Melina Führer - Perspektiven im Journalismus

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Die Studierenden des Bachelorstudiengangs Medienproduktion an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe haben sich im Wintersemester 2015/16 gezielt mit der mobilen Berichterstattung im Hörfunk, dem Bereich WebDoku oder auch dem Phänomen des Printmagazins Landlust beschäftigt. Dabei haben Sie im Semesterverlauf neben Fachvorträgen und selbst entwickelten Workshops erste eigene wissenschaftliche Artikel verfasst, von denen eine Auswahl Eingang in diesen Seminarband gefunden hat. Sie spiegeln sowohl unterschiedliche Erfahrungen der Studierenden als auch unterschiedliche Herangehensweisen an die bearbeiteten Themen wider. Gleichzeitig sind sie eine Momentaufnahme in Zeiten der ständig voranschreitenden Medienkonvergenz.

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Flüchtlinge werden auf dem Weg von Griechenland nach Deutschland mit dem Smartphone begleitet, und in Afrika bekommen Einheimische die Chance, ihren Alltag aufzuzeichnen. Hier lässt sich wohl ein eindeutiger Trend feststellen. Smartphones werden zurzeit vor allem dazu genutzt, Krisensituationen festzuhalten und mit der Öffentlichkeit zu teilen. In solchen Situationen wäre ein großes Equipment zu auffällig, zu schwer, zu teuer oder könnte schlicht nicht mehr rechtzeitig beschafft werden.

Annika Krooß betrachtet Smartphones auch für das Lokalgeschäft des WDR {2} Frank Lechtenberg (Hrsg.) Perspektiven des Journalismus Ein Seminarband des Kurses Journalismus 2 im Sommersemester 2015 an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe als eine gute Ergänzung zum Alltagsgeschäft. Sie war die Erste, die die neue Multimediale Produktions-App für die gesamte ARD im August 2015 ausprobiert hat (vgl. Krooß 2016).

Im Folgenden werde ich diese App, auch kurz MuPro genannt, ausführlicher vorstellen. Hierzu habe ich sowohl mit Annika Krooß als auch mit Jens-Olaf Buhrdorf Interviews geführt. Die MuPro wurde von der ARD entwickelt und kann von allen dazugehörigen öffentlichen Rundfunkanstalten und Reportern genutzt werden.

Multimediale Produktions-App

Die MuPro wurde für alle Reporter der ARD-Hörfunkanstalten entwickelt, um ein besonders schnelles Aufnehmen zu ermöglichen. Sie ist sowohl für das Betriebssystem iOS von Apple als auch für Android verfügbar (vgl. Buhrdorf 2015).

Die Funktionsweise

Die MuPro ähnelt von der Oberfläche her sehr stark der Broadcasting-App „Luci Live“.

Luci LiveApp Bei der MuPro gibt es zwei Schieberegler Mit dem ersten wird die - фото 2

Luci Live-App

Bei der MuPro gibt es zwei Schieberegler. Mit dem ersten wird die Lautstärke des Kopfhörers geregelt und mit dem zweiten die Lautstärke, beziehungsweise der Pegel, des Mikrofons. Des Weiteren befinden sich dort vier Buttons: Ein Playbutton, ein Stoppbutton, ein Aufnahmebutton und eine kleine Antenne (vgl. Buhrdorf 2015).

Zum einen ermöglicht es die App, Originaltöne (O-Töne) mit der App aufzuzeichnen, um sie dann später am Computer zu bearbeiten. Die hauptsächliche Funktion der MuPro ist es jedoch, damit live auf Sendung zu gehen. Via mobiles Internet kann durch die App eine sogenannte Live-Schalte direkt ins Radio erzeugt werden. Hierzu war bis vor wenigen Jahren noch ein großer Übertragungswagen mit entsprechendem Techniker nötig (vgl. Buhrdorf 2015).

Die Voraussetzung für eine solche Live-Schalte ist allerdings ein guter Funknetzempfang. Um eine wirklich einwandfreie Übertragung gewährleisten zu können, ist mindestens ein 3G-Empfang erforderlich. Dies stellt vor allem in ländlicheren Gegenden, wo das Funknetz weniger gut ausgebaut ist, häufig eine Schwierigkeit dar. Mittlerweile gibt es jedoch Apps, die anzeigen, wo der Netzempfang gut genug ist (vgl. Buhrdorf 2015).

Bei iOS kann die Field-Test-App durch einen Trick aufgerufen werden. Hierzu gibt man über den Zifferblock einfach „*3001#12345#*“ ein und drückt auf den grünen Anrufbutton. Dadurch wird die App aufgerufen und zeigt nun den konkreten Dezibel-Wert der Netzstärke an. Die Skala befindet sich etwa zwischen -40 dB und -120 dB, wobei -40dB einen sehr guten Netzempfang bedeutet und -120 dB einen nahezu nicht vorhandenen Empfang (vgl. Miller 2015).

Zusätzlich gibt es auch Apps, die man sich herunterladen kann, um die Netzstärke zu überprüfen. Die Online-Plattform www.chip.dehat zum Beispiel eine App namens „CHIP Netztest“ entwickelt, die man sich umsonst für sein Android-Smartphone herunterladen kann.

