Hans Müller-Jüngst - Irmi

Здесь есть возможность читать онлайн «Hans Müller-Jüngst - Irmi» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Irmi: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Irmi»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Der vorliegende Roman spiegelt den Werdegang eines siebzehnjährigen Mädchens wider, das in einem Alpental lebt und unter der dörfliche Enge leidet, die ihm keinen Raum lässt für Gedanken, die an das Fundament des Lebens rühren.
Es wird mit der Schilderung ihrer häuslichen Umgebung ein Spannungsbogen angelegt, der am Ende wieder aufgegriffen und einer Lösung zugeführt wird.
Der Autor bedient sich der neutralen Erzählperspektive und lässt die Protagonisten frei agieren, er führt den Leser so in die Erlebenswelt von Irmi, der Hauptdarstellerin ein und lässt ihn sich sein eigenes Urteil bilden.
Irmi wendet sich früh der Astronomie zu, in der sie eine Möglichkeit sieht, der Bedrücktheit ihrer Existenz zu entfliehen, sie geht mit großer Hingabe an die Sternbeobachtung und bezieht Mathi, den Hofknecht und Franz, ihren späteren Freund mit ein.
Mathi ist ein Mitvierziger, der nie den Absprung vom Hof geschafft hat und bei Irmis Familie lebt wie eine alter Sohn, er ist Irmi verfallen, seit sie ein Kleinkind war und bereit, alles für sie zu tun.
Zu Franz entwickelt Irmi im Laufe der Zeit eine intensive Beziehung und die beiden lieben sich erst jetzt, nachdem sie jahrelang die gleiche Realschule im Nachbarort besucht hatten.
Aus heute nicht mehr nachvollziehbaren Gründen war aber eine innige Kontaktaufnahme auf der Realschule nicht möglich.
Die beiden beenden ihre Schullaufbahn und melden sich in Innsbruck auf dem Gymnasium an, Irmi verspricht sich davon, dass sie ihren Wissensstand erweitern kann und sie will insbesondere einen Einblick in die Philosophie vermittelt bekommen.
Sie und Franz lernen auf dem Gymnasium Latif, einen Mitschüler afrikanischer Herkunft kennen und freunden sich mit ihm an.
Irmis Eltern lassen ihre Tochter gewähren und unterstützen sie auch in ihren astronomischen Bestrebungen.Franz´ Vater wird durch Irmi an seine altes Jugendhobby, die Astronomie, erinnert und legt sich das gleiche Teleskop zu, das sich Irmi zu ihrem Geburtstag hat schenken lassen.

Irmi — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Irmi», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Sie konnten in der Ferne Lerbach sehen wie es von der Umgehungsstraße eingefasst wurde und wie rechts am Hang die beiden Skilifte standen, mit denen im Winter die Skitouristen hoch transportiert wurden. Links vom Dorf konnten sie das Freibad ausmachen, das aber zu weit entfernt lag, als dass man Einzelheiten ausmachen konnte. Es herrschte an dem Ort absolute Stille, es war im Dorf auch nicht gerade laut. Aber eine solche Stille fand sich nur dort, wo sie sich befanden.

„Was hast Du denn davon, wenn Du Dir den Himmel durch ein Teleskop anschaust?“, fragte Mathi beinahe ketzerisch. Irmi sah ihn an und wusste erst gar nicht, ob sie ihm eine erschöpfende Antwort zu geben in der Lage sein würde. Schließlich entgegnete sie:

„Der Blick in den Himmel offenbart dem Betrachter, wie klein doch unsere Welt ist, und wie unbedeutend wir Menschen doch sind!“ In dem Augenblick, in dem sie den bedeutungsschweren Satz ausgesprochen hatte, war ihr klar, dass Mathi sie nicht verstehen würde, es musste aber fürs Erste reichen.

„Weißt Du eigentlich wie die Alpen entstanden sind?“, fragte sie Mathi anschließend und Mathi wusste das natürlich nicht.

„In grauer Vorzeit, vor etwa hundert Millionen Jahren, waren die Erdplatten noch in Bewegung, die afrikanische Platte stieß mit der europäischen Platte zusammen und faltete sie auf, als wenn man eine Tischdecke zusammenschiebt, so sind die Alpenberge entstanden, und Mathi staunte, was Irmi alles wusste.

