Gertrud Rust - Greenleaf

Здесь есть возможность читать онлайн «Gertrud Rust - Greenleaf» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Greenleaf: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Greenleaf»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Unser Planet in einer fernen Zukunft. Die Erde ist von dichten Urwäldern bedeckt ist. Nur wenige Städte existieren noch, liegen, als Inseln von hohen mit Kameras bewehrten Mauern geschützt, weit verstreut in den Wäldern. Mit Hilfe von Fluggeräten, den Gleitern, tauschen die Bewohner Informationen und Waren, reisen in eine andere Stadt.
Eines Tages stürzt einer dieser Gleiter ab. Nur die siebzehnjährige Annika überlebt und wird von Greenleaf, einem gleichaltrigen Jungen, der in der Wildnis lebt, gerettet. In einem abenteuerlichen Fußmarsch bringt er das Mädchen in sein Dorf, das mitten in den unendlichen Wäldern liegt. Annika wird herzlich aufgenommen und lebt sich gut dort ein, obwohl sie vieles dort fremd und teilweise bedrohlich findet. Doch eines Tages bekommt sie Heimweh. Begleitet von Greenleaf tritt sie den Heimweg durch die Wildnis an, muss Gefahren bestehen und erlebt Abenteuer.
Dann stehen sie vor den Toren der Stadt. Doch der Empfang ist anders als erwartet. Bewaffnete Wachen stecken Annika in Quarantäne, wo sie viele Tage untersucht wird, bevor sie endlich ihre Familie in die Arme schließen kann. Greenleaf wird von dem Mädchen getrennt und ebenfalls in Quarantäne gesteckt. Doch im Gegensatz zu Annika wird er einer entwürdigenden und brutalen Behandlung unterworfen. Diese wird auch nicht besser als einige Tage später in einem anderen Institut seine Fähigkeiten und Fertigkeiten getestet werden sollen. Greenleaf verweigert sich, bereit, auch bittere Konsequenzen zu tragen. Wird Annika ihn jemals wiedersehen?
Greenleaf – ein Roman für jugendliche und erwachsene Leser mit Interesse an Abenteuergeschichten und Science Fiction, mit Interesse daran, mitzuerleben, was passiert, wenn junge Menschen aus zwei unterschiedlichen Kulturen aufeinandertreffen.

Greenleaf — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Greenleaf», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Als die Teller geleert und zur Küche zurück gebracht waren, scharten sich auch die anderen jungen Leute, die sich im Saal aufhielten, um den Tisch, an dem Annika und Clearwater saßen. Ein Durcheinander von Stimmen erklang, als sich alle gleichzeitig vorstellten. Annika musste lachen. So würde sie sich nie alle Namen merken können.

„Was machst du so?“, kam die erste Frage.

„Du kommst aus der Stadt. Ist das weit von hier?“

Whitewave mischte sich ein: „He, nicht alle auf einmal. Lasst sie doch erstmal eine Frage beantworten.“

Wieder musste Annika lachen. Hatte sie in dem Jungen noch einen Beschützer gefunden? Glücklich stellte sie fest, dass alle so nett zu ihr waren.

Clearwater mischte sich ein und schimpfte: „Habt ihr nicht zugehört, lasst sie doch erstmal in Ruhe!“

Annika jedoch sagte etwas verlegen: „Ach, das ist in Ordnung.“ Sie lächelte Whitewave an und begann: „Ich bin Annika, aber das wisst ihr ja schon. Ich bin 17. …“, dann erzählte sie von ihrer Familie und der Schule. Sie erzählte von ihrem Interesse an Biologie und Genetik, von ihrem Wunsch später einmal zu forschen und dafür zu sorgen, dass alle Menschen in den Städten genug Nahrung finden würden. Staunend hörte die Gruppe zu. Erst als Annika zwischendurch den Becher nahm, um einen Schluck zu trinken, warf ein Mädchen eine Frage ein. Sie war 18 Jahre alt und Annika fand sie exotisch schön mit ihrer olivbraunen Haut und den glatten tiefschwarzen Haaren.

