Dani Brown - Der Bote des Teufels

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Buch 1: Tödliches Elysium – Die Suche nach dem ›Paradise Killer‹
Immer wenn es Nacht wird auf Teneriffa schlägt der Täter gnadenlos zu.
Schnell wird klar, dass er sich nur innerhalb einer bestimmten Altersgruppe und Nationalität seine Opfer aussucht und tötet.
Buch 2: Blutiger Zorn – Niemand stirbt zweimal am Tag
Ein Mord an einem Pressesprecher einer bundesdeutschen
Behörde ist der Beginn einer unheimlichen Mordserie,
die sich von Berlin aus, quer durch den Norden der
Republik zieht.
Buch 3: Unbändige Wut – Nicht jeder Tag ist gut zum Sterben
Ein Serienmörder hinterlässt an den Tatorten immer einen auffälligen Hinweis. Die Bedeutung dieser hinterlegten Zeichen ist den Kriminalisten um Hauptkommissar Peter Geier völlig unklar, da sie zunächst keinerlei Sinn ergeben.
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Kurt Wegner beschleunigte unterdessen nochmals seinen Schritt, denn er vermutete, dass das gerade verklungene Signal des Nebelhorns nur ihm alleine galt. Nicht auszudenken wäre, falls er wegen dieser unangenehmen Sache, die Abfahrt des Kreuzfahrtschiffes verpasste. In Gedanken durchspielte er schon einmal das Horrorszenario, wie er bis morgen Mittag die Nachbarinsel Gran Canaria erreichen konnte, wenn das Schiff bereits abgelegt hatte. Soweit er sich erinnerte, startete um kurz nach 13.00 Uhr das Flugzeug in Richtung Deutschland.

Er schob die unangenehmen Gedankenspiele vorerst zur Seite und beschloss, erst dann darüber ernsthaft Überlegungen anzustellen, falls der Supergau tatsächlich eingetroffen war.

Schwer atmend blieb er mitten auf dem asphaltierten Hauptweg stehen und holte mehrfach tief Luft. Gerade, als er weitergehen wollte, hörte er hinter sich eine leise Stimme: »Señor Wegner?«

Überrascht drehte er sich um und gewahrte auf einem der schmalen Kieswege, die noch weiter in die Parkanlage hineinführten, einen schlanken hochgewachsene Mann, der ihm aufgeregt zuwinkte.

»Ja?«

»Kann ich Sie bitte mal kurz sprechen?«

Der Angesprochene nickte flüchtig und murmelte: »Klar!« Dann ging er rasch zum Unbekannten.

»Es tut mir leid Señor, dass ich unseren Termin verpasst habe. Aber es gab unerwartete Komplikationen, die meine Anwesenheit erforderten.«

Der Deutsche blickte ihn mit nachdenklicher Miene an, ehe er leise fragte: »Sind Sie etwa Herr Meyer, der mich unbedingt sprechen wollte?«

Sein Gegenüber nickte sofort. »Sie haben recht.«

»Um was geht es überhaupt?«

»Am besten, wir gehen einige Schritte. Es muss ja nicht sein, dass uns hier Leute sehen.«

Sein Gesprächspartner zuckte mit den Schultern. »Wenn Sie meinen.« Dann folgte er dem Fremden.

Wenig später blieb er schließlich stehen und drehte sich um. »So, das müsste ausreichen.«

Obwohl der Park in der Innenstadt von Santa Cruz lag, war es auf dem Seitenweg stockfinster, sodass sogar der Sternenhimmel in voller Pracht zwischen den Wedeln der hoch aufgeschossenen Palmen und Blätterkronen der zahlreichen Laubbäume zu sehen war. Deshalb konnte er auch das Gesicht seines Gegenübers wenigstens schemenhaft erkennen.

Kurt Wegner räusperte sich, ehe flüsternd meinte: »Jetzt mal Butter bei die Fische. Warum wollen Sie mich so dringend sprechen?«

Meyer schien zu lächeln und es dauerte einen Augenblick, bis er schließlich mit angenehm dunkler Stimme antwortete: »Kennen Sie sich ein wenig mit lateinischen Sprichwörtern aus?«

Wegner trat einen Schritt zurück und meinte anschließend irritiert: »Nein, eigentlich nicht. Worauf wollen Sie überhaupt hinaus? Zuerst lotsen Sie mich vom Schiff herunter, dann verpassen Sie Ihren eigenen Termin und nun fragen Sie, ob ich irgendwelche Idiome aus dem Altertum kenne.«

»Es hätte ja sein können oder?«

»Okay, Herr Meyer. Kommen Sie endlich auf den Punkt, sonst fährt der Kreuzliner noch ohne mich los.«

»Sie meinen die AIDAnova?«

»Ja!«

»Quod tibi fieri non vis, alteri ne feceris!«

Wegner blickte ihn verwundert an, ehe er kaum hörbar murmelte: »Bitte was?«

»›Was du nicht willst, dass man dir tut, das füg‘ auch keinem anderen zu!‹ Das sagte bereits Kaiser Alexander Severus und das Zitat hat bis zum heutigen Tag nichts von seiner Bedeutung eingebüßt.« Ohne eine Antwort abzuwarten, stach er mit einem Bajonett, dass er hinter der rechten Hand verborgen hatte, kraftvoll zu.

Die 14,8 cm lange Klinge drang von unten her in die Oberhaut ein und durchstach auf ihrem Weg in die obere Körperhälfte die komplette Milz. Kurz darauf erreichte die Messerspitze, oberhalb des Rippenbogens, das eigentliche Ziel der heimtückischen Attacke, die linke Herzkammer. Ohne auf großen Widerstand zu stoßen trat sie ein und kam schließlich abrupt zum Stehen, weil der Schaft des Bajonetts inzwischen auf der Hautoberfläche des Opfers angekommen war.

