Michael Revon - Japanische Literatur

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Eine Einführung in die Japanische Literatur vom Altertum bis in die Moderne (Urzeit, Nara-Zeit, Heian-Zeit, Kamakura-Zeit, Nambokucho-Zeit , Muromachi-Zeit, Tokugawa-Zeit, Meiji-Ära seit 1867). Anhand von Textbeispielen wird die Entwicklung der japanischen Literatur von ihren Anfängen bis in die moderne Zeit erläutert, einschließlich Dichtkunst, Drama und modernem Roman.

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Der erhabene Fürst Ninigi begegnete einem schönen Weib bei dem erhabenen göttlichen Vorgebirge Kasasa. Er forschte, wessen Tochter sie sei, und sie erwiderte: »Ich bin die Tochter des Gottes ›Herr vom Großen Berge‹ (Fuji) und mein Name ist ›Die Göttliche Prinzeß von Ata‹: doch mein andrer Name ist ›Die Prinzeß Blüte-wie-Baumblüte‹«. Er fragte sie danach: »Hast du auch Schwestern?« Und sie erwiderte: »Ich hab' noch eine Schwester, die Prinzeß vom langen Leben ›Während-wie-der-Fels‹.« Da redete er zu ihr: »Ich möchte mich dir vermählen, was sagst du dazu?« Und sie erwiderte ihm: »Ihre Dienerin weiß dazu nichts zu sagen. Der Vater Ihrer Dienerin, der Gott ›Herr vom Großen Berge‹, wird für sie antworten.« Er sandte also eine göttliche Werbung zu dem Vater, dem »Herrn vom Großen Berge«. Dieser freute sich höchlich. Er sandte zu ihm ehrfurchtsvoll die Jungfrau zusammen mit ihrer älteren Schwester, der Prinzeß »Während-wie-der-Fels«, und er ließ dazu auf Tischchen Hunderte von Geschenken bringen. Allein die ältere Schwester war ganz abscheulich, und er erschrak bei ihrem Anblick. Darum schickte er sie zurück, und er behielt bloß die jüngere Schwester, die Prinzeß »Blüte-wie-Baumblüte«, mit der er sich auf eine Nacht vermählte. Darauf sandte ihm der Gott »Herr vom Großen Berge«, geschmäht durch die Verschmähung der Prinzeß »Während-wie-der-Fels«, diese Botschaft:

»Sintemal ich dir ehrfurchtsvoll meine Töchter beide schickte, zu wissen zum ersten, die Prinzessin ›Während-wie-der-Fels‹, so wollte ich, daß die göttlich-erhabenen Sprößlinge Deiner himmlischen Gottheit bei Schneegestöber und bei Wirbelwind ewig und unerschütterlich wie die währenden Felsen leben sollen. Und zum andern: indem ich dir die Prinzeß ›Blüte-wie-Baumes-Blütenglanz‹ schickte, wollte ich, daß diese auch blühend wie die erblühten Blüten der Bäume leben. Um dir zu verbürgen beides, habe ich sie beide dir angeboten, nun aber hast du die Prinzessin ›Während-wie-der-Fels‹ zurückgeschickt und nur die Prinzessin ›Blüte-wie-Baumes-Blütenglanz‹ behalten. Darum wird die erhaben-göttliche Nachkommenschaft deiner himmlischen Gottheit so gebrechlich sein wie die Baumesblüten.« – Aus diesem Grunde sind seit alters her und bis zum heutigen Tag die erhabenen Leben der erhabenen Herrscher und Himmelssöhne von kurzer Dauer.

