Thomas Riedel - Der Alte vom Berge

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Osmanische Provinz ›Mossul‹, 1902
Professor John B. Atkins, Archäologe an der Fakultät Cambridge, möchte sein wissenschaftliches Lebenswerk mit einem lang ersehnten, aufregenden Fund in Assyrien krönen. Schon seit vielen Jahren ist er auf der Spur von König Assurbanipals Schatz.
Als es zu einem Mordanschlag auf ihn kommt, kann Jacob Hemsworth, der zusammen mit seiner Zwillingsschwester Salvinia nach Assyrien gekommen ist, um mit ihr das noch wenig erforschte Land zu bereisen, gerade noch das Schlimmste verhindern.
Aus Dankbarkeit bietet er dem geschichtlich interessierten Pärchen an, ihn auf seiner archäologischen Expedition zu begleiten.
Schon bald kommt es zu ersten Sabotageakten und weiteren Anschlägen auf das Ausgrabungslager, die Leib und Leben aller gefährden …

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»Bei Allah! Wir müssen gehen! Wir dürfen auf keinen Fall tiefer in die Burg eindringen!«

Sie wollten sich schon achselzuckend fügen, als Sallys Blick auf ein paar im unteren rechten Winkel des Zettels gekritzelte Worte fiel.

»Hier steht noch etwas«, sagte sie aufgeregt. »Bin in die Katakomben eingedrungen. John B. Atkins.«

Sie reichte die Notiz ihrem Bruder.

»Hast du das Datum gesehen, Sally? Der Professor muss doch vor uns hier angekommen sein und ist sicher sofort in die Tiefe abgestiegen.«

Ein Blick auf Abu zeigte Jack, dass er diesen nicht bewegen konnte, ihnen zu folgen. Vermutlich war es aber auch besser so. Auf keinen Fall wollte er die Warnung außer Acht lassen.

»Geh‘ zu den Kamelen zurück, Abu! Und nimm meine Schwester mit. Du bist mir für sie verantwortlich«, ordnete Jack an und ignorierte den stillen Widerspruch, der in Sallys Augen lag. »Wenn ich bis Mittag nicht wieder oben bin, reitet ihr nach Mossul zurück. Ihr geht dann direkt zum Kommissar und meldet das Verschwinden von Professor Atkins und mir. Verstanden?«

Abu nickte. Sekunden später waren Sally und er verschwunden.

Kapitel 9 Niniveh Ruinen der Sargonsburg J ack zwängte sich durch den - фото 22 Kapitel 9 Niniveh Ruinen der Sargonsburg J ack zwängte sich durch den - фото 23

Kapitel 9

Niniveh ‹,

Ruinen der ›Sargonsburg‹

J

ack zwängte sich durch den schmalen Durchlass und erreichte einen seitlich abgestützten Gang. Über ihm hingen Steine bedrohlich tief von der Decke herunter. Er trug die Laterne am ausgestreckten Arm vor sich her. Immer wieder blieb er stehen, um zu horchen. Doch es war nichts zu hören, außer dem unterirdischen Rauschen des Kanals, den er durch den Abtritt gesehen hatte.

Als sich der Gang teilte, versuchte Jack, Spuren zu entdecken. Im umherhuschenden Schein der Laterne erkannte er Schrammspuren an den Alabasterplatten. Hier musste jemand harte und sperrige Gegenstände entlang getragen haben.

Der Boden war mit Fußspuren übersät. Anscheinend hatte man sich hier nicht einmal mehr die Mühe gemacht, die verräterischen Spuren zu verwischen, wie es im großen Saal geschehen war.

Jack folgte einer deutlichen, noch frischen Spur in den rechten Gang. Irgendetwas warnte ihn. Er spürte das elektrische Prickeln im Nacken und blieb lauschend stehen.

Von irgendwoher vernahm er leises Grollen. Es schien aus großer Entfernung zu kommen. Vorsichtig setzte er Fuß um Fuß nach vorn. Langsam ging er weiter, bis er vor einer Wand stand, wo der Gang plötzlich zu Ende war. Seine Hände tasteten über die Wandvorsprünge.

Als er einen, aus dem Fels herausragenden Stein ertastete, drückte er ihn herunter. Mit einem dumpfen Grollen öffnete sich ein Abgrund genau unter seinen Füßen. Kühle Luft schlug ihm entgegen, als er fiel.

Mit einem gewaltigen Satz warf er sich rückwärts und schnellte gleichzeitig in der Luft herum, um nicht mit dem Rücken auf den Felsrand aufzuschlagen. Seine Hände krallten sich in den steinigen Boden. Schmerzhaft schlugen seine Knie gegen die seitliche Felswand. Schon spürte er, dass seine Hände abglitten.

Instinktiv spreizte Jack die Beine auseinander. Rechts spürte er den Halt des rechten Fußes an der Seitenwand. Dann erreichte auch der linke Fuß die rettende Unterstützung. Er hing über einem Abgrund. Wenn er stürzte, dann war alles aus.

