Michael Revon - Japanische Literatur

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Eine Einführung in die Japanische Literatur vom Altertum bis in die Moderne (Urzeit, Nara-Zeit, Heian-Zeit, Kamakura-Zeit, Nambokucho-Zeit , Muromachi-Zeit, Tokugawa-Zeit, Meiji-Ära seit 1867). Anhand von Textbeispielen wird die Entwicklung der japanischen Literatur von ihren Anfängen bis in die moderne Zeit erläutert, einschließlich Dichtkunst, Drama und modernem Roman.

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Sie geruhten sodann, mit einer göttlichen Verfolgung die vielen Gottheiten des hiermit verliehenen Landes zu verfolgen. Sie geruhten, diese vor Ihm auszutreiben in einer göttlichen Austreibung. Sie geruhten, mit Stillschweigen zu belegen die Felsen und die Baum-Stämme bis hinab zu den geringsten Blättern der Kräuter – welche alle zuvor mit der Gabe der Rede begabt waren.

Nun sandten sie Ihn von dem himmlischen Felsensitze herab. Sie bahnten einen Weg mit gewaltigem Durchbruch durch die achtfach geschichteten Himmelswolken. Mit Achtung geboten sie Ihm dann, niederzusteigen, und mit Achtung verliehen sie Ihm (das Land). Als Mitte der Bezirke der vier also verliehenen Gaue wurde der Bezirk Großes-Yamato (über dem hoch die Sonne sichtbar ist) als ein beruhigtes Land mit Achtung Ihm zugewiesen. Darauf gründete man zu festem Bestand die Stützen der hohen Wohnung auf den Grundstock der zutiefst reichenden Felsen. Man erhöhte die gekreuzten Balken des Daches bis hinauf zur hochgelegenen Himmelsebene. Mit Achtung errichtete man also den luftig erhabenen Wohnsitz des erhabenen Höchstherrn, des Enkels, auf daß er sich berge im erhabenen Himmelsgrundriss und erhabenen Sonnengrundriss, und von da herrsche über ein befriedetes Land.

All die Verstöße, begangen ohn' Vorbedacht und begangen etwan mit Vorbedacht auch von dem himmlischen stetigen Bevölkerungsüberschuss im Lande, sie mögen welcher Art immer sein – und zwar: Gewisse darunter sind Verstöße gegen das Himmlische, als da sind: Verrückung der Grenzraine der Reisfelder, Verschüttung der angelegten Wasserläufe, Aufreißung der Schleusen, die Achtersaat, die Aufrichtung von Zauberruten, die Schindung des lebendigen Leibes und die Schindung schlechthin gegen den Strich, die Verunreinigung mit den Afterabgängen. Alle diese sind die ausdrücklichen Vergehen gegen das Himmlische.

Betreffend die Vergehen gegen das Irdische, so sind diese: Verletzung der Haut des Lebendigen, Verletzung der Haut am Toten, die Schlohweißen (Aussätzigen), die Afterauswürfe, die Blutschande der Mutter, die Blutschande der Tochter, die Blutschande der Stief- (Schwieger-)mutter, die Blutschande der Schwester, die Unzucht mit einem Tiere. Das Unheil der kriechenden Würmer, das Unheil von den Göttern der Höhe (Blitz), das Unheil der Vögel in der Höhe (Omina), Tötung von Tieren, Hexerei.

Sobald solche Dinge offen werden, soll »Der Große Priester« gemäß den Vorschriften des Himmlischen Palastes von den jungen Bäumen aus der Himmlischen Umfriedung erst die Wurzeln und sonach die Spitzen abschneiden. Aus den Stämmen soll er zahlreiche Tische für reichliche Opfergaben machen. Dann soll er unten nächst der Wurzel und oben nächst den Ähren Himmlische Sprossen von Gramineen schneiden und sicheln. Er soll sie mit der Schärfe immer spitzer zuschärfen. Danach soll er die kräftigen angeordneten Worte der Himmlischen Anordnung aussprechen.

Bei diesem Geschehen werden die Himmlischen Götter – nachdem sie das Himmlische Felsentor aufgestoßen haben und mit gewaltigem Durchbruch einen Weg durch die achtfach geschichteten Wolken gebrochen haben – das Ohr neigen. Und die Götter des irdischen Lands werden drunten die Gipfel der hohen Berge ersteigen und die Gipfel der niederen Berge ersteigen und, gewaltsam den Rauch der hohen Berge und den Dunst der niederen Berge zerstreuend, auch ihr Ohr leihen.

Durch solche hörende Gegenwart wird jeglicher Verstoß, der als Verstoß gilt, verschwinden von dem Hof des erhabenen Höchstherrschers-Enkels und aus den Bezirken der vier Gaue unter dem Himmel. Gleichwie der Wind des Gottes »Vom Langmütigen Atem« durch seinen Hauch die achtfach geschichteten Wolken zerstreut. Und so wie der Morgenwind sowie der Abendwind des Morgens dicke Nebel und des Abends dicke Nebel verjagen. Und wie man, am Ufer eines großen Hafens, einem großen Schiff an seinem Vorderteile zugleich und an seinem Hinterteil die Taue lichtend, das Schiff ins weite freie Meer hinausstößt. Oder wie man mit der schneidenden Schärfe einer im Feuer gehärteten Sichel verfilztes Buschwerk am Boden sichelt. Ganz also wird von den Vergehen nichts übrigbleiben!

