Karl Simrock - Das Nibelungenlied

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Das Nibelungenlied bietet eine umfassende Kulturgeschichte des Mittelalters. In den Versen geht es um Ritter, Drachen, Zwerge, Liebe, Heldentum und Verrat. Die sprachliche Meisterleistung der Verfasser hat die Nibelungensage zu einem Klassiker der Weltliteratur gemacht. Mittlerweile gehören die Sagen rund um Siegfried, Kriemhild, Brünhild und Dietrich zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Für die vorliegende werkgetreue Ausgabe wurde das Nibelungenlied unter Beibehaltung der Versform aus dem Mittelhochdeutschen übertragen.

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Die reichen Königssöhne · Schilbung und Nibelung;

Er wirkte große Wunder · mit des starken Armes Schwung.

„Als der Held alleine · ritt aller Hilfe bar,

Fand er an einem Berge · so hört’ ich immerdar,

Bei König Niblungs Horte · manchen kühnen Mann;

Sie waren ihm gar fremde · bis er die Kunde hier gewann.

„Der Hort König Nibelungs · ward hervorgetragen

Aus einem hohlen Berge · nun hört Wunder sagen,

Wie ihn teilen wollten · die Niblung untertan.

Das sah der Degen Siegfried · den es zu wundern begann.

„So nah kam er ihnen · daß er die Helden sah

Und ihn die Degen wieder · Der eine sagte da:

›Hier kommt der starke Siegfried · der Held aus Niederland.‹

Seltsame Abenteuer · er bei den Nibelungen fand.

„Den Recken wohl empfingen · Schilbung und Nibelung.

Einhellig baten · die edeln Fürsten jung,

Daß ihnen teilen möchte · den Schatz der kühne Mann:

Das begehrten sie gar dringend · zu geloben es der Herr begann.

Er sah so viel Gesteines · wie wir hören sagen,

Hundert Leiterwagen · die möchten es nicht tragen,

Noch mehr des roten Goldes · von Nibelungenland:

Das alles sollte teilen · des kühnen Siegfriedes Hand.

„Sie gaben ihm zum Lohne · König Niblungs Schwert:

Da wurden sie des Dienstes · gar übel gewährt,

Den ihnen leisten sollte · Siegfried der Degen gut.

Er konnt’ es nicht vollbringen · sie hatten zornigen Mut.

„Da hatten sie zu Freunden · kühne zwölf Mann,

Die starke Riesen waren · was konnt’ es sie verfahn?

Die erschlug im Zorne · Siegfriedens Hand,

Und siebenhundert Recken · zwang er vom Nibelungenland.

„Mit dem guten Schwerte · geheißen Balmung.

Vom Schrecken überwältigt · war mancher Degen jung

Zumal vor dem Schwerte · und vor dem kühnen Mann:

Das Land mit den Burgen · machten sie ihm untertan.

„Dazu die reichen Könige · die schlug er beide tot.

Er kam durch Albrichen · darauf in große Not:

Der wollte seine Herren · rächen allzuhand,

Eh’ er die große Stärke · noch an Siegfrieden fand.

„Mit Streit bestehen konnt’ ihn · da nicht der starke Zwerg.

Wie die wilden Leuen · liefen sie an den Berg,

Wo er die Tarnkappe · Albrichen abgewann:

Da war des Hortes Meister · Siegfried der schreckliche Mann.

„Die sich getraut zu fechten · die lagen all erschlagen.

Den Schatz ließ er wieder · nach dem Berge tragen,

Dem ihn entnommen hatten · Die Niblung untertan.

Alberich der starke · das Amt des Kämmrers gewann.

„Er mußt’ ihm Eide schwören · er dien ihm als sein Knecht,

Zu aller Art Diensten · ward er ihm gerecht.“

So sprach von Tronje Hagen · „Das hat der Held getan;

Also große Kräfte · nie mehr ein Recke gewann.

„Noch ein Abenteuer · ist mir von ihm bekannt:

Einen Linddrachen · schlug des Helden Hand;

Als er im Blut sich badete · ward hörnern seine Haut.

So versehrt ihn keine Waffe · das hat man oft an ihm geschaut.

„Man soll ihn wohl empfangen · der beste Rat ist das,

Damit wir nicht verdienen · des schnellen Recken Haß.

Er ist so kühnen Sinnes · man seh’ ihn freundlich an:

Er hat mit seinen Kräften · so manche Wunder getan.“

Da sprach der Herr des Landes · „Nun sei er uns willkommen.

Er ist kühn und edel · das hab’ ich wohl vernommen;

Des soll er auch genießen · im Burgundenland.“

Da ging der König Gunther · hin, wo er Siegfrieden fand.

