Udo Barsuhn - Neues von C o o n
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Mein Königreich befindet sich in einer kleinen Stadt in der Pfalz und wird auf einer Seite von Wald- und Feldgrundstücken begrenzt, die andere Grenze ist die Hauptstraße. Unterbrochen wird das Gebiet durch die parallel zur Hauptstraße liegenden Sonnengasse, die von der ersten Querstraße bis zum Marktplatz verläuft und die Mondgasse, die hinter dem Marktplatz beginnt und hinter der 5.Querstraße endet. Übrigens gibt es diese Durchnummerierung der Straßen in der Pfalz sehr oft. Vielleicht ist es einfacher, anhand der eigenen Finger nachzuzählen wie viele Straßen man bereits überquert hat um sein Haus zu finden. Zudem – nicht etwa daß in der Pfalz jetzt übermäßig viel getrunken würde – aber wenn die Zunge nach dem Genuss von 3 bis 4 Schoppen Wein – jeder davon übrigens 0,5 Liter groß, sich doch etwas ungelenk anhören sollte, ist ein zeigen mit den Fingern in welche Straße man will, doch viel einfacher als sich an einen Namen eines mehr – oder weniger bekannten Straßennamensgeber erinnern zu müssen. Diesen Namen dann auch noch einigermaßen verständlich über die Lippen bringen zu sollen wäre oft eine übermenschliche Erinnerungsleistung. Da der Pfälzer schon in der Vergangenheit praktisch veranlagt war, ist das Durchnummerieren der Straßen die einfachste Ortsbeschreibung. Auch Ortsunkundige können so übrigens mitten in der Nacht ein bestimmtes Haus finden, selbst wenn es kein Rotlicht davor gibt. Weitere Vorteile den Straßen keinen Namen zu geben bestehen darin nicht den Stadtplan ständig ändern zu müssen, wenn sich beim vermeintlich wichtigen Straßennamengeber dann nach einer gewissen Zeit herausstellt, daß er doch nicht so ohne Fehl- und Tadel war und deshalb die Straße wieder umbenannt werden muß. In der Pfalz sagt man dazu: „Der hott jo gaanz schäh Dreck am Stecke ghabbt“ (Übersetzung Coon: Bei genauerer Untersuchung der besonderen Verdienste des Straßennamensgebers, musste zu unserem tiefsten Bedauern festgestellt werden, daß einige Aspekte seiner Aktionen und Lebensdaten nicht mit den Ansprüchen die für die besondere Hervorhebung für öffentliche Straßen erforderlich wären, erfüllt wurden).
Selbst in größeren Gemeinden in der Nähe der Pfalz, funktioniert ein solches System, wenn man B 4 oder Q 7 sucht, so stellt diese Kombination aus Buchstaben und Ziffern keine Schachfelder oder Autotypen vor, sondern dient als Orientierungshilfe in der Quadratestadt Mannheim.
Bösartige Zungen die behaupten die Mannheimer hätten noch mehr Durst als die Pfälzer, und aus diesem Grunde wäre die Buchstaben-Ziffern-Einordnung, als logische Folge ständiger Desorientierung erfolgt, muß ich zurückweisen, denn das kann gar nicht sein. Die Mannheimer vertragen vermutlich weniger Alkohol – von Ausnahmen abgesehen. Auch die Behauptung im Jahr 1880 hätte Werner von Siemens nur deshalb den ersten elektrischen Personenaufzug in Mannheim installieren lassen weil viele Mannheimer nach dem Genuss von Wein nicht mehr in der Lage waren die Treppen allein hochzukommen, ist wohl eine bösartige Unterstellung. Auch die zweite Behauptung, in Mannheim wäre das erste Automobil der Fahrzeuggeschichte nur deshalb durch Berta Benz gefahren worden, weil so viele Fußkranke in Mannheim waren, zeigt eigentlich nur etwas vom Neidgefühl gegenüber der großen, ideenreichen Universitätsstadt im Bundesland Baden-Württemberg.
