Michael Revon - Japanische Literatur

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Eine Einführung in die Japanische Literatur vom Altertum bis in die Moderne (Urzeit, Nara-Zeit, Heian-Zeit, Kamakura-Zeit, Nambokucho-Zeit , Muromachi-Zeit, Tokugawa-Zeit, Meiji-Ära seit 1867). Anhand von Textbeispielen wird die Entwicklung der japanischen Literatur von ihren Anfängen bis in die moderne Zeit erläutert, einschließlich Dichtkunst, Drama und modernem Roman.

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Also übergab (er ihm) den Haken, genau wie der Gott der Meere ihm geraten hatte, und von Stund an wurde (der Bruder) immer ärmer, und in neuer böser Absicht wollt' er ihn angreifen. Aber wenn er ihn angreifen wollte, so enthüllte er den (Zauber), der die Wasser steigen macht, um ihn zu überschwemmen, und wenn er sich wieder entschuldigte, so enthüllte er wieder den (Zauber), der die Wasser fallen macht, um ihn zu retten. Als er ihn so mehrmals gequält hatte, da beugte er ihm sein Haupt mit den Worten: »Von Stund an wird dein Diener über deine erhabene Gottheit Tag und Nacht wachen, und er wird dir mit schuldiger Achtung dienen.« – Aus diesem Grunde werden alle seine Handlungen, während er ihn überschwemmte, immer neu wiederholt bis zum heutigen Tag.

Da Prinzeß ›Perlenreich‹ sich schwanger fühlt, wünscht sie, das Kind des Himmelsenkels außerhalb der Wasser zu gebären. Sie errichtet darum am Strande an der Wellengrenze eine Gebärhütte, die sie mit Kormoranfedern bedeckt. Doch, noch ehe dieses Rohr gefügt ist, gebiert sie das Kind, das darauf den Namen bekommt: ›Gotterhabener Herr Hoch wie Sonnenhöh, Grenze der Wellen, Recke, Rohrkormoran, unvöllig gefügt‹. (Im Japanischen 25 Silben ... Ama-tsu-hi-dako-hiko-nagisa-take-u-gaya-fuki-ahedsu-no-mikoto). Im Augenblick der Geburt, wo sie ihre natürliche Gestalt annehmen muß, soll sie der Gemahl nicht betrachten. Da er es aber dennoch tut, erblickt er ein Krokodil, vor dem er erschreckt flüchtet. Da läßt Prinzeß ›Perlenreich‹ beschämt den Neugeborenen (Sohn) im Stiche und verschwindet (wie die Nixen und Schwanenjungfrauen unserer Märchen) in den Wellen. Aus dem Wasserschloss herauf schickt sie dem Himmelsenkel ein Abschiedsgedicht, das dieser mit den Versen beantwortet:

Mein Leben lang

Nicht vergeß ich mein junges Gemahl,

Mit der ich schlief

Dort auf der Brutinsel der Wildente,

Dort auf der Meervogelinsel.

›Glanzfeuer‹ lebt dann noch fünfhundertachtzig Jahre, der Sohn wird von einer Schwester seiner Mutter erzogen, von der »Guten Prinzeß-Perle«. Er heiratet dann ›Gute Perle‹, die ihm vier Kinder schenkt. Das jüngste dieser Kinder ist der »Erhabene-göttliche Herr von Ihare vom göttlichen Yamato«, das ist der von der Nachwelt Jimmu »Gotteskraft« genannte Begründer des »Weltalters der Menschen« und der bis auf den heutigen Tag herrschenden japanischen Dynastie.

Aus dem zweiten Buch

(Weltalter der Menschen)

Jimmu und sein älterer Bruder verlassen das Schloß von Takachiho, um im Osten einen neuen Sitz zu begründen. Der Bruder fällt im Kampf mit einem autochthonen Häuptling. Jimmu setzt den Zug fort, ein göttliches Schwert in der Rechten, geleitet von einem himmlischen Raben, begegnet zuerst einigen geschwänzten, aber wohlwollenden Landesgöttern, danach einer Reihe von gleichfalls zumeist geschwänzten Gegnern, nach deren Unterwerfung er zu Kashihabara (»Eichsfeld«) in der Landschaft Yamato die erste Residenz Japans gründet. Der nächste Sitz wird dann, nach den religiösen Anschauungen primitiver Völker, von jedem Regenten neu gewählt. Erst mit dem Eindringen chinesischer Vorstellungen und Einrichtungen wird die Pfalz ständig, zuerst in dem Flecken Nara, dann in Kioto. Das »Kojiki« erzählt die Geschichte von Jimmus Heirat und seiner Regierung, sowie der nachfolgenden Wirren. Es folgen kurze Angaben in der Art ältester Chronologen über die Herrscher der nächsten fünfhundert Jahre. Unter dem Kaiser Sujin im ersten Jahrhundert vor Chr. wütet eine Epidemie, gesandt von dem »Großen Gott von Niwa«, einer der mehreren Gestalten des alten »Landesherrn«. Kaiser Suinin besänftigt den Geist des alten Gottes, führt den Orangenbaum aus dem »ewigen Lande« ein und ersetzt die bisherigen Menschenopfer der Häuptlingsgräber durch Tonbilder. Zu diesem Zwecke gründet er eine Kaste der Töpfer. Es folgt, unter Kaiser Keiko, der »Recke Japans«, Erbprinz Wouso, Yamatodake, der Held berühmter Legenden. Er tötet den eigenen Bruder, der gegen den Kaiser unehrerbietig gewesen ist, und kämpft dann gegen die Kumaso-Rebellen im Westen. Listig verkleidet er sich dort, als derbe Dirne. Das Motiv des weibisch gewordenen Recken (Herakles, Simson, Achill auf Skyros).

