Frank Strick - Null Jahreszeiten

Здесь есть возможность читать онлайн «Frank Strick - Null Jahreszeiten» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Null Jahreszeiten: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Null Jahreszeiten»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Weihnachten in Berlin. Schmuddeliges Wetter,
Menschen ohne Zuhause, Temperaturstürze und ein
Auftrag. Corinna Tillmann soll vier Matrosen töten.
Weil sie als Kind von den Männern missbraucht
worden ist. Angeblich. Der Auftrag kommt von
der Frau Mama. Auch die wurde von den Männern
missbraucht. Angeblich. Corinna sieht nicht, dass sie
manipuliert wird. Weil sie es nicht sehen will. Weil
die Frau Mama recht hat. Weil sie die Frau Mama ist.
Gene, Erziehung, was auch immer. Am Neujahrstag
führt der Auftrag Corinna nach Hamburg.
Und was ist mit deiner Mama?

Null Jahreszeiten — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Null Jahreszeiten», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

„Möglich, ja, doch, beim Görlitzer Bahnhof“, sagt Corinna, „bei der ältesten U-Bahn in unserem Land.“

Fronzek steckt das Handy weg. „Sailor ist mit der Miete im Rückstand.“

„Hat sie gestern verprasst“, sagt Schleyer.

Sie schweigen, bis sie am Fahrziel aussteigen. Corinna sieht zum Fenster hoch, in dem sich die Lichter einer U-Bahn spiegeln. Julia zündet sich eine Zigarette an. Fronzek geht an der Haustür die Namen durch und klingelt. Eine Frau öffnet. Sie hat einen gedrungenen Körper. Die Füßen stecken in Plastiksandalen.

„Frau Kosloff?“

„Wir haben telefonjiert?“

„Haben wir“, bestätigt Fronzek, „er hat Ihnen meine Nummer gegeben?“

„War im Briefkasten, mit Hinweis, dass ich rufe an wenn Notfaal.“

„Wann war das?“

„Zwei Monatsmjieten, ja wenn das keine Notfaal.“

„Wann Sie die Nummer gefunden haben?“

„Vorher, mjit ganze Werbung in Briefkaste.“ Kosloff hält Fronzek den Zettel hin. Fronzek liest: F ür den Notfall: 0179-52862958. Die Schrift ist rot, es sieht nach Filzstift oder Tinte aus. Das Papier hat die Farbe aufgesaugt, und da, wo der Stift länger auf dem Papier verweilt hat, ist die Schrift schwer zu erkennen. Die 1 könnte auch eine 2 sein. „Ist das Blut?“ Fronzek deutet auf eine Verfärbung, die sich von der Mitte des Papiers zum Rand hin verwischt. Kosloff sieht genauer hin. „Nasse Finger, Ihre Freund.“ Sie steckt den Zettel weg. „Muss njieacht, dass alles immer gleich Blut.“ Sie macht eine versöhnliche Geste. „Komme rein.“ Sie macht die Tür weiter auf und sieht die anderen. „Dazu gehöre die auch?“

„Sind alles meine“, bestätigt Fronzek. „Alles meine.“

Kosloff sieht ihn an. Jetzt ohne Versöhnlichkeit. „Wege eine Mjieter?“

„Alles Freunde“, bestätigt Fronzek und breitet die Arme aus. „Alles Freunde.“

Das Misstrauen im Blick der Vermieterin verstärkt sich. „Ich njieacht traue jemand, wenn sagt alles doppelt.“ Sie geht einen Schritt auf Fronzek zu und deutet ihm in das Gesicht. „Und wenn du komme mir so und mit Bart der verheimlicht halbe Gesicht, dann ich traue gleich gar njieacht, okä?“

„Braucht eine“, kommt es von hinten. Kosloff wirft die Tür in das Schloss. Fronzek bückt sich nach einer Sandale. Eine Einlage kommt ihm entgegen.

„Schjieben ... unte durch.“ Fronzek schlägt mit der flachen Hand auf die Tür ein. Corinna erkennt ihre Chance und läuft los. Julia will hinterher. Albers hält sie zurück. Corinna sieht es und kehrt um. Albers grinst. „Dame hin her ...“

„Geld unte durch“, schreit die Vermieterin, „dreihundert, du verstehe?“

Fronzek macht einen Schritt auf Corinna zu. „Was sollte das?“

„Wird Angst gekriegt haben“, kommt Julia ihr zu Hilfe.

„Er hat mich gepimpert“, sagt Corinna, „hier oben im zweiten Stock, und jetzt ist er weg.“

„Gepimpert“, kommt es von Albers, „was das.“

„Dreihundert“, kommt es unter der Tür durch, „und Sandale und Einlage, meine kaputte Gelenk.“ Fronzek zählt das Geld ab und schiebt es unter der Tür durch. Kosloff macht einen Spaltbreit auf. „Unjätz?“

„Und jetzt sehen wir uns seine Wohnung an.“

„Wohnung?“ Die Vermieterin lacht. „Wohnung?“ Fronzek drückt die Tür auf. Kosloff stülpt sich die Sandale über den Fuß und geht voran. Beim Treppensteigen stützt sie sich am Geländer ab. Die anderen folgen. Im zweiten Stock bemerkt Fronzek einen Schatten und fährt herum. „Was ist das?“ Kosloff sieht den Gang runter. „Kannst du dir zeige, Justin. Ganze wie du willst.“ Sie wendet sich an Fronzek. „Was glaubst du, okä? Einer, dem ich traue njieacht, dem ich werde njieacht allein begegne wolle, viele Dank.“ Aus dem Hintergrund taucht ein Mann auf. „Mecklenburgische Schrank mjiet zwei Beine“, stellt ihn Kosloff vor. Sie bleibt vor einer Tür stehen und holt einen Schlüsselbund aus der Tasche. „Njieacht Wohnung, ist Box. Vier Wände, Decke, Boden, Box halt.“ Keiner der Schlüssel passt. „Komme morgen. Habe ich mehr Schlüssel.“ Fronzek drängt sich an der Vermieterin vorbei und tritt die Tür ein.

