Erich Rast - P=NP

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Einem deutschen Mathematiker scheint der Durchbruch gelungen zu sein: Angeblich hat er das Theorem P=NP bewiesen. Die amerikanische NSA horcht auf, denn ein solcher Beweis könnte mit einem Schlag sämtliche Verschlüsselungsprogramme nutzlos machen. In aller Schnelle wird in Zusammenarbeit mit der CIA ein Team zusammengetrommelt, das der Sache in München nachgehen soll. Aber die Gegner schlafen nicht und die Zusammenarbeit der Geheimdienste lässt auch zu wünschen übrig. Für eine von der NSA abgestellte Expertin für Kryptografie entwickelt sich der vermeintlich angenehme Kurzurlaub in Deutschland bald zu einem Spiel aus tödlichen Intrigen.

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»Black, Forschungsabteilung«, antwortete sie routiniert. Ihre Namen waren prinzipiell öffentlich, doch sie waren angehalten, weder ihre genau Dienststelle noch ihren Rang oder ihre Tätigkeit auf Anhieb am Telefon zu verraten. Man fürchtete, ein Angreifer könne ins Netz eindringen und durch wiederholte Testanrufe, sogenanntes ›Wardialing‹, eine Karte aller Mitarbeiter und ihrer Aufgabenbereiche zu erstellen. Als ob es da nicht einfachere Methoden gäbe!

Colonel Lewis meldete sich, was ziemlich selten vorkam. Sein Büro lag nämlich nur ein paar Gänge weiter. »Frau Black, wir haben auf 1100 eine Dringlichkeitssitzung anberaumt und bräuchten sie dabei. Abteilung für spezielle Operationen, S412, einer von den kleinen sicheren Konferenzräumen neben dem NSOC. Die Polizisten wissen Bescheid und zeigen ihnen den Weg.«

»Oh... okay«, stotterte sie. Fast fünfzehn Jahre arbeitete sie im Puzzlepalast und hatte noch nie einen solchen Anruf bekommen. Sie sah auf die Uhr. Das Treffen fand schon bald statt. »Worum geht es denn?«

»Den ›P gleich NP‹ Beweis, an dem sie arbeiten. Wie ich höre, haben sie eine Akte angelegt. Bringen sie die bitte mit, Kopien sind nicht nötig.«

Der Kugelschreiber fiel ihr aus der Hand, sie hob ihn hastig auf und legte sich ein Blatt zurecht. »In einer Viertelstunde ... Entschuldigung, wie war noch gleich die Raumnummer?«

»Spezialeinsätze, S412, den Korridor rechts vorm NSOC. Die Wachleute sind informiert.«

Sie wiederholte die Angaben und wollte schon auflegen, da fügte Colonel noch hinzu: »Ach, übrigens. Das Treffen ist streng geheim mit strikter ›Need to know‹-Klassifikation. Das gilt auch für die Kollegen in ihrer Abteilung.«

»Alles klar«, bestätigte sie und der Colonel legte auf. Ein so kurzfristig anberaumtes Treffen mochte selten sein, aber das war nun wirklich ungewöhnlich. Natürlich erzählte man von besonderen Besprechungen nichts herum, aber eine explizite Einstufung war etwas anderes. Ihr Chef hatte ihr gerade strikt verboten, das Treffen ihren Kollegen gegenüber zu erwähnen, und wer eine solche Dienstanweisung missachtete, bekam ernsthafte Probleme, ja sogar Gefängnisstrafen waren möglich. Das war wirklich ungewöhnlich, denn die Kolleggen in ihrer Abteilung besaßen ausnahmslos schon die höchste Sicherheitseinstufung. Die zusätzliche Geheimhaltung konnte nur eins bedeuten: Jemand war aus irgendeinem Grund zu dem Schluss gekommen, dass an dem Beweis doch was dran war, und nun sollte sie einem hastig anberaumten Komitee erklären, ob das möglich war und welche Folgen es hätte. Na toll! Aber warum sie, und nicht Chris Harris? Wahrscheinlich wurde ihr diese Ehre zuteil, weil sie die NSA-interne Arbeitsgruppe zur Komplexitätstheorie geleitet hatte, mit der sie fast vier Jahre ihres Lebens vergeudet hatte, ohne zu irgendeinem nennenswerten Ergebnis zu kommen. Da hatte sie nun den Schlamassel, das war die Revanche für ihre Neugier und den Eifer, den sie als frischgebackene Mathematikerin an den Tag gelegt hatte, nachdem Chris ihr das Problem mit dem Hinweis vorgelegt hatte, vielleicht helfen ja ein paar frische Ideen, dem Thema neues Leben einzuhauchen. Er hatte sie jedoch auch ausdrücklich gewarnt, nicht zu viel Zeit auf das Thema zu verschwenden, falls ihr an einer Karriere in der Agentur gelegen sei. Damals hatte sie nicht kapiert, dass der damalige Abteilungsleiter, der Vorgänger von Colonel Lewis, ihr nur deshalb die Arbeitsgruppe zugeteilt hatte, weil er sie nicht hatte leiden können. Um so erstaunter war dieser dann gewesen, als sie und ihre Kollegen sogar ein paar Fortschritte gemacht hatten, wenn sie auch dem eigentlichen Beweis, dass P ungleich NP war, kaum nähergekommen waren. Jetzt holte sie diese Vergangenheit wieder ein.

