Udo Barsuhn - Neues von C o o n

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Der Maine Coon Kater «Coon» lebt in einem kleinen pfälzischen Städtchen. Seine Erlebnisse und Begegnungen mit Menschen und Tieren innerhalb eines Kalenderjahres werden beschrieben. Durch seine Augen wird die Welt betrachtet und durch diesen veränderten Blickwinkel werden oft unsere «menschlichen Denkweisen» hinterfragt.

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Nach einiger Zeit erwache ich gestärkt und will nach meinen restlichen Fischstückchen sehen um mir diese zu Gemüte zu führen – doch zu meinem Schreck, sie sind weg. Einfach verschwunden. Wenn ein Eindringling im Haus gewesen wäre, hätten mich meine Instinkte rechtzeitig wach werden lassen, also nachforschen wo die Leckerli geblieben sind. Hier schnuppern, dort nachsehen, nur das leere Brettchen wo die Stückchen gelegen hatten, ist verschoben, an anderer Stelle wieder auffindbar, eindeutig leer. Jetzt kommt der Staubsauger, fährt über mein Essensbrettchen und verschiebt das leere Holzblättchen erneut. Aha – der Täter ist eindeutig überführt. Dieses laut Manfred „technische Wunderwerk“ stiehlt meine Nahrung. Ich springe zur Maschine und versuche sie anzuhalten und mit Zähnen und Krallen zu öffnen – ohne Erfolg. „Na warte mein Freund“ knurre ich, „mich zu bestehlen soll dir gedenken! Mit mir laufen solche Scherze bestimmt nicht. Das kannst du vielleicht mit Menschen machen aber doch nicht mit einem Kater! Gefährlich ist´s den Coon zu verärgern“! Ich postiere mich hinter den Staubsauger und drücke nun mit meinem ganzen Gewicht, die Maschine herunter. Vielleicht kann ich so mein Essen aus dem Roboterbauch herausdrücken denke ich mir. Nach einigen weiteren Versuchen erkenne ich jedoch daß die Maschine nicht bereit ist auf die Fischbeute zu verzichten. Ich knurre wieder: „Du selten dämliche Maschine, weißt Du denn nicht, daß man seine Herrschaften nicht bestiehlt? Na warte, wenn es nicht mit verbaler Überzeugung funktioniert, muß ich andere Seiten aufziehen“! Etwas resolut dränge ich mit meinem Körper den Roboter immer mehr in Richtung Treppe. Seine Elektronik versucht immer wieder die Richtung abzuändern, aber ich bin schließlich Winkelzüge bei Beutetieren gewöhnt und verhindere so daß mir der Sauger entwischt. Vor der obersten Treppenstufe versucht die Maschine ein rasches Umdrehmanöver, aber ich bin als erfahrener Jäger auf der Hut. Mit einem kräftigen Schubs meines Hinterteils schleudere ich das Gerät fest über die oberste Stufe. Der Schwung reicht sogar aus daß sich die Maschine mehrfach in der Luft überschlägt, krachend und scheppernd auf einige Treppenstufen knallt und unten im Gang, vor dem Treppenaufstieg, teilweise auseinandergeklappt liegenbleibt. Selbst der Inhalt im Sauger ist nun offen. Eine große Staubwolke fliegt herum und zerkleinerte Fischstückchen liegen dazwischen, eingestaubt auf dem Boden herum. Als ich nachsehe stelle ich fest, daß die eingestaubten Fischreste für mich nicht mehr brauchbar sind. Ich lasse sie mitsamt der räuberischen, nun defekten Maschine einfach liegen. Jetzt liegt das zerstörte, diebische Ding einfach so da und es lohnt sich nicht mehr sich darum zu kümmern. Brummelnd gehe ich Richtung Katzenklappe um im Außenbereich etwas meinen Zorn abzureagieren: Das hast du jetzt davon mich zu bestehlen du dummes Spielzeug. Es soll dir eine Lehre sein. Dann bin ich auch schon im Garten und atme die frische Luft dort ein. Wenn Marina und Manfred nach Hause kommen, können sie ihre diebische Maschine begraben und dann den freigesetzten Staub zusammenkehren, damit mein Heim wieder wohnlich und sauber ist bis ich zurückkomme.

Nachdem ich wieder meine gesunde Mitte gefunden habe, laufe ich in die 5. Querstraße zu Elvira, die mit meiner „Scottish Fold“-Katze Natasha zusammenlebt. Am geschlossenen Fenster erwartet mich mein Schatz auch schon: Mein Herzschlag erhöht sich sofort: Weiße Faltöhrchen mit gerundeten Spitzen, ein großer Kopf mit kurzer, breiter Nase, ein kurzes, breites Schnäuzlein, muskulöser Körper mit dichtem, kurzen Fell. Breite Brust, kräftige Beine, runde Pfoten, mittellanger, dicker Schwanz, die großen, runden Augen – ach ich bekomme schon wieder „Gänsehaut“ bei diesem Anblick. Auch ihr Herz scheint schneller zu schlagen bei meinem Anblick. Neben ihr sitzt ein schwarzes Katerchen mit weißen Pfötchen, bei dem auch die Mundpartie und die Ohren weiß sind. Es ist Charles, das Junge von Natasha und mir. Ich springe außen auf die Fensterbank und nur durch Glas sind meine Liebste mit ihrem Sohn und ich voneinander getrennt. Wir zwinkern uns gegenseitig an und unterhalten uns etwas miauend miteinander. Eben springt Charles innen vom Fensterbereich herunter, vielleicht hat er etwas gehört. Einige Augenblicke später höre ich die Außentür aufgehen und während sich noch Natasha und ich uns gegenseitig in den Augen des anderen verlieren, höre ich einen erschreckten Frauenschrei: „Charles nicht hinausgehen, komm´ zurück“, doch Charles scheint die günstige Gelegenheit der kurzfristig offenstehenden Türe genutzt zu haben um aus dem Haus zu entkommen. Elvira versucht den jungen Kater noch einzufangen, doch der ist trotz seiner Jugend schon erstaunlich gewitzt und entkommt ihr indem er in ein Gebüsch und von dort weiter in eine weitere Gebüschgruppe sprintet. So schnell ist Elvira – vor allem in ihren Filzpantöffelchen natürlich nicht. Sie ruft mehrfach nach Charles, doch der ist weg. Es wird Zeit für mich nun ebenfalls zu gehen und mich Charles etwas anzunehmen, denn bislang konnte ich ihm nur einige, wenige, kleine Kniffe beibringen die ein Kater unbedingt können sollte. Ich verabschiede mich von meiner Natasha und bedeute ihr sich keine Sorgen zu machen, denn schließlich werde ich mich selbst um Charles kümmern. Schon nach wenigen Minuten habe ich den „Flüchtling“ eingeholt und nachdem wir uns kurz begrüßt haben, nehme ich ihn für einige Lerneinheiten auf meinen Rundgang mit.

Der Junge friert und doch ist seine Neugierde geweckt. Fremde Lichter, Gebäude, Gerüche und Geräusche erstaunen ihn sichtlich, auch wenn er natürlich versucht mit seinen wenigen Monaten weltmännisch aufzutreten und einen auf „cool“ zu machen. Ein Auto nähert sich mit eingeschaltetem Licht und ich erkläre Charles, daß er rechts am Licht vorbeisehen soll, damit er nicht zu sehr geblendet wird. Als er nicht schnell genug hinter einen kleinen Baum springen will, helfe ich mit einem herzhaften Schubser nach. „Junge ermahne ich ihn nochmals, bei Autos nicht direkt ins Licht sehen, denn sonst bleibst Du zu lange am Boden kleben und die Autos fahren Dich tot“! Während wir den Weg Richtung Wald einschlagen, teste ich seine Reaktionen noch mehrmals bei entgegenkommenden Fahrzeugen. Schon nach kurzer Zeit, manchmal zu seinem eigenen Schutz durch einen kleinen Hieb von mir unterstützt, scheint er die überlebenswichtige Lektion richtig begriffen zu haben und er hastet stets rechtzeitig in Sicherheit, bevor ihm ein Fahrzeug zu Nahe kommen kann. Auch an die Temperaturen gewöhnt er sich allmählich, während ihm die vielen neuen Gegenstände und Gerüche noch Probleme bereiten. Vögel die auf Bäumen sitzen miaut er an und erwartet daß diese herunterkommen und mit ihm spielen. Natürlich wartet er darauf vergebens, denn welcher Vogel mag es schon wenn ihm während eines rauen Spiels die Schwanzfedern ausgerupft werden?

Wir marschieren an freiliegenden Wiesen vorbei, auf denen durch die Windverhältnisse noch ein kalter Schauer liegt. Raureif hat aus einigen kleineren, vertrockneten Büschen Miniaturbäume entstehen lassen und mancher unserer Schritte auf dem Gras erzeugt ein sanftes knirschen. Charles ist an allem interessiert. Hält sein Näschen in ein Wegerichgewächs und ist überrascht wie kalt und nass dieses weiße Pulver darauf ist. Es hört sich fast wie niesen an, als er die kalte Feuchtigkeit von seinem Näslein zu bekommen versucht. Innerlich muß ich lachen, wenn er seine nassen Füsslein emporhebt und das feuchte Nass abzuschütteln versucht. Allmählich nähern wir uns der Weide meiner Shetlandpony-Freunde, doch weder Kasper noch seine Stuten sind derzeit hier. Vielleicht wurden sie über die strengen Frosttage in einen geschützten Stall gebracht überlege ich mir. Charles besieht sich die leere Koppel und marschiert dann tapfer weiter mit mir an den Waldrand. Hier ist nochmals eine andere Welt die er kennenlernen muß. Moos unter vielen Nadelbäumen, während vertrocknete Blätter unter Buchen liegen. Welch ein Geruch, die Lunge reicht fast nicht aus die frische Waldluft einzuatmen. Irgend etwas raschelt im Gebüsch und im weiten Bogen nähern wir uns der betreffenden Stelle. Dabei zeige ich Charles, daß er immer auch auf die Windrichtung achten muß damit er nicht zu bemerkt wird. Als wir im Sichtfeld einige Wildschweine sehen und auch riechen können, entschließe ich mich im noch weiteren Bogen von dieser Stelle wegzukommen. Charles muß ich fast wegzerren vom Anblick dieser großen Wildtiere. Im Falle eines Angriffs durch die Wildschweine wäre er noch nicht erfahren genug diesen wehrhaften Tieren zu entkommen. Zudem wäre es ein großes Problem meiner geliebten Natasha zu erklären warum ich nicht besser auf ihren Sohn aufgepasst habe, wenn er verwundet nach Hause kommt.

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