Udo Barsuhn - Neues von C o o n

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Der Maine Coon Kater «Coon» lebt in einem kleinen pfälzischen Städtchen. Seine Erlebnisse und Begegnungen mit Menschen und Tieren innerhalb eines Kalenderjahres werden beschrieben. Durch seine Augen wird die Welt betrachtet und durch diesen veränderten Blickwinkel werden oft unsere «menschlichen Denkweisen» hinterfragt.

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Was ist denn nur der 1. Januar nur für ein Tag? Elvira und meine Natasha weder zu sehen noch zu hören. Elke hat mit ihren Kindern Sven und Silke offensichtlich Besuch, der die Wohnräume belagert. Aus dem Haus von Horst dringen nur laute Schnarchgeräusche. Das Anwesen von Metzger Josef und auch das Obstgeschäft Friedrich wie ausgestorben. Wahrscheinlich waren die Menschen die letzte Nacht zu lange auf und müssen jetzt den Schlafentzug ausgleichen. Es ist mittlerweile Nachmittag geworden und nachdenklich gehe ich in meine Residenz, 3. Querstraße Nummer 12, um zu sehen ob meine Hausmitbewohner Martina und Manfred schon zu Hause sind. Gestern Abend sind die beiden aufgebrochen – um wie sie sagten – zu feiern. Kaum bin ich durch die Katzenklappe ins Haus geschlüpft und auf eine Fensterbank gesprungen, die Richtung Straße die Sicht freigibt, höre ich schon das Auto der beiden. Als sie nach einigen Mühen das Auto schief abgestellt haben, klettern die beiden aus dem Personenkraftwagen.

Ich sehe es sofort: Manfred und Martina scheinen Kreislaufprobleme zu haben, als sie aus dem Auto kichernd herauswanken. Dunkle Ringe unter den geröteten Augen, total übermüdet aber offensichtlich guter Laune und ohne größere Blessuren. Gegenseitig geben sie sich Schutz und Halt und ich wundere mich schon, daß Menschen in diesem Zustand eine so gefährliche Maschine wie ein Auto benutzen dürfen. Wahrscheinlich hat das Automobil fast allein den Weg zurück gefunden. Jetzt haben die beiden auch noch Probleme mit ihren Hausschlüsseln. Immer wieder wird ein neuer ausprobiert und keiner scheint die richtige Größe aufzuweisen. Ich wusste gar nicht daß am Schlüsselbund der beiden so viele verschiedene Schlüssel angebracht sind. Wenn die beiden überhaupt keinen Erfolg mit dem Aufschließen haben sollten, können sie ja versuchen durch die Katzenklappe zu kommen. Das wäre wirklich ein Bild für Götter, wenn die beiden in der Klappe steckenbleiben würden und ich die Presse für das Fotografieren herbeiholen würde. Die Nachbarschaft würde sich bestimmt auch nicht zweimal bitten lassen die Aufnahmen ins Internet zu stellen, damit die ganze Welt – einschließlich der Arbeitskollegen der beiden - etwas zum lachen hat. Und wieder ein vergeblicher Versuch die Türe aufzubekommen - doch schließlich scheint nach dutzenden von Versuchen endlich ein Schlüssel zu passen und sie kommen sich immer noch gegenseitig stützend hereinbewankt. Bestimmt hat die beiden wieder eine der menschlichen Krankheiten heimgesucht und nun kann nur noch die Zeit helfen bis sie wieder gesunden – oder ein Kater bringt sie wieder auf klare Gedanken. Ich gehe also auf die kindischen Lacher zu und miaue laut, danach schreite ich in die Küche, und lasse die leere Futterschüssel etwas durch den Raum driften. Beide schwanken herein und Manfred meint mit etwas eingeschränktem Sprachvermögen: „Jetzt muß ich mich erst einmal hinlegen, wenn ich ausgeschlafen habe, werde ich Coon Futter geben“. Augenblicklich scheint Martina zu ernüchtern: „Du weißt was uns der Kater im letzten Jahr alles für Streiche gespielt hat, als er seine Schüssel leer vorfand“. Jetzt erschaudert auch Manfred, geht etwas missgelaunt und brummig an den Vorratsschrank, holt eine Dose Thunfisch hervor, versucht diese zu öffnen, was nur unter einem Teilverlust eines Daumennagels zu bewerkstelligen ist. Fluchend holt er einen Löffel aus einer Schublade und füllt die ganze Dose in meine Schüssel. Ich sehe mir seine Handlungen an – na ja, etwas liebevoller kann man dem liebsten aller Kater schon seine Nahrungsmittel zubereiten denke ich mir - aber manchmal tut es ja auch einfach eine große Menge. Mit gutem Appetit mache ich mich über den Schüsselinhalt leer, während sich zwei, sich gegenseitig schiebende Menschen die Treppenstufen hoch in ihr Schlafzimmer begeben, um wie sie sagen „auszuratzen“. Noch eine Zeitlang höre ich einige ausgezogene Schuhe in eine Ecke fliegen, fröhliches, jedoch undeutliches Gezwitscher aus dem Raum dringen, das Knarren von Betten und schon kurze Zeit später nur noch rhythmische Schlaf- und Schnarchgeräusche. Zufrieden meine beiden kleinen Menschen unbeschadet zurückzuhaben, gönne ich mir nach meinem Essen und der Fellpflege, auch ein Nickerchen.

