Thomas Riedel - Der Alte vom Berge

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Osmanische Provinz ›Mossul‹, 1902
Professor John B. Atkins, Archäologe an der Fakultät Cambridge, möchte sein wissenschaftliches Lebenswerk mit einem lang ersehnten, aufregenden Fund in Assyrien krönen. Schon seit vielen Jahren ist er auf der Spur von König Assurbanipals Schatz.
Als es zu einem Mordanschlag auf ihn kommt, kann Jacob Hemsworth, der zusammen mit seiner Zwillingsschwester Salvinia nach Assyrien gekommen ist, um mit ihr das noch wenig erforschte Land zu bereisen, gerade noch das Schlimmste verhindern.
Aus Dankbarkeit bietet er dem geschichtlich interessierten Pärchen an, ihn auf seiner archäologischen Expedition zu begleiten.
Schon bald kommt es zu ersten Sabotageakten und weiteren Anschlägen auf das Ausgrabungslager, die Leib und Leben aller gefährden …

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Mit diesen Worten zog er sie mit sich.

»Wie ich sehe, haben Sie sogar den Herrn Konsul und den ›Mutasarrif‹ 13als Prominenz gewinnen können, Miss Mabel«, stellte Jack nach einem Rundblick anerkennend fest.

»Sie haben sich selbst, Ihre Schwester und den Herrn Professor vergessen, Jack. Sie sind doch sonst nicht so bescheiden.«

»Sind Sie immer so frech?«, schmunzelte Jack, der nicht verhehlen konnte, dass die junge Frau sehr anziehend war.

»Das kommt auf mein Gegenüber an, Jack«, erklärte sie und sah ihm mit einem verführerischen Lächeln in die Augen.

Verwirrt nickte Jack, strich eine Falte seines weißen Abendanzugs glatt und blickte hinüber zum Springbrunnen, der gut zehn Yards hinter der Terrasse, sein Wasserspiel wie einen silbernen Strahl in die Höhe schleuderte.

»Der arme Professor«, setzte Jack jetzt das Gespräch fort. »Ich weiß nicht, was ich mehr bedauern soll: Dass er einmal seinen lässigen offenen Hemdkragen zu Hause lassen und mit einem anständigen Anzug vertauschen musste, oder dass er dauernd von wissbegierigen Damen in Anspruch genommen wird.«

Jetzt blickten sie beide gleichzeitig zu der Gruppe hinüber, die am Kalten Büfett den Professor einkreiste. Ein weißgekleideter Diener brachte eben Cocktails. Auch Atkins nahm ein Glas und stellte es neben sich auf den Tisch, auf dem Sandwiches unter Glasstürzen aufgehäuft waren.

»Wollen wir uns ein bisschen an die Tanzfläche setzen?«

In dem Augenblick, als sich Jack Mabel zuwenden und mit ihr die Treppe hinaufgehen wollte, sah er eine Bewegung, die ihn unwillkürlich an seinen Platz fesselte.

Einer der Gäste, die den Professor umstanden, trat hinter den Dozierenden. Jack bemerkte, wie er etwas in das unbeaufsichtigte Cocktailglas des Archäologen hineingab. Kurz darauf griff Atkins zum Glas. Für Jack stand fest, dass jede Warnung zu spät kommen würde. Vom Fuß der Terrasse aus waren es immerhin fünfzehn Yards zu der Gruppe.

Jack handelte sofort. Ohne jedes Zögern griff er unter das halb geöffnete Jackett. Seine Hand glitt zum Webley-Revolver, den er in einem Achselhalfter mit sich führte. In der Sekunde, die der Professor brauchte um das Glas zu heben, erfasste Jack bereits das Ziel. Der Schuss ging im Wirbel der eben einsetzenden › Bendir ‹ 14unter, und mit einem verblüfften Grinsen starrte Atkins auf das zersplitterte Glas.

Jack sah, wie der Mann, der sich am Cocktail vergangen hatte, hastig hinter einer Gebüschgruppe verschwand. Er steckte den Revolver ein und setzte dem Fliehenden nach.

Kaum einer der Anwesenden ahnte, was in ihrer allernächsten Umgebung vor sich gegangen war. Nur Kommissar Dschiluwi, der auch zu den Gästen zählte, erriet sofort den Zusammenhang und gab einem der in Zivil steckenden Geheimpolizisten, die den ›Mutasarrif‹ bewachten, einen Wink, die Reste des Glases sicherzustellen. Dann rannte er – gefolgt vom Professor – hinter Jack Hemsworth her.

Jack lief trotz seiner Größe mit verblüffender Leichtigkeit. Nach zweihundert Yards durch den Park erreichte er eine Hibiskushecke und brach rücksichtslos hindurch. Das Laternenlicht aus dem Gartenrestaurant des › Lion of Niniveh ‹ reichte nicht mehr bis hierher.

Vor sich erkannte Jack die Umrisse des verwilderten Busches, der sich bis zum Tigris erstreckte. Als er kurz stehenblieb, vernahm er fünfzig Yards vor sich das Brechen von Ästen. Dort musste sich der Fliehende einen Weg durch das Gebüsch bahnen. Links in dem Bambusdickicht quakten Frösche. Der Mann lief nach Süden. Jack wusste, dass er früher oder später zum Fluss einschwenken würde. Es gab für ihn keine bessere Möglichkeit, um zu entkommen.