»Während wie der Fels« (Kimi ga yo wa) ist das traditionelle japanische Symbol der Dauer, auch in der noch heute als Kaiserhymne gesungenen Tanka. (Vergleiche S. 110) –

Die Prinzeß »Blüte« wird schwanger, der Himmelsenkel hegt aber Zweifel an seiner Vaterschaft. Die Prinzessin schließt sich deshalb in ein unterirdisches Gelass ein und besteht dort die Feuerprobe. Ihre Kinder sind der erhabene »Feuerglanz« (Glanzfeuer), der erhabene »Feuers-Wachsen« und der erhabene »Feuers-Ausgang« (Bodenfeuer). Im Original Hoderi, Hosuseri und Howori. »Glanzfeuer« tauscht dann mit seinen Brüdern die »Geschicke« (Geschicklichkeiten, Gewinne), nämlich seinen Bogen mit Pfeilen gegen den Angelhaken.

Der erhabene »Glanzfeuer« war ein Herr, dessen Geschick (Gewinn) auf dem Meere lag. Er erbeutete mit Geschicklichkeit (Gewinn) die breitflossigen wie die schmalflossigen Dinge. Der erhabene »Bodenfeuer« hingegen war ein Herr, dessen Geschick auf den Bergen war. Er erbeutete mit Geschick (Gewinn) das Rauchwerk sowie das Haarwerk. Da sprach der erhabene »Bodenfeuer« zu seinem älteren Älter-Bruder, dem erhabenen »Glanzfeuer«: »Laß uns tauschen, und es nehme ein jeder das Geschick des anderen.« Dreimal richtete er an ihn diese Bitte, doch er wollte nicht. Endlich erlangte er dennoch den Tausch mehr wider seinen Willen. Alsobald warf der erhabene »Erdenfeuer«, das Meergeschick aufnehmend, seine Schnur nach den Fischen. Jedoch er fing niemals auch nur einen einzigen Fisch. Und er verlor sogar den Haken im Wasser. Darum verlangte sein Älter-Bruder, der erhabene »Glanzfeuer«, von ihm seinen Haken wieder mit den Worten: »Ein Geschick (Gewinn) auf den Bergen ist eine Sache und ein Geschick (Gewinn) auf dem Wasser ist eine andere Sache. Laß einen jeden von uns wieder seine Sache nehmen.« Ihm erwiderte der jüngere Bruder, der erhabene »Erdenfeuer«, mit den Worten: »Indessen, deine Angel, mit der ich fischte, ohne daß ich einen einzigen Fisch fing, die hab ich im Wasser verloren.« Jedoch sein Älter-Bruder wollte sie immer wiederhaben. Endlich zerbrach darum der jüngere Bruder sein Schwert von zehn Handbreite (mit dem er erhaben umgürtet war) und machte daraus fünfhundert Fischhaken, zu seiner Buße. Doch jener wollte sie nicht nehmen. So machte er aufs neue eintausend Fischhaken, zu seiner Buße. Jedoch jener wollte sie wiederum nicht nehmen, und er sagte immer nur: »Ich brauche durchaus meinen echten, alten Fischhaken.«