Die ganze Aktion dauerte knapp 2 Sekunden und es wurde ziemlich schnell deutlich, dass der Angreifer sein Handwerk verstand.

Erst jetzt realisierte Kurt Wegner, dass er tödlich getroffen war. Sein Gegenüber zog lächelnd mit einer kurzen Rechtsdrehung das scharfe Messer wieder aus dem Körper heraus, sodass eine klaffende Wunde zurückblieb, aus der sofort Blut austrat. Das beige/grün geringelte Poloshirt des Opfers färbte sich an dieser Stelle rasch rot.

»Warum?«, flüsterte er konsterniert, derweil er langsam zurücktaumelte, bis er sich schließlich laut stöhnend auf die Knie hockte. Seine rechte Handfläche drückte er dabei auf die blutdurchtränkte Fläche des Hemdes in der Hoffnung, dass der Blutstrom nachließ. Er schien noch immer nicht verstanden zu haben, was gerade passiert war.

Der Angreifer beobachtete, ohne jede Gefühlsregung, sein Opfer. Er wusste ganz genau, dass er den alten Mann tödlich getroffen hatte. Nachdem er kurz gezögert hatte, meinte er schließlich: »Auch dafür gibt es einen passenden Spruch.«

»Okay«, murmelte Wegner kaum verständlich, ehe er plötzlich nach links fiel und auf der Seite regungslos liegen blieb.

»Ja, ob Sie es glauben oder nicht.«

Das Opfer reagierte nicht auf diese Äußerung.

»Man trifft sich immer zweimal im Leben.« Anschließend bückte Meyer sich schnell und ergriff die Beine der Leiche. Fast geräuschlos zog er den Körper weiter in das dichte Unterholz hinein, das sich auf beiden Seiten des schmalen Weges ausgebreitet hatte, bis er schließlich den Stamm einer Washington-Palme erreicht hatte. Mit einem leisen Seufzen ließ er die Füße los und drehte den Leichnam auf den Rücken. Dann legte er den Zeigefinger an die Halsschlagader und prüfte den Pulsschlag. Aber wie erwartet, war keiner vorhanden. Der Mann war tatsächlich tot, so wie er es auch verdient hatte.

Nun gab es für den Mörder nur noch eines zu tun. Aus der Tasche seiner Jacke holte er eine kleine Dose Schuhcreme hervor und öffnete sie. Er fuhr mehrmals mit dem linken Daumen über die Oberfläche der Putzcreme, bis der obere Bereich des Fingers völlig schwarz war.

Dann nahm er eine Taschenlampe und leuchtete Kurt Wegner direkt in das leicht verzerrte Gesicht, ehe er auf der Stirn einen markanten Daumenabdruck zurückließ. Skeptisch begutachtete er sein Werk, denn er legte großen Wert darauf, dass sein Erkennungsmerkmal deutlich erkennbar war, sodass das Opfer nur ihm zugeordnet werden konnte. Schließlich war er zufrieden und schaltete die Taschenlampe aus, ehe er sich geräuschlos erhob. Er hielt kurz inne und lauschte. Glücklicherweise war nur aus weiter Entfernung lautes Lachen zu vernehmen, während um ihm herum völlige Stille herrschte.

Jedes unnötige Geräusch vermeidend begab er sich zurück zum Weg und verließ wenig später den Park in Richtung ›Calle Méndez Núñez‹, die den östlichen Teil der Anlage begrenzte. Als er an einer Straßenkreuzung zum Hafen herunterblickte, sah er ein hell erleuchtetes Kreuzfahrtschiff, das gerade dabei war abzulegen. Vorne am Bug war deutlich ein roter Kussmund zu erkennen. Die ›AIDAnova‹ begab sich langsam auf ihren Weg nach Gran Canaria. Zwar mit einem Passagier weniger an Bord, aber danach wird spätestens in 2 Tagen kein Hahn mehr krähen. Da war sich der Mörder absolut sicher.

Mit einem zufriedenen Lächeln im Gesicht, ließ er einen weißen Fiat 500 passieren, die auf der Insel hauptsächlich an Touristen vermietet wurden. Anschließend überquerte er mit schnellen Schritten die Fahrbahn und setzte auf der anderen Straßenseite seinen Weg fort, ehe er schließlich in eine der zahlreichen Querstraßen einbog, die direkt zum Hafen hinunterführten.

3 Tage später

Es dauerte immerhin nahezu 72 Stunden und einen ständig zunehmenden Verwesungsgeruch, bis die Leiche endlich durch zwei 12-jährige Jungs entdeckt wurde, die neugierig im Dickicht der Parkanlage Ausschau gehalten hatten, was so unangenehm stank. Schließlich waren sie fast über die Überreste eines menschlichen Körpers gestolpert, der direkt neben dem dicken Stamm einer Washington Palme lag. Den schrecklichen Anblick werden die Finder vermutlich ihr Leben lang nicht mehr vergessen, als sie den Leichnam nur kurz anschauten, der mit zahlreiche kleinen weißen Maden bedeckt war, während die Teenager von aufgescheuchten grünlich schimmernde Schmeißfliegen umflogen wurden. Geschockt waren sie sofort wieder zurückgewichen und mussten sich erst einmal übergeben, ehe sie laut schreiend den schmalen Weg zurückliefen, um Hilfe zu holen.

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