Gertrud Rust - Greenleaf

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Unser Planet in einer fernen Zukunft. Die Erde ist von dichten Urwäldern bedeckt ist. Nur wenige Städte existieren noch, liegen, als Inseln von hohen mit Kameras bewehrten Mauern geschützt, weit verstreut in den Wäldern. Mit Hilfe von Fluggeräten, den Gleitern, tauschen die Bewohner Informationen und Waren, reisen in eine andere Stadt.
Eines Tages stürzt einer dieser Gleiter ab. Nur die siebzehnjährige Annika überlebt und wird von Greenleaf, einem gleichaltrigen Jungen, der in der Wildnis lebt, gerettet. In einem abenteuerlichen Fußmarsch bringt er das Mädchen in sein Dorf, das mitten in den unendlichen Wäldern liegt. Annika wird herzlich aufgenommen und lebt sich gut dort ein, obwohl sie vieles dort fremd und teilweise bedrohlich findet. Doch eines Tages bekommt sie Heimweh. Begleitet von Greenleaf tritt sie den Heimweg durch die Wildnis an, muss Gefahren bestehen und erlebt Abenteuer.
Dann stehen sie vor den Toren der Stadt. Doch der Empfang ist anders als erwartet. Bewaffnete Wachen stecken Annika in Quarantäne, wo sie viele Tage untersucht wird, bevor sie endlich ihre Familie in die Arme schließen kann. Greenleaf wird von dem Mädchen getrennt und ebenfalls in Quarantäne gesteckt. Doch im Gegensatz zu Annika wird er einer entwürdigenden und brutalen Behandlung unterworfen. Diese wird auch nicht besser als einige Tage später in einem anderen Institut seine Fähigkeiten und Fertigkeiten getestet werden sollen. Greenleaf verweigert sich, bereit, auch bittere Konsequenzen zu tragen. Wird Annika ihn jemals wiedersehen?
Greenleaf – ein Roman für jugendliche und erwachsene Leser mit Interesse an Abenteuergeschichten und Science Fiction, mit Interesse daran, mitzuerleben, was passiert, wenn junge Menschen aus zwei unterschiedlichen Kulturen aufeinandertreffen.

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Rainbird ließ dem Mädchen Muße, sich umzusehen. Sie nahm sich ein Buch, das auf dem Tisch gelegen hatte, setzte sich in einen Sessel und schlug es auf.

„Das ist ein Buch, ein richtiges Buch aus Papier“, stellte Annika erstaunt fest.

„Ja sicher, habt ihr denn keine Bücher?“

„Doch, mein Vater hat welche in seinem Arbeitszimmer und wir haben nahe beim Zentrum eine Bibliothek, da gibt es eine Abteilung, in der auch noch Papierbücher stehen. Aber sonst … sonst haben bei uns die meisten Menschen keine Bücher mehr, keine wie dieses, meine ich.“

Nun war es an Rainbird sich zu wundern. „Wie lest ihr denn dann?“

„Wir haben Ebus, das sind elektronische Bücher. Das sind … wie soll ich es beschreiben?“, Annika zeigte mit ihren Händen das Format, „Es ist so groß, ein flacher Kasten aus Kunststoff, glaube ich. Innen ist ein Speicher … und ein Rechner. Auf dem Bildschirm kann man das Buch aufrufen, das man lesen möchte. Der Text läuft dann einfach weiter, in dem Tempo, in dem man liest – per Augensteuerung. Ich muss nichts tun, nur lesen. Und Zuhause brauche ich gar kein Bücherregal – ich meine, ich habe ein Regal, aber nicht für Bücher. Na ja, jedenfalls, in dem Ebu ist da alles drin. Da passen mehr Bücher rein, als hier in den Regalen stehen, sogar mehr als in der Bibliothek“, versuchte das Mädchen eine Erklärung.

