Michael Revon - Japanische Literatur
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»Mann-Gott« Sturmes-Ungestüm (Susanowo) sucht dann in diesem Lande sich einen Ort zum Schlossbau aus, um dort mit der Geretteten zu leben. Er findet einen solchen Ort in Suga. In dem Augenblicke des Schlossbaus erheben sich aber Wolken von allen Seiten, und Susanowo ruft aus:
Acht sind Wolken,
Achtfach Hecke in Idsumo,
Achtfach um die Gatten,
Achtfach schließet euch, Speere!
Der genaue Sinn dieser in Japan hochberühmten Strophe steht jedoch nicht fest.
Das Kojiki zählt darauf noch die Reihe der Nachkommen des Sturmgottes auf, von denen (im sechsten Grade) der Gott Ohkuninushi stammt, der »Herr des Großen Landes« (Idsumo). Dieser Gott erscheint dann weiter in zahlreichen Mythen, deren erste, die »Geschichte vom weißen (Winter-) Hasen«, von den Sammlern des Nihongi unterdrückt, im Kojiki aber als eine echte Tiergott-Geschichte erhalten ist, von der Art, wie sie etwa noch heute im schwarzen Erdteil Afrika erzählt werden.
Nun hatte also der Gott, »der Große Landesherr«, achtzig göttliche Brüder. Aber sie mußten alle das Land dem Gott »Großer Landesherr« räumen. Der Grund, darum sie es ihm räumen mußten, war der folgende: Ein jeder von den achtzig Göttern hätte gern die Prinzeß Yakami von Inaba geliebt. Deshalb gingen sie alle miteinander nach Inaba. Und den Sack hinter ihnen mußte ihnen der Herr des Großen Namens, d.i. der Große Länderherr, tragen, den sie als ihren Diener mit sich nahmen. Als sie nun gerade bis zum Berge Keta gekommen waren, lag da – ganz nackt – ein Hase am Strand. Da redeten die achtzig göttlichen Brüder alle miteinander zu dem Hasen die Worte: »Vorerst mußt du hier in der See ein Bad nehmen, danach dich auf einem Berghang im Wind trocknen, wenn der Wind recht stark ist.« Also tat der Hase nach dem Rate der achtzig Götter und legte sich auf den Hang. Da trocknete nun an ihm das Seewasser, und seine Haut an seinem Leib sprang überall auf, wo der Wind hinblies, also daß er dalag und vor Schmerz heulte. Da kam nun der Gott, der Herr des Großen Namens, der Vielnamige als Letzter hinter den andern einher und erblickte den Hasen. »Warum liegst du da, Hase, auf dem Berge und heulst?« Erwiderte der Hase mit den Worten: »Ich befand mich auf dem Eilande Oki, da wollte ich hier in diese Gegend herüberkommen, doch wußte ich nicht, wie das anzufangen. Aus diesem Grunde beschwindelte ich die Meerkrokodile, indem ich redete: ›Ihr Meerkrokodile und ich selber! Wir wollen miteinander abzählen, welcher unserer beiden Stämme der an Zahl reichere ist und welcher der an der Zahl geringere. Also müßt ihr ein jeder eure Verwandten suchen gehen, die eures Stammes sind. Und machet, daß sie sich alle in einer Reihe nebeneinanderlegen, hier von dem Eiland hinüber zu dem Berg Keta. Dann will ich über sie hinwegschreiten und sie dabei zählen, einen hinter dem andern. Auf diese Art werden wir herausbringen, welcher von unsern beiden Stämmen der an Zahl reichere ist.‹ Da ich also redete, so ließen sie sich beschwindeln und legten sich alle in eine Reihe nebeneinander. Ich schritt über sie hin und zählte sie, einen hinter dem andern. Als ich dann eben aufs Land hinüberspringen wollte, da redete ich noch (schnell): ›Ihr seid von mir beschwindelt worden.