Doch weiter in meinem Revier in die 1. Querstraße, Nummer 17: Hier hatte letzten Jahr Frühjahr noch Beate gelebt (siehe Band 1: „Gestatten Coon“). Die Brandruine ist längst beseitigt und ein doppelstöckiger Rohbau ist hier erstellt worden. In den vorhandenen Räumlichkeiten sehe ich mich gerne um, denn Handwerker lassen immer mal Lebensmittel herumliegen, die Nahrungsgrundlage für allerlei Nagetiere, die ich mir dann wieder fange und einverleibe, oder als kleine Gastgeschenke für Katzendamen oder menschliche Geburtstagkinder mitbringe. Es ist kalt hier drin, der Wind pfeift durch die halbfertigen Räumlichkeiten. Keine Maus oder Ratte ist zu bemerken, denn die Bautätigkeit wurde vor den Feiertagen unterbrochen und noch nicht aufgenommen. Aus den Wandöffnungen im 2. Stock hat man eine gute Fernsicht, und von hier oben kann ich sogar in den Garten von Jürgen im Haus Nummer 9 sehen. Er steht mit verkniffenem Gesicht in seinem Garten, seine beiden ausgewachsenen Boxer-Hunde Jack und Shila sind ebenfalls zu sehen. Tief die Hände in seine Hosentaschen gerammt, bietet er ein beängstigendes Bild eines Mannes, der jederzeit explodieren kann und eine Gefahr für alle fliegenden und laufenden Tiere darstellt. Auf seine Zielübungen mit dem Gewehr scheint er keine große Lust zu haben, denn fast alle Tiere meiden mittlerweile seinen Garten. Nur ein Spatz ist in einiger Entfernung zu sehen. Der Name für diese Vogelart ist übrigens im althochdeutschen entstanden, wo er noch „Zappeln“ geheißen hat, weil die Vogelart sehr unruhig ist und rasch herumzappelt. Etwas stolz bin ich schon darauf, daß mein Freund Tiger und ich nicht ganz unschuldig an den fehlenden, lebenden Zielscheiben für Jürgen sind, denn im letzten Jahr haben wir den Garten immer wieder emsig markiert. Zudem haben wir uns immer wieder von Vögeln am Grundstück sehen lassen, sodaß diese einen weiten Bogen um das Anwesen gemacht haben. Auch in diesem Jahr werden wir wieder Tiere vor diesem Sadisten schützen müssen, denn er verwundet Tiere nur und lässt diese dann von seinen beiden Boxer-Hunden bestialisch zerfetzen.
Wenn er Vögel nicht einfach nur abknallen würde, sondern diese als Speise verwenden, hätte ich noch Verständnis dafür, denn dies haben auch schon die alten Römer getan, wenn sie Lerchenzungen in Honig und leichtem Essig mariniert und dann gegessen haben. Oder noch heute soll es Gegenden in Italien geben, wo Rotkelchen und andere kleine Singvögel in Netzen gefangen und dann verspeist werden. Eigentlich eine minimale Kost für Euch große Menschen denke ich mir. Zudem wenn Ihr bedenkt wie viele Insekten die Vögel fangen, müssten Euch die munteren Sänger eigentlich viel mehr wert sein.
Nachdem ich den Rohbau wieder verlassen habe, schreite ich in die 2. Querstraße um meine Freundin Gisela zu besuchen. Das alte Mädchen hat sich hoffentlich warm angezogen, damit sie sich nicht erkältet. Als ich leise mit einem Miauen meinen Besuch vermelde, öffnet sich fast augenblicklich die Türe im Garten um mich einzulassen. Gisela ist sichtlich erfreut mich zu sehen: „Hat unser großer Kater schon ausgeschlafen?“ erkundigt sie sich und ich nicke kurz zur Bestätigung. Jetzt schnuppere ich in der Luft und wittere etwas was nach gekochtem Essen riecht. Gisela lacht: „Sieh an, unser Feinschmecker, heute habe ich Konserven geöffnet die ich im letzten Jahr haltbar gemacht habe. Die Methode ist seit 1810 bekannt, als der französische Konditor und Zuckerbäcker Nikolas Appert 12.000 Goldfrancs von Napoleon dafür bekommen hat. Napoleon brauchte für das Versorgen seiner Truppen Lebensmittel die haltbar waren, deshalb hatte er diesen Preis ausgeschrieben“. Sieh mal an denke ich mir, der kleine Korse hat auch in diesem Punkt wieder Geschichte geschrieben.
Gisela werkelt weiter in der Küche und bereits wenige Minuten später haben der Malteserhund Maxl und ich jeweils ein Schüsselchen vor uns stehen, um die Qualität der Speise zu beurteilen. „Eisbein mit Soße und etwas frischem Naturreis“ meint mein Mädchen trocken. Der Essens-Test ergibt: Eisbein schön zart, nicht zu stark gewürzt, die Soße, dunkel und nicht zu dünn. Der Naturreis – na ja, gehört wohl bei diesem Gericht nach Meinung von Gisela dazu - hätte man sich aber sparen können, dafür vielleicht aber ein kleiner Nachschlag beim Fleisch und bei der Soße – aber ich will ja nicht unbescheiden sein, denn insgesamt hat sie ihre Sache wirklich sehr gut gemacht. Auch Gisela ist zufrieden als sie Maxl und mir beim Futtern zusieht. Nach dem Essen bedanke ich mich artig durch herumschleichen um Gisela und verlasse dann zufrieden ihr Refugium um weitere Freunde zu besuchen.
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