Unter Aufbietung aller Willenskraft presste Jack seine Knie nach außen. Schurrend glitten seine in die Seitenwände gestemmten Schuhe tiefer. Dann … endlich hatten auch seine Knie die Seitenwände erreicht.

Der Sturz in die unter ihm gähnende Tiefe, den er schon für unvermeidlich gehalten hatte, schien abgewendet. Doch wie lange konnte er sich so halten, bis seine Kräfte erlahmten und er in den rauschenden Fluss hinunterstürzte, der unter ihm entlangfloß?

Für Sekunden verließ seine Rechte die Spalte zwischen zwei Steinen und tastete sich zur Seitenwand hinüber. Als er die Vertiefung erreichte, aus der er den Steinhebel nach unten herausgezogen hatte, atmete er auf. Er spannte alle Kraft an. Seine Fingerkuppen rissen an den scharfen Kanten des Gesteins blutig auf. Er ignorierte die schmerzenden Wunden und zog sich mit schnellen Bewegungen seiner Knie abwechselnd höher. Abermals ruhte er aus. Er horchte – krampfhaft das eigene Keuchen unterdrückend – in den Gang. Wenn jetzt ein Gegner kam, war er ihm hilflos ausgeliefert.

Aber es kam niemand.

Nach einer letzten ungeheuren Anstrengung schob er sich über den Rand des Abgrundes. Auf dem Bauch liegend, atmete er eine Weile in gierigen Zügen die Luft ein. Unter der Belastung des Hinaufkletterns begannen seine Knie zu schmerzen. Ächzend kam er wieder auf die Beine und stolperte den Weg zurück, den er gekommen war. Er dankte seiner Umsicht, die Petroleumlampe zuvor auf sicherem Boden abgestellt zu haben.

Ohne jeden Zweifel hatte man eventuelle Verfolger des Professors durch die überdeutlichen Spuren in diesen Todesstollen führen und ausschalten wollen.

Doch dieser teuflische Plan war den Banditen nicht gelungen. Was ihnen jedoch gelungen war, war ihn darauf neugierig zu machen, wer sich hinter dem mysteriösen Titel › Der Alte vom Berge ‹ verbarg und welche Beweggründe diese skrupellose Bande hatte, alle aus dem Weg zu räumen, die hier graben wollten.

Jack hatte wieder die Weggabelung erreicht. Ohne zu zögern, bog er in den zweiten Gang ein. Schon nach fünfzig Yards verengte sich der Gang so sehr, dass er nur noch knapp an den Seitenwänden vorbeikommen konnte.

Prüfend ließ er den Lichtschein seiner Laterne über das nächste Stück des Weges gleiten. Er bemerkte Vasenscherben, die aus dem Schutt herausragen. Ein Glitzern an der Decke warnte ihn. Vorsichtig bewegte er sich näher an dieses verdächtige Gebilde heran.

Auf einmal erkannte er den dunklen Draht, der in knapp einem halben Fuß Höhe über dem Boden gespannt war. Dort, wo dieser Draht in die Wand führte, war die Alabasterplatte, die den Schutt abdeckte, entfernt worden. Der Draht lief über einen Holzpfosten nach oben.

Jack nahm ein Stück der zerbrochenen Platte auf. Dann trat er einige Schritte zurück und warf das Bruchstück genau auf den Draht.

Mit einem donnernden Poltern stürzten zwei kopfgroße Felsbrocken in einem Yard Abstand von der Decke herunter. Ein paar kleinere Steinbrocken und schwarze Erde rieselten nach. Vom jenseitigen Ende des Ganges hallten die brüllenden Echos zu ihm zurück.

Die Felsbrocken waren so kunstvoll in die Decke eingelassen, dass man deren tödliche Bedrohung nicht sogleich erkennen konnte. Wenn er mit dem Fuß oder mit der Hand den raffinierten Mechanismus betätigt hätte, wäre er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von einem der beiden Brocken erschlagen worden.

Mit doppelter Vorsicht huschte Jack den Gang weiter. Der aufgewirbelte Staub ließ ihn sein Stofftuch aus der Hosentasche nehmen, um es sich schützend vor den Mund halten. Als er ein kaum vernehmbares Geräusch hörte, blieb er wie angewurzelt stehen.

Das waren doch Schritte?

Kamen jetzt die Initiatoren dieser heimtückischen Hinterhalte, um nach ihrem Opfer zu suchen und ihn dann verschwinden zu lassen?

In fieberhafter Eile tastete sich Jack weiter vor. Er steckte das Tuch in seine Tasche, um die Hände frei zu haben, falls er auf die Fallensteller treffen würde. In dem glatten deckungslosen Gang durften sie ihn auf keinen Fall finden. Zurückgehen wollte er aber auch nicht. Plötzlich tauchte ein schmaler Seitengang als Rettungsstation vor ihm auf. Er hatte ihn kaum erreicht, das Licht der Laterne ausgeblasen und sich hinter dem Felsen in Deckung gebracht, als er abermals Schritte hörte, die sich schnell näherten.

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