Thomas Riedel - Der Alte vom Berge

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Osmanische Provinz ›Mossul‹, 1902
Professor John B. Atkins, Archäologe an der Fakultät Cambridge, möchte sein wissenschaftliches Lebenswerk mit einem lang ersehnten, aufregenden Fund in Assyrien krönen. Schon seit vielen Jahren ist er auf der Spur von König Assurbanipals Schatz.
Als es zu einem Mordanschlag auf ihn kommt, kann Jacob Hemsworth, der zusammen mit seiner Zwillingsschwester Salvinia nach Assyrien gekommen ist, um mit ihr das noch wenig erforschte Land zu bereisen, gerade noch das Schlimmste verhindern.
Aus Dankbarkeit bietet er dem geschichtlich interessierten Pärchen an, ihn auf seiner archäologischen Expedition zu begleiten.
Schon bald kommt es zu ersten Sabotageakten und weiteren Anschlägen auf das Ausgrabungslager, die Leib und Leben aller gefährden …

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Als er geendet hatte, wandte sich der Kommissar an die beiden Uniformierten: »Bringt den Mann zum Präsidium und verständigt Doktor Sonnir.«

Während der Verletzte von den beiden Polizisten abgeführt wurde, wandte sich der Kommissar Sally, Jack und dem Professor zu.

Der zweite Zivilist begann, den Raum zu untersuchen.

»Ich bin Kommissar Dschiluwi vom politischen Sonderdezernat Mossul. Darf ich Sie bitten, mir zum Präsidium zu folgen? … Nur eine Formsache, meine Herren … Wenn Sie mir dort eine umfassende Darstellung der Geschehnisse gegeben haben, werden Sie wieder ins Hotel zurückkehren können.« Der Kommissar wandte sich Jack zu. Er sprach nur indirekt mit Sally, weil das seinem Kulturkreis entsprach. »Vielleicht würden Sie kurz erzählen, was sich zugetragen hat, damit mein Mitarbeiter eventuelle Spuren sichern kann.«

Jack berichtete. Als er an dem Punkt ankam, dass der in diesem Raum gestellte Schütze von hier aus in die Bar geschossen hatte, runzelte der Geschäftsführer die Stirn.

Der zweite Beamte hob den umgefallenen Stuhl auf und kletterte hinauf. Als er hinunterstieg, nickte er. »Tatsächlich! Die ganze Bar ist von hier oben zu überblicken.«

»Verraten Sie mir, warum das so angelegt ist?«, wandte sich Dschiluwi an den Geschäftsführer, dem es inzwischen gelungen war, die Bauchtänzerinnen zu beruhigen.

»Das war doch das Auge ›Assurnasirpals‹, Herr Kommissar. Wie Sie wissen, zählt das Hotel nur hochgestellte Persönlichkeiten zu seinen Gästen, die von der Regierung in Mossul die Erlaubnis erhalten haben, ›Niniveh‹ und seine Altertümer kennenlernen zu dürfen. Durch diesen Trick des Architekten hatte unsere Bar einen großen Zulauf.«

»Erklären Sie sich bitte deutlicher, Herr Sa’im!?«

»Also, das ist so! Achmed, unser Laufjunge, muss während der Vorstellung, wenn der Schleiertanz der Nymphen beginnt, hier das Licht nach bestimmten Trommelschlägen verändern. Dann lebt das Auge ›Assurnasirpals‹. Wir hatten stets einen großen Erfolg damit. Alle Gäste warteten nur darauf … Aha, dachte ich es mir doch!« Triumphierend hob der Geschäftsführer einen Gegenstand auf und zeigte ihn dem Kommissar. »Hier ist das Auge. Der Kerl hat es herausgenommen, fallen lassen und so von hier aus …«

»… freies Schussfeld«, ergänzte Jack. Er nahm den großen, genau wie ein Auge geschliffenen Aquamarin entgegen und betrachtete ihn. »Nicht schlecht gemacht! Sehr gut sogar! Muss bei dem Dämmerlicht während des Tanzes verblüffend ausgesehen haben.«

»Nun, wir werden alles überprüfen … Bitte, folgen Sie mir, meine Herren! Nur um der Form Genüge zu tun. In spätestens einer halben Stunde ist alles erledigt … Wir müssen diese Routineuntersuchungen durchführen, seitdem die politischen Banden überhandnehmen und sogar schon das Haus des Polizeichefs beschossen haben.«

»Ich las darüber«, fiel Professor Atkins ein. »Die Tochter des Polizeichefs soll bei diesem Attentat schwer verletzt worden sein.«

»Leider, Herr Professor. Und so sehr ich Ihre Arbeit schätze, die nach diesem Zwischenfall verschärften Bestimmungen lassen keine Ausnahme zu. Selbst da wir ganz sicher sind, dass Sie, Herr Professor, alles andere sind als ein Attentäter.«

»Also, Sally … Jack! Folgen wir dem Kommissar. Hoffentlich sind Sie nicht vom Geheimen Nachrichtendienst«, ulkte Atkins. »Alles deutet ja darauf hin.«

»Keine Angst! Meine Schwester und ich sind absolut harmlos«, entgegnete Jack.

