Daniel Sigmanek - Die Eisenfestung

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Erschöpft und orientierungslos strandet Tado nach dem Kampf gegen den Lord des Feuers in einem fremden Land. Angetrieben von dem Wunsch, in seine Heimat zurückzukehren, tragen ihn seine Füße nach Akhoum, eine große Stadt inmitten einer trockenen Einöde. Krieg herrscht zwischen ihr und Syphora, einem mächtigen Reich im Osten des Landes.
Die Verkettung unglücklicher Umstände lässt Tado schon bald zwischen die Fronten geraten: Durch eine Intrige der geheimnisvollen Hohepriesterin als Mörder gebrandmarkt, befindet er sich bereits kurz nach seiner Ankunft auf einer gefahrreichen Flucht. Als sich wenig später herausstellt, dass auch Telkor seine Finger im Spiel hat, beginnen die Dinge in ungeahnte Dimensionen auszuarten und Tado sieht sich erneut mit der finsteren Macht der Magier konfrontiert – diesmal jedoch ist er ihrer Quelle näher als je zuvor, denn Telkor selbst scheint diesem fremden Land direkt anzugrenzen.

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Lukdan erreichte derweil die Oberfläche.

Die wiedervereinigten Gefährten beeilten sich, vom Gasthaus wegzukommen. Sie schlugen den Weg zurück zur großen Hängebrücke ein, denn sie wollten Aldostris so schnell wie möglich verlassen.

Weit kamen sie nicht. Auf einer kleinen, leeren, nahezu runden, nur etwa zehn Meter breiten Felsinsel mussten sie Halt machen. Es gab hier nur zwei Brücken, die sie hätten überqueren können. Die eine führte in die Richtung, aus der sie kamen, und die andere wurde von einer Person versperrt, mit der sie bereits Bekanntschaft gemacht hatten: Igaldar.

„Ich hätte es wissen müssen“, sagte er. „Es war sehr geschickt, mich auf diese Weise täuschen zu wollen.“

„Was hat Uris dir erzählt?“, fragte Lukdan.

„Die Wahrheit“, entgegnete Igaldar. „Und ihre Version des Todes von Herodun macht so viel mehr Sinn. Ihr seid nicht hier, um uns zu warnen, ihr selbst seid die Mörder des Statthalters. Und auf eurer Flucht dachtet ihr, wir würden euch aufnehmen und Schutz gewähren, doch wir sind nicht so dumm, wie ihr erwartet habt. Eure Flucht endet hier. Da unsere Streitkräfte noch in Akhoum verweilen, um dort beim Wiederaufbau zu helfen, werde ich mich persönlich um euch kümmern.“

Er holte zwei Säbel hervor und besaß damit die gleiche Bewaffnung wie Lukdan. Auf der anderen Seite der Brücke näherten sich bereits Uris und einige Soldaten. Tado wandte sich ihnen zu, während der Krieger aus Akhoum auf Igaldar zuging. Als ihre Klingen aufeinander trafen, stoben einige Funken in die Dunkelheit davon. Der Lärm, den allein die beiden Kämpfenden verursachten in einem wahren Sturm aus Schlägen, in dem keiner den anderen treffen konnte, hallte weit durch die Schluchten von Aldostris.

Tado stand derweil Uris gegenüber, die übrigen Soldaten hielten sich hinter ihr; ob aufgrund eines Befehls oder weil sie, nachdem sie gesehen hatten, dass sie aus dem Gefängnis entkommen waren, zu viel Angst vor ihnen besaßen, wusste er nicht.

„Verrate mir das Geheimnis deines Schwertes“, forderte sie ihn auf.

„Sag es nicht, was immer es auch ist“, riet ihm Yala leise.

„Ich hatte es nicht vor“, antwortete er ihr ebenso still.

„Keine Waffe vermag meinen Zauber umzukehren. Wenn du es mir nicht freiwillig sagst, so muss ich ihr das Geheimnis selbst entlocken.“

Tado wusste nicht einmal genau, was für eine Macht sein Schwert eigentlich besaß, aber er empfand es als taktischen Vorteil, wenn seine Gegnerin Angst davor hatte. So schwieg er auch weiterhin, als sie ihn erneut zu sprechen aufforderte. Allmählich verließ sie die Geduld, und ihre rechte Hand begann zu glühen. Ein dünner, gleißender Strahl schoss auf die Drachenklinge zu.

Lukdan empfand die Kampfkraft seines Gegners als beeindruckend. Sie fochten nun schon mehrere Minuten und er hatte bisher nicht ein einziges Mal eine Unaufmerksamkeit Igaldars ausmachen können. Der Verwalter aus Aldostris blockierte seine Schläge, wie auch immer er sie führte. Eines war ihm jedoch bewusst: In dieser Umgebung, auf einer zehn Meter breiten Felsinsel, auf der es keine Gebäude und nicht mal einen größeren Stein gab, würde er einzig durch Schwertkampfkunst gewinnen können. Im Moment vermochte jedoch keiner der Kämpfenden dem jeweils anderen ernsthaft Schaden zuzufügen oder ihn mehr als einen Schritt zurückzudrängen. Die Klingen prallten unablässig aufeinander, mehrmals in jeder Sekunde, und jede Unachtsamkeit könnte ihm zum Verhängnis werden.

