Karl Simrock - Das Nibelungenlied

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Das Nibelungenlied bietet eine umfassende Kulturgeschichte des Mittelalters. In den Versen geht es um Ritter, Drachen, Zwerge, Liebe, Heldentum und Verrat. Die sprachliche Meisterleistung der Verfasser hat die Nibelungensage zu einem Klassiker der Weltliteratur gemacht. Mittlerweile gehören die Sagen rund um Siegfried, Kriemhild, Brünhild und Dietrich zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Für die vorliegende werkgetreue Ausgabe wurde das Nibelungenlied unter Beibehaltung der Versform aus dem Mittelhochdeutschen übertragen.

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Durch sie war sein Wille · nach allen Ehren geschehn.

Da sprach der König Gernot · „Laßt sie jetzt hindann:

Über sechs Wochen · das kündigt ihnen an,

Sollten sie wiederkehren · zu einem Hofgelag’:

Heil ist dann wohl mancher · der jetzt schwer verwundet lag.“

Da bat auch um Urlaub · Siegfried von Niederland.

Als dem König Gunther · sein Wille ward bekannt,

Bat er ihn gar minniglich · noch bei ihm zu bestehn;

Wenn nicht um seine Schwester · so war’ es nimmer geschehn.

Dazu war er zu mächtig · daß man ihm böte Sold,

So sehr er es verdiente · Der König war ihm hold

Und all seine Freunde · die das mit angesehn,

Was da von seinen Händen · war im Streite geschehn.

Er dachte noch zu bleiben · um die schöne Maid;

Vielleicht, daß er sie sähe · Das geschah auch nach der Zeit:

Wohl nach seinem Wunsche · ward sie ihm bekannt.

Dann ritt er reich an Freuden · in König Siegmundes Land.

Der Wirt bat alle Tage · des Ritterspiels zu pflegen;

Das tat mit gutem Willen · mancher junge Degen.

Auch ließ er Sitz’ errichten · vor Worms an dem Strand

Für die da kommen sollten · in der Burgunden Land.

Nun hat auch in den Tagen · als sie sollten kommen,

Kriemhild die schöne · die Märe wohl vernommen,

Er stell’ ein Hofgelage · mit lieben Freunden an.

Da dachten schöne Frauen · mit großem Fleiße daran,

Gewand und Band zu suchen · das sie wollten tragen.

Ute die reiche · vernahm die Märe sagen

Von den stolzen Recken · die da sollten kommen:

Da wurden aus dem Einschlag · viel reiche Kleider genommen.

Ihrer Kinder halb bereiten · ließ sie Rock und Kleid,

Womit sich da zierten · viel Fraun und manche Maid

Und viele der jungen Recken · aus Burgundenland.

Sie ließ auch manchem Fremden · bereiten herrlich Gewand.

FÜNFTES ABENTEUER – WIE SIEGFRIED KRIEMHILDEN ZUERST ERSAH

Man sah die Helden täglich · nun reiten an den Rhein,

Die bei dem Hofgelage · gerne wollten sein

Und dem König zuliebe · kamen in das Land.

Man gab ihrer vielen · Roß und herrlich Gewand.

Es war auch das Gestühle · allen schon bereit,

Den Höchsten und den Besten · so hörten wir Bescheid,

Zweiunddreißig Fürsten · zu dem Hof gelag’:

Da zierten um die Wette · sich die Frauen für den Tag.

Gar geschäftig sah man · Geiselher das Kind.

Die Heimischen und Fremden · empfing er holdgesinnt

Mit Gernot seinem Bruder · und beider Mannen da.

Wohl grüßten sie die Degen · wie es nach Ehren geschah.

Viel goldroter Sättel · führten sie ins Land,

Zierliche Schilde · und herrlich Gewand

Brachten sie zu Rheine · bei dem Hofgelag’.

Mancher Ungesunde · hing der Freude wieder nach.

Die wund zu Bette liegend · vordem gelitten Not,

Die durften nun vergessen · wie bitter sei der Tod;

Die Siechen und die Kranken · vergaß man zu beklagen.

Es freute sich ein jeder · entgegen festlichen Tagen:

Wie sie da leben wollten · in gastlichem Genuß!

Wonnen ohne Maßen · der Freuden Überfluß

Hatten alle Leute · so viel man immer fand:

Da hub sich große Wonne · über Gunthers ganzes Land.

An einem Pfingstmorgen · sah man sie alle gehn

Wonniglich gekleidet · viel Degen ausersehn,

Fünftausend oder drüber · dem Hofgelag’ entgegen.

Da hub um die Wette · sich viel Kurzweil allerwegen.

