Thomas Riedel - Der Alte vom Berge

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Osmanische Provinz ›Mossul‹, 1902
Professor John B. Atkins, Archäologe an der Fakultät Cambridge, möchte sein wissenschaftliches Lebenswerk mit einem lang ersehnten, aufregenden Fund in Assyrien krönen. Schon seit vielen Jahren ist er auf der Spur von König Assurbanipals Schatz.
Als es zu einem Mordanschlag auf ihn kommt, kann Jacob Hemsworth, der zusammen mit seiner Zwillingsschwester Salvinia nach Assyrien gekommen ist, um mit ihr das noch wenig erforschte Land zu bereisen, gerade noch das Schlimmste verhindern.
Aus Dankbarkeit bietet er dem geschichtlich interessierten Pärchen an, ihn auf seiner archäologischen Expedition zu begleiten.
Schon bald kommt es zu ersten Sabotageakten und weiteren Anschlägen auf das Ausgrabungslager, die Leib und Leben aller gefährden …

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Ohne sich weiter um Jack zu kümmern, rasten sie auch schon über den Pfad zur Bucht hinunter.

Kapitel 6 Mossul eine Bucht am Tigres A ls Kommissar Dschiluwi die beiden zur - фото 14 Kapitel 6 Mossul eine Bucht am Tigres A ls Kommissar Dschiluwi die beiden zur - фото 15

Kapitel 6

Mossul,

eine Bucht am Tigres

A

ls Kommissar Dschiluwi die beiden zur Bucht laufenden Männer im Licht des Mondes auf einer kleinen Lichtung erkannte, schrie er: »Da vorn!« Er hob seinen britischen Armeerevolver und feuerte im Laufen – doch die beiden Fliehenden waren schon am Ufer der Bucht angelangt.

Ein Dieselmotor begann zu tuckern, und gleich darauf legte das kleine Boot ab.

Der Kommissar sah zwar noch den Körper eines Mannes im Gebüsch liegen, aber für ihn gab es nur noch das eine Ziel: die beiden Männer im Boot zu erreichen. Als er in der Bucht ankam, hatte das Boot bereits gedreht und befand sich fast hundert Yards vor ihm. Dennoch versuchte er, den Gegner mit seinem Revolver zu erwischen. Die Armeewaffe zuckte in seiner Faust, als sich sein Finger um den Abzug krümmte.

Als die dritte Kugel den Lauf verließ, flammte es am Heck des Dieselbootes auf. Immer wieder zuckte Mündungsfeuer auf. Kugeln zischten über den Kopf des Kommissars hinweg. Die nächsten kamen bereits deutlich tiefer.

Dschiluwi machte einen wilden Satz und landete bäuchlings im Schilf.

Allmählich verklang das Tuckern des Dieselmotors. Das Gewehrfeuer war schon verstummt. Kommissar Dschiluwi rappelte sich wieder auf. Sein langes, weißes Gewand, das traditionelle › Dischdascha ‹, das hier alle stolzen Männer trugen, troff vor Schlamm.

»Hierher, Herr Kommissar!«, rief einer. »Hier liegt Mister Hemsworth!«

Dschiluwi rannte zurück und wäre fast über den Körper eines Mannes gestürzt, der neben dem Pfad lag und den er vorhin, als er zur Bucht gelaufen war, gesehen hatte. Der Mann lag in seltsam verkrümmter Haltung auf dem Boden. Ein Blick zeigte ihm, dass der Bursche tot war.

»Was ist mit Mister Hemsworth?«

»Nur bewusstlos, Kommissar! Da hat einer offenbar seinen Schädel mit einem Hauklotz verwechselt.«

Professor Atkins richtete sich auf. Abermals klang der Lärm durch den dichten Busch brechender Männer auf. Wenig später erschienen zwei Geheimpolizisten. Mit knappen Worten gab Kommissar Dschiluwi seine Anweisungen. Die Männer verschwanden, um nach wenigen Minuten mit einer Trage zurückzukommen, auf der sie den noch immer Bewusstlosen ohne Aufsehen ins Hotel schafften, wo sich Sally Hemsworth und Mabel Wrightley um ihn kümmerten.

Kapitel 7 Mossul Hotel Zimmer von Jacob Hemsworth S ally sah ihren Bruder - фото 16 Kapitel 7 Mossul Hotel Zimmer von Jacob Hemsworth S ally sah ihren Bruder - фото 17

Kapitel 7

Mossul,

Hotel, Zimmer von Jacob Hemsworth

S

ally sah ihren Bruder besorgt an. »Wie fühlst du dich, Jack?«

Jacob Hemsworth stützte sich mit den Ellenbogen hoch. In seinem Kopf brummte es gewaltig und die Anstrengung tat ein Übriges dazu. Sein Gesicht verzog sich zu einem schiefen Grinsen.