Nachdem sie eine Zeit lang gesessen und den schönen Blick genossen hatten, standen sie wieder auf und liefen nach Lerbach zurück. Es war früher Nachmittag geworden und Irmi hatte ihrer Mutter noch am Morgen gesagt, dass sie nicht zum Essen erschiene. Ihre Mutter hatte ihr etwas vom Mittagessen zurückbehalten und wärmte es für sie auf. Kurze Zeit später fragte sie ihre Tochter:

„Was hast Du denn am Talabschluss mt Mathi gemacht?“ Irmi antwortete:

„Wir sind den Hang hinaufgelaufen und haben uns auf ein kleines Felsplateau gesetzt, auf dem Mathi mir ein Gestell bauen will, auf dem ich mein Teleskop befestigen will, das Ihr mir hoffentlich in zwei Wochen zu meinem Geburtstag schenken werdet!“

„Ein Teleskop willst Du von Vater und mir geschenkt bekommen, es ist ja gut, dass ich jetzt davon erfahre!“, erwiderte Irmis Mutter. Irmi erläuterte:

„Ich will immer, wenn ich nachts zum Talabschluss laufe, das Teleskop auf das Gestell legen und den Himmel beobachten.“

„Du glaubst doch wohl nicht, dass wir Dich nachts dorthin laufen lassen!“, entgegnete Irmis Muter bestürzt.

„Wenn ich nachts zum Talabschluss laufe, wird Mathi mich natürlich begleiten“, sagte Irmi, allein hätte ich den Mut nicht dazu, und ich weiß auch gar nicht, ob ich allein das Teleskop dorthin bringen könnte!“ Irmis Vater war schon längst wieder draußen auf der Weide und mähte Gras für das Vieh, Irmi würde nach dem Essen im Stall helfen müssen.

Sie wollte später noch mit ihrem Laptop zu Mathi und ihm das Teleskop zeigen, das sie sich ausgesucht hatte, auch ihrer Mutter würde sie die genauen Daten des Teleskops geben. Sie aß schnell, was ihre Mutter ihr aufgewärmt hatte und lief anschließend mit ihr in den Stall. Sie legten zusammen den Kühen das Melkgeschirr an und schalteten die Pumpe ein. Irmis Mutter konnte noch von Hand melken wie alle Frauen und Männer in ihrem Alter auch. Irmi hatte das nicht mehr gelernt, sie hatte zum Spaß einmal versucht, von Hand zu melken, war damit aber kläglich gescheitert. Die Stallarbeit hielt die beiden ungefähr eine Stunde lang auf, danach gingen sie wieder ins Haus zurück und tranken zusammen mit dem Vater Kaffee. Irmi musste auch ihm erzählen, warum sie mit Mathi zum Talabschluss gelaufen war. Als ihr Vater hörte, dass seine Tochter sich zu ihrem siebzehnten Geburtstag ein Teleskop wünschte, war er erstaunt und fragte nach, warum sie sich für ein solches Instrument interessierte. Irmi antwortete:

„Ich will mir nachts den Himmel ansehen und auch den Mond genau betrachten.“ Damit gab sich ihr Vater zufrieden und fragte nicht weiter nach, Irmi hätte auch keine großen Erklärungen abgeben können, ihr Vater hätte sie nicht verstanden, und sie interessierten ihn auch nicht. Irmi wusste, dass sie mit ihrem Interessenschwerpunkt Astronomie in Lerbach so ziemlich allein dastand und sie machte sich nichts daraus. Ihr war wichtig, dass sich bei ihr Glücksgefühle einstellten, wenn sie die Sterne am Himmel beobachten konnte.

Sie hatte bislang immer Vaters altes Fernglas benutzt und konnte mit ihm zumindest den Mond schon ganz gut sehen. Interessant würde die Himmelsbeobachtung aber erst mit einem richtigen Teleskop und darauf freute sich Irmi ungemein. Sie freute sich auch darüber, dass ihre Eltern die doch recht hohe Ausgabe nicht scheuten und nicht versucht hatten, sie zu einem anderen Geschenk zu überreden, das billiger gewesen wäre. Die meisten ihrer Altersgenossinnen wünschten sich zu ihrem Geburtstag Kosmetik oder Kleidung, Schmuck oder Pop-CDs, das war aber alles nichts für Irmi. Sie wusste nicht, woher sie die Vorliebe für die Astronomie hatte, bei ihren Vorfahren gab es jedenfalls niemanden, der sich mit den Sternen beschäftigt hatte. Es waren eben die Sinnfragen des Lebens, die Irmi bewegten und da gehörten astronomische Phänomene dazu. Sie wollte einen Blick zu den Nachbarplaneten erhalten und die waren von Lerbach weit genug entfernt.

Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun, das waren sie, so viel wusste Irmi. Sie ging auf ihr Zimmer und ergriff ihren Laptop, den sie mit zu Mathi nehmen wollte, um ihm das Teleskop zu zeigen, das sie sich bei Amazon ausgesucht hatte. Als sie über den Hof zu ihm hingelaufen war, fand sie ihn vor seinem Zimmer auf der Bank sitzen und dösen, und Mathi erschrak beinahe, als Irmi ihn ansprach. Irmi sagte:

„Mathi, ich wollte Dir doch einmal mein Teleskop zeigen, das ich mir schenken lassen will!“, und sie legte den Laptop auf den Tisch und schaltete ihn ein.

Mathi begann sich zu regen und schaute gebannt auf den Bildschirm, auf dem das Logo von Amazon erschien und Irmi schrieb in die Eingabezeile „Teleskop“. Als sie auf den Eintrag klickte, erschien gleich eine Reihe Teleskope aller Ausführungsvarianten. Irmi zeigte auf das „Besser Spiegelteleskop 150/1400 mm“ und gab für Mathi gleich einige Erklärungen dazu ab, denn in Mathis Augen sah eine Fernrohr anders aus als dieses merkwürdig gestaltete Instrument. Doch zunächst wies Irmi darauf hin, dass sich der Bau eines Gestells auf dem Felsplateau am Talabschluss erübrigt hätte, weil zum Kaufumfang auch eine gutes Aluminium-Stativ gehörte, das sie zu ihren Beobachtungen immer mitnehmen und aufbauen wollte. Das nahm Mathi mit Erleichterung zur Kenntnis, er sagte:

„Ich habe hin und her überlegt und mich gefragt, wie ich die Löcher für die Pfähle in den felsigen Untergrund bekommen soll, das hat sich ja dann in Luft aufgelöst!“ Mathi schaute sich das von Irmi ausgesuchte Teleskop an und bemerkte gleich:

„Ich dachte bei einem Teleskop immer an ein langes dünnes Fernrohr, dieses Gerät hier ist aber kurz und dick!“ Irmi erklärte die Bestandteile des Teleskops:

„Der längliche Körper, den man hier sehen kann, heißt auch Tubus, und er enthält einen Hauptspiegel, der das durch die vordere Öffnung fallende Licht auf einen Fangspiegel reflektiert, deshalb heißt das Teleskop auch Spiegelteleskop oder Refraktor.“ Mathi fragte:

„Warum schaut man dort an der Seite in das Teleskop und nicht wie bei einem Fernrohr von vorne?“ Irmi antwortete:

„Weil der Fangspiegel das Licht zur Seite hinaus reflektiert und durch das Okular schickt, das Du dort siehst, als würde es aus dem Tubus herauswachsen.“

„Und was soll das kleine Fernrohr, dass dort oben auf dem großen Fernrohr sitzt?“ Irmi klickte auf das Bild vom Teleskop, um es zu vergrößern, anschließend erklärte sie, dass es sich bei dem kleinen Fernrohr um einen Sucher handelt.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Irmi»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Irmi» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Hans Müller-Jüngst - Clarissa und Fiete II
Hans Müller-Jüngst
Hans Müller-Jüngst - Das Märchen von Albin
Hans Müller-Jüngst
Hans Müller-Jüngst - Das Alter Ego der Protagonisten
Hans Müller-Jüngst
Hans Müller-Jüngst - The way she moves
Hans Müller-Jüngst
Hans Müller-Jüngst - Besinnliche Geschichten (3)
Hans Müller-Jüngst
Hans Müller-Jüngst - Paulo Redmann
Hans Müller-Jüngst
Hans Müller-Jüngst - Chuck
Hans Müller-Jüngst
Отзывы о книге «Irmi»

Обсуждение, отзывы о книге «Irmi» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x