Darüber beklagte der jüngere Bruder sich und weinte am Strande. Da kam der ehrwürdige »Gott der Salzflut« hinzu und befragte ihn: »Warum weint ›Hoch wie Himmelshöh‹, und warum klagt er so sehr?« Er erwiderte ihm: »Ich hab einen (Fisch)haken bei meinem Älter-Bruder eingetauscht, und ich hab ihn verloren. Da er ihn dann von mir wiederhaben wollte, gab ich ihm zahlreiche Fischhaken zur Buße. Jedoch er will sie nicht annehmen und sagt immer nur: »Ich will durchaus meinen alten Haken wiederhaben.« Wegen dieser Sache weine und klage ich.« Da redete nun der »Ehrwürdige Gott der Salzflut« die Worte: »Ich will deiner erhabenen Gottheit einen guten Rat geben!« Und er fertigte für ihn einen festgefügten kleinen Nachen, da setzte er ihn hinein und unterwies ihn also: »Sobald ich das Boot abgestoßen haben werde, rudere du eine kurze Zeit! Du wirst eine erhaben angenehme Gottesfahrt haben. Und wenn du diese Gottesfahrt fortsetzt, wird ein Schloß auftauchen wie aus Fischgräten gebaut. Dieses ist das Schloß des Gottes »Herr der Meere«! Sobald du an der erhabenen Göttertür angekommen bist, wirst du an dem Brunnen zu ihrer Seite einen mächtigen Judasbaum erblicken. Setze dich ganz oben in den Gipfel des Baumes, dann wird die Tochter des Meergottes zu dir kommen und dir einen Rat erteilen.« Also tat er, wie ihm geboten war, er ruderte eine kurze Zeit, und alles geschah so, wie man es ihm erklärt hatte; ohne ein Zaudern erklomm er den Judasbaum und setzte sich oben in seinen Gipfel. Da kamen die Mägde der Tochter des Meergottes – der Prinzeß ›Perlenreich‹ – und sie brachten (Perlen)gefäße, und als sie das Wasser heraufziehen wollten, da war ein Schein in dem Brunnen. Sie blickten in die Höh; da saß oben ein schöner Jüngling, und sie verwunderten sich sehr. Auch der erhabene ›Glanzfeuer‹ erblickte die Mägde und bat um ein wenig Wasser. Alsogleich schöpften die Mägde das Wasser, taten es in eines der (Perlen)gefäße und boten es ihm mit schuldiger Achtung. Er aber trank das Wasser mitnichten, und er nahm einen Stein von seinem erhabenen Halse, tat ihn in seinen Mund und spie ihn in das (Perlen)gefäß. Der Stein blieb an dem Gefäß haften, also daß die Mägde ihn gar nicht mehr lösen konnten. Darum nahmen sie Gefäß wie Edelstein und brachten beides der erhabenen Prinzeß ›Perlenreich‹. Da fragte die erhabene Prinzeß ihre Mägde: »Ist es möglich, daß irgend jemand an der Türe ist?« Sie erwiderten: »Jawohl, es sitzt jemand auf dem Gipfel des Judasbaumes, der über unserem Brunnen wächst. Es ist ein sehr schöner Jüngling, er beschämt an Glanz sogar unseren König. Und da er uns um Wasser bat, gaben wir ihm solches mit schuldiger Achtung. Er aber trank mitnichten von dem Wasser, vielmehr spie er diesen Stein hinein, und da wir ihn nicht mehr von dem Gefäße entfernen konnten, haben wir dir hier beides Stein wie Gefäß gebracht.« Da verwunderte sich die erhabne Prinzeß ›Perlenreich‹ und trat hinaus, um zu sehen. Sogleich wurde sie von seinem Anblick entzückt. Sie tauschten Blicke um Blicke, und danach redete sie zu ihrem Vater und sprach: »Es ist ein fremder, sehr schöner Mann an unsrer Türe.« Darum trat nun der Meergott selber hinaus, um zu sehen, und er redete und sprach: »Der Mann ist ›Hoch-wie-Sonnenhöh‹, der Erhabene Sproß von ›Hoch-wie-Sonnenbahn‹!« Und damit geleitete er ihn in das Innere. Er legte acht Lagen Robbenfelle übereinander, darauf legte er acht andere Lagen Seidenstoffe, darauf hieß er ihn sich setzen, und er setzte auf Tischen hunderte von Dingen vor und bereitete ein erhabenes (Götter)mahl. Und ohne zu verziehen vermählte er ihm seine Tochter, die Prinzessin ›Perlenreich‹. – Also wohnte er daselbst drei Jahre, in diesem Lande. Endlich aber, alter Dinge eingedenk, stieß der gotterhabene ›Erdenfeuer‹ 1 (der japanische Text schreibt gleichfalls die Ziffer) tiefen Seufzer aus. Den vernahm die erhabene Prinzeß ›Perlenreich‹ und berichtete ihn ihrem Vater mit den Worten: »Er hat drei Jahre bei mir gewohnt, ohne jemals zu seufzen. Heut nacht aber hat er einen Seufzer ausgestoßen. Was kann die Ursache davon sein?