‹ Kaum hatte ich nun dieses Wort geredet, als sogleich das letzte Krokodil der Reihe mich erfaßte, mir meinen ganzen Pelz abzog! Und da ich noch deswegen weinte und heulte, da kamen die achtzig Götter dort hinten und geboten mir, mahnten mich mit den Worten: ›Du mußt ein Bad in der See nehmen und dich alsdann in den Wind zum Trocknen legen.‹ Und da ich ihrem Rate gemäß handelte, ist mein Leib noch ganz wund.« Da gab der Gott, der Vielnamige Herr, dem Hasen einen Rat und redete: »Schnell, laufe hin zu der Mündung des Flusses und wasche deinen Leib mit Süßwasser! Darauf nimm den Staub der Rohrblüten an der Mündung und stäube ihn umher auf den Boden und wälze dich darin! Darauf wird gewiß auf deinem Leib die Haut neu wachsen.« Er tat nach seinem Rate, und sein Leib wurde, wie er vordem gewesen war. – Es war das der Weiße Hase (Winterhase) von Inaba, den man gegenwärtig den Gott(-Hasen) nennt. Und der Hase redete dann noch zu dem Gott, dem »Herrn des Großen Namens«: »Jene Götter werden die Prinzeß Yakami unter keinen Umständen kriegen. Obwohl du ihnen den Sack nachträgst, wird deine erhaben-göttliche Person der Mann sein, der sie gewinnt.«
Die Prinzeß Yakami lehnt auch wirklich den Antrag der achtzig schlimmen Brüder ab, die deshalb den Gott »Vom Großen Namen« immer wieder zu töten versuchen. Endlich flüchtet sich dieser zu dem Gott »Fürst Großen Hauses«, und dieser rät ihm, seinen Ahnherrn Susanowo (den Mann Gott) in der Unterwelt anzugehen. Der hier der Große Länderherr oder Herr des Großen Namens genannte Gott (Yashihoko) ist auch der »Gott der Tausend Lanzen« (oder der Vielnamige), auch »Der große liebe Edle« genannt, eine Lieblingsgestalt der weiteren Legenden des Kojiki und der darin eingestreuten ältesten Versdichtung.
Der Gott »Großer Länderherr« sieht danach eines Tags beim Kap Miho auf den Ähren der Wogen einen Gott von winziger Gestalt, in Vogelbälge gehüllt, in einem winzigen Nachen daherkommen. Dieser Geist, dessen Person durch den Gott der Vogelscheuchen aufgeklärt wird, an den man sich auf Rat der Kröte gewandt hat, schließt sich dem Großen Länderherrn an und hilft ihm das Land befestigen und vollenden. Endlich aber verschwindet er in das »Ewige Land«, im Westen, jenseits des Meeres. Der Große Länderherr erblickt dann einen neuen Gott, der mit seinem Glanz das Meer erleuchtet; auch dieser Gott will ihm bei dem Werk Hilfe leisten und verlangt nur eine gesicherte Wohnstätte auf dem Berge Mimoro. Aus dem Bericht des Nihongi geht aber hervor, daß dieser neue Gott eigentlich ein Doppelgänger des Großen Länderherrn ist, nämlich sein Sakimitama (Gotthehrer Glücksgeist). Außer diesem kennt der alte Shinto-Glaube, wie andere Urreligionen, auch einen Aramitama, den »rohen Geist« (Körpergeist, vegetative Seele?), neben dem Nigimitama, dem »feinen Geist«. Beide Seelen können sich, wie in diesem Falle der Sakimitama, auch von dem Körper trennen und als eigene Wesen erscheinen. Das Kojiki gibt dann die Nachkommen des Großen Gottes »Ernte« und des »Gewaltschnellen Gottes der Berge« an, wie bereits zuvor die siebzehn Geschlechterfolgen der Nachkommen des Großen Länderherrn.
