Ursula Hass - DAS GRANDHOTEL

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Es sollte eine Reise in die Vergangenheit werden. Ein amerikanischer Ölmillionär hatte eine illustre Gesellschaft in das Grandhotel in Davos eingeladen. Doch eine Bedingung wurde gesetzt: Ein alter Mordfall sollte aufgeklärt werden, in den diese Gäste vor zehn Jahren verstrickt waren. Dafür setzte er eine Million Franken als Belohnung aus. Ulla Sommer, eine der Protagonistinnen, die ihr Gedächtnis aufgrund eines Autounfalles verloren hatte, spürte die Feindseligkeiten, die ihr in diesem Hotel entgegengebracht wurden. Hinter dem alten Mordfall verbarg sich aber noch ein schreckliches Geheimnis, dem sie auf der Spur war, nicht zur Freude der Gäste.

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So langsam füllte sich die Terrasse mit den Ankömmlingen. Einfach bunt gewürfelt war diese Gruppe der Ankömmlinge, die alle auch gar nicht zueinander passten, das war ihr gleich aufgefallen. Entspannt lagen einige auf Liegen, andere saßen steif und knöchern auf ihren Stühlen. Auch einige Grüppchen hatten sich schon gebildet. Eine nette Servicekraft kredenzte Tee und Kaffee sowie die berühmten Schweizer Leckerli, die so verlockend dufteten.

Plötzlich ertönte ein Klingelton und es erschien der Direktor, Philippe Laurent, der seine Aufwartung machte. Er begrüßte sehr herzlich seine Gäste, hieß sie willkommen und stellte sie der Reihe nach vor. Dann teilte Monsieur Laurent mit, dass alle Gäste auf Einladung eines reichen Amerikaners und seiner Firma, die hier eine Werbeaktion durchführen wollten, die Tage in dieser noblen Herberge verbringen können. Weitere Gäste, als die OIL-Gruppe, waren nicht im Hotel untergebracht, erzählte der Hoteldirektor.

Die Angesprochenen, die alle einen entspannten Eindruck machten, blickten sich jedoch bei der Rede von Monsieur Laurent ein bisschen irritiert an, denn auf ihrer Einladung stand nicht, dass es sich um eine Werbeaktion einer bekannten Firma handelte. Das hatten sie aus der Einladung nicht herausfinden können, erzählten einige und meckerten bereits. Betreten blickten sie zu Boden. Dass sie nun für eine Werbeaktion in das noble Hotel eingeladen wurden, missfiel ihnen. Auch Ulla Sommer war über diese Ankündigung nicht erfreut und sie musterte daher auch die Anwesenden. Allerdings stellte sie fest, dass keiner ihren Blick erwiderte.

Als Monsieur Laurent noch bekanntgab, dass es eine Million Schweizer Franken zu gewinnen gab, hielten die Gäste ihre Luft an. Die Stimmung im Saal war gedrückt, aber auch euphorisch wegen der in Aussicht gestellten eine Million Franken. Allerdings wurden sie unter fadenscheinigen Argumenten in die Schweiz gelockt, das war schon einigen dieser illustren Gästeschar klar geworden.

„An welche Bedingungen ist diese Werbeaktion überhaupt geknüpft?“, wurde nachgefragt. Eine Million Schweizer Franken, das war ein leicht verdientes Geld, überlegten sicherlich einige unter den Gästen. Doch keiner traute sich weitere Fragen zu stellen, denn Monsieur Laurent machte ein sehr ernstes Gesicht.

„Heute Abend erfahren Sie mehr darüber, denn dann wird sich der amerikanische Millionär selbst an Sie wenden!“, erwiderte Laurent mit gekünstelter, etwas nervöser Stimme. Er wünschte noch einen schönen Aufenthalt und auch die hypermodernen Spa-Einrichtungen im Hotel pries er an. Doch an diesen Spa-Einrichtungen hatte im Augenblick wohl niemand Interesse, denn keiner fragte nach. Vielmehr bemerkte Ulla Sommer, dass die Gäste der verschiedenen Grüppchen untereinander eifrig tuschelten.

