Michael Revon - Japanische Literatur
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Sodann waren Ikeda no ason Nahira, der zweite Befehlshaber der Garnison (in Michinoku) vom unteren fünften Rang der zweiten Klasse, und Abe no Sashima no omi Suminawa vom äußeren unteren vierten Rang zweiter Klasse und Andere ungehorsam und feige, haben das Maß fürs Vorrücken und Zurückziehen verloren (sind in Verlegenheit geraten) und den günstigen Augenblick zum Schlagen versäumt. Wollte man kraft der Gesetze gegen sie verfahren, so würde Suminawa die Strafe der Enthauptung und Nahira die Entsetzung vom Amt und Konfiskation seiner Rangmütze verdienen. Doch weil Suminawa sich durch seine lange Beschützung der Grenzen des Reiches verdient gemacht hat, lassen Wir ihm die Strafe der Enthauptung nach und nehmen ihm nur die Rangmütze; und dem Nahira erlassen Wir wegen des Verdienstes, das er sich erwarb, als er die ertrinkenden Krieger im Hafen von Higami rettete, die Strafe der Konfiskation der Rangmütze.
Außerdem belohnen Wir die Leute von geringem Verdienst je nach der Größe oder Kleinheit desselben, und die Leute mit geringem Fehl lassen Wir passieren, ohne die Gesetze anzurufen. Also lautet der Befehl des großen Kaisers. Vernehmet es alle! – Also künde ich.«
Das Kojiki
Das »Ur-Sach-Buch« Kojiki (Ko: alt, überliefert, ji: res Angelegenheit, ki: Aufzeichnungen, Annalen, Geschichtswerk) ist sozusagen die Bibel des alten Japan. (Ein ähnliches, angeblich im Jahre 620 begonnenes Annalenwerk wird von der modernen japanischen Kritik angefochten.) Das Kojiki von 712 kann demnach für das älteste Denkmal dieser Art gelten, jedenfalls aber für das bedeutendste. Seinen Inhalt bilden die japanischen religiösen Überlieferungen der erhabenen abgöttlichen Zeit von der Weltschöpfung bis zum Jahre 627 n. Chr., also Mythologie und Geschichte nacheinander. Nach seiner Vorrede ist das Werk auf kaiserliche Anordnung von Hiyeda no Are aus dem Gedächtnis zusammengestellt nach den »Worten der früheren Zeitalter«. Nach solchem Wortlaut hätte der Gelehrte Futo no Yasumaro die eigentliche Niederschrift in chinesischen Zeichen abgefaßt, die abwechselnd, auf gewöhnliche Art ideographisch oder rein phonetisch, verwendet wurden. Ideographisch konnten zum Beispiel weder die Eigennamen noch die alten Gedichte, überhaupt die Japanismen, wiedergegeben werden, während die rein phonographische Niederschrift wieder für jede japanische Silbe ein japanisches Wort erfordert hätte. Yasumaro stellte also eine originelle Doppelschrift her, die im Grunde genommen weder japanisch noch chinesisch ist und deren Vorlesung eigentlich eine Art Übersetzung bedeutete. Das Kojiki ist also in einem ganz eigentümlichen, teilweise von der Individualität des Vorlesers abhängigen Stil geschrieben! Es wurde deshalb jahrhundertelang von dem rein chinesisch abgefaßten Nihongi verdrängt, ist aber in späterer Zeit von den Japanologen wieder entdeckt worden und als Hauptquelle der Shinto-Mythologie unentbehrlich, aber auch für den europäischen Leser wegen der sich aufdrängenden europäischen »Parallelen« sowie als Dichtung von hohem Interesse.
Derzeit, da anhuben der Himmel und die Erde, so bildeten sich Gottwesen auf der Fläche des hohen Himmels. Ihre Namen alle waren:
Des Gottes: Herr hehren Himmels-Zentri.
Des Gottes: Hochhehrer Schöpfer.
Des Gottes: Gott-Schöpfer.
Diese drei Gottwesen waren allesamt freigebildete Gottwesen. Doch sie verbargen ihre Gestalt.
Danach schwamm die Erde, derweil sie noch jung war, wie Öl obenaufgeschwemmt, wie eine Qualle. Da sprossen aus dem aufschießenden Gesproß, so wie ein Rohr aufschießt, die neuen Götter. Ihre Namen beide waren:
Des Gottes: Zauber-Rohrsproß-Urfürst.
Des Gottes: Ewig-Gott-in-Himmelshöh.
Diese beiden Gottheiten, ebenfalls freigebildet, bargen gleicherweise ihre Gestalt.
Es sind aber all diese fünf Gottwesen hier geeinzelt Gottwesen.
Die Namen der Gottwesen, so sich nachher bildeten, waren:
Gott: Ewig-auf-Erden.
Gott: Abrunder-Herr.
Diese beiden Gottheiten, auch sie freigebildet, verbargen, auch sie, ihre Gestalt. Die Namen der Gottheiten, so sich nachher bildeten, waren:
Gott: Gebieter Schlammes.
Zu Dem seine jüngre Schwester und Gottesgemahl: Gebietrin Schlammes.
Darauf der Gott: Gott-Vollender Kornes.
Zu Dem seine jüngre Schwester und Gottesgemahl: Göttin-Vollendrin-Lebens.
Darauf der Gott: Alter Großen Gaues.
Zu Dem seine jüngre Schwester und Gottesgemahl: Große-Mutter des Gaues.
Danach der Gott: Gott Schön-Vollkommen.
Zu Dem seine jüngre Schwester und Gottesgemahl: Vollkommener Blitz (Schrecklich-vollkommen).
