schreienden Babys und Verwundete, oft noch stark blutende Männer verbissen sich schmerzverzerrt in den harten Brotlaiben. Saibo sah, dass ihr Wille gebrochen war. Rebellion und Widerstand waren Luxus, welche sich die hier anwesenden Menschen nicht länger leisten konnten.

»Ist hier noch frei?« Sprach ihn plötzlich eine heisere Stimme von der Seite an. Er drehte sich der Person zu. Ein alter, kahlköpfiger Mann von drahtiger Statur musterte Saibo und setzte sich nichts weiter sagend zu ihm.

»Wie kommt es das du am Leben bist, mein Junge?« Fragte der Alte ihn und tunkte ein Stück Brot in seine Wasserschale, um es aufzuweichen.

Saibo schwieg.

»Bist du weggelaufen?« Hakte der Alte nach.

Saibo schwieg weiter.

»Ist nicht so schlimm. Angst ist ein Gefühl, das wir nicht immer kontrollieren können, nimm es nicht so schwer.«

»Ich bin nicht weggelaufen.« Antwortete Saibo trocken, ohne den Mann anzusehen.

»Ich weiß. Ich sehe es in deinem Blick.«

»Was?«

»Ich sagte das nur, damit du dein Schweigen brichst. Ich beobachte dich schon seit gestern. Du isst nichts, du sprichst nicht. Selbst jetzt hast du das Essen vor deiner Nase noch nicht angerührt. Und ständig dieser Blick in deinen Augen als stecktest du noch mitten im Kampf.«

Leicht genervt riss Saibo ein Stück von seinem Brot ab, steckte es sich in den Mund und kaute widerwillig darauf herum.

»Na also, essen ist kein Verbrechen. In solch harten Zeiten sollte man es sich nicht noch schwerer machen. Denk einfach daran, Jammern wird deine Situation nicht verbessern, sondern handeln. Leitsatz der Rebellion.«

»Achja? Wie zum Teufel soll ich handeln? Sieh dich doch mal um, alter Mann! Frauen, Kinder, Greise und Krüppel. Mehr hat Kron nicht übrig gelassen. Die Rebellion ist tot.« Saibos Gesicht verzog sich vor Wut und er senkte niedergeschlagen den Kopf.

»Und wieder jammerst du, anstatt zu handeln. Du hättest mich zum Beispiel erst mal fragen können. Denn die Rebellion ist ganz und gar nicht tot. Hat dir niemand von den Arbeitslagern erzählt?«

»Arbeitslager?«

»Du siehst, es ist nicht immer vorteilhaft, sich wegen seines Schmerzes, in Schweigen zu hüllen und mit niemandem zu sprechen. Wir alle haben Verluste erlitten, doch Schweigen hilft keinem. Nicht jeder ist getötet worden. Als die Gaianer die Stellungen gebrochen und überrannt hatten, töteten sie nicht einfach wahllos. Viele wurden gefangen genommen. Aus meinem Versteck heraus, hörte ich wie die Gaianer davon sprachen, dass die Gefangenen in den Osten, in ein Arbeitslager gebracht werden sollten.«

»Worauf willst du hinaus?« Fragte Saibo kritisch.

»Auf gar nichts. Guten Appetit.« Antwortete der Alte und aß schweigend sein aufgeweichtes Brot.

Er wechselte kein Wort mehr mit Saibo. Schweigend aßen sie nebeneinander und jeder Versuch Saibos, das Gespräch neu zu entfachen, wurde von dem Alten mit einer blockierenden Handbewegung gestoppt. Schließlich räumte Saibo sein Geschirr ab und begab sich aus der Halle.

Die Stunden vergingen. Nachdenklich saß er auf der Ruine eines abgebrannten Hauses in der Nähe der Schule. Er stützte sich rückwärts auf seine Hände und starrte in den sternenüberfluteten Himmel. Die Nacht war kühl und klar und die Worte des Alten kreisten um Saibo wie ein Mückenschwarm.

»Jammern wird die Situation nicht verbessern, sondern Handeln...« Murmelte er vor sich hin und ließ seine Augen über den Nachthimmel schweifen. Ein Meer aus Sternen stand am Himmel und leuchtete auf die düstere Stadt hinab.

