Karl Simrock - Das Nibelungenlied

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Das Nibelungenlied bietet eine umfassende Kulturgeschichte des Mittelalters. In den Versen geht es um Ritter, Drachen, Zwerge, Liebe, Heldentum und Verrat. Die sprachliche Meisterleistung der Verfasser hat die Nibelungensage zu einem Klassiker der Weltliteratur gemacht. Mittlerweile gehören die Sagen rund um Siegfried, Kriemhild, Brünhild und Dietrich zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Für die vorliegende werkgetreue Ausgabe wurde das Nibelungenlied unter Beibehaltung der Versform aus dem Mittelhochdeutschen übertragen.

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Er war vor allen Schanden · immer wohl bewahrt.

Stark und hohes Namens · ward bald der kühne Mann:

Hei! was er großer Ehren · auf dieser Erde gewann!

Siegfried ward geheißen · der edle Degen gut.

Er erprobte viel der Reiche · in hochbeherztem Mut.

Seine Stärke führt’ ihn · in manches fremde Land:

Hei! was er schneller Degen · bei den Burgunden fand!

In seinen besten Zeiten · bei seinen jungen Tagen

Mochte man viel Wunder · von Siegfrieden sagen,

Wie Ehr’ an ihm erblühte · und wie schön er war zu schaun:

Bald dachten sein in Minne · viel der waidlichen Fraun.

Man erzog ihn mit dem Fleiße · wie ihm geziemend war;

Was ihm Zucht und Sitte · der eigne Sinn gebar!

Das ward noch eine Zierde · für seines Vaters Land,

Daß man zu allen Dingen · ihn so recht herrlich fand.

Er war nun so erwachsen · mit an den Hof zu gehn.

Die Leute sahn ihn gerne · viel Fraun und Mädchen schön

Wünschten wohl, er käme · dahin doch immerdar;

Hold waren ihm gar viele · des ward der Degen wohl gewahr.

Selten ohne Hüter · man reiten ließ das Kind.

Mit Kleidern hieß ihn zieren · seine Mutter Siegelind;

Auch pflegten sein die Weisen · denen Ehre war bekannt:

Drum mocht’ er wohl gewinnen · so die Leute wie das Land.

Nun war er in der Stärke · daß er wohl Waffen trug:

Wes er dazu bedurfte · des gab man ihm genug.

Schon sann er zu werben · um manches schöne Kind;

Die hätten wohl mit Ehren · den kühnen Siegfried geminnt.

Da ließ sein Vater Siegmund · kund tun seinem Lehn,

Mit lieben Freunden woll’ er · ein Hofgelag’ begehn.

Da brachte man die Märe · in andrer Kön’ge Land.

Den Heimischen und Gästen · gab er Ross’ und Gewand.

Wen man finden mochte · aus der Verwandten Art,

Der Ritter werden sollte · die edeln Knappen zart

Lud man nach dem Lande · zu der Lustbarkeit,

Wo sie das Schwert empfingen · mit Siegfried zu gleicher Zeit.

Man mochte Wunder sagen · von dem Hofgelag.

Siegmund und Siegelind · gewannen an dem Tag

Viel Ehre durch die Gaben · die spendet’ ihre Hand:

Drum sah man viel der Fremden · zu ihnen reiten in das Land.

Vierhundert Schwertdegen · sollten gekleidet sein

Mit Siegfried zusammen · Manch schönes Mägdelein

Sah man am Werk geschäftig · ihm waren alle hold.

Viel edle Steine legten · die Frauen da in das Gold,

Die sie mit Borten wollten · auf die Kleider nähn

Den jungen stolzen Recken · das mußte so ergehn.

Der Wirt ließ Sitze bauen · für manchen kühnen Mann

Zu der Sonnenwende · wo Siegfried Ritters Stand gewann.

Da ging zu einem Münster · mancher reiche Knecht

Und viel der edeln Ritter · Die Alten taten recht,

Daß sie den Jungen dienten · wie ihnen war geschehn.

Sie hatten Kurzweile · und freuten sich es zu sehn.

Als man da Gott zu Ehren · eine Messe sang,

Da hub sich von den Leuten · ein gewaltiger Drang,

Da sie zu Rittern wurden · dem Ritterbrauch gemäß

Mit also hohen Ehren · so leicht nicht wieder geschäh’s.

Sie eilten, wo sie fanden · geschirrter Rosse viel.

Da ward in Siegmunds Hofe · so laut das Ritterspiel,

Daß man ertosen hörte · Pallas und Saal.

Die hochbeherzten Degen · begannen fröhlichen Schall.

Von Alten und von Jungen · mancher Stoß erklang,

Daß der Schäfte Brechen · in die Lüfte drang.

Die Splitter sah man fliegen · bis zum Saal hinan.

Von mancher Recken Händen · ward dies voll Eifers getan.

Der Wirt bat es zu lassen · Man zog die Rosse fort;

Wohl sah man auch zerbrochen · viel starke Schilde dort,

Viel der edeln Steine · auf das Gras gefällt

Von des lichten Schildes Spangen · die hatten Stöße zerschellt.

Da setzen sich die Gäste · wohin man ihnen riet,

Zu Tisch, wo von Ermüdung · viel edle Kost sie schied

Und Wein der allerbeste · des man die Fülle trug.

Den Heimischen und Fremden · bot man Ehren da genug.

So viel sie Kurzweile · gefunden all den Tag,

Das fahrende Gesinde · doch keiner Ruhe pflag:

Sie dienten um die Gabe · die man da reichlich fand;

Ihr Lob ward zur Zierde · König Siegmunds ganzem Land.

Da ließ der Fürst verleihen · Siegfried, den jungen Mann,

Das Land und die Burgen · wie sonst er selbst getan.

Seinen Schwertgenossen · gab er mit milder Hand:

So freute sie die Reise · die sie geführt in das Land.

Das Hofgelage währte · bis an den siebten Tag.

Sieglind die reiche · der alten Sitte pflag,

Daß sie dem Sohn zu Liebe · verteilte rotes Gold:

Sie konnt’ es wohl verdienen · daß ihm die Leute waren hold.

Da war zuletzt kein armer · Fahrender mehr im Land.

Ihnen stoben Kleider · und Rosse von der Hand,

Als hätten sie zu leben · nicht mehr denn einen Tag.

Man sah nie Ingesinde · das so großer Milde pflag.

Mit preiswerten Ehren · zerging die Lustbarkeit.

Man hörte wohl die Reichen · sagen nach der Zeit,

Daß sie dem Jungen gerne · wären untertan;

Das begehrte nicht Siegfried · dieser waidliche Mann.

So lange sie noch lebten · Siegmund und Siegelind,

Wollte nicht Krone tragen · der beiden liebes Kind;

Doch wollt’ er herrlich wenden · alle die Gewalt,

Die in den Landen fürchtete · der Degen kühn und wohlgestalt.

DRITTES ABENTEUER – WIE SIEGFRIED NACH WORMS KAM

Den Herrn beschwerte selten · irgendein Herzeleid.

Er hörte Kunde sagen · wie eine schöne Maid

Bei den Burgunden wäre · nach Wünschen wohlgetan,

Von der er bald viel Freuden · und auch viel Leides gewann.

Von ihrer hohen Schöne · vernahm man weit und breit,

Und auch ihr Hochgemute · ward zur selben Zeit

Bei den Jungfrauen · den Helden oft bekannt:

Das ladete der Gäste · viel in König Gunthers Land.

So viel um ihre Minne · man Werbende sah,

Kriemhild in ihrem Sinne · sprach dazu nicht Ja,

Daß sie einen wollte · zum geliebten Mann:

Er war ihr noch gar fremde · dem sie bald ward untertan.

Dann sann auf hohe Minne · Sieglindens Kind:

All der andern Werben · war wider ihn ein Wind.

Er mochte wohl verdienen · ein Weib so auserwählt:

Bald ward die edle Kriemhild · dem kühnen Siegfried vermählt.

Ihm rieten seine Freunde · und die in seinem Lehn,

Hab’ er stete Minne · sich zum Ziel ersehn,

So soll’ er werben, daß er sich · der Wahl nicht dürfe schämen.

Da sprach der edle Siegfried · „So will ich Kriemhilden nehmen,

Die schöne Königstochter · von Burgundenland,

Um ihre große Schöne · Das ist mir wohl bekannt,

Kein Kaiser sei so mächtig · hätt’ er zu frein im Sinn,

Dem nicht zum Minnen ziemte · diese reiche Königin.“

Solche Märe hörte · der König Siegmund.

Es sprachen seine Leute · also ward ihm kund

Seines Kindes Wille · Es war ihm höchlich leid,

Daß er werben wolle · um diese herrliche Maid.

Es erfuhr es auch die Königin · die edle Siegelind:

Die mußte große Sorge · tragen um ihr Kind,

Weil sie wohl Gunthern kannte · und die in seinem Heer:

Die Werbung dem Degen · zu verleiden fliß man sich sehr.

Da sprach der kühne Siegfried · „Viellieber Vater mein,

Ohn’ edler Frauen Minne · wollt’ ich immer sein,

Wenn ich nicht werben dürfte · nach Herzensliebe frei.

Was jemand reden möge · ich bleibe immer dabei.“

„Ist dir nicht abzuraten“ · der König sprach da so,

„So bin ich deines Willens · von ganzem Herzen froh

Und will dir’s fügen helfen · so gut ich immer kann;

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