Thomas Riedel - Der Alte vom Berge

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Osmanische Provinz ›Mossul‹, 1902
Professor John B. Atkins, Archäologe an der Fakultät Cambridge, möchte sein wissenschaftliches Lebenswerk mit einem lang ersehnten, aufregenden Fund in Assyrien krönen. Schon seit vielen Jahren ist er auf der Spur von König Assurbanipals Schatz.
Als es zu einem Mordanschlag auf ihn kommt, kann Jacob Hemsworth, der zusammen mit seiner Zwillingsschwester Salvinia nach Assyrien gekommen ist, um mit ihr das noch wenig erforschte Land zu bereisen, gerade noch das Schlimmste verhindern.
Aus Dankbarkeit bietet er dem geschichtlich interessierten Pärchen an, ihn auf seiner archäologischen Expedition zu begleiten.
Schon bald kommt es zu ersten Sabotageakten und weiteren Anschlägen auf das Ausgrabungslager, die Leib und Leben aller gefährden …

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»Machen Sie das, Professor!«

»Dann … also … Gute Nacht!«, endete Jack.

Sally und Jack durchquerten den Flur bis zum Treppenhaus Ihre Zimmer lagen - фото 9

Sally und Jack durchquerten den Flur bis zum Treppenhaus. Ihre Zimmer lagen eine Etage höher. Sie waren längst nicht so luxuriös wie das Appartement des Professors, das ihm vom › Archäologischen Institut ‹ der Universität Oxford bestellt worden war, in dessen Auftrag er diese Ausgrabungen durchführte.

Mit einer Umarmung entließ er seine Schwester in das Zimmer neben seinem. Als er sein Appartement betrat schloss er zunächst die Fensterläden, um Nachtfalter auszusperren, ehe er die Petroleumlampe entzündete.

»Sieht ja toll aus!«, sagte er in einer Art von Selbstgespräch. »Schon drei Tage hier, und noch immer nicht alles verpackt.«

Die Jacke auf das Bett werfend, zog sich Jack schnell aus und huschte in das, was man hier unter einem Bad verstand. Er stellte sich mit den Füßen in die Metallwanne, die zugleich auch als Waschbecken diente, und übergoss sich aus einem Krug mit zimmerwarmem Wasser.

War das eine Hitze hier in Mossul zu Beginn des Sommers! Das › Lion of Niniveh ‹ schien die Hitze des Tages förmlich aus allen Fugen wieder auszuschwitzen, die der glühend über der Stadt stehende Sonnenball während der Tagesstunden auf die Stadt hinuntergeschleudert hatte.

Er frottierte sich ab und begann seine gymnastischen Übungen. Spielerisch boxte er gegen seinen Schatten, der an der Wand des Badezimmers herumgeisterte.

Es war immer gut, wenn man körperlich auf der Höhe blieb , dachte er bei sich. Das hatte der heutige Tag wieder einwandfrei bewiesen. Als Schwergewichtsmeister im Boxen habe ich an der Universität schließlich auch meinen Mann gestanden.

Seine Gedanken wanderten zu Professor Atkins. Er warf sich den Morgenmantel über, verließ das Bad, löschte die Petroleumlampe, öffnete die Fensterläden wieder und trat hinaus auf den Balkon.

Er stand jetzt hoch über der Stadt. Licht schimmerte in der Finsternis. In westlicher Richtung standen ein paar Bohrtürme. Dort waren die Ölfelder von William Knox D‘Arcys ›AngloPersian Oil Company‹. Und der Mond stand wie ein arabisches Krummschwert im Osten über dem fernen ›Zāgros‹-Gebirge 6.

Kapitel 4 Mossul Hotel Zimmer von Jacob Hemsworth J ack erwachte von einem - фото 10 Kapitel 4 Mossul Hotel Zimmer von Jacob Hemsworth J ack erwachte von einem - фото 11

Kapitel 4

Mossul,

Hotel, Zimmer von Jacob Hemsworth

J

ack erwachte von einem Geräusch, von dem er zunächst nicht wusste, woher es kam. Dennoch war er sofort hellwach. Darum bemüht, keine hastige Bewegung zu machen, glitt seine Rechte empor und griff unter das Kopfkissen, unter dem sein Webley-Revolver lag. Sein Finger spürte die Kühle des Metalls. Stück um Stück zog er die Waffe vorsichtig unter dem Kissen hervor.

Die Augen zu schmalen Schlitzen geschlossen, versuchte er, die Dämmerung zu durchdringen. Aber nichts war zu sehen. Und dennoch spürte er wieder das Kribbeln im Nacken, das ihn immer schon gewarnt hatte.

In der linken Hälfte des Raumes befand sich niemand. Wenn Jack auch nach rechts forschen wollte, musste er sich umdrehen. Unruhig, wie ein Träumender, warf er sich auf die rechte Seite. Tief durchatmend, täuschte er einen Schlafenden vor.