Rainbird schüttelte bedächtig den Kopf. Sie wusste nicht genau, was das Mädchen meinte. Dann jedoch lächelte sie und sagte: „Ich kann mir das nicht vorstellen, wie das gehen soll: Lesen ohne umzublättern. Aber … na, es spielt keine Rolle, nicht wahr, wie man liest. Hauptsache ist doch, dass man es tut.“ Sie sah, dass Annika verstohlen gähnte und fuhr fort: „Nun, es ist schon spät. Du solltest besser versuchen, wieder zu schlafen. Morgen werden alle dich kennen lernen wollen. Da musst du doch ausgeruht sein. Hast du es bequem genug? Ich habe oben auch ein Bett für dich. … Nicht nötig? Fein, dann schlaf jetzt. Wenn du möchtest, kannst du dir gerne das Buch nehmen oder auch ein anderes und noch ein bisschen lesen. Dreh dann einfach die Lampe ganz runter, wenn du schlafen möchtest. Gute Nacht.“ Damit erhob sie sich und verließ den Raum. Leise knarrte die Holzstiege, als sie in ihr Schlafzimmer hoch ging. Einen Augenblick überlegte Annika, ob sie sich nicht tatsächlich ein Buch holen sollte, doch sie merkte, wie müde sie immer noch war. Deshalb legte sie sich bequem hin und war schnell eingeschlafen.

Annikas Kleider hatten überall Löcher und Risse; außerdem waren sie schmutzig. So hatte Rainbird sie behalten, um sie zu waschen und die Beschädigungen auszubessern. Als Greenleaf bald nach einem späten Frühstück das Mädchen abholte, stieß er überrascht einen Pfiff aus: „He, du siehst ja aus, wie eine von uns!“

Beide erröteten. Es stimmte, in Kleidern von Clearwater unterschied sich Annika nur durch ihre helle Haut und die langen blonden Haare von den Menschen hier. Als sie Hose und Oberteil angezogen hatte, hatte sie sich zunächst geniert – man konnte schließlich ihre nackten Arme und Beine sehen. Rainbird aber hatte ihr gesagt, dass hier ja alle so herum liefen und deshalb diese Kleidung weniger beachten würden, als ihre eigenen Sachen. Trotzdem, so ganz wohl fühlte Annika sich nicht, als sie aus dem Haus trat.

„Das ganze Dorf wartet auf dem Platz vor der großen Halle auf dich“, lachte der Junge, „Ist das nicht toll?“ Als er Annikas beklommenes Gesicht sah, beruhigte er sie: „Aber ich bleibe bei dir und Clearwater ist auch da und Rainbird kommt auch gleich nach. Also hab keine Angst. … Alle wollen dich kennen lernen, sie freuen sich, jemanden aus der Stadt zu treffen.“ Das Mädchen zögerte unsicher. Sie konnte nicht verstehen, wieso Greenleaf sie unbedingt allen vorstellen wollte. Sie kam sich vor wie ein … etwas … ja, Merkwürdiges, eine Errungenschaft, die jemand aus einer anderen Stadt mitgebracht hatte und nun stolz allen zeigen wollte. Doch sie konnte ja nicht einfach hier stehen bleiben, also ging sie neben dem Jungen her. Sie gingen zwischen den Häusern die Straße zum Hügel entlang, der oben in einem weiten offenen Platz vor zwei großen Gebäuden endete. Annika hatte kaum Zeit, sich umzusehen, doch sie bemerkte natürlich die Kinder, die ihnen folgten und sie unverhohlen anstarrten.

„Greenleaf, wo kommt die her?“, piepste eine Stimme.

