Karl Simrock - Das Nibelungenlied

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Das Nibelungenlied bietet eine umfassende Kulturgeschichte des Mittelalters. In den Versen geht es um Ritter, Drachen, Zwerge, Liebe, Heldentum und Verrat. Die sprachliche Meisterleistung der Verfasser hat die Nibelungensage zu einem Klassiker der Weltliteratur gemacht. Mittlerweile gehören die Sagen rund um Siegfried, Kriemhild, Brünhild und Dietrich zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Für die vorliegende werkgetreue Ausgabe wurde das Nibelungenlied unter Beibehaltung der Versform aus dem Mittelhochdeutschen übertragen.

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Das ich muß verborgen · in meinem Herzen tragen:

Steten Freunden klagen · soll man des Herzens Not.“

Siegfriedens Farbe · ward da bleich und wieder rot.

Er sprach zu dem Könige · „Was blieb euch je versagt?

Ich will euch wenden helfen · das Leid, das ihr klagt.

Wollt ihr Freunde suchen · so will ich einer sein

Und getrau es zu vollbringen · mit Ehren bis ans Ende mein.“

„Nun lohn’ euch Gott, Herr Siegfried · die Rede dünkt mich gut;

Und kann mir auch nicht helfen · eure Kraft und hoher Mut,

So freut mich doch die Märe · daß ihr so hold mir seid:

Leb’ ich noch eine Weile · ich vergelt’ es mit der Zeit.

„Ich will euch hören lassen · was mich traurig macht.

Von Boten meiner Feinde · ward mir hinterbracht,

Mit Heerfahrten kämen · sie mich zu suchen hie:

Das geschah uns von Degen · in diesen Landen noch nie.“

„Daß laßt euch nicht betrüben“ · sprach da Siegfried,

„Sänftet eur Gemüte · und tut, wie ich euch riet:

Laßt mich euch erwerben · Ehre so wie Frommen

Und bittet eure Degen · daß sie euch zu Hilfe kommen.

„Und hätten dreißigtausend · Helfer sich ersehn

Eure starken Feinde · doch wollt’ ich sie bestehn,

Hätt’ ich auch selbst nur tausend · verlaßt euch auf mich.“

Da sprach der König Gunther · „Das verdien’ ich stets um dich.“

„So heißt mir eurer Leute · gewinnen tausend Mann,

Da ich von den Meinen · nicht mehr hier stellen kann

Als der Recken zwölfe · so wehr’ ich euer Land.

Immer soll getreulich · euch dienen Siegfriedens Hand.

„Dazu soll Hagen helfen · und auch Ortewein,

Dankwart und Sindold · die lieben Recken dein.

Auch soll da mit uns reiten · Volker, der kühne Mann:

Der soll die Fahne führen · keinen Bessern trefft ihr an.

„Und laßt die Boten reiten · heim in ihrer Herren Land;

Daß sie uns bald da sehen · macht ihnen das bekannt,

So daß unsre Burgen · befriedet mögen sein.“

Der König hieß besenden · Freund’ und Mannen insgemein.

Zu Hofe gingen wieder · die Lüdeger gesandt;

Sie freuten sich der Reise · zurück ins Heimatland.

Ihnen bot da reiche Gabe · Gunther, der König gut,

Und sicheres Geleite · des waren sie wohlgemut.

„Nun sagt,“ sprach da Gunther · „meinen starken Feinden an,

Ihre Reise bliebe · besser ungetan;

Doch wollten sie mich suchen · hier in meinem Land,

Mir zerrannen denn die Freunde · ihnen werde Not bekannt.“

Den Boten reiche Gaben · man da zur Stelle trug:

Deren hatte Gunther · zu geben genug.

Das durften nicht verschmähen · die Lüdeger gesandt.

Sie baten um Urlaub · und räumten fröhlich das Land.

Als die Boten waren · gen Dänemark gekommen,

Und der König Lüdegast · den Bericht vernommen,

Wie’s ihnen am Rhein ergangen · als das ihm ward gesagt,

Seine übermüt’ge Botschaft · ward da bereut und beklagt.

Sie sagten ihm, sie hätten · manch kühnen Mann im Lehn;

Auch sahen sie darunter · einen Recken stehn,

Der war geheißen Siegfried · ein Held aus Niederland.

Leid war’s Lüdegasten · als er die Dinge so befand.

Als die vom Dänenlande · hörten diese Mär,

Da eilten sie, der Helfer · zu gewinnen desto mehr,

Bis der König Lüdegast · zwanzigtausend Mann

Seiner kühnen Degen · zu seiner Heerfahrt gewann.

Da besandte sich von Sachsen · auch König Lüdeger,

Bis sie vierzigtausend · hatten und wohl mehr,

Die mit ihnen ritten · gen Burgundenland.

