Udo Barsuhn - Neues von C o o n
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Auf dem Rückweg zu ihr zeige ich Charles noch einige Vorgärten und erkläre ihm auch wer schlimme Hunde hat und auch sonst ein schlimmer Mensch ist. Immer langsamer trippelt der junge Kater jetzt hinter mir her und zeigt sichtlich Ermüdungserscheinungen. „Ja mein Kleiner“ meine ich nur „auch Lernen erfordert Energie und kann erschöpfen“.
Als wir uns der 5. Querstraße nähern wo Natasha wohnt, sehe ich ihre Mitbewohnerin Elvira, die an einige Laternenpfähle bedruckte Blätter aufhängt. Als wir uns einen der Aushänge ansehen, erkenne ich darauf ein Bild von Charles auf einem kurzen Text, mit Telefonnummer steht, wo Charles abgegeben werden kann. Nicht aufgeführt ist natürlich wie amateurhaft Elvira die Wohnungstüre gesichert hatte, denn Menschen geben nicht gerne Fehler zu die sie begangen haben.
Damit uns Elvira auch weiterhin nicht sieht, schleichen wir uns in einige, kleinere Zwischenverstecke, bis wir jetzt im Garten meiner Natasha stehen. Dort bedeute ich dem kleinen Charles jetzt ein lautes, klägliches miauen anzustimmen, damit ihn Elvira bemerkt und dann wieder ins Haus lässt, denn der Junge muß schließlich sein Futter bekommen, er ist schließlich noch im Wachstum. Schon nach kurzer Zeit wird er bemerkt und Elvira lässt ihn unter Tränen ins Haus hinein. „Du Ausreißer, ich habe mir solche Sorgen um dich gemacht“ höre ich sie rufen, während ihr Charles mit seinem Miauen klarzumachen versucht, daß ihm nichts passieren konnte, da er mit mir unterwegs war. Doch sie versteht seine Sprache nicht. Ich hoffe er wird auch die schönen Grüße von mir an meine kleine Natasha ausrichten die ich ihm aufgetragen habe. Zudem, ganz ehrlich, etwas stolz bin ich schon auf den Kleinen, daß er bei unserem ersten gemeinsamen Ausflug sich doch ganz tapfer gehalten hat. Bei Gelegenheit werde ich ab und zu eine lebende Maus ins Heim von Natasha und Charles einschmuggeln, damit der Junge auch das Jagen richtig erlernt, denn das wird er auf alle Fälle gut gebrauchen können. Elvira stellt manchmal ein Fenster schräg auf, was eine hervorragende Ausganglage für den Mäuseschmuggel darstellen würde.
Da ich mich schon in der 5. Querstraße befinde, gehe ich einige Häuser weiter zu Elke und ihren beiden Kindern: Sven und Silke. Als ich an der Gartentüre miaue, öffnet Sven fast sofort die Türe. „Da bist Du ja endlich wieder einmal“ und er ist sichtlich erfreut. „Mama, Silke, ratet mal wer uns besuchen kommt? Hat ein schwarzes Fell und ist der beste Kater der Welt“. Diese Jubelarien machen mich doch etwas verlegen, denn da ich nicht alle anderen Kater der Welt kenne, kann ich natürlich kein objektives Urteil abgeben, doch in der Spitzengruppe bin ich bestimmt. Zudem ist es immer besser wenn andere dich loben, als wenn du dich selbst lobst. Gemütlich trete ich ein und sehe mich um, alles ist aufgeräumt, Elke und die Kinder wirken zufrieden. „Coon komme doch bitte mit in mein Zimmer ruft Silke, dann kann ich Dir zeigen was mir Mama zu Weihnachten geschenkt hat“. Natürlich folge ich einer so galanten Bitte einer jungen Lady und schreite hinter ihr her. „Fällt Dir etwas auf“? fragt sie und als mich umschauen, zeige ich mit der Pfote auf eine schöne Halskette, die um eine Porzellanbüste hängt. „Silber“, meint Silke, „aber sieh mal, wie die tollen Steine hier eingearbeitet sind, es sind alles Tigeraugen die da glänzen“. Ich sehe mir die Kette an und muß gestehen, sie gefällt mir, besonders als sie Silke jetzt umlegt. Wird eine richtige kleine Dame denke ich mir. Sven steht hinter uns und meint nur: „Frauen und Schmuck, wie langweilig“. Daran erkenne ich daß er noch nicht in der Pubertät ist, weil dann eher die Überlegung wäre ob er Mädchen noch verhauen sollte oder schon küssen will. Doch wenn der Junge so weitermacht wird auch diese Übergangszeit nicht mehr zu lange auf sich warten lassen. Sven gibt keine Ruhe, bis ich ihm auch in sein Zimmer folge. Jetzt zeigt er mir seine Geschenke, es handelt sich um einige bemalte Reiterfiguren aus Zinn. „Das ist ein Lanzenreiter, aus Napoleons „Junger Garde“ aus dem Jahr 1813. Die weiß rote Fahne unterhalb der Lanzenspitze und die tolle rote Uniformhose machen schon etwas her. Das Oberteil der Uniform ist am Wams rot, außen schwarz. Die rot-gelbe, quadratische Abdeckung der Schirmmütze sieht einfach prima aus. Sven erklärt sichtlich stolz: „Sieh mal, an einer Seite hat er ein Gewehr im Halfter und an der anderen Seite hängt sein Säbel herab. Hinten am Pferdesattel ist eine Deckenrolle für die Nacht befestigt und er wirkt so kraftstrotzend und unnahbar. Warte mal, jetzt stelle ich ihm gegenüber einen Preußischen Leutzoy Uhlan aus dem Jahr 1815 auf, unterhalb seiner Lanzenspitze ist eine schwarz-weiße Fahne angebracht. Fast alles an seiner Uniform ist in schwarz gehalten. Nur der Hut der Uniform hat einige gelbe Borde herabhängen. Auch er hat ein Gewehr dabei und einen Säbel an der Seite. In der Schlacht bei Waterloo, in heutigen Belgien, waren sich die beiden wohl feindlich gegenübergestanden“. Allein an diesen Äußerungen sehe ich daß Elke offensichtlich auch für Sven am Weihnachtstag das richtige herausgesucht hatte, denn er beschäftigt sich nicht nur direkt mit den Zinnfiguren, sondern will sich jetzt auch etwas mehr mit der damaligen Zeit beschäftigen. „Mama will mir in den nächsten Jahren noch einige Figuren kaufen, wenn ich Interesse an Geschichte habe“, meint Sven, während ich einen verführerischen Geruch durch Haus wittere. Ich nähere mich den Figuren und drücke ganz leicht mit der Pfote gegen die Berittenen, dann bewege ich die Figuren ganz vorsichtig über den Tisch, damit sie nicht herabfallen und beschaue mir alle Einzelheiten der kleinen historischen Erinnerungen. „Mama, Mama, ruft Sven, Coon ist ganz begeistert von den Figuren und sieht sie sich ganz genau an“! Was er natürlich nicht weiß: Ich will das pädagogische Vorhaben seiner Mutter damit natürlich unterstützen, denn sie will daß er sich mit mehr als nur Fernsehen und elektronischen Ablenkungen beschäftigt.
„Kommt bitte alle herunter“, ruft jetzt Elke, „das Essen ist fertig. Bringt bitte Coon mit“.
Als ob ich allein in den Zimmer geblieben wäre, denke ich bei mir, denn auf mein fachliches, geschmackliches Urteil, die Speisen betreffend, kann Elke mit Sicherheit nicht verzichten. Die Teller klappern noch etwas als der gebackene Fisch auf sie gelegt wird. Meine Portion ist dabei etwas größer, da ich so gut wie keinen Kartoffeln-Karotten-Stampf habe. Ich teste kurz auf meinem Teller den Fisch an und zeige mit der Pfote auf den Pfeffer und auf Muskat. Nachdem Elke leicht nachgewürzt hat, setzen wir uns zum Essen nieder. Die Kinder sind begeistert von der Essenszubereitung, und mit gutem Appetit schlagen sie zu. Auch bei Elke glänzen die Augen, vor allen Dingen, wenn sie zu mir hersieht. Nach dem Essen kümmere ich mich etwas mehr um sie und umschleiche und drücke mich an ihre Beine, bis sie schließlich lachend sagt: „Genug geschmeichelt, Du alter Charmeur, war ja nur ein einfaches Essen“, doch meine fachmännische Meinung fällt dafür wesentlich besser aus. Noch einige Zeit bleibe ich bei der kleinen Familie und Elke zeigt mir noch was die Kinder für sie gebastelt haben: „Eine gläserne Blumenvase, auf die außen, farbige Motive aus Papier, aufgeklebt wurden. Danach wurde das Papier besonders imprägniert, damit es sich nicht auflöst. „Die Glasvase haben meine tollen beiden auf einem Flohmarkt gefunden und dann selbst hergerichtet, ist das nicht ein tolles Geschenk“? Ich sehe mir das Werk an und muß gestehen, ich hätte es nicht so gut hinbekommen, aber dafür habt ihr ja auch vom Herrgott extra Finger bekommen. Noch einige Zeit bleibe ich in der Runde, bevor ich mich verabschiede, denn sie Kinder müssen morgen wieder in die Schule und auch Elke wird morgen wieder einen anstrengenden Tag vor sich haben.
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