»Was bin ich schon in diesem gigantischen Universum?« Fragte sich Saibo in Gedanken versunken. »Unser Planet ist nichts im Vergleich zur Unendlichkeit der Galaxie, wer bin dann schon ich in dieser Unendlichkeit?«

»Misst man wahre Größe mit einem Maßband?« Die heisere Stimme des Alten ertönte in der unbelebten Gasse zu Saibos Füßen. Verdutzt schaute er nach unten, doch er konnte in den Schatten nichts erkennen. »Diese Sterne mögen vielleicht in Metern groß sein, doch was vollbringen sie schon? Sie stehen regungslos in der Dunkelheit und können nichts verändern. Sie können keine Entscheidungen treffen und keine Veränderungen vornehmen. Was sind diese Gesteinsbrocken schon im Gegensatz zur Unendlichkeit des menschlichen Geistes?«

Wortlos saß Saibo da und lies die Worte auf sich wirken. »Wie heißt du?« Fragte er in die Schatten hinein. Stille. Das Zirpen von Grillen waren die einzigen Geräusche, welche die Nacht belebten und so kletterte er von der Mauer herab, um dem Alten gegenüberzutreten. Doch als er sich in der Gasse umsah, war niemand da. Grübelnd zog Saibo durch die Straßen und kehrte zurück zu der Schule. In den kleinen Häuschen hatten viele Überlebende Schutz gesucht und mit vereinten Kräften Notunterkünfte errichtet. Seine Hoffnung, den Alten hier anzutreffen, erwiesen sich als fruchtlos. Müde begab sich Saibo hinein. In dem Raum lagen viele, notdürftige Betten, bestehend aus Stroh und Tuch auf dem Boden. Drei Menschen schliefen bereits dick in alte Kleiderfetzen gehüllt, quer über den Raum verteilt und Saibo schritt zu dem Bett in der hintersten Ecke. Ermattet legte er sich auf die piksende Mattratze und kam schließlich zur Ruhe.

Die Tage verstrichen und Rastlosigkeit wütete in Saibos Brust. Den Alten hatte er nicht ein einziges Mal wieder gesehen und allmählich fragte er sich, ob er wohl nur das Hirngespinst seiner Fantasie gewesen war. Auch nach drei Tagen wollte die innere Unruhe, welche der Alte in ihm ausgelöst hatte, nicht abklingen. Er hatte nach Überlebenden seiner Kolonne gesucht, seinen Onkel, den Kriegshelden Kerphonios, welcher gemeinsam mit seinem Vater Zaim die erste Kolonne anführte, doch sie alle waren tot oder verschwunden. Stunden streifte Saibo an diesem Tag durch die Stadt. Auf seinem Rücken trug er einen torsogroßen, grünen Rucksack, aus dem der Griff eines Schwertes herausragte. Der Rucksack war prall gefüllt mit Reiseutensilien und Proviant. Konzentriert stöberte er in einer pergamentfarbenen Karte, die er während des Gehens aufgespannt vor seinem Körper hielt. Auf der Karte waren die umliegenden Städte um das Rebellenlager eingezeichnet und als erstes Anlaufziel, nördlich von Elpis, war die Stadt Assandria einkreist. Die Worte des Alten hatten Spuren hinterlassen, er wusste, dass er hier keine Zukunft hatte. Er war kein Handwerker, kein Arzt oder Bauer. Er war ein Krieger und sein Metier war hier nicht länger gefragt. Hier konnte er nicht mehr helfen. Ein letztes Mal durchschritt er die Stadt. Je näher Saibo dem Stadtrand kam, desto mehr drängte sich ihm der bestialische Gestank von Tod in die Nase. Die Hoffnung lag in Trümmern. Männer, Frauen und Kinder lagen über den kargen Erdboden verteilt in der ganzen Stadt. Schließlich schaffte Saibo es nicht weiter voranzuschreiten, ohne Mund und Nase mit einem dicken Tuch zu verhüllen. Wie Gras bedeckten die Leichname den Erdboden, viele von ihnen kohlenschwarz und sie reichten, soweit er blicken konnte. Ein langer Weg lag vor ihm. Er durchquerte das kolossale Tor, welches aus den Leichen herausragte und wanderte den Abhang hinunter in den seichten Wald hinein Richtung Norden.

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