Da kam er nun zum Sitze der »Kumaso-Räuber«, der erhabene Wouso. Dort sah er vor der Burg eine dreifache Reihe Krieger, die sich zu ihrer Wohnung eine Höhle ausgehöhlt hatten. Und indem sie lärmend ein Fest besprachen für die erhabene Höhle, bereiteten sie eben ihre Mahlzeit. Darum begab er sich in die Umgebung, bis das Fest herankam. Und als das Fest kam, da kämmte er, wie Mädchen es tun, sein erhabenes hochgestecktes Haupthaar abwärts und legte die erhabenen Gewänder seiner Base an, also daß er auf das Haar einem Mädchen glich. Er mengte sich unter die Dirnen und ging hinein in die Höhlung. Da setzten ihn die beiden »Kumaso-Räuber«, der ältere und der jüngere, von seinem Anblick trunken, in die Mitte zwischen sich und freuten sich und lärmten ganz gewaltig. Als die Freude aber ganz hochgestiegen war, da zog er sein Schwert aus seinem Busen und ergriff den älteren Bruder an seinem obern Gewandsaum. So stieß er ihm die Waffe in die Brust. Da floh der jüngere Bruder erschrocken, er aber verfolgte und griff ihn an auf der höchsten Stufe des Eingangs. Er zerrte ihn an seiner Rückenhaut und stieß ihm das Schwert ein unterhalb der Lenden. Da redete der Kumaso zu ihm: »Halt' stille dein Schwert! Ohne, dein Diener hat dir etwas zu sagen.« So gab er ihm einen Augenblick Frist, doch dabei hielt er ihn am Boden fest. – Und er fragte: »Wer ist deine Erhabenheit?« Er erwiderte: »Ich bin der erhabene Sohn des erhaben regierenden Herrn, des ›Vollkommenen Großen Fürsten‹ (Name des Kaisers Keiko), des ›Himmelsfürsten‹, der vom Schloß zu Hishiro in Makimuku das Große Land der acht Inseln beherrscht. Und mein eigener Name ist: ›Der Edel-König, Jung-Herr von Yamato‹. Der ›Erhabene Herr‹ hat vernommen, daß ihr beiden erbärmlichen Räuber aufständisch und aufsässig seid. Darum hat er mich mit dem Befehl entsandt, euch zu ergreifen und zu töten.« Da redete der räuberische Kumaso: »Das ist gewißlich wahr. Denn hier im Westen erreichte uns noch Keiner an Mut und Stärke. Nur im Großen-Yamato soll es einen noch Stärkeren geben denn uns beide. So laß mich dir einen erhabenen Namen verleihen: Von diesem Tag ab sollst du dich billigerweise den erhabenen Fürsten ›Yamato-dake‹ rühmen.« Und als er noch kaum ausgeredet hatte, spaltete er ihn entzwei wie eine reife Melone. Also gab er ihm den Gnadenstoß. Und von diesem Tag an rühmt man ihn stets den Erhabenen Yamato-dake.

Nach weiteren Siegen wird der Rebellenbezwinger in den Osten entsandt. Zu seinem Schutze übergibt ihm seine Base, die Oberpriesterin von Ise, das altheilige Schwert »Grasmäher« und einen »erhabenenen« Sack.

So gelangt' er in das Land Sagamu. Der Herzog des Landes redete da vor ihm lügnerischerweise: »Hier in dieser Heide ist ein großer Salzteich. Der Gott, der diesen bewohnt, ist ein gar gewalttätiger Gott.« So begab er sich denn, um den Gott zu schauen, in die Heide. Der Herzog aber legte Feuer an die Heide. Da gewahrte Yamato-dake den Betrug und er öffnete die Öffnung des Sackes, des Lehens seiner Base, der erhabenen Fürstin von Yamato. Und er ersah in seinem Innern ein Feuerzeug. Da mähte er mit dem erhabenen »Mäher« zuerst die Steppe, danach nahm er das Feuerzeug und ließ Feuer daraus hervorgehen. So entflammte er ein Gegenfeuer, es brannte und schlug zurück. So entkam er selber und tötete und brachte um alle Herzöge dieses Landes. Er legte ohne Verzug Feuer an sie und verbrannte sie.

Danach drang er weiter vor, er überschritt das Meer. Der Gott dieser Straße empörte die Wogen und rüttelte das Schiff, alsosehr, daß es nicht fürder kam. Da redete seine Kaiserin, die mit Namen »Herrin Junge Orange«, vor ihm: »Dein Kebsweib wird an deiner Statt in die See gehen. Der Erhabene Herr soll die Sendung, mit der er gesandt ist, beendigen und, rückgekehrt, Bericht erstatten.« Indem sie sich anschickte, in das Meer hinunterzugehen, breitete sie zuvor acht Lagen Rohrmatten, darauf acht Lagen Felle und darauf acht Lagen Seidenstoffe auf den Wogenkamm. Auf diese ließ sie sich nieder. Alsogleich versanken die tobenden Wogen mit einem Male, also daß das erhabene Schiff weitersegeln konnte. Da sang die Kaiserin ein Lied: »Ganz anders war ich einst unruhig, als du inmitten der Flammen lodernden Feuers warst, in der niedern Steppe, den Blick gerichtet auf den wahren Gipfel.« – Sieben Tage danach wurde der erhabene Kamm der Kaiserin an den Strand gespült. Alsogleich fischte man diesen Kamm auf und brachte ihn in ein erhabenes für ihn errichtetes Grabmal.

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