„Wenn ihr abends Zuhause seid, wie lernst du dann andere kennen? … Ich bin Clover“, stellte sie sich vor.

„Oh, wir stehen doch fast ständig in Kontakt miteinander. Wir haben ja …“, Annika fiel ein, dass im Dorf wohl niemand etwas von elektronischen Medienwie Computer, Ebus oder auch Armbanduhren mit ihren vielen Funktionen gehört hatte. Sie überlegte: „Also, wir haben Geräte, mit denen wir miteinander kommunizieren können, elektronisch … also, mit Leuten ,die manchmal auch weit weg sind, sogar in den anderen Städten, und mit denen wir trotzdem sprechen können und uns sehen können auf Bildschirmen und so. Versteht ihr, wir sind ganz viel in Verbindung, auch wenn wir Zuhause sind. Wir stehen also mit der ganzen Welt in Verbindung. … Also, wir sind Zuhause, in unseren Zimmern, und können trotzdem miteinander sprechen, als ob wir zusammen sind“, sie sah die fragenden Gesichter um sich. Niemand wusste, was Annika meinte. Deshalb sagte sie: „Aber wir sind ja nicht jeden Abend nur Zuhause. Manchmal treffe ich mich mit meinen Freunden aus der Schule im Club oder im Park. Wir haben einen Jugendclub, wo wir uns treffen können. Da können wir drinnen sitzen oder draußen im Hof und können miteinander reden oder Musik hören – fast so wie hier. Da gehen wir auch mit denen hin, die ihr Semester bei uns verbringen. Sie wohnen sonst ja im Institut; da gibt es extra Zimmer über den Unterrichtsräumen. … Nein, allein bin ich wirklich nicht. Nur, wenn ich mal für mich sein will, dann kann ich mich eben in mein Zimmer zurückziehen und wenn ich die äh … Geräte nicht einschalte, stört mich da niemand. … Habt ihr hier denn keine eigenen Zimmer?“

Annika war verblüfft, als die Gruppe verneinte. Wie waren sie denn untergebracht? Vor ihrem inneren Auge stand das Bild von Jonathans Zimmer mit all dem Gedränge, dem Lärm und der Unruhe, als sie nach dem Unterricht einmal alle mit hinauf gegangen waren. Erschrocken fragte sie: „Jeder will doch mal allein sein, oder? Hast du nicht auch mal den Wunsch, ganz allein zu sein?“, fragte sie Clover.

„Doch, aber dann gehe ich an den Fluss und setze mich in ein Boot oder gehe in den Wald. Da finde ich immer einen Platz, wo ich allein sein kann.“

„Aber im Wald, da sind doch die gefährlichen Tiere. Hast du keine Angst?“

Nun mischten sich mehrere der jungen Leute ein, erklärten, dass der Wald doch in der Nähe des Dorfes nicht gefährlich sei, zumal sie ja Jäger hätten und auch die Wächter dafür sorgen würden, dass niemandem etwas passieren konnte.

„Du musst mal mit mir mitkommen, ich zeig’s dir“, erklärte Whitewave, errötete dann wieder bis unter die Haarwurzeln.

„Lass mal gut sein“, grinste Clearwater, „aber in den Wald geht sie mit mir oder Greenleaf. … Komm, wir müssen jetzt weiter. Macht’s gut, Leute; wir sehen uns heute Abend.“ Damit standen die Mädchen auf und verließen das Haus.