Abermals öffnete er die Augen einen Spaltbreit. Das Mondlicht fiel durch die geöffnete Tür zum Balkon ins Zimmer. Nichts war zu sehen. Dann erkannte Jack plötzlich, dass sich einer der zurückgezogenen und in der Ecke zusammengerafften Vorhängte bewegte.

Jacks Blick konzentrierte sich auf diese Stelle. Eine kleine Gestalt schlüpfte mit behänden Bewegungen hinter dem Vorhang hervor und kam vollkommen lautlos quer durch den Raum auf ihn zu. Vor dem Bett blieb der nächtliche Eindringling stehen. Als er den Arm hob erkannte Jack an der Reflexion des Lichtes die Klinge eines Dolches.

Die Rechte zum Stoß erhoben, griff der kleine Mann mit der Linken ans Ende des Moskitonetzes, das seitlich unter der Matratze festgesteckt war.

Weiter kam der Mann nicht …

Jacks hundertachtzig Pfund Lebendgewicht hinderten ihn daran. In einer schnellen, fließenden Bewegung war Jack hochgeschnellt und hatte den Eindringling beim Aufprall zu Boden geschleudert.

Jacks Hände verstrickten sich im Moskitonetz. Er spürte einen stechenden Schmerz im Oberarm. Dann endlich bekamen seine Finger den Hals des Gegners zu fassen.

Mit beiden Beinen um sich tretend, versuchte der Überrumpelte, sich zu befreien. Doch vergebens. Als seine Bewegungen ermatteten, ließ Jacks Rechte los und stieß wie ein Rammpfahl in das Netzgewirr hinein, in dem er schemenhaft das Gesicht seines Gegners erkannte.

Jack hatte den Schlag mit aller Kraft ausgeführt. Er traf den ungebetenen Besucher am Kinn und setzte ihn augenblicklich außer Gefecht.

Kaum war Jack auf die Füße gekommen, befreite er sich vom Moskitonetz. Dann legte er die Fensterläden vor und machte Licht. Mit der Vorhangschnur fesselte er dem unbekannten Eindringling die Hände auf den Rücken. Erst danach kam er dazu, die Stichwunde an seinem linken Oberarm in Augenschein zu nehmen. Zum Glück war es nur ein Kratzer, den er mit etwas Jod einpinselte und mit einer Mullbinde umwickelte.

Er wollte gerade einen Knoten in die Enden machen, als ihn ein Geräusch veranlasste, sich blitzschnell zu seinem Gefangenen umzudrehen.

»Na? … Was verschafft mir die Ehre deines nächtlichen Besuches?«

Der Gefangene antwortete nicht. Stattdessen riss er an seinen Fesseln. Als er erkannte, dass seine Hände zu gut verschnürt waren, ergab er sich endlich in sein Schicksal.

»Geh zur Hölle, du › Kafir ‹ 7! Ungläubiger!«, presste er in gutturalem Englisch heraus.

»Falls ich dort sein werde, wenn du des Weges kommst, werde ich dir dort den wärmsten Platz reservieren«, erwiderte Jack, böse lächelnd. »Und jetzt los! Heraus mit der Sprache! Was wolltest du von mir? … Geld?«

Verächtlich schnaubte der Gefangene durch die Nase. Erst jetzt bemerkte Jack, dass sich auch dieser Mann in einem Drogenrausch befand. Seine Erkenntnis wurde auch sofort bestätigt.

»› Der Alte vom Berge ‹ will deinen Tod. Mir hat er den Ausblick ins Paradies gezeigt.«

»Du bist also ein › Opferbereiter ‹, ein › Fedajin ‹ 8«, stellte Jack immer noch lächelnd fest. »Falls du erwartest, dass ich dich töte, jetzt, wo du versagt hast …«

»Der Tod ist für mich keine Drohung, ungläubiger Engländer! Ich werde die Brücke › as-Sirāt ‹ 9überqueren und bei den › Huris ‹ 10im › Dschanna ‹ 11sein.«

Die Stimme des Mannes überschlug sich vor Entzücken. Mit einem Anflug von Entsetzen erkannte Jack Hemsworth, was die für dunkle Geschäfte missbrauchten Menschen alles zu tun imstande waren, wenn sie derart mit Drogen vollgepumpt und von gewissenlosen Verbrechern auf menschliche Ziele › angesetzt ‹ wurden. Auch wenn dieser Eindringling ihm nach dem Leben getrachtet hatte, empfand er Mitleid mit diesem Mann.

»Was hat Professor Atkins dem › Alten vom Berge ‹ denn getan?«, fragte plötzlich eine weibliche Stimme aus dem Hintergrund.

Sally Hemsworth hatte schon immer einen leichten Schlaf und die Geräusche im Zimmer ihres Bruders vernommen. Durch die Verbindungstür hatte sie das Zimmer betreten.

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