Karl Simrock - Das Nibelungenlied

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Das Nibelungenlied bietet eine umfassende Kulturgeschichte des Mittelalters. In den Versen geht es um Ritter, Drachen, Zwerge, Liebe, Heldentum und Verrat. Die sprachliche Meisterleistung der Verfasser hat die Nibelungensage zu einem Klassiker der Weltliteratur gemacht. Mittlerweile gehören die Sagen rund um Siegfried, Kriemhild, Brünhild und Dietrich zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Für die vorliegende werkgetreue Ausgabe wurde das Nibelungenlied unter Beibehaltung der Versform aus dem Mittelhochdeutschen übertragen.

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Das soll bereiten helfen · eure edle Hand.

Laßt eure Mägdlein sorgen · daß es uns herrlich steht,

Da man uns diese Reise · doch vergebens widerrät.“

Da begann die Jungfrau · „Nun hört, was ich sage.

Ich habe selber Seide · befehlt, daß man uns trage

Gestein auf den Schilden · so schaffen wir das Kleid.“

Dazu waren Gunther · und auch Siegfried bereit.

„Wer sind die Gesellen“ · sprach die Königin,

„Die mit euch gekleider · zu Hofe sollen ziehn?“

„Das bin ich selbvierter · noch zwei aus meinem Lehn,

Dankwart und Hagen · sollen mit uns zu Hofe gehn.

„Merket wohl, Schwester · was wir euch nun sagen:

Daß wir viere sollen · zu vier Tagen tragen

Je der Kleider dreierlei · und also gut Gewand,

Daß wir ohne Schande · räumen Brunhildens Land.“

Mit gutem Urlaube · schieden die Herren hin.

Da berief der Jungfraun · Kriemhild die Königin

Aus ihrer Kemenate · dreißig Mägdelein,

Die gar sinnreich mochten · zu solcher Kunstübung sein.

In arabische Seide · so weiß als der Schnee,

Und gute Zazamanker · so grün als der Klee,

Legten sie Gesteine · das gab ein gut Gewand;

Kriemhild die schöne · schnitt’s mit eigener Hand,

Von seltner Fische Häuten · Bezüge wohlgetan,

Zu schauen fremd den Leuten · so viel man nur gewann,

Bedeckten sie mit Seide · wie’s Brauch war sie zu tragen.

Nun höret große Wunder · von den lichten Kleidern sagen.

Aus dem Land Marokko · und auch von Libya

Der allerbesten Seide · die man jemals sah

Königskinder tragen · der hatten sie genug.

Wohl ließ sie Kriemhild schauen · wie sie Liebe für sie trug.

Da sie so teure Kleider · begehrt zu ihrer Fahrt,

Hermelinfelle · wurden nicht gespart,

Darauf von Kohlenschwärze · mancher Flecken lag:

Das trügen schnelle Helden · noch gern bei einem Hofgelag’.

Aus arabischem Golde · glänzte mancher Stein;

Der Frauen Unmuße · war nicht zu klein.

Sie schufen die Gewände · in sieben Wochen Zeit;

Da war auch ihr Gewaffen · den guten Degen bereit.

Als sie gerüstet standen · sah man auf dem Rhein

Fleißiglich gezimmert · ein starkes Schiffelein,

Das sie da tragen sollte · hernieder an die See.

Den edeln Jungfrauen · war von Arbeiten weh.

Da sagte man den Recken · es sei für sie zur Hand,

Das sie tragen sollten · das zierliche Gewand.

Was sie erbeten hatten · das war nun geschehn:

Da wollten sie nicht länger · mehr am Rheine bestehn.

Zu den Heergesellen · ein Bote ward gesandt,

Ob sie schauen wollten · ihr neues Gewand,

Ob es den Helden wäre · zu kurz oder lang.

Es war von rechtem Maße · des sagten sie den Frauen Dank.

Vor wen sie immer kamen · die mußten all gestehn,

Sie hätten nie auf Erden · schöner Gewand gesehn.

Drum mochten sie es gerne · da zu Hofe tragen:

Von besserm Ritterstaate · wußte niemand mehr zu sagen.

Den edeln Maiden wurde · höchlich Dank gesagt.

Da baten um Urlaub · die Recken unverzagt;

In ritterlichen Züchten · taten die Herren das.

Da wurden lichte Augen · getrübt von Weinen und naß.

Sie sprach: „Viel lieber Bruder · ihr bliebet besser hier

Und würbt andre Frauen · klüger schien’ es mir,

Wo ihr nicht wagen müßtet · Leben und Leib.

Ihr fändet in der Nähe · wohl ein so hochgeboren Weib.“

Sie ahnte wohl im Herzen · ihr künftig Ungemach.

Sie mußten alle weinen · was da auch einer sprach.

Das Gold vor ihren Brüsten · ward von Tränen fahl:

Die fielen ihnen dichte · von den Augen zutal.

Da sprach sie: „Herr Siegfried · laßt euch befohlen sein

Auf Treu und auf Gnade · den lieben Bruder mein,

Daß ihn nichts gefährde · in Brunhildens Land.“

Das versprach der Kühne · Frau Kriemhilden in die Hand.

Da sprach der edle Degen · „So lang’ mein Leben währt,

So bleibt von allen Sorgen · Herrin, unbeschwert:

Ich bring’ ihn euch geborgen · wieder an den Rhein.

Des seiet ihr versichert“ · Da dankt ihm schön das Mägdelein.

Die goldroten Schilde · trug man an den Strand

Und schaffte hin zu ihnen · all ihr Rüstgewand;

Ihre Rosse ließ man bringen · sie wollten nun hindann.

Wie da von schönen Frauen · so großes Weinen begann!

Da stellte sich ins Fenster · manch minnigliches Kind.

Das Schiff mit seinem Segel · ergriff ein hoher Wind.

Die stolzen Heergesellen · saßen auf dem Rhein;

Da sprach der König Gunther · „Wer soll nun Schiffmeister sein?“

„Das will ich,“ sprach Siegfried · „ich kann euch auf der Flut

Wohl von hinnen führen · das wißt, Helden gut;

Die rechten Wasserstraßen · sind mir wohl bekannt.“

So schieden sie mit Freuden · aus der Burgunden Land.

Eine Ruderstange · Siegfried ergriff:

Vom Gestade schob er · kräftig das Schiff.

Gunther der kühne · ein Ruder selber nahm.

Da huben sich vom Lande · die schnellen Ritter lobesam.

Sie führten reichlich Speise · dazu guten Wein,

Den besten, den sie finden · mochten um den Rhein.

Ihre Rosse standen · still in guter Ruh;

Das Schiff ging so eben · kein Ungemach stieß ihnen zu.

Ihre starken Segelseile · streckte die Luft mit Macht:

Sie fuhren zwanzig Meilen · eh’ niedersank die Nacht,

Mit günstigem Winde · nieder nach der See;

Ihr starkes Arbeiten · tat einst noch den Beherzten weh.

An dem zwölften Morgen · wie wir hören sagen,

Da hatten sie die Winde · weit hinweggetragen

Nach Isenstein der Feste · in Brunhildens Land,

Das war ihrer keinem · außer Siegfried bekannt.

Als der König Gunther · so viel der Burgen sah

Und auch der weiten Marken · wie bald sprach er da:

„Nun sagt mir, Freund Siegfried · ist euch das bekannt?

Wem sind diese Burgen · und wem das herrliche Land?“

Zur Antwort gab ihm Siegfried · „Das ist mir wohl bekannt:

Das ist Brunhilden · Volk und auch Land

Und Isenstein die Feste · glaubt mir fürwahr:

Da mögt ihr heute schauen · schöner Frauen große Schar.

„Ich will euch Helden raten · seid all von einem Mut

Und sprecht in gleichem Sinne · so dünkt es mich gut.

Denn wenn wir heute · vor Brunhilden gehn,

So müssen wir in Sorgen · vor der Königstochter stehn.

„Wenn wir die Minnigliche · bei ihren Leuten sehn,

Sollt ihr erlauchte Helden · nur einer Rede stehn:

Gunther sei mein Lehnsherr · und ich ihm Untertan;

So wird ihm sein Verlangen · nach seinem Wunsche getan.“

Sie waren all willfährig · zu tun, wie er sie hieß:

In seinem Übermute · es auch nicht einer ließ,

Sie sprachen, wie er wollte · wohl frommt’ es ihnen da,

Als der König Gunther · die schöne Brunhild ersah.

„Wohl tu’ ich’s nicht so gerne · dir zu lieb allein,

Als um deine Schwester · das schöne Mägdelein.

Die ist mir wie die Seele · und wie mein eigner Leib;

Ich will es gern verdienen · daß sie werde mein Weib.“

SIEBENTES ABENTEUER – WIE GUNTHER BRUNHILDEN GEWANN

Ihr Schifflein unterdessen · war auf dem Meer

Zur Burg heran geflossen · da sah der König hehr

Oben in den Fenstern · manche schöne Maid.

Daß er sie nicht erkannte · das war in Wahrheit ihm leid.

Er fragte Siegfrieden · den Gesellen sein:

„Hättet ihr wohl Kunde · um diese Mägdelein,

Die dort hernieder schauen · nach uns auf die Flut?

Wie ihr Herr auch heiße · so tragen sie hohen Mut.“

Da sprach der kühne Siegfried · „Nun sollt ihr heimlich spähn

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