Eine andere fragte neugierig: „Kannst du unsere Sprache?“

„Sieh nur, die Haare!“

„He, nicht jetzt! Seid nicht so neugierig.“ Mit einer Geste brachte der Junge die Frager zum Schweigen. Verscheuchen ließen sich die Kinder nicht, aber Greenleaf versuchte es auch gar nicht. Lächelnd forderte er sie auf, ihn und Annika zu begleiteten, denn „… dann erfahrt ihr es gleich.“

Als sie aus der Gasse auf den Platz traten, wandten sich alle Blicke ihnen zu. Greenleaf hatte recht, nahezu das ganze Dorf hatte sich eingefunden sie zu begrüßen. Mehr als fünfzig, sechzig Menschen mussten auf dem Versammlungsplatz zusammen gekommen sein. Erstaunte Rufe, Raunen und Wispern waren zu hören. Clearwater, die am Ausgang der Gasse gewartet hatte, grüßte Annika kurz und schloss sich ihnen an. Gemeinsam traten sie in die Mitte des Platzes. Greenleaf hob die Arme. Annika staunte: Sofort trat Stille ein. Alle Aufmerksamkeit richtete sich nun auf den Jungen, der selbstbewusst die Leitung übernahm: „Das hier ist Annika. Viele von euch haben sie ja schon gesehen, als wir gestern angekommen sind. Wie ihr sehen könnt, ist sie aus der Stadt. Ihr Flieger … äh, nee, Gleiter ist abgestürzt. Die anderen sind tot, aber Annika hat überlebt und ich habe sie gefunden und hierher gebracht.“

Annika wurde ruhiger. Zwischen Greenleaf und Clearwater fühlte sie sich sicher. Sie sah sich um. Die Menschen standen in kleinen Grüppchen; viele sahen neugierig aus, andere lächelten aufmunternd. Das Mädchen konnte Rainbird sehen, die am Rand in der Nähe der Gasse stand. Auch Moon sah sie, daneben die alte Frau und ganz vorne, die Augen fest auf sie gerichtet, Whitewave, den jungen Wächter.

Greenleaf fuhr fort: „Wir bitten euch, Annika die Ruhe zu geben, die sie braucht, um wieder gesund zu werden. Deswegen haben wir sie hierher gebracht – damit wir uns um sie kümmern können. … Hm, vielleicht wollt ihr wissen, wie das Leben in der Stadt so ist – ich möchte es auch wissen. Schließlich war ja noch keiner von uns da. Aber, bitte, fragt sie nicht alle ständig, sonst wird sie nie gesund. … Wenn sie uns irgendwann erzählen will, wie es da ist, wo sie lebt, schön, dann wird sie es erzählen und ihr werdet es erfahren. Aber bis dahin: Lasst sie bitte in Frieden. Sie ist unser Gast. Sie soll sich hier wohl fühlen und nicht das Gefühl haben, dass alle sie ständig beobachten und ausfragen. … Ich danke euch!“

Stimmengemurmel setzte wieder ein. Nach und nach brachen die Leute mit einem Nicken in Richtung der drei Jugendlichen auf, ihrem Tagwerk nachzugehen. Vereinzelt traten sie auf den Jungen zu, baten: „Bring sie doch mal auf einen Tee vorbei“ – „Sie muss unbedingt bei uns mal reinschauen!“ – „Nimm sie mit ins Heim“, und vieles mehr.

„Na, das ging ja besser als ich dachte“, grinste Greenleaf.

„Ja, jetzt kannst du ungestört bei uns leben. … Lass uns zum Fluss gehen“, schlug Clearwater vor, „Unterwegs zeige ich dir das Dorf und erzähle dir, was du wissen solltest.“

„Ich kann nicht mitkommen“, sagte Greenleaf ein wenig bedauernd, „Ich muss mich beeilen – ich muss noch bis zum Erlenteich heute.“ Er wandte sich ab und verschwand in der Gasse bevor Annika ihm danken konnte.

„Ich hatte dir ja erzählt, einer von uns muss immer aufpassen, damit dem Dorf und den Leuten nichts passiert“, erklärte Clearwater, weil Annika dem Jungen nachblickte. „Morgen muss ich auch mit raus. Aber heute bleibe ich bei dir; damit du dich besser eingewöhnst.“

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