Er führte einen gezielten Schlag auf Igaldars Schulter, doch dieser parierte den Angriff und stach seinerseits in Richtung des Kopfes von Lukdan. Auch er konnte den Stoß ablenken, wurde dadurch jedoch aus dem Gleichgewicht gebracht, sodass ihn sein Gegner mit Schlägen eindeckte und der Krieger aus Akhoum darunter zu Boden ging.

Der Strahl prallte gegen die Drachenklinge und ein lautes Zischen ertönte, die gleißende Helligkeit verwandelte sich in Flammen, die in der Dunkelheit sofort vergingen. Tado durchfuhr eine Art Schock, für einige Sekunden hörte er nichts mehr und schien das Gleichgewicht zu verlieren.

Uris griff sich unter einem schmerzhaften Aufschrei an den Kopf und ging zu Boden.

„Das ist unmöglich“, keuchte sie. „Das kann nicht die Quelle seiner Macht sein! Keine Waffe der Welt wäre zu so etwas imstande!“

Tado verstand nicht recht, was die Hohepriesterin von sich gab. Im Moment des Aufpralls beider Magien hatte er kurz ein nachtschwarzes Bild vor Augen gehabt, doch Uris schien etwas anderes gesehen zu haben, etwas, das ihr große Angst bereitete.

Lukdan fing einen Schlag Igaldars ab, in dem er die Klinge mit den Füßen festhielt. Er nahm einen schmerzhaften Tritt in die Seite hin, doch schnitt seinem Gegner mit der Waffe in seiner rechten Hand in dessen linkes Handgelenk, sodass dieser den Säbel losließ, den Lukdan noch immer auf ungewöhnliche Art in Schach hielt. Er schleuderte ihn daraufhin mit einer schnellen Bewegung seiner Beine zur Seite und stand, einen Hieb Igaldars abwehrend, wieder auf. Es bereitete ihm nun wenig Mühe, den an Waffenanzahl unterlegenen Gegner auch seines letzten Säbels zu berauben und ihn gefährlich nahe an den Rand der Felsinsel zu treiben. Lukdan hielt ihm die gezackte Klinge einer seiner Waffen an die Kehle.

„Ich habe mich wohl geirrt“, sagte Igaldar mit schwacher Stimme.

„Inwiefern?“

„Ich konnte sehen, auf welche Weise Uris ihre Magie einsetzt. Als ich noch jünger war, gelangte ich auf einem Schiff in die Nähe Telkors. Einer der Magier dort stand am Ufer und ich sah, wie er die Hand zuerst ausstreckte und dann zur Faust ballte. Eine große Welle erfasste daraufhin unser Schiff und es kenterte. Ich konnte mich auf einem Stück Treibgut irgendwie retten. Nie habe ich den Anblick dieses Magiers vergessen können. Wer hätte ahnen können, dass Uris ebenfalls diesem Volk entstammt? Wie konnte ich mich nur so sehr täuschen lassen?“

„Du erhältst jetzt eine Gelegenheit, deinen Fehler wieder gutzumachen“, sagte Lukdan ungerührt. „Das besondere Schwert mag zwar Uris’ Zauber aufhalten können.“

Er deutete auf Tado.

„Aber die Soldaten, die sie mit sich führt, sind gesicherte Leibwächter. Ich kann es niemals mit zehn von ihnen gleichzeitig aufnehmen. Wir müssen aus Aldostris raus.“

Er zog seinen Säbel vom Hals Igaldars weg.

„Das wird nicht einfach sein. So wie ich Uris kenne, hat sie einige Wachen an der Hängebrücke zurückgelassen.“

„Das ist mir bewusst. Ich rede auch nicht von der Hängebrücke. Seron erzählte uns, dass es einen geheimen Weg hinunter in die Schluchten gibt“, meinte Lukdan.

„Das wäre Selbstmord!“, erwiderte Igaldar entsetzt. „Die Blutskorpione zerfleischen jeden, der ihr Reich betritt. Ihr könnt ihnen nicht entkommen, dafür sind die Schluchten zu weitläufig, und kämpfen wäre ebenso sinnlos.“

„Es ist unsere einzige Möglichkeit, lebend von hier zu entkommen.“

Die Leibwächter Uris’ stürmten nun auf Tado und Yala zu, diese zogen sich immer weiter zurück. Vermutlich würden sie nicht einmal gegen einen von ihnen gewinnen können, geschweige denn gegen ein ganzes Dutzend.

Sie sahen, wie Lukdan mit Igaldar sprach, verstanden jedoch nur die letzten Wortfetzen: „Und der Eingang liegt in der Nähe des Brunnenschachts.“

In diesem Moment lösten sich unter den Füßen des Verwalters von Aldostris einige kleinere Stücke der Felsinsel und er stürzte in die Tiefe. Lukdan versuchte, seinen Arm zu ergreifen, doch die Finger berührten nichts als Luft. Tado war sich sicher, dass Uris ein wenig nachgeholfen hatte, doch konnte er nicht sagen, warum sie das tun sollte, immerhin stand er ja seines Wissens auf ihrer Seite.

Die drei schlossen sich wieder zusammen und liefen über die Brücke hinüber zu einer anderen Felsinsel.

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