Zuletzt der Gott: Reiz des Mannes.
Zu dem seine jüngre Schwester und Gottesgemahl: Weibes Reiz.
All diese gezählten Gottwesen, von der Gottheit Gott-Ewig-auf-Erden an bis zur Göttin Weibes-Reiz heißen sämtlich zusammen die Sieben göttlichen Geschlechtsfolgen.
(Die japanischen Götternamen sind, in der gleichen Reihenfolge: Ame-no-mi-naka-nushi, Taka-mi-musubi, Kami-musubi [die erste Dreiheit]; Umashi-ashi-kabi-hikoji, Ame-no-toko-tachi [die Zweiheit] Kuninotokotachi, Toyokumuno; Uhijini und Suhujini, Tsunuguhi und Ikuguhi, Ohtonoji und Ohtonobe, Omodaru und Ayakashikone, Idsanami und Idsanagi [die Götterpaare]).
Alsobald redeten zusammen all die himmlischen Gottwesen eine erhabene Rede zu den beiden Gottwesen: Reiz des Mannes und Weibes Reiz. Sie geboten ihnen: Bereitet, verfestigt und lebendiget dort die Schwemm-Erde! Dazu übergaben sie ihnen eine himmlische Prunk-Lanze. Mit dem allen geruhten sie, Beiden dieses Werk zuzuweisen. Also standen die beiden Gottwesen auf der Himmels-Schiffsbrücke. Sie stachen mit der Prunk-Lanze nach unten, und im Hin- und Rückzug der Lanze, Hin- und Rückzug des Sumpfwassers – Quirl Quirl – da sie die Lanze nach oben wieder herausgezogen hatten, fiel das Sumpfwasser zurück und häufte sich, wurde zur Insel. Das ist die Quirl-Insel (Onogoro).
Die beiden Götter steigen darauf vom Himmel zur Erde nieder, um dort ihre Vereinigung zu feiern. Doch das erste Kind aus ihrem Bunde ist ein »schlechtes « Kind, das sie in einem Schilfnachen aussetzen. Darauf erzeugen sie »Schauminsel«, die sie zunächst ebensowenig anerkennen wollen. Die übrigen Himmelsgötter aber teilen ihnen ein Orakel mit, die Ursache der Missgeburten wäre nur, daß die Frau bei der Eheschließung zuerst das Wort genommen habe.
(Darauf erzeugen Mannes-Reiz und Weibes-Reiz [Idsanagi und Idsanami] ein neues Geschlecht von Ländern, zuerst »Schaumkamm«, danach die anderen Inseln Japans, und nach diesen ein Geschlecht von Naturgöttern. Der Jüngstgeborne »Feuer«, verbrennt aber seine Mutter [nach der Tradition des oben abgedruckten Rituals nur ihre Scham]. Idsanagi erzeugt aus seinen Tränen einen neuen Gott. Er zerreißt in wütendem Schmerz endlich den Feuergott als den Urheber seines Unglücks. Aus den zerstückelten Gliedern werden neue Gottheiten. Idsanagi begibt sich danach auf die Suche nach der Gattin in die Unterwelt, Yomi tsu Kani, das Land der Finsternis. Es ist dies das aus dem antiken Mythus und aus zahllosen Märchen bekannte Motiv der magischen Flucht. – Der den Kampf beendende Pfirsich ist dem chinesischen Volksglauben entnommen, in dem ihm seit ältesten Zeiten abwehrende Kräfte zugeschrieben werden. Rot [als Pfirsichrot] ist darum auch heute noch in China die bevorzugte Farbe aller bedeutsamen Gegenstände. – Die isolierende Gebärhütte findet sich, wie hier in Altjapan, bei einer Unzahl primitiver Völker aller Erdteile.)
Seine jüngere Schwester, die göttliche, hehre Idsanami, wiederzufinden begab Idsanagi sich also ins Land der Finsternis. Und da sie, das Gitter des Palastes in die Höhe ziehend, ihm entgegenkam, da redete zu ihr der hehre Idsanagi die Worte: »O, meine hehre jüngre Schwester, Geliebte, die Länder so wir zusammen fertigten, ich und du, sie sind noch nicht vollendet. Komm doch wieder.« Ihm entgegnete die göttliche, hehre Idsanami: »Wie schade, daß du nicht zuvor gekommen bist. Nun hab ich im Innern des Palastes gegessen. Dennoch, mein hehrer Älter-Bruder, Geliebter, möchte ich gern wiederkommen. Du hast mich ja durch deine Herabkunft so sehr geehrt. Laß mich die Gottheiten darum bitten. Nur sieh mich nicht an.« Damit wandte sie sich zurück in den Palast. Doch, da sie gar zu lang verweilte, vermochte er nicht länger zu warten. Also riß er sich von dem vielzackigen dichten Kamm, den er in seinem hehren linken Haarknoten trug, einen Zahn los; er entflammte ihn zu einem einsamen Lichte. Er ging hinein in den Palast und schaute. Da schaute er, wie die Würmer wimmelten, denn sie war gänzlich verwest. Zu ihrem Häupten war der »Große Schrecken«, in ihrem Busen der »Schrecken des Feuers«, in ihrem Leib der »Schwarze Schrecken«, darunter der »Blitzes Schrecken«, in ihrer Linken das »Schreckenskind«, in ihrer Rechten der »Erddonner«, zu ihrem linken Fuß das » Donnerrollen «, zu ihrem rechten Fuß das »Donnerverrollen«. Acht donnernde Gottheiten waren auf ihr entstanden und saßen da.
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