Nach einigen Tagen scheint wieder alles seinen gewohnten Gang zu nehmen: Meine beiden Menschen vergnügen sich bis Abends mit dem was sie ihre Arbeit nennen, während der gute Coon über sein Gebiet und die Lebewesen darin wacht. Es ist ungewöhnlich eisig kalt für die Pfalz und leichter Schneefall hat die vergangenen Tage Gärten und Bäume weiß gepudert. Nur einige Christrosensorten und Schneeglöckchen getrauen sich bislang ihre Blüten aus den Schneekristallen herauszustrecken. Diese Amaryllispflanze ist ganz schön zäh und gibt Hoffnung auf ein baldiges Frühjahr. Wenn ich mit meinen Pfoten in den Schnee trete, ist es ein unangenehmes Gefühl, denn das Geräusch ist zu laut um einen optimalen Jagderfolg zu ermöglichen. Viel besser ist es sich leise anzupirschen, die aktuelle Lage vorsichtig zu ermitteln und dann überraschend zu einem gezielten Sprung anzusetzen. Freude bereitet das Laufen im Schnee nur, wenn man zurücksieht und die Spuren seiner Pfötchen eindruckvoll im frisch gefallenen Schnee verewigt sieht – zumindest bis zum Tauwetter. Doch trotz der Temperaturen haben auch einige Gehölze bereits Blüten hervorgebracht, die mal nach Jasmin, andere nach Honig oder Vanille riechen. Tausende, duftende, kleine, weiß-rosa Blütenbüschel hat der blattlose Bodnant-Schneeball zu bieten. Der Einwanderer aus Nordchina, öffnet jedoch immer nur einen Teil seiner Knospen, damit bei plötzlich stark fallenden Temperaturen noch genügend Reserven vorhanden sind, um für die kommenden Monate auch noch Bestäubungen zu ermöglichen, denn eigentlich halten die Blüten keine starke Kälte aus. Die Pflanze hat so die Möglichkeit die letzten Insekten des alten Jahres und die ersten Insekten des neuen Jahres zu nutzen und gleichzeitig die Nahrung für die Spezies zur Verfügung zu stellen. Ihr Menschen würdet das als „Win-Win-Situation“ bezeichnen. Auch die Ansprüche an den Standort sind unproblematisch. Mit sonnigen, oder wenigstens halbschattigen Standorten kommt der fleißige Blüher gut zurecht.