„Brauchst du Ruhe?“, fragte Clearwater dann und, als Annika den Kopf schüttelte, erklärte sie: „Dann zeige ich dir mal, was wir so alles haben. … Da vorne ist gleich die Bäckerei. Da backen sie das Brot für uns alle und auch, wenn wir feiern und Kuchen oder sowas haben wollen, machen sie das.“ Schon traten sie in das Haus mit dem großen, gemauerten Ofen. „Hallo Greengrass, hallo Heather“, grüßte sie eine kräftige Frau und ein Mädchen von 16 Jahren, die eben, ein fröhliches Lied singend, Brote auf einem großen Tisch stapelten. Beide hatten gerötete Gesichter; Annika konnte selbst am Eingang die Wärme der Laibe fühlen.

„Heather lernt hier bei Greengrass“, erklärte Clearwater, „Sie backen hier auch die Brote für unsere Küche – das schaffen die da sonst nicht alles. … Hast du schon mal Brot gebacken?“

Annika schüttelte den Kopf. „Bei uns backt niemand. … Ich meine, irgendwer backt schon, natürlich, aber wir bekommen das Brot fertig nach Hause gebracht – geschnitten ist es dann auch schon. Meistens sogar schon fertig belegt. Die backen das in den Fabriken. Wir haben nicht mal einen Ofen, nur einen Warmhalte-Schrank.“

Nun staunten die anderen. Eine Küche ohne Ofen, das konnten sie sich nicht vorstellen. Hier im Dorf hatte jeder einen, auch wenn sie das Brot aus der Bäckerei holten. Greengrass forderte Heather lächelnd auf zu erzählen, was sie so alles herstellten. Annika wunderte sich – nicht nur darüber, was so alles in einer Bäckerei gebacken wurde, sondern auch darüber, wie frei und ungezwungen die beiden Mädchen mit der Frau umgingen. Greengrass war doch die Lehrerin von Heather, wie konnte das Mädchen da scherzend sagen: „Aber Greengrass ist stark wie ein Ochse, sieh dir nur ihre Arme an!“

Die Bäckerin lachte nur und schlug vor, Annika zu zeigen, wie Brot gebacken wurde und bald standen die Mädchen neben Heather in der Backstube und sahen zu, wie der schwere Teig geschlagen und zu Laiben geformt wurde, bevor er in den Backofen kam, der mehrere Laibe fasste. Annika durfte den rohen Teig probieren, doch er schmeckte ihr nicht.

„Davon darfst du nicht zu viel essen, du kriegst sonst Magenschmerzen“, erklärte Heather. Hastig wischte Annika ihren Finger an einem Lappen ab, den das Mädchen ihr reichte. Sie hatte ohnehin meist nach den Mahlzeiten Probleme mit dem Magen, der die ungewohnte Kost nur unter grollendem Protest verarbeitet.

„Weißt du“, wandte Heather sich an Annika, „Ich bin richtig gerne hier. Ich wollte auf keinen Fall Jägerin werden. Ich wollte immer Bäckerin werden, das macht mir richtig Spaß. Also war ich froh, dass ich kein Talent zum Jagen habe, als ich das Prüfungsjahr gemacht habe.“

„Oh“, staunte Annika. Nach den Erzählungen von Clearwater und Greenleaf hatte sie erwartet, dass jeder danach strebte, Jäger zu werden. Annika wischte sich den Schweiß von der Stirn. „Ist das immer so schrecklich warm hier?“, fragte sie dann.

„Man gewöhnt sich daran“, erklärte Heather achselzuckend, „Schlimmer ist, dass du als Bäcker schon so früh anfangen musst, kurz vor Sonnenaufgang, bevor die Leute aufstehen – damit alle Brot bekommen. Die Leute wollen ja zum Frühstück frisches Brot haben. Wir backen jetzt noch die Brote für das Heim. Die sind für heute Abend und für morgen früh. … Na ja, aber dafür hast du dann Schluss, wenn die Brote da aus dem Ofen sind. Dann hast du noch den ganzen Tag vor dir. Das ist schön.“

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Greenleaf»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Greenleaf» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Greenleaf»

Обсуждение, отзывы о книге «Greenleaf» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x