Sie folgten dem Kommissar, der seinem Gehilfen die Anweisung gegeben hatte, hierzubleiben.

Als sie die Bar durchquerten, sah Jack Mabel, die den Vorhang nicht aus den Augen gelassen hatte. Er hob grüßend die Hand. Und diesmal nickte die junge Frau ihm errötend zu, was Jack durchaus als Fortschritt auffasste.

Kapitel 2 Mossul Polizeistation A ls die drei Engländer in Begleitung des - фото 5 Kapitel 2 Mossul Polizeistation A ls die drei Engländer in Begleitung des - фото 6

Kapitel 2

Mossul,

Polizeistation

A

ls die drei Engländer in Begleitung des Leiters des Sonderdezernates, Kommissar Dschiluwi, in sein Büro eintraten, erhob sich ein junger Mann hinter dem Schreibtisch und kam ihnen ein paar Schritte entgegen.

Dschiluwi wandte sich seinen Begleitern zu. »Herr Professor, dies ist mein engster Mitarbeiter, Oberleutnant Silmin Sin … Herr Oberleutnant, dies ist Professor Atkins. Die junge Dame dort heißt Salvinia Hemsworth. Neben ihr steht ihr Bruder Jacob.«

Die hochgewachsene Gestalt des Offiziers straffte sich. Über sein kantiges Gesicht huschte ein Lächeln, das aber sofort wieder verschwand.

»Ich freue mich, einen so berühmten Gast kennenzulernen«, sagte er. Als der Oberleutnant die Hand des Professors drückte, verzog er sein Gesicht, als habe er auf ein Pfefferkorn gebissen.

»Sorgen Sie bitte dafür, dass wir in den nächsten zwanzig Minuten nicht gestört werden, Silmin Sin!«

»Jawohl, Herr Kommissar!«

Während die drei › Gäste ‹ Dschiluwis in das sich anschließende Zimmer komplimentiert wurden, ging der Oberleutnant zu seinem Schreibtisch zurück. Er nahm ein Schild und brachte es von außen am Türgriff an: › Nicht eintreten . Sitzung! ‹ Dann drehte er den Schlüssel der Doppeltür herum. Sally, Jack und Atkins waren nun eingeschlossen, ohne davon zu wissen.

Dann wandte sich Silmin Sin der Tür des Vorzimmers zu. Auch sie wurde verschlossen. Mit schnellen Schritten begab sich der Oberleutnant zu einem Rollschrank. Er ließ die Verblendung herunter und zog die auf einem Holzboden montierte Schreibmaschine heraus. Sie vom Bodenbrett lösend, griff er in die sich zeigende Vertiefung hinein und holte ein Stethoskop hervor. Danach rückte er die Maschine an ihren Platz und wieder in den Schrank.

Mit dem Stethoskop ging er zu der Wand hinüber, die das Vorzimmer vom Büro des Kommissars trennte. Er steckte sich die Oliven in die Ohren und drückte die Membran des medizinischen Gerätes gegen die dünne Zwischenwand. In diesem Augenblick drückte das Gesicht des Oberleutnants höhnischen Triumph aus. Er hörte jedes Wort, das der Kommissar und die drei Ausländer von sich gaben. Jedes Wort prägte er sich unauslöschlich ein.

Kommissar Dschiluwi hatte keine Ahnung davon, dass die Widersacher des Regimes auf diese Weise über alle Aktionen informiert waren, die gegen sie unternommen wurden.

Als der Kommissar seine Besucher abschließend bat, über die Besprechung und über die Vorfälle im › Lion of Niniveh ‹ mit keinem Menschen zu sprechen, nahm Silmin Sin die Membran von der Wand. Geschickt ließ er das Stethoskop wieder verschwinden und öffnete die Tür zum Zimmer des Kommissars. Dann drehte sich auch der Schlüssel im Schloss der Vorzimmertür, und der Oberleutnant eilte auf seinen Platz hinter dem Schreibtisch zurück. Höflich erhob er sich, als Sally, Jack, Atkins und Dschiluwi wiedererschienen.

Kapitel 3 Mossul Hotel Zimmer von Professor Atkins P rofessor Atkins hob sein - фото 7 Kapitel 3 Mossul Hotel Zimmer von Professor Atkins P rofessor Atkins hob sein - фото 8

Kapitel 3

Mossul,

Hotel, Zimmer von Professor Atkins

P

rofessor Atkins hob sein Glas gegen Jack, der halb im Sessel lag. »Verehrte Sally, lieber Jack … zunächst ein Glas auf die zweifache Lebensrettung und den kühnen Retter!«

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