Michael Revon - Japanische Literatur

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Eine Einführung in die Japanische Literatur vom Altertum bis in die Moderne (Urzeit, Nara-Zeit, Heian-Zeit, Kamakura-Zeit, Nambokucho-Zeit , Muromachi-Zeit, Tokugawa-Zeit, Meiji-Ära seit 1867). Anhand von Textbeispielen wird die Entwicklung der japanischen Literatur von ihren Anfängen bis in die moderne Zeit erläutert, einschließlich Dichtkunst, Drama und modernem Roman.

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Alsobald floh der göttliche, hehre Idsanagi in größtem Schrecken. Da rief seine göttliche, erhabene jüngre Schwester Idsanami: »Du hast mich beschämt!« Nach diesen Worten sandte sie gegen ihn die »Grausen Göttinnen«. Alsobald nahm der erhabene göttliche Idsanagi das Gewinde, seinen dunklen Kranz, vom Haupte und schleuderte es gegen die Verfolgerinnen. Sogleich ward es zur Rebe. Sie lasen die Trauben vom Boden auf und verzehrten sie, und er floh aufs neue. Da sie ihn nun dann weiterverfolgten, so nahm und brach er den vielzackigen dichten Kamm aus seinem rechten Haarknoten. Den schleuderte er gegen sie, da wurde er zu einem Bambusspross. Sie rafften auch den Sproß vom Boden auf und verzehrten ihn. Er floh weiter. Da sandte nun Idsanami zu seiner Verfolgung die acht Donnergottheiten und in ihrem Gefolge fünfhunderttausend Krieger der Unterwelt. Da zog er sein Schwert von zehnfacher Handbreite, das ihn göttlich-erhaben umgürtete, und, es rückwärts schwingend, floh er fürderhin. Da sie ihn dann noch weiterverfolgten, gelangt' er endlich an den Fuß des glatten Höllenabhangs. Hier pflückte er drei Pfirsiche, und da sie herankamen, schlug er sie damit. Da entflohen sie alle. Darauf sprach der göttliche, hehre Idsanagi zauberkräftig zu den Pfirsichen: »Also wie ihr mit geholfen habt, Pfirsiche, also helfet ihr fürderhin all den sichtbaren Menschen dieses Rohrlandes aus dem Wirbel und aus der Verfolgung!« Nach diesem Spruch benannt' er sie mit dem (erhabenen göttlichen) Namen »Große Götterfrucht«.

Da machte sich seine jüngre Schwester, die erhabene, göttliche Idsanami, nun selber auf zu seiner Verfolgung. Da riß er einen Fels los, den tausend Männer nicht hätten fortschaffen können. Damit verschloß er den glatten Hang zur Unterwelt. Und stellte ihn auf zwischen sich und sie. Da sahen sie einander nun von Angesicht zu Angesicht, und sie schieden voneinander mit Worten. Die erhabene, göttliche Idsanami redete: »O mein erhabener, göttlicher Bruder, voll Liebreiz, wenn du solches tust, so will ich an einem einzigen Tage eintausend Menschen deines Landes würgen und arg töten.« Der erhabene, göttliche Idsanagi erwiderte da: »O meine erhabene, göttliche Schwester, voll Liebreiz, wenn du solches tust, so will ich an einem einzigen Tage eintausendfünfhundert Gebärhütten aufrichten. Also werden wohl an einem einzigen Tag eintausend Menschen ums Leben kommen, doch werden an einem einzigen Tag auch eintausendfünfhundert Menschen ans Licht kommen!« Aus diesem Grunde benennt man die erhabene, göttliche Idsanami die »Große Gottheit der Unterwelt«. Und weil sie ihn auf der Flucht erreichte, heißt man sie auch die »Große Gottheit Weg-Erreicherin«. Und der Felsen, mit dem er den glatten Hang zur Unterwelt versperrte, heißet seit jener Zeit die »Große Gottheit vom Rück-Wege«, man heißet ihn auch » Große Gottheit Unterweltssperre«. So auch heißet das ehemals »Glatter Hang zur Unterwelt« Genannte seither der »Hang von Ifuya« in der Landschaft Idsumo.