Der Wirt hatt’ im Sinne · was er schon längst erkannt,

Wie von ganzem Herzen · der Held von Niederland

Seine Schwester liebe · sah er sie gleich noch nie,

Der man das Lob der Schönheit · vor allen Jungfrauen lieh.

Da sprach zu dem Könige · von Metz Herr Ortewein:

„Soll dieses Hofgelage · mit vollen Ehren sein,

So laßt eure Gäste · die schönen Kinder sehn,

Denen so viel Ehren · in Burgundenland geschehn.

„Was wäre Mannes Wonne · was freut’ er sich zu schaun,

Wenn nicht schöne Mägdlein · und herrliche Fraun?

Drum laßt eure Schwester · vor die Gäste gehn.“

Der Rat war manchem Helden · zu hoher Freude geschehn.

„Dem will ich gerne folgen“ · der König sprach da so.

Alle, die’s erfuhren · waren darüber froh.

Er entbot es Frauen Uten · und ihrer Tochter schön,

Daß sie mit ihren Maiden · hin zu Hofe sollten gehn.

Da ward aus den Schreinen · gesucht gut Gewand,

So viel man eingeschlagen · der lichten Kleider fand,

Der Borten und der Spangen · des lag genug bereit.

Da zierte sich voll Eifers · manche waidliche Maid.

Mancher junge Recke · wünschte heut so sehr,

Daß er Wohlgefallen · möchte den Frauen hehr,

Daß er dafür nicht nähme · ein reiches Königsland:

Sie sahen die gar gerne · die sie nie zuvor gekannt.

Da ließ der reiche König · mit seiner Schwester gehn

Hundert seiner Recken · zu ihrem Dienst ersehn,

Aus ihren Anverwandten · die Schwerter in der Hand:

Das war das Hofgesinde · in der Burgunden Land.

Ute die reiche · sah man mit ihr kommen,

Die hatte schöner Frauen · sich zum Geleit genommen

Hundert oder drüber · geschmückt mit reichem Kleid.

Auch folgte Kriemhilden · manche waidliche Maid.

Aus einer Kemenate · sah man sie alle gehn:

Da mußte heftig Drängen · von Helden bald geschehn,

Die alle harrend standen · ob es möchte sein,

Daß sie da fröhlich sähen · dieses edle Mägdelein.

Da kam die Minnigliche · wie das Morgenrot

Tritt aus trüben Wolken · Da schied von mancher Not,

Der sie im Herzen hegte · was lange war geschehn.

Er sah die Minnigliche · nun gar herrlich vor sich stehn.

Von ihrem Kleide leuchtete · mancher edle Stein.

Ihre rosenrote Farbe · gab wonniglichen Schein.

Was jemand wünschen mochte · er mußte doch gestehn,

Daß er hier auf Erden · noch nicht so Schönes gesehn.

Wie der lichte Vollmond · vor den Sternen schwebt,

Des Schein so hell und lauter · sich aus den Wolken hebt,

So glänzte sie in Wahrheit · vor andern Frauen gut:

Das mochte wohl erhöhen · den zieren Helden den Mut.

Die reichen Kämmerlinge · schritten vor ihr her;

Die hochgemuten Degen · ließen es nicht mehr:

Sie drängten, daß sie sähen · die minnigliche Maid.

Siegfried dem Degen · war es lieb und wieder leid.

Er sann in seinem Sinne · „Wie dacht’ ich je daran,

Daß ich dich minnen sollte? · das ist ein eitler Wahn;

Soll ich dich aber meiden · so wär’ ich sanfter tot.“

Er ward von den Gedanken · oft bleich und oft wieder rot.

Da sah man den Sieglindensohn · so minniglich da stehn,

Als war’ er entworfen · auf einem Pergamen

Von guten Meisters Händen · gern man ihm zugestand,

Daß man nie im Leben · so schönen Helden noch fand.

Die mit Kriemhilden gingen · die hießen aus den Wegen

Allenthalben weichen · dem folgte mancher Degen.

Die hochgetragnen Herzen · freute man sich zu schaun:

Man sah in hohen Züchten · viel der herrlichen Fraun.

Da sprach von Burgunden · der König Gernot:

„Dem Helden, der so gütlich · euch seine Dienste bot,

Gunther, lieber Bruder · dem bietet hier den Lohn

Vor allen diesen Recken · des Rates spricht man mir nicht Hohn.

„Heißet Siegfrieden · zu meiner Schwester kommen,

Daß ihn das Mägdlein grüßte · das bringt uns immer Frommen:

Die niemals Recken grüße · soll sein mit Grüßen pflegen,

Daß wir uns so gewinnen · diesen zierlichen Degen.“

Des Wirtes Freunde gingen · dahin wo man ihn fand;

Sie sprachen zu dem Recken · aus dem Niederland:

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