Eilig studierte sie die spärliche Akte mit den Emails und handschriftlichen Notizen von ihr selbst, die sie vor einer Woche auf ein Blatt Papier gekritzelt hatte, legte sich ein paar Standardantworten zurecht, skizzierte vier Stichworte, falls man sie um ihre Expertise in der Art eines Kurzvortrags bat, und stellte fest, dass sie schon zu spät dran war. Sie verfrachtete alles in den Umschlag und hastete aus ihrem Büro, vor dem sie beinahe mit Chris Harris zusammengestoßen wäre, der es ebenfalls eilig zu haben schien.

»S412?«, erkundigte er sich, wie üblich leicht ironisch und ohne sich um die extrastrikte Geheimhaltungsstufe zu kümmern.

Sie lachte. »Wenn ich dir das verraten würde, müsste ich dich umbringen.«

Sie war froh, ihn dabeizuhaben, und hatte sich schon gewundert, warum er als stellvertretender Abteilungsleiter und am besten informierter ziviler Angestellter übergangen worden war. Natürlich war er auch dabei, man hatte sie nur eben miteingeladen, weil sie das Thema ebenfalls gut kannte. Mit etwas Glück übernahm er das Reden und sie durfte als seine Assistentin danebensitzen und an geeigneter Stelle Nicken. Diese Rolle gefiel ihr bei offiziellen Treffen am besten, besonders wenn Laien oder Politiker kamen, was sie glücklicherweise selbst noch nicht erlebt hatte. Journalisten mit Spezialgenehmigung, den Präsidenten, seine Berater oder die Senatoren aus dem Sicherheitsrat führte man ins NSOC, dem nationalen Sicherheitseinsatzzentrum, in dem ausgesuchte Offiziere und Zivilisten so taten, als arbeiteten sie hochbeschäftigt an aktuellen Lageberichten, während die Techniker entweder falsche Tabellen einspielten oder die Bildschirme bloß das NSA-Logo zeigten, bis die Gäste wieder weg waren.

Als sie in den kleinen Konferenzraum traten, der besonders abhörsicher eingerichtet war, erwies sich ihre Vermutung als richtig. Nein, der Präsident lümmelte nicht auf einem der Sessel, die sich um einen schlichten, lang gezogenen Bürotisch in der Mitte des Raums reihten, sondern der ihnen bestens vertraute Colonel Lewis, der sich mit einem anderen höherrangigen Offizier aus dem Puzzlepalast unterhielt, den Veronica schon einmal gesehen hatte, wobei sie ihn keiner bestimmten Abteilung zuordnen konnte. Die üblichen Umschläge mit Akten lagen vor ihnen auf dem Tisch. Außer ihnen waren noch zwei Gäste da, wie man unzweifelhaft an ihren Ausweiskarten erkannte. Sie waren weiß-orange gestreift und trugen das Kürzel ›PV‹, das für ›privilegierter Besucher‹ stand. Sie waren also keine gewöhnlichen Gäste, die auch normalerweise nicht ohne Wacheskorte in den Sicherheitsbereich um das NSOC gekommen wären, sondern für das Treffen von höchster Ebene freigegeben.

Lewis grüßte Veronica, bat sie und Chris, Platz zu nehmen, und wandte sich wieder den Unterlagen zu, die er mit seinem Kollegen studierte. Sie setzte sich neben Chris an der langen Seite des Tischs und musterte die beiden Außenstehenden, die sie ebenfalls auszuloten schienen, oder jedenfalls an ihr mehr Interesse als an ihren Mitarbeitern zeigten.

Sie trugen die üblichen schwarzen Anzüge mit roten, dezent gemusterten Krawatten, wie sie die Vertreter fast jeder Behörde für ein offizielles Treffen wählten. Veronica war sich sicher, dass die beiden von der CIA kamen, und Chris bestätigte ihr mit einem kaum merklichen Augenrollen, dass er denselben Verdacht hegte. Der eine war braun gebrannt, kräftig, hochgewachsen und sportlich. Trotz seines weltmännischen Erscheinungsbildes hatte er etwas Provinzielles an sich, erinnerte an den Quarterback im Footballteam der örtlichen Highschool, der nie ganz erwachsen geworden war und noch immer der Schwarm aller hübschen, weißen Mädels vom Land war. Der andere schien seinen Kollegen sogar zu überragen, war jedoch etwas schmächtiger und weniger massiv gebaut, Mitte oder Ende dreißig und machte insgesamt einen etwas weltmännischeren Eindruck. Sein Gesicht war schmaler, die Nase vielleicht ein Quäntchen zu lang, und ein paar Sommersprossen und rotblonde Haare deuteten auf irische Vorfahren hin. ›Der eine aus dem Süden, der andere aus dem Norden‹, dachte sie sich und schalt sich dann selbst über ihre Vorurteile. Beide sahen eigentlich ganz vernünftig aus, und schienen auch ernsthaft bei der Sache zu sein. Nur der ältere hatte Akten vor sich liegen, der jüngere sah sich gelangweilt um, Veronica spürte seine abschätzenden Blicke auf ihr, als sie ihre Notizen aus dem Umschlag zog. Er lächelte leicht ironisch und blinzelte ihr mit einem Auge zu. Schnell sah sie weg.

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