Wieder ans Licht gekehrt, entsühnt sich Idsanagi durch langjährige Reinigungen an dem Ausfluss eines Flüsschens, nächst dem »Orangendorf«. Aus seinem Stab, seinem Gewande und seinen Armbändern entspringen, so oft er eines derselben abgelegt hat, zwölf Gottheiten. Vierzehn Gottheiten gehen dann aus den einzelnen Reinigungen des Sühnebades hervor. Zuletzt aus der Waschung des linken Auges die »Große erhabene Gottheit Gottheit-Glanz-am-Himmel«, aus dem rechten Auge der Gott »Gott-Mond-der-Nächte« und bei der Nasenwaschung der erhabene göttliche »Manneskraft« [Deus erectus] »Sturmesgewalt-Recke«. Diesen drei Gottheiten: der Sonne [Amate-rasu-oho-mikami], dem Monde [Tsuki-yomino-kami] und dem Ozean [später Sturme, Takehaya-Susanowo-nomikoto] überträgt Idsanagi dann die wirkliche Herrschaft über dieWelt. Diese Götter-Emanationen sind vielleicht bereits spekulativ [indisch] beeinflußt, im Gegensatz zu den naiveren Erschaffungen aus Teilen menschlicher Körper, Felsen, Sümpfen und so weiter, welche durchaus primitiven und im besonderen ostasiatisch-malaiischen Charakter tragen.

Solche Betrachtung erfreute den hehren, göttlichen Idsanagi gewaltig, und er sprach: »Kinder zeugt' ich auf Kinder, nun aber hab' ich mit einem Male gleich drei erlauchte Kinder erhalten.« Er hob sie zu sich auf, da spielten sie mit der Juwelenschnur seines erhaben göttlichen Juwelenbandes, so daß es erklang. Da übergab er es der großen erhabenen »Gottheit Glanz im Himmel« und gebot ihr: »Es soll deine erhaben-göttliche Person über die hohe Himmelsebene herrschen.« Dazu übergab er ihr das Band. Der Name dieses herrlichen erhabenen Bandes aber war »Gott des Tischchens göttlicher Schatzkammer«. Zum Zweiten redete er zu dem göttlich erhabenen »Gott Mond der Nächte«: »Es soll deine erhabene göttliche Person herrschen über das Reich der Nächte.« So gab er ihm dieses Amt. Zum Dritten redete er zu dem göttlich-erhabenen »Manneskraft-Sturmgewaltrecken«: »Es soll deine erhaben-göttliche Person über die Fläche des Meeres herrschen.«

Sonne und Mond gehorchen den Geboten Idsanagis, nur der junge Susanowo [der Meer- und Sturmgott] will nicht von Klagen und Schreien lassen. Er will zu seiner Mutter. Idsanagi verjagt ihn, und der Sturmgott wendet sich gegen die Sonne. Die ganze Natur gerät in Unruhe.

Alsobald beunruhigte sich die Große und erhabene Gottheit »Glanz im Himmel« dieses Getöses und redete: »Mein erhabener, göttlicher Bruder kann nicht in einer guten Absicht heraufkommen. Er will mir mein Gebiet entreißen.« Sie löste sich das erhaben-göttliche Haar, flocht es in erhaben-göttliche Knoten, und in diese erhaben-göttlichen Knoten zur Rechten und zur Linken wie auch in den erhaben-göttlichen Haarschmuck und ebenso um die erhaben-göttlichen beiden Arme, den rechten und den linken, schlang sie eine erhaben-göttliche Schnur gekrümmter Edelsteine, acht Fuß lang, aus fünfhundert Edelsteinen. Um die Schulter hing sie den Eintausend-Köcher, dazu einen Fünf hundert-Köcher, zur Seite nahm und hing sie an sich einen gewaltigen tönenden Schild. Also schwang und richtete sie zielgerecht ihren Bogen, daß seine Spitze erklang. Mit dem Fuße aufstampfend, spaltete sie den harten Boden so tief, daß ihr Oberschenkel darin stak wie in fortwirbelndem Schnee. Reckenhaft stand sie da als wie ein gewaltiger Held, und sie rief ihn an: Welches ist dein Begehr?