Der Wirt und seine Recken · empfingen so den Mann,

Daß wenig an dem Gruße · gebrach, den er gewann;

Des neigte sich vor ihnen · der Degen ausersehn,

Daß ihm so ehrend Grüßen · von ihrer Seite war geschehn.

„Mich wundert diese Märe“ · sprach der König zuhand,

„Von wannen, edler Siegfried · ihr kamt in dieses Land,

Oder was ihr wollet suchen · zu Worms an dem Rhein?“

Da sprach der Gast zum König · „Das soll euch unverhohlen sein.

„Ich habe sagen hören · in meines Vaters Land,

An euerm Hofe wären · das hätt’ ich gern erkannt,

Die allerkühnsten Recken · so hab’ ich oft vernommen,

Die je gewann ein König · darum bin ich hieher gekommen.

„So hör’ ich auch euch selber · viel Mannheit zugestehn,

Man habe keinen König · noch je so kühn gesehn.

Das rühmen viel der Leute · in all diesem Land;

Nun kann ich’s nicht verwinden · bis ich die Wahrheit befand.

„Ich bin auch ein Recke · und soll die Krone tragen:

Ich möcht’ es gerne fügen · daß sie von mir sagen,

Daß ich mit Recht besäße · die Leute wie das Land.

Mein Haupt und meine Ehre · setz’ ich dawider zu Pfand.

„Wenn ihr denn so kühn seid · wie euch die Sage zeiht,

So frag’ ich nicht, ist jemand · lieb oder leid:

Ich will von euch erzwingen · was euch angehört,

Das Land und die Burgen · unterwerf’ ich meinem Schwert.“

Der König war verwundert · und all sein Volk umher,

Als sie vernommen hatten · sein seltsam Begehr,

Daß er ihm zu nehmen · gedächte Leut’ und Land.

Das hörten seine Degen · die wurden zornig zuhand.

„Wie sollt’ ich das verdienen“ · sprach Gunther der Degen,

„Wes mein Vater lange · mit Ehren durfte pflegen,

Daß wir das verlören · durch jemands Überkraft?

Das wäre schlecht bewiesen · daß wir auch pflegen Ritterschaft!“

„Ich will davon nicht lassen“ · fiel ihm der Kühne drein,

„Von deinen Kräften möge · dein Land befriedet sein,

Ich will es nun verwalten · doch auch das Erbe mein,

Erwirbst du es durch Stärke · es soll dir untertänig sein.

„Dein Erbe wie das meine · wir schlagen gleich sie an,

Und wer von uns den andern · überwinden kann,

Dem soll es alles dienen · die Leute wie das Land.“

Dem widersprach da Hagen · und mit ihm Gernot zuhand.

„So stehn uns nicht die Sinne“ · sprach da Gernot,

„Nach neuen Lands Gewinne · daß jemand sollte tot

Vor Heldeshänden liegen · reich ist unser Land,

Das uns mit Recht gehorsamt · zu niemand besser bewandt.“

In grimmigem Mute · standen da die Freunde sein.

Da war auch darunter · von Metz Herr Ortewein.

Der sprach: „Diese Sühne · ist mir von Herzen leid:

Euch ruft der starke Siegfried · ohn’ allen Grund in den Streit.

„Wenn ihr und eure Brüder · ihm auch nicht steht zur Wehr,

Und ob er bei sich führte · ein ganzes Königsheer,

So wollt’ ich’s doch erstreiten · daß der starke Held

Also hohen Übermut · wohl mit Recht beiseite stellt.“

Darüber zürnte mächtig · der Held von Niederland:

„Nicht wider mich vermessen · darf sich deine Hand:

Ich bin ein reicher König · du bist in Königs Lehn;

Deiner zwölfe dürften · mich nicht im Streite bestehn.“

Nach Schwertern rief da heftig · von Metz Herr Ortewein:

Er durfte Hagens Schwestersohn · von Tronje wahrlich sein;

Daß er so lang geschwiegen · das war dem König leid.

Da sprach zum Frieden Gernot · ein Ritter kühn und allbereit.

„Laßt euer Zürnen bleiben „ · hub er zu Ortwein an,

„Uns hat der edle Siegfried · noch solches nicht getan;

Wir scheiden es in Güte · wohl noch, das rat’ ich sehr,

Und haben ihn zum Freunde · es geziemt uns wahrlich mehr.“

Da sprach der starke Hagen · „Uns ist billig leid

Und all euern Degen · daß er je zum Streit

Kam an den Rhein geritten · was ließ er das nicht sein?

So übel nie begegnet · wären ihm die Herren mein.“

Darauf erwidert’ Siegfried · der kraftvolle Held:

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