„Sehe Box mit Loch“, grölt Albers.

„Njiet. Du zahlst.“ Der Finger der Vermieterin deutet auf Fronzek. „Eine Hundert.“

„Box mit Loch“, grölt Albers.

„Ruhig, Dicker.“ Fronzek gibt der Vermieterin das Geld und schiebt die kaputte Tür in das Zimmer.

„Matratze ist weg“, stellt die Vermieterin fest, „weg ist Matratze.“

Fronzek scannt den Raum. Sieht: schmutzige Wäsche, Schimmel unter dem Fenster, offenen Putz, Risse im Putz, eine leere Schnapsflasche, eine getrocknete Pfütze unter der Flasche, offene Konserven, ausgedrückte Zigaretten, keinen Zimmerschlüssel im Türschloss, dunkellackierte Dielen, da, wo die Matratze gelegen hat, ausgeblichene Dielen, da wo die Matratze nicht gelegen hat, ein Loch in den Dielen. Riecht: schlechte Luft, sehr schlechte Luft. Hört: die U-Bahn. Öffnet: den Mund, schreit, dreht sich im Kreis, schreit, sein Blick findet den der Vermieterin, die kann den Schrei nicht einordnen, sagt: „Box von Herr Hanka.“

Fronzek sagt: „Kein Wunder, dass er weg ist.“

Julia hält Corinnas Hand. Die Hand zittert. „Ja wo ist er denn?“ Auch die Stimme zittert. Corinna deutet in das Zimmer. „Ja wo ist er denn hin?“ Fronzek kniet sich auf den Dielenboden und bricht einen Splitter aus dem Holz. „Sieht aus wie ein Einschussloch.“ Er erhebt sich. „Ist hier jemandem etwas aufgefallen?“

„In Haus“, fragt Kosloff, „meine Mjietern?“

„Ob ...“ Fronzek hält inne. Sieht die Vermieterin an. Es ist ihr Zimmer. Es sind ihre Mieter. Diese Frau ist hier zu Hause. Etwas an ihr gefällt ihm nicht. Er kann es nicht greifen. Er will eine Antwort. Er will die richtige Antwort. Er stellt die Frage offen, um Raum für die richtige Antwort zu lassen: „Ob Ihnen jemand erzählt hat, dass er etwas Ungewöhnliches bemerkt hat, Frau Kosloff, irgendetwas.“

„Ja was denn?“

„Ja einen Schuss zum Beispiel?“ Er hält ihr den Splitter hin. „Diesen Schuss?“

„Njiet. Meine Mjieter genjieße privat Sphäre, okä, weil sie wunsche das, und ich erfülle Wunsch, okä, weil ich wunsche das auch.“

„Hier werden Menschen erschossen, und es geht niemanden etwas an“, geht Schleyer dazwischen, „interpretiere ich das so richtig?“

„Kann man so sehe“, sagt die Vermieterin, „aber wird njiemand erschosse hier.“

„Wann haben Sie Sailor zum letzten Mal gesehen?“

„Ist das Verhör?“

„Kann man so sehen“, sagt Schleyer, „aber es wird hier niemand verhört.“

Fronzek hebt beide Hände auf Schulterhöhe, er ändert die Taktik. „Ich möchte wissen, wo mein Freund ist, in Ordnung?“ Er wirft einen Blick in die Runde und lässt die Hände wieder sinken. „... wo unser Freund und Ihr Mieter ist.“ Sein Blick ruht jetzt auf der Kosloff. „Ich habe das Gefühl, dass er nicht wieder auftaucht, ja, also müssen wir uns dahinterklemmen, dass er eben doch wieder auftaucht?“

„Hab ihn ganze oft njieacht sehen.“ Kosloff stützt sich mit einer Hand an der Wand ab und zieht am rechten Socken. „Vor eine Monat, da ist er laufe weg vor mir.“

„Weil?“ Die Frage kommt von Albers.

„Weil war ich hinter ihm her.“

„Sailor läuft vor niemandem weg.“

„Wenn sie Mjiete schuldig, sie laufe alle, was glaubst du.“

„Und wo laufen sie hin?“ Fronzek sieht die Frau durchdringend an. „Und was passiert mit denen, die nicht laufen?“ Er geht einen Schritt auf sie zu, strahlt jetzt wieder Bedrohung aus. „Justin!“ Man erkennt an der Stimme, dass Kosloff es gewohnt ist, Befehle zu erteilen. Der Leibwächter schiebt sich vor sie. Kosloff guckt an ihm vorbei und Fronzek an. „Jemand, der zahlt njieacht Mjiete, bekommt kundigt, was glaubst du?“

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Null Jahreszeiten»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Null Jahreszeiten» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Null Jahreszeiten»

Обсуждение, отзывы о книге «Null Jahreszeiten» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x