„Auf der Einladung stand doch, dass die Tage als Erinnerung an vergangene Zeiten genutzt werden sollten!“, murmelte sie ärgerlich. „Da stand nichts von Produkten und Werbeaktionen. Was soll denn das, will uns dieser Hoteldirektor in die Irre führen?“, ereiferte sie sich. Allerdings nahm keiner der Gäste ihre Rede wahr oder ließ ihr überhaupt einen Blick zukommen oder ein freundliches Wort. Da stimmt was nicht!, überlegte sie. Wurden wir in eine Falle gelockt?

Dann war der Hoteldirektor verschwunden und die Gäste sich selbst überlassen. Ein paar schlenderten zur Rezeption, wo Luigi Salvatore eifrig hantierte.

Auch Ulla Sommer wollte sich an diesen Salvatore wenden, doch vor ihr stand eine behäbige, dunkelhaarige Frau, die auch einige Fragen in ihrem schwäbischen Dialekt an ihn richtete. Dabei bemerkte sie noch, wie der Rezeptionist ihr ein Namensschild überreichte. Sie hatte nur kurz darauf geschaut und gesehen, dass da Claudine Meister angegeben war. Das war wohl der Name dieser Frau.

Auch Ulla Sommer erhielt ein Namensschild. Eigentlich hätte sie nun auf ihr Zimmer gehen können. Aber diese unheimliche Atmosphäre, ja auch direkt feindselige Stimmung in den Räumen, gefiel ihr gar nicht. Neugierig starrten einige der Gäste auf ihr Namensschild. Dann wandten sie gleich ihren Kopf ab, als wäre Ulla Sommer eine Persona non grata. Stolz reckte sie ihren Körper und marschierte an den Grüppchen vorbei.

Jeder hielt nun sein Namensschild in den Händen, auf dem zunächst das Logo des GRANDHOTEL prangte und mit einer fetten Schrift, ganz groß darunter ‚OIL-Gruppe‘ in schwarz auf dem Schild zu lesen war. Jeder trug nun so ein OIL-Schild. Ulla Sommer wusste nicht, was überhaupt der Name OIL-Gruppe zu bedeuten hatte, doch das würde sie noch in Erfahrung bringen. Nicht umsonst war sie ja eine Krimi-Autorin. Ob die anderen mit diesem Namen was anfangen konnten, war für sie nicht zu ersehen. Alle starrten nur auf dieses Namensschild, als wären sie nun mit diesem Namen für alle Zeit damit festgenagelt.

Neben ihr stand ein Mann, der auch an seinem Namensschild herumnestelte und es sich am Revers seiner Jacke anheften wollte. Sie erkannte ihn wieder. Es war Peter Bloch. Seinen Namen hatte sie schon im Gästebuch an der Rezeption entdeckt.

Dann beugte sich dieser Mann zu ihr hinunter, und in seinem rheinischen Dialekt machte er sich auch kurz mit ihr bekannt.

„Wir sind ja eine richtig zusammengewürfelte Gruppe“, erzählte sie diesem Peter Bloch, der, wie sie irritiert bemerkte, zusammenzuckte, als sie ihn angesprochen hatte. Ob das mit meinem badischen Akzent zusammenhängt, registrierte sie nur kurz?

„Als Produkttester war ich noch nie unterwegs“, lachte sie spöttisch. Mit zusammengekniffenen Augen betrachtete er sie etwas keck, wie sie fand, nickte dann nur mit seinem Kopf und warf dann noch einen Blick auf die anderen Ankömmlinge. Besonders Claudine Meister hatte es ihm noch angetan.

„Bei mir rief eine sehr höfliche junge Dame an und wollte wissen, ob ich nicht Lust auf eine Reise in die Schweiz hätte. Die Kosten würden alle von einer Schweizer Firma übernommen. Dass da ein Millionär dahinter steckt, wusste ich nicht. Hatten Sie eine Ahnung davon?“, wandte sie sich