Da hatt’ auch schon zu Hause · der König Gunther gesandt

Zu seinen nächsten Freunden · und seiner Brüder Heer,

Womit sie fahren wollten · im Kriegszug einher,

Und auch mit Hagens Recken · das tat den Helden not.

Darum mußten Degen · bald erschauen den Tod.

Sie schickten sich zur Reise · als es ging hindann,

Die Fahne mußte führen · Volker, der kühne Mann,

Da sie reiten wollten · von Worms über Rhein;

Hagen von Tronje · der mußte Scharmeister sein.

Mit ihnen ritt auch Sindold · und der kühne Hunold,

Die wohl verdienen konnten · König Gunthers Gold.

Dankwart, Hagens Bruder · und auch Ortewein,

Die mochten wohl mit Ehren · bei dem Heerzuge sein.

„Herr König,“ sprach da Siegfried · „bleibet ihr zu Haus:

Da mir eure Degen · folgen zu dem Strauß,

So weilt bei den Frauen · und tragt hohen Mut:

Ich will euch wohl behüten · die Ehre so wie das Gut.

„Die euch heimsuchen wollten · zu Worms an dem Rhein,

Der will ich euch erwehren · sie sollen zu Hause sein;

Wir wollen ihnen reiten · so nah ins eigne Land,

Daß ihnen bald in Sorge · der Übermut wird gewandt.“

Vom Rheine sie durch Hessen · mit ihren Helden ritten

Nach dem Sachsenlande · da wurde bald gestritten.

Mit Raub und mit Brande · verheerten sie das Land,

Daß bald den Fürsten beiden · ward Not und Sorge bekannt.

Sie kamen an die Marke · die Knechte rückten an.

Siegfried der starke · zu fragen da begann:

„Wer soll nun der Hüter · des Gesindes sein?“

Wohl konnte nie den Sachsen · ein Heerzug übler gedeihn.

Sie sprachen: „Laßt der Knappen · hüten auf den Wegen

Dankwart den kühnen · das ist ein schneller Degen:

Wir verlieren desto minder · durch die in Lüdgers Lehn;

Laßt ihn mit Ortweinen · hie die Nachhut versehn.“

„So will ich selber reiten“ · sprach Siegfried der Degen,

„Den Feinden gegenüber · der Warte zu pflegen,

Bis ich recht erkunde · wo die Recken sind.“

Da stand bald in den Waffen · der schönen Sieglinde Kind.

Das Volk befahl er Hagen · als er zog hindann,

Ihm und Gernoten · diesem kühnen Mann.

So ritt er hin alleine · in der Sachsen Land:

Dabei ward verhauen · von ihm wohl manchen Helmes Band.

Er sah ein groß Geschwader · das auf dem Felde zog

Und die Kraft der Seinen · gewaltig überwog:

Es waren vierzigtausend · oder wohl noch mehr.

Siegfried in hohem Mute · sah gar fröhlich das Heer.

Da hatte sich ein Recke · auch aus der Feinde Schar

Erhoben auf die Warte · der wohl gewappnet war:

Den sah der Degen Siegfried · und ihn der kühne Mann;

Jedweder auf den andern · mit Zorn zu blicken begann.

Ich sag’ euch, wer der wäre · der hier der Warte pflag;

Ein lichter Schild von Golde · ihm vor der Linken lag:

Es war der König Lüdegast · der hütete sein Heer.

Der edle Fremdling sprengte · herrlich wider ihn einher.

Nun hatt’ auch ihn Herr Lüdegast · sich feindlich erkoren:

Ihre Rosse reizten beide · zur Seite mit den Sporen;

Sie neigten auf die Schilde · mit aller Macht den Schaft;

Da kam der mächt’ge König · darob in großer Sorgen Haft.

Dem Stich gehorsam trugen · die Rosse pfeilgeschwind

Die Könige zusammen · als wehte sie der Wind;

Dann mit den Zäumen wandten · sie ritterlich zurück:

Die grimmen Zwei versuchten · da mit dem Schwerte das Glück.

Da schlug der Degen Siegfried · das Feld erscholl umher,

Aus dem Helme stoben · als ob’s von Bränden war’,

Die feuerroten Funken · von des Helden Hand.

Jeder an dem andern · seinen rechten Partner fand.

Auch ihm schlug Herr Lüdegast · manchen grimmen Schlag;

Jedweder auf dem Schilde · mit ganzer Stärke lag.

Da hatten es wohl dreißig · erspäht aus seiner Schar:

Eh’ die ihm Hülfe brachten · der Sieg doch Siegfriedens war

Mit drei starken Wunden · die er dem König schlug

Durch einen lichten Harnisch · der war doch fest genug.

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