Hierauf ordnet die Sonne an, daß Oshihomimi, der bereits genannte Abkömmling aus dem Hauch Susanowos und dem Halsband der Sonne, der Ahnherr der Kaiser, sich zur Übernahme der Gewalt in das Land (Idsumo) begebe. Aber der junge Gott geht nicht über den Regenbogen hinaus, das Land ist ihm nicht beruhigt genug. Die achthundert Zehntausende der Götter, zusammengerufen von der Sonne und dem Gott »Hochhehrer Schöpfer«, beschließen auf Rat des Gottes »Gedankenreich«, zunächst einen Andern zur Unterwerfung der gewalttätigen wilden »Götter des Landes« zu entsenden. Der Gott Amenohohi, der diesen Auftrag ausführen sollte, schließt sich aber, ungetreu, an den Großen Länderherrn an und läßt nichts mehr von sich hören. Darauf wird der »Junge Himmelsprinz« entsandt, doch dieser wird lieber der Schwiegersohn des Großen Länderherrn. Man schickt den Fasan, um den Prinzen zur Rechenschaft zu ziehen; der Prinz durchbohrt zur Antwort den Fasan mit einem Pfeil, der sogar vor den Füßen der Himmelsgötter niederfällt. Der Gott »Vollender« schleudert diesen Pfeil (oder ein Wurfholz?) mit seinem Fluch zurück auf den Prinzen, den er tötet. Endlich gelingt es einer letzten Gesandtschaft unter der Führung eines Schwertgottes, den Landesgott (der Autochthonen) den Himmlischen zu unterwerfen. Auf Oshihomimis (des Berechtigten) Wunsch wird aber nicht ihm selbst, sondern seinem Sohne Ninigi (Name von 27 Silben) die Herrschaft gegeben. Im Augenblicke, da Ninigi abreisen will, erblickt man auf dem »Achtfachen Kreuzweg des Himmels« das Licht eines Gottes, der »mit seinem Glanz die hohe Himmelsebene in der Höhe und das Land der Mitte der Rohrebenen in der Tiefe zugleich erhellt«. Die Himmelsgötter entsenden zu ihm die unternehmungslustige Himmelstänzerin: »Du bist zwar nur ein schwaches Weib, aber doch eine Gottheit, die die Götter anzugreifen und zu erobern versteht.« Der unbekannte Gott teilt ihr auch wirklich mit, daß er ein »Gott des Landes«, der göttliche Fürst Saruta sei und komme, um sich den Himmlischen als Führer anzubieten. Ninigi bekommt dann zum Geleite noch die andern aus der Beschwörung der Sonnenfinsternis bereits bekannten Gottheiten. Man gibt ihm auch die drei Himmelsschätze mit, die drei Zeichen der kaiserlichen Gewalt: nämlich den Spiegel, das Geschmeide und das Schwert »Grasmäher«. Die Sonnengöttin fordert ihn auf, dem Spiegel die gleiche Ehre wie ihr selbst zu erweisen: »Den Spiegel sollst du als meinen eigenen erhaben-göttlichen Geist ansehn.« Die Götter entlassen nun den »Himmelsenkel« in der in dem Sühne-Ritual geschilderten Weise. Von dem Regenbogen (der Himmelsschutzbrücke) läßt er sich nieder auf die Spitze des »Kushifuru, welches der Takachiho ist, in Tsukushi«. Da dieser Berg nicht im Land Idsumo, sondern im Südwesten Japans, auf der Insel Kiushu, gelegen ist, scheint hier noch eine andere Legende vorzuliegen. In der Gegend, »die nach der Sonne schaut«, also im östlichen Teil der Insel, baut nun der »Himmelsenkel« sein Schloß. Die »Tänzerin« erhält ihrerseits Auftrag, den göttlichen Führer zu begleiten und seinen Namen Saruta anzunehmen. Ihre Nachkommen, die Tänzerinnen des Hofes, heißen nach ihr die Sarume (doch heißt »saru« auch Affe und »me« Frauen, also vielleicht »die affengelenken Frauen«). Eines Tages versammelt die Tänzerin, da Saruta heim Fischen ertrunken ist, an dem Strande alle »breitflossigen Dinge und alle schmalflossigen Dinge« und verlangt von ihnen den schuldigen Dienst für den erhabenen Himmelsenkel. Nur die Scholle verweigert die Huldigung. Die »Tänzerin« spaltet ihr deshalb den Mund mit einem Dolch, als »einen Mund, der keine Antwort gibt«. Aber die Landesgötter (die Urbevölkerung) weichen doch nicht ohne jeden Widerstand.
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