« Der große Gott, ihr Vater, forschte seinen Schwiegersohn aus mit den Worten: »Heut morgen vernahm ich, wie meine Tochter die Worte redete: ›Er hat drei Jahre bei mir gewohnt, ohne jemals zu seufzen. Heut nacht hat er aber einen Seufzer ausgestoßen. Was kann die Ursache sein?‹ Und sage nun auch: Aus welchem Grunde bist du zu uns gekommen?« – Darauf berichtete er dem großen Gott getreulich, wie sein Bruder ihn um den verlornen Angelhaken gequält. Der Meergott lud darauf alle Fische des Meeres, groß und klein, vor, und er befragte sie mit den Worten: »Ist hier vielleicht ein Fisch, der den Haken genommen hat?« Und alle Fische erwiderten: »Der Fisch Tai neulich hat sich beklagt, daß er eine Gräte in seinem Schlund stecken habe, die ihn am Essen hindere. Er ist's gewiß, der ihn genommen hat.« Darum untersuchte man den Schlund des Fisches Tai, und der Haken fand sich darin. Sogleich wurde dieser herausgenommen und gewaschen und mit schuldiger Achtung dem gotterhabenen ›Erdenfeuer‹ überreicht, den der Gott ›Großer Herr der Meere‹ danach unterwies mit den Worten: »Wenn du diesen Angelhaken deinem Bruder zu überreichen geruhst, so sage du ihm folgendes: »Dieser Haken ist ein grober Haken, ein ungeduldiger Haken, er ist ein armseliger Haken und ein ganz blöder Haken.« Wenn du so geredet, übergib ihn (aber halte dabei die Hand hinter deinen Rücken!). Und sobald du so geredet hast, falls danach dein Bruder die Felder am Berge bestellt, so bestelle deine erhabene Gottheit die Felder in der Niederung. Und falls dein Bruder die Felder in der Niederung bestellt, so bestelle deine erhabene Gottheit die Felder auf dem Berge! Wenn du also tust, so wird dein Bruder sicherlich in drei Jahren seinen Reis verloren haben, so wie ich die Wasser lenken will. Sollte darauf dein Bruder, im Zorn über dich, dir etwas antun, so enthülle hier diesen Stein, der die Wasser steigen macht, der wird ihn überschwemmen. Entschuldigt er sich aber wieder, so enthülle hier diesen andern Stein, der die Wasser wieder fallen macht, der wird ihn dann retten. Auf diese Art sollst du ihn quälen.« Damit übergab er ihm den Stein, der die Wasser steigen macht, und den Stein, der die Wasser wieder fallen macht, zwei im ganzen. Und danach berief er alle seine Krokodile, er befragte sie und redete: »›Hoch-wie-Sonnenhöh‹, der erhabene Sohn von ›Hoch-wie-Sonnenbahn‹, will sich nun in die Oberwelt zurückbegeben. Will einer von euch ihn mit schuldiger Achtung dahin begleiten und mir Nachricht von ihm wiederbringen? Und wie lange Zeit will er dazu gebrauchen?« Da redete ein jedes Krokodil und bestimmte die Zahl der Tage nach der Länge seines eigenen Leibes in Klaftern. Das eine unter ihnen, ein Krokodil von Klafterlänge, redete: »Dein Diener will mit ihm schwimmen und in einem einzigen Tage zurück sein.« Da redete er zu dem Krokodil von Klafterlänge: »Ist es also, so begleite du ihn mit schuldiger Achtung. Aber, wenn du inmitten des Meeres bist, beunruhige ihn nicht.« Alsobald ließ (er) sich nieder auf den Kopf des Krokodiles, und der Meereherr ließ ihn scheiden. Also schwamm (es) mit ihm einen einzigen Tag lang, wie es versprochen hatte, mit schuldiger Achtung, und als (das Krokodil) sich zur Heimreise anschickte, da nahm er den Dolch, mit dem er erhaben umgürtet war, und legte ihn auf den Hals des Krokodiles. Damit sandte er es heim. – Aus diesem Grunde heißet heutigen Tages das Einklafter-Krokodil der »Gott mit der Dolchscheide«.

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