Anna J. Heeb - Sieben Farben

Здесь есть возможность читать онлайн «Anna J. Heeb - Sieben Farben» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Sieben Farben: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Sieben Farben»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

"Die Kunst ist das Tor in eine andere Welt." Diese Worte der alten Lehrerin Schmitt sollten sich für Lara und Peter im Wortsinn bewahrheiten. Gerade sind sie noch auf einem Ausflug in das Große Museum ihrer kleinen Stadt und schon stecken sie mitten in einem unglaublichen Abenteuer, bei dem es um nicht weniger als die Rettung gleich zweier Welten geht. Zusammen mit dem Knonk, den jeder fälschlicherweise für einen Kobold hält, einem Sidulo, das alle mit einem Einhorn verwechseln, Rimpelzimpel, dem ängstlichsten Wesen aller Welten und einem Arquatusdrachen, der ein großes Geheimnis lösen muss, reisen sie durch eine unbekannte Welt und bestehen zahllose Abenteuer. Und ganz nebenbei erfährt Lara, was mit ihrem einst verschwundenen Vater geschehen ist. Ein spannendes Abenteuer für alle, die Märchen und die Kunst lieben.

Sieben Farben — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Sieben Farben», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

„Hallo!“ rief er den Ankommenden zu, noch ehe sie richtig ausgestiegen waren. Die Mutter begrüßte ihren Vater mit einer kurzen Umarmung, musste aber gleich weiter und übergab die beiden Kinder für den Rest des Tages ihrem Vater. „Ich bin um 18.00 Uhr wieder da. Benehmt Euch! Und viel Spaß!“

Schon saß sie wieder in ihrem Auto, das hier ziemlich deplatziert aussah. Langsam ruckelte sie leise fluchend wieder der Landstraße entgegen und verschwand hinter einer Biegung.

Lara strahlte. Sie war gern bei ihrem Großvater. Die beiden Gestalten hatte sie da schon wieder vergessen. Auch Peter freute sich. Er liebte es, durch den Wald zu streunen und allerlei Abenteuer zu erleben. Hier draußen merkte er von seinem Asthma nicht viel. Die Luft war rein und klar.

„Na, dann kommt mal herein, Ihr zwei beide. Ich hab schon mal eine heiße Schokolade fertig gemacht.“

Die beiden folgten dem alten Mann ins Wohnzimmer. Das war ziemlich klein, wie alles in diesem Haus. Die Decken waren ungewöhnlich niedrig. Der Großvater hatte erzählt, das sei so, weil die Leute früher kleiner waren und man kleine Räume außerdem besser heizen konnte. Er ging in die Küche und holte die dampfende Schokolade. Lara schaute sich um. Es sah alles noch aus wie immer. Darüber war sie sehr froh. Zu Hause räumte ihre Mutter ständig alles um. Sie liebte es, die Wände neu zu streichen, neue Gardinen aufzuhängen und die Möbel zu verstellen, wenn sie nicht gerade neue kaufen wollte, was zum Glück aus Geldmangel nur selten ging. Hier dagegen stand alles an seinem Platz, dort, wo es schon immer gestanden hatte.

„Na, erzählt mal, was habt Ihr denn in der letzten Zeit so erlebt?“ fragte der Großvater, während er die dampfende Schokolade vor den Kindern auf einen kleinen Holztisch stellte.

„Oh, wir waren im Museum“, erzählte Lara.

„Ja, und da haben wir einen Knonk getroffen“, legte Peter nach in Erwartung einer typischen Erwachsenenreaktion ob einer solchen Aussage.

Der Großvater zuckte zusammen. Er räusperte sich. „Einen Knonk“, wiederholte er ungläubig. „Seid Ihr sicher?“

Damit hatten die beiden Kinder nicht gerechnet.

„Wo ist er denn jetzt?“ fuhr der Großvater fort.

Peter und Lara schauten verdutzt. Einmal, weil der Großvater offensichtlich keine Anstalten machte, das Ganze für einen Kinderscherz zu halten, und zum anderen, weil der Knonk eben noch im Auto neben ihnen gesessen hatte, jetzt aber verschwunden war. Dann klopfte es. Der Großvater stand auf und ging in den Flur. Er öffnete die Tür und sah niemanden.

„Hallo!“

Er schaute nach unten. Und da stand er, der Knonk. Als dieser den Großvater erkannte, wechselten Freude und Ehrfurcht kontinuierlich auf seinem Gesicht ab. Die Königin hatte also mal wieder Recht gehabt. „Folge denen, die dich erkennen und Du wirst jemanden finden, der Dir helfen kann“, hatte sie gesagt. Und da stand dieser jemand schon vor ihm.

„Äh“, stieß der Großvater ziemlich verdutzt hervor. Dann fing er sich wieder und fügte hinzu: „Komm doch herein. Lange nicht mehr gesehen, was?“

Der Knonk schlüpfte ins Haus und schüttelte sich die Kälte aus den Gliedern. Schnell fand er seine Fassung wieder.

„Kalt ist es hier“, sagte er mit einem vorwurfsvollen Gesichtsaudruck.

„Komm, hier herein bitte, ins Wohnzimmer. Da ist es warm. Möchtest Du einen Kaffee?“

Der Knonk strahlte. Er liebte Kaffee. Leider gab es den in Coloranien nicht. Das letzte Mal, dass er einen Kaffee getrunken hatte… Ja, wann war das denn? Es musste eine Ewigkeit her sein. Der Großvater verschwand wieder in der Küche und der Knonk setzte sich neben Lara auf das helle Sofa.

„Wo warst Du denn?“ flüsterte sie vorwurfsvoll.

„Man wird ja wohl mal müssen dürfen. Das ganze Geschaukel in dieser Blechkiste, die ihr Auto nennt… Das geht ganz schön auf die Blase.“

„Ja, aber Du kannst doch auch im Bad auf die Toilette gehen“, erwiderte Peter mit gedämpfter Stimme.

Der Knonk schaute entnervt.

„So“, sagte der Großvater, als er zurück war, „jetzt erzählt mal alle der Reihe nach.“

Die Kinder schauten den Großvater ungläubig an. „Du kannst ihn sehen?“ fragte Lara.

„Ja, klar.“

„Aha.“ Peter staunte.

„Also, ich muss schon sagen, Du hast Dich ganz schön verändert, Raffael.“ Der Knonk schaute den Großvater prüfend an. „Alt bist Du geworden.“ Knonks waren in Coloranien für ihre Ehrlichkeit bekannt.

„Ja“, erwiderte dieser lachend, „jünger werd ich nicht mehr. Du siehst aus wie immer. Aber jetzt sag mal, warum bist Du in unsere Welt gekommen?“

Die Kinder schauten immer verwirrter zwischen den beiden hin und her. Es wirkte irgendwie grotesk, dass sich ein Erwachsener mit so etwas wie einem Knonk unterhielt.

Jetzt schaute der Knonk sehr ernst. „Die Weiße Königin schickt mich. Unsere Welt ist in Gefahr. Wir brauchen Deine Hilfe.“

Der Großvater strich sich nachdenklich über den weißen Bart. Er hatte nicht gedacht, dass er noch einmal jemanden aus Coloranien treffen würde, nach all dem, was damals passiert war.

„Äh, hallo“, unterbrach Lara die beiden, „könntet Ihr uns bitte mal einweihen?“ Die Kinder schauten die beiden fragend an.

„Ach so, ja natürlich“, hob der Großvater an, „also, vor langer Zeit, als ich ungefähr in Eurem Alter war, habe ich festgestellt, dass ich über eine bestimmte Gabe verfüge, die nur sehr Wenigen gegeben ist. Ich bin ein so genannter Sehender. Das sind Menschen, die zwischen Palidonien – das ist unsere Welt – und Coloranien – das ist die Welt, aus der der Knonk kommt – hin und her wechseln können.“

„Wie jetzt?“ warf Peter irritiert ein.

„Ja, äh… wie soll ich das jetzt erklären?“ Der Großvater schaute sich fragend um. „Was hat der Knonk Euch denn schon alles erzählt?“

„Fast nichts“, erwiderte Lara mit vorwurfsvollem Blick in Richtung Knonk. Peter nickte zustimmend.

Der Knonk wollte gerade schon wieder anfangen zu schimpfen, da hob der Großvater beschwichtigend seine Hand. „Mhm, also es ist so. Die Welt ist ein bisschen komplizierter, als man das in der Schule so lernt. Genau genommen gibt es nicht nur eine Welt, sondern viele. Und manche dieser Welten sind eng miteinander verbunden, während andere rein gar nichts miteinander zu tun haben. Es hat sich nun so ergeben, dass gerade unsere Welt und Coloranien besonders eng zusammenhängen, und zwar über die Farben. Die allermeisten Lebewesen in unserer Welt ahnen nichts von dieser Verbindung. Sie hat für ihr Leben keine Bedeutung. Es gibt aber Lebewesen, die zwischen beiden Welten hin- und herwechseln können. Diese Wesen werden Sehende genannt. Sehende stammen entweder von Sehenden ab – wie du Lara – und haben die Fähigkeiten geerbt oder es müssen einige Faktoren zusammenkommen – wie es bei Dir, Peter, offenbar der Fall ist. Man muss im Frühling oder Sommer geboren sein, idealer Weise im Mai oder August, und zwar auf einen Sonntag nach 18:00 Uhr…“

„Das ist wissenschaftlich widerlegt worden – das mit dem 18:00 Uhr“, warf der Knonk mit ernster Miene ein.

„Ja, gut“, fuhr der Großvater fort, „aber zumindest stimmen die anderen Punkte.“ Er schaute den Knonk fragend an. Der nickte bedeutungsschwer. Dann fuhr der Großvater fort. „Daneben gibt es wohl noch eine Reihe weiterer Aspekte, die aber jetzt zu weit führen würden. Auf alle Fälle sind solche Lebewesen – übrigens nicht nur Menschen, das können alle möglichen Geschöpfe sein – in der Lage, zwischen den Welten zu wechseln.“

„Einfach so?“ fragte Peter.

„Nein“, erwiderte der Großvater. „Nicht einfach so. Man muss schon ein Tor haben. Aber Sehende erkennen eben als einzige diese Tore und können sie aktivieren.“

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Sieben Farben»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Sieben Farben» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Sieben Farben»

Обсуждение, отзывы о книге «Sieben Farben» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x