Der WDR stellt die MuPro auf einem iPhone 6s Plus mit einem dazugehörigen Mikrofon ständig bereit. Dabei handelt es sich um eine komplette Aufnahmeeinheit, die somit ohne weiteres Equipment einsetzbar ist. Zudem finden auch Schulungen für die Reporter statt. Es gibt jedoch Unterschiede in der Bedienung zwischen Android und iOS, welche hier bedacht werden müssen (vgl. Buhrdorf 2015).

Wobei es sich meinem Eindruck nach immer mehr herausstellt, dass iOS da ziemlich die Nase vorn hat. (Buhrdorf 2015)

Im August 2015 wurde die MuPro-App von Annika Krooß bei einer Reportage über den „Ötzi-Walk“ in Detmold zum ersten Mal getestet.

Die Praxis

Beim Ötzi-Walk handelte es sich um ein Reiseexperiment des LVR-Landesmuseums Bonn, bei dem zwei Männer und eine Frau in Steinzeitkleidung vom Lippischen Landesmuseum Detmold über Herne zum Landesmuseum Bonn wanderten (vgl. Müller 2015).

Auf ihrem Weg schliefen die drei Teilnehmer nur in natürlichen Unterschlüpfen und nahmen ausschließlich Nahrung zu sich, die sie selbst aus der Natur gewannen. Im Landesmuseum Detmold gab es eine große Eröffnungsfeier, bei der viele Gäste anwesend waren. Annika Krooß interviewte hierzu im Landesmuseum einige der Teilnehmer – einen offiziellen Vertreter und ein Besucherpaar –, und das Interview wurde live vom WDR 5 übertragen (vgl. Krooß 2016).

Darin erzählt sie, dass ihr eigens zur ersten Benutzung der MuPro-App ein Techniker zur Seite gestellt worden sei. Da die App jedoch sehr leicht zu bedienen ist, brauchte dieser lediglich dafür zu sorgen, dass alles reibungslos verlief, und Krooß nahm alle Einstellungen selbstständig vor. Da sie jedoch befürchtete, das Smartphone aus Versehen auszuschalten oder zu verstellen, wurde es für diesen Ersteinsatz auf einem Tisch platziert (vgl. Krooß 2016).

Die Umstände für die Erstbenutzung der App waren für Krooß sehr günstig. Oft seien Reporter nicht in der Lage, ihre Interviewpartner an einen Tisch zu setzen, und müssten daher zwischen ihnen hin- und herlaufen. Dies sei allerdings mit einem Smartphone in der Hand, einem Mikrofon und vielleicht noch zusätzlichen Notizen sehr umständlich (vgl. Krooß 2016).

Jens-Olaf Buhrdorf sieht die grundsätzlich einfache Einsatzweise der MuPro-App als großen Vorteil an (vgl. Buhrdorf 2015). Dank der App genügt es, wenn ein einzelner Reporter damit unterwegs ist; ein großes Technikteam wird nicht mehr benötigt. Dies kann für den Reporter jedoch auch zum Nachteil werden. Herkömmliche Übertragungsmittel ermöglichten es ihm, sich ausschließlich auf die Inhalte seines Beitrags zu konzentrieren. Nun muss er jedoch die Technik selbst verstehen und einsetzen können. Selbstverständlich sind viele Reporter dazu in der Lage, Ton selbst aufzunehmen und zu schneiden; da jedoch die Entwicklung rasant verläuft, müssen sie sich sehr häufig auf neue Bedienungsweisen umstellen (vgl. Krooß 2016).

Sowohl Jens-Olaf Buhrdorf als auch Annika Krooß betrachten die MuPro-App als gute Ergänzung für den alltäglichen Bedarf (vgl. Buhrdorf 2015; Krooß 2016). Viele Reporter besitzen jedoch gute Aufnahmegeräte, mit denen sie teilweise schon sehr lange und daher auch lieber arbeiten. Es kommt auch eher selten vor, dass im Tagesgeschäft ein Ereignis den Reporter zwingt, sofort von zu Hause aus dorthin zu fahren. In den meisten Fällen besteht die Möglichkeit, die Sprachaufzeichnungen im Studio zu erstellen und zu schneiden. Die Bedienung des Schnittprogramms ist am Computer deutlich einfacher (vgl. Krooß 2016).

Somit wird die MuPro in der Regel nicht zur reinen Aufzeichnung von O-Tönen verwendet (vgl. Krooß 2016). In der App zu schneiden, ist zwar möglich, aber aufgrund der relativ kleinen Oberfläche nicht besonders komfortabel (vgl. Buhrdorf 2015). Die Methode, Live-Übertragungen über das Internet zu tätigen, setzt sich jedoch schon seit Jahren durch, ob über den Laptop oder, nun deutlich einfacher, über eine Smartphone-App (vgl. Krooß 2016). Dies ist ohne Übertragungswagen deutlich unkomplizierter, und zudem minimiert sich der Personalaufwand für die Funkanstalten immens.

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