Alles dies, was zu reinigen ich geruhe und was abzuwaschen ich geruhe, die Göttin mit dem Namen »Herrin von der Herabkunft des Stroms« (sie, die in den Schnellen des seine Schluchten niederschäumenden Gießbaches wohnt), sie wird es mit forttragen auf die Großebene des Meeres.

Und sobald diese die Verstöße mit fortgetragen hat, alsobald wird die Gottheit mit dem Namen: »Die Frau des schießenden Schlundes« (sie, die innerhalb der achthundert unterseeischen Kreuzungen der acht unterseeischen Fährten der achthundert unterseeischen Bahnen der zornigen See wohnt) diese Verstöße ergreifen und wird sie verschlingen mit ihrem Gluckgluckton. Und sobald diese sie verschlungen haben wird mit ihrem Gluckgluckton, alsobald wird der Gott mit dem Namen »Herr des Ortes vom Atemgang« sie ergreifen mit seinem Atemgang und wird sie gänzlich vertreiben in das Land, in das Land ganz unten, in das Land des Grundes. Und sobald dieser sie fortgesprudelt haben wird, alsobald wird die Gottheit mit dem Namen »Herrin der schnellen Vertreibung« (sie, die wohnt in dem Lande tief unten, in dem Lande des Grundes) alle diese ergreifen und wird sie schnell vertreiben und wird sie gänzlich austreiben.

Nachdem diese alle also ausgetrieben sind, wird es vom gleichen Tage an keinen Verstoß mehr geben, der als Verstoß gewertet wird. Nicht bei den sämtlichen Hofbeauftragten, die mit Achtung am Hofe des Himmlischen Höchstherrn dienen. Und nicht in den Vier Gauen Unter Dem Himmel.

Und (zu des Zeichen) habe ich hier ein Roß mitgebracht und an den Ort gestellt, als ein Wesen, das vernimmt und das aufhorcht mit Ohren, die es gegen die Himmelsebene droben gerichtet hält. Ich stellte es hier gegen den Untergang der Sonne des Abends dieses jüngsten Tages des Nebelmonds nun vergangenen Jahres, und ich erkläre:

Vernehmt, Alle, hier diese Allgemeine Sühnung, womit ich zu reinen geruhe und fortzuwaschen geruhte!

– Ich befehle: Und Ihr, die (Wahrsager) der Vier Enden, gehet ihr hin und begebet euch zu der »Straße des Flusses«! Reiniget! Nehmt mich euch fort!

Die Worte der Feuerbannung

In diesem Ritual erregen besonderes Interesse zunächst der Hinweis auf die Sitte der Isolierung der Gebärenden wegen magischer Gefährlichkeit des Blutes – einer Auffassung, die auch die bekannte ›Unreinheit‹ der Frau in allem Rechtlichen und Kultischen aller alten Völker erklärt, sowie unter anderem das bekannte Verbot der Endogamie und im weiteren auch die Notwendigkeit aller Blutsühnung –, ferner die im ›Kojiki‹ noch deutlichere Verwandtschaft der japanischen Schöpfungssage mit dem malaiischen und polynesischen Mythus.

»Wir sagen her die erhabenen Ritualworte des himmlischen Rituals, welche gnädigst mitgeteilt haben die im hohen Himmelsgefilde göttlich weilenden oberherrlichen teuren Gott-Herrscher und Gott-Herrscherin, als sie das Reich (dem erlauchten Enkel) gnädigst anvertrauten mit den erlauchten Worten: »Seine Hoheit, der souveräne erlauchte Enkel soll friedlich als ruhiges Land das Land der frischen Ähren des üppigen Schilfgefildes regieren!«

Ihre göttlichen Hoheiten Idsanagi und Idsanami, zwei Gottheiten, Mann und Frau, vermehrten sich und erzeugten achtzig Länder von Ländern und achtzig Inseln von Inseln, erzeugten acht Millionen Götter; als ihren jüngsten Sohn aber gebar sie den Gott Feuer-Erzeuger, wobei ihre Scham versengt wurde und sie sich in einem Felsengrab verbarg und sagte: »Meines verehrten Gemahls Hoheit! sieh mich nicht an sieben Nächte von Nächten und sieben Tage von Tagen!« Als er, noch ehe diese sieben Tage voll waren, ihr Sich-Verbergen seltsam fand und nachsah, da hatte sie Feuer geboren, wobei ihr die Scham verbrannt worden war. Da sprach sie zu ihm: »Während ich doch sagte, daß mein hoher verehrter Gemahl mich nicht anschauen solle, hat er mich dennoch erschaut«; und ferner sprach sie: »Mein hoher verehrter Gemahl soll die Oberwelt regieren und ich werde die Unterwelt regieren.«

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