Ihr erwidert Susanowo, der stürmische Mann-Gott, er käme in guter Absicht, zum Beweise wünsche er Eidschwüre zu tauschen. Getrennt durch den »Stillen Himmelsfluss«, schwören die beiden Gottheiten. Dabei emanieren neue Götter aus ihrem Hauch. Susanowo überreicht der Schwester sein Schwert, das sie in drei Stücke zerbricht, und erhält dafür ihr Geschmeide, das er in der Luft hochschwingt, es erklingen läßt, bis er es dann mit seinem Hauch in alle Richtungen fortbläst. Amaterasu macht dann Vorschläge, wem die einzelnen Götterkinder zugerechnet werden sollen. Der Gott Oshi-ho-mimi ... [dieser Name enthält im Kojiki noch achtzehn weitere Silben], der Ahne des Kaisergeschlechtes, wird von Susanowo für sich gefordert, weil er aus seinem Hauch entstanden sei. Die Sonne aber erklärt ihn [und damit die japanischen Kaiser] für ihr Geschlecht, da es aus ihrem Halsband entstanden sei. Das Nihongi spricht alle aus dem Schwerte entsprungenen Götter dem Gott zu, die aus dem Geschmeide entsprungenen Götter der Göttin [wohl zur Erklärung primitiver Eigentumsgrundsätze, wie sie z. B. auch noch in der Nachlassteilung des älteren deutschen Rechtes ähnlich galten und mit ähnlichen Bezeichnungen unterschieden wurden]. Susanowo unternimmt aber trotz des beschworenen Friedens noch weitere Gewalttaten.

Danach redete der gewaltige, stürmische Mann, der Erhaben-göttliche, zu der großen Gottheit »Glanz im Himmel«, der Erhaben-göttlichen, die Worte: »Dank der Reinheit meines Herzens habe ich hier zarte weibliche Kinder erhalten. Daran siehst du wohl, daß ich ohne weiteres den Sieg davongetragen habe.« Und dazu verrückte er in Siegesungestüm die Grenzraine der bestellten Reisfelder der großen Gottheit »Glanz im Himmel«, der Erhaben-göttlichen; er verschlämmte die Bewässerungsgräben, und er warf sogar Scheiße in den Palast, wo man gerade das Festmahl der Erstlinge hielt. Trotzdem er sich also benahm, redete zu ihm die Große und erhabene Gottheit »Glanz im Himmel« ruhig und ohne Vorwurf also: »Was da wie Exkremente aussieht, ist gewißlich nur irgendein Gespei aus Trunkenheit meines älteren Bruders, des Erhaben-göttlichen. Was wiederum die Zerstörung der Grenzraine und das Verschlammen der Wasserläufe betrifft, so geschah solches sicherlich nur aus einem Interesse an dem infolge dieser Vorkehrungen brachgelassenen Erdstreifen, das mein Bruder nahm, der Erhaben-göttliche.« Allein obgleich sie für ihn solche Entschuldigungen vorbrachte, setzte er sein übles Benehmen fort und wurde ganz unbändig. Indem die Große erhabene Gottheit »Glanz im Himmel« in der geheiligten Kleiderkammer saß, die Weberinnen (Sternbild gleich der Elsterbrücke an der Milchstraße, dem »stillen Himmelsfluss«) – der erhaben-göttlichen Götterkleider zu überwachen, stieß er ein Loch durch das Gebälk dieser Kleiderkammer und ließ ein himmlisches Elsterjunges da hineinfallen, das er mit Frevel von unten aufwärts geschunden hatte. Als dieses die Weberinnen der erhaben-göttlichen Kleider sahen, erschraken sie so sehr, daß sie sich mit ihren Webschifflein mitten in ihren Leib hinein zu Tode stießen. Darum verschloß nun endlich die Große erhabene Gottheit »Glanz im Himmel«, erschreckt von dieser Sache, das Tor der himmlischen Felsenwohnung, sie verschloß es ganz fest, und sie hielt sich da verborgen.

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