»Ich versuche gerade herauszufinden, wo es nicht weh tut, Sally«, murmelte er. Als sein Blick durch das Zimmer schweifte, bemerkte er auch Mabel Wrightley, die ihn besorgt anblickte. »Aber ich glaube …«, fuhr er an sie gewandt fort, »dass ich am Leben bleiben werde … vorausgesetzt, dass Sie mir einen Whisky bringen.«

Sally nickte ihr zu, und Mabel erhob sich von dem Stuhl, den sie dicht an Jacks Bett gerückt hatte. Als sie zurückkam, hielt sie ein Glas in der Hand. »Hier«, sagte sie, reichte es ihm und fügte lächelnd hinzu: »Aber lassen Sie sich nicht vom Professor erwischen, der hat das nämlich verboten.«

»Seit wann ist der Professor mein Arzt?«, schmunzelte Jack und trank. Ihm waren die Schmerzen anzusehen, die das Schlucken verursachte. Als er mit der Linken an seinen Kopf griff, spürte er den Verband. »Komisch«, bemerkte er. »Ich weiß nicht einmal, wie ich hierhergekommen bin.«

»Du wurdest getragen, Jack«, korrigierte ihn seine Schwester. »Und das ist nicht aus Liebe geschehen.« Sie zwinkerte ihm zu und machte eine leicht nickende Kopfbewegung in Richtung Mabel Wrightley.

Jack nahm noch einen Schluck und konnte ein leichtes Stöhnen nicht unterdrücken. Mit einem Mal wusste er wieder, was geschehen war. »Ich verdammter Esel!«, entfuhr es ihm zerknirscht. »Ich habe mich wie ein blutiger Anfänger benommen und dem Gegner den Rücken gekehrt ...«

»Dann hast du eben einmal eine Runde verloren«, bremste ihn Sally. Sie wusste genau, wie ungern ihr Bruder sich geschlagen gab. »Du wirst schon eine Chance zur Revanche bekommen. Vermutlich schneller als du ahnst, denn ich befürchte, dass es nicht lange dauern wird, bis sie wieder zuschlagen.«

»Wem sagst du das? Verdammt! Ich glaube fast, dass man mir diese Binsenweisheit mit dem nötigen Nachdruck eingehämmert hat.«

Die Tür öffnete sich einen Spalt breit, und das Gesicht des Professors erschien. »Hallo, Jack! Wie geht es Ihnen, mein Junge?« Atkins trat ein. Als er das Whiskyglas sah, kam er mit schnellen Schritten auf das Bett zu.

Doch Jack erriet seine Absicht und war schneller. Er griff zum Glas und stürzte den goldbraunen Inhalt mit einem Schluck hinunter.

»Zum Teufel aber auch! Können Sie nicht einmal jetzt das Zeug aus dem Körper lassen?«, entrüstete sich der Professor. »Übrigens, der Kommissar möchte Sie sprechen. Wegen des Erschossenen.«

»Mir bleibt aber auch nichts erspart«, knurrte Jack resignierend.

»Doch«, konterte Atkins, »das Gift, das man mir einzutrichtern versuchte. Es dürfte wohl Strychnin gewesen sein. Als ob ich eine verfluchte Ratte wäre!« Der Professor gab sich bewusst schnodderig.

Doch Jack bemerkte, wie besorgt der Ausdruck von Atkins Gesicht war. Und dazu schien er auch allen Anlass zu haben.

»Dann holen Sie den Kommissar meinetwegen herein!«

Kapitel 8 Mossul Brücke über den Tigris nach Niniveh A bu Mubarak saß - фото 18 Kapitel 8 Mossul Brücke über den Tigris nach Niniveh A bu Mubarak saß - фото 19

Kapitel 8

Mossul,

Brücke über den Tigris nach ›Niniveh

A

bu Mubarak saß aufrecht in Sattel seines Reitkamels. Er war ein eigentümlicher Kerl. Er war so klein, dass er Jack nur bis knapp zur Schulter reichte, und war dabei so hager und dürr, dass man hätte behaupten können, er habe jahrelang zwischen den Löschpapierblättern eines ›Herbariums‹ 15in fortwährender Pressung gelegen. Auf seinem stolz erhobenen Kopf trug er die ›Kuffi yeh‹, ein rot-weiß-kariertes Tuch, das von einer schwarzen Kordel gehalten und von den Einheimischen ›Agal‹ genannt wurde. »Das ist der Tigris an historischer Stelle unserer Ahnen, ›Sidi‹ 16! Hier sind unzählige Schlachten geschlagen worden.«, erklärte der Araber in seinem sauberen weißen ›Dischdascha‹, der unmittelbar neben Jack Hemsworth ritt. Er vermied es sich direkt mit Sally zu unterhalten, die ihm zur linken Seite, leicht nach hinten versetzt, folgte. Die junge attraktive blonde Engländerin verunsicherte ihn, zumal sie immer wieder seinen Blick einzufangen suchte. Was sie vermutlich unter Ignoranz seinerseits verbuchte, war für Abu aus traditioneller Erziehung ein Ding der Unmöglichkeit. Ein Blickkontakt seitens einer Frau hatte kurz zu sein. Seinetwegen konnte sie danach seinen Bart fixieren, aber auf keinen Fall war es ihr erlaubt, ihm wieder direkt in die Augen zu sehen. Zumindest trug sie ein ›Hidschab‹ 17, was er ihr zugutehielt, wenngleich es ihr Gesicht freiließ.

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