Jack lief am Rand des Bambusdickichts entlang weiter. Jetzt war er bemüht, keinerlei Geräusche mehr zu verursachen, die seinen Gegner warnen konnten. Nach dreihundert Yards – von seinem Gegenspieler war nichts mehr zu hören – erreichte er eine Bucht, die weit ins Land hineinragte. Von der Bucht aus lief ein Trampelpfad landeinwärts. Jack erkannte den Schatten eines Bootes an einem Landungssteg.

Ein Gedanke durchzuckte ihn. Wenn er zuerst den Fliehenden unschädlich machte, dann konnte er hierher zurückkehren und auch versuchen das Boot aufzuhalten. Er bog in den Pfad ein.

Weit brauchte er nicht mehr zu laufen. Plötzlich konnte er klar und deutlich den keuchenden Atem seines Gegners hören, der geglaubt hatte, ihn durch diesen Trick in die Irre führen zu können. Sofort tauchte Jack in dem Gebüsch unter – keine Sekunde zu früh.

Am Ende des Pfades tauchte der Verfolgte auf. Das Mondlicht, das in schrägem Fall durch das Geäst stäubte, ließ das Gesicht des Mannes grünsilbern aufleuchten. Für den Bruchteil einer Sekunde sah Jack das Funkeln in den Augen seines Gegners.

Jack duckte sich, verteilte sein Körpergewicht leicht auf die Fußballen und spannte sich zum entscheidenden Sprung. Als der Mann nur noch zwei Yards von ihm entfernt war, schnellte Jack nach vorn.

Der Aufprall seiner hundertachtzig Pfund riss seinen laufenden Gegner von den Beinen. Prasselnd brachen die beiden in das Gebüsch ein. Der Fremde versuchte, sich herumzuwälzen, blieb aber an dem Wurzelgestrüpp hängen. Er stieß einen unartikulierten Fluch aus, als Jacks Rechte sein Gesicht mit voller Wucht traf.

Mit einem harten Ruck schnellte er in die Höhe. Sein massiger Schädel traf Jacks Kinn. Für eine Sekunde schien alles um Jack herum zu kreisen. Blitzende Sterne platzten in seinem Kopf auseinander.

Diese Zeit genügte seinem cleveren Gegner, sich herumzuwerfen und freizukommen. Er landete halb auf Jack, und wie ein Schmiedehammer sauste seine Rechte herunter.

Im letzten Augenblick sah Jack den Schlag kommen. Sein Kopf ruckte zur Seite, und die Rechte verfehlte ihr Ziel. Gleichzeitig stieß Jack sein rechtes Knie in die Höhe. Vor Schmerz aufheulend, löste sich die Linke des Gegners von seinem Hals. Jack bekam wieder Luft. Sofort stieß er seine aneinandergepressten Fäuste in die Höhe und schmetterte sie dem halb auf ihm liegenden Mann unter das Kinn.

Die Wucht des Schlages hob den Kerl etwas in die Höhe, und als er zurückfiel, war er schon bewusstlos.

»Hey! Olim?!«, vernahm Jack jetzt eine Stimme aus Richtung der Bucht.

Sofort tauchte er im Gebüsch unter. Gerade rechtzeitig, denn im gleichen Augenblick wurde die Nacht vor ihm vom grellem Mündungsfeuer zweier Gewehre zerrissen. Mit peitschenden Schlägen hieben die Geschosse in das Gebüsch um ihn ein.

Er presste sich dicht an den Boden. Als die beiden mehrschüssigen Gewehre verstummten, hob er den Arm mit seinem Webley-Revolver. Und in dem Moment, als eines der Gewehre abermals zu bellen begann, zog er den Abzug durch. Abrupt schwieg der Schütze. Ein Körper brach knackend in das Gebüsch, und das zweite Gewehr eröffnete das Feuer. Die Kugeln trafen in den Busch, hinter dem Jack noch kurz zuvor gelegen hatte. Er hatte sich sofort, nachdem er seinen Schuss abgegeben hatte, zur Seite weggerollt.

Als Jack jetzt wieder seinen Revolver anhob, um auch den zweiten Schützen außer Gefecht zu setzen, vernahm er unmittelbar hinter sich ein sausendes Geräusch. Er wollte sich noch herumwerfen, um der von hinten kommenden Gefahr zu entgehen – doch es blieb beim Ansatz eines Reflexes, denn in diesem Augenblick schmetterte der Kolben eines Revolvers auf seinen Kopf herunter.

»Ich habe ihn!«, hörte er noch, bevor er tiefer und tiefer in den dunklen Schacht der Bewusstlosigkeit fiel. »Hierher!«

Die Stimme des Verfolgten klang wie eine triumphierende Fanfare. Doch als der zweite Gewehrschütze über den Pfad angelaufen kam, vernahmen beide gleichzeitig die Geräusche, mit denen ein paar Männer durch das Gebüsch brachen und sich dem Schauplatz des nächtlichen Kampfes näherten.

»Schnell! Beeil dich! … Zum Boot!«

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