Als ich in einem anderen Garten angelangt bin, beherrscht eine mutige Zaubernuss das Geschehen. und die gelben, leicht ins kupferrote gehenden, länglichen Blütenblätter strecken ihre duftende Pracht der Luft entgegen. Ein humoser, möglichst kalkarmer Boden, im schwach saueren Bereich, etwas schattig gelegen, ist der ideale Platz für ihn. Dann muß der Mensch nur noch Geduld aufbringen und einige Jahre abwarten, bevor der Blüten-Farbrausch als Belohnung winkt. Fast quadratisch ist der Kelch aus dem sich vier längliche Blütenblätter entfalten. Je nach Züchtersorte mit gelben, orangenen oder fast roten Farben ausgestattet. Büschelweise sitzen die Einzelblüten nebeneinander und bilden dichte Blütenquirle. Fallen die Temperaturen unter den Gefrierpunkt rollt die Pflanze die Blütenblätter ein. Werden die Temperaturen dann wieder moderater, entfaltet sich die duftende Pracht wieder. Erst wenn das Blütenwunder vorbei ist kommen die rundlichen grünen Blätter. Im Herbst wird dann die Zaubernuss vorm Blattfall nochmals mit einer bunten Farbenpalette auffällige Akzente im Garten setzen. Dann sind auch die Früchte ausgereift, hölzerne Fruchtschalen, die zwei schwarze Samen beinhalten. Die Fruchtschalen springen auf und schleudern meterweit die Samen heraus, damit an neuen Standorten eine weitere Verbreitung der Pflanze stattfinden kann.

Am 6. Januar komme ich bei Horst vorbei. Gisela ist ebenfalls anwesend und es duftet an diesem Spätnachmittag nach angebratenen Putenstreifen. Maxl sitzt unter dem Küchentisch, während Horst und Gisela ihr beträchtliches Wissen miteinander abgleichen: Horst meint: „Heute ist der 6. Januar, dieser Tag heißt „Heilige drei Könige“ und ist in einigen Bundesländern sogar gesetzlicher Feiertag, obwohl die Heiligen drei Könige in keiner biblischen Schrift vermerkt sind“. Gisela stimmt ihm zu: „Die Kölner waren schon immer sehr schlau. Während des Mittelalters hat jede bedeutende Kirche versucht Gläubige durch wundertätige Reliquien zum Aufenthalt zu bewegen. Als ein deutscher Kaiser während eines Krieges in Italien auch die Stadt Turin erobert hat, wurden Knochenfunde aus dem Turiner Dom erbeutet. Man wusste nicht wem die Knochen gehörten, doch die Kölner haben diese für treue Dienste bekommen. Dann haben die schlauen Kölner einen Schrein der drei heiligen Könige darum konzipiert und schon waren „Heilige Drei Könige“, die es nie gegeben hat, in der Stadt Köln zu bewundern. Viele Gläubige haben über die Jahrhunderte viel Geld in der Stadt gelassen um auch diesen Schrein zu bewundern“. Doch Horst und Gisela können nicht nur Ihr Wissen ausbreiten, sondern gleichzeitig auch Zwiebeln schälen und würfeln, In zerlassenem Fett rohen Schinken anbraten, Rosenkohl anschwitzen, Knödelteig kneten und danach zu runden Bällen formen. Kurzum, nach einer angemessenen Zeit ist das Gericht fertig, eine helle Schinkenwürfelsoße kommt über die mittlerweile garen Rosenkohlbällchen und die Knödel werden auf die Teller verteilt. Horst gibt mir nur ein winziges Stück davon zum testen und gleicht diese Minimalmenge mit einer gehörigen Portion Putenstreifen mehr als aus. „Nicht zu stark gewürzt“ meint Horst und lächelt dabei. „Ich hoffe unser Feinschmecker findet gefallen an unserem einfachen Essen“. Mit aller Vorsicht und Behutsamkeit teste ich die einzelnen Komponenten und muß gestehen, vor allen Dingen die Putenstreifen schmecken mir. Gisela Hund „Maxl“ schlingt sein Essen einfach hinunter. Ich denke in diesem Leben wird aus Maxl kein guter Restaurant-Tester mehr werden. Im Anschluß an das Essen säubere ich mich gewissenhaft und ruhe etwas aus, während sich Horst und Gisela um den Abwasch kümmern. Danach bleibe ich anstandshalber noch eine Stunde bei Horst und habe mich dann angemessen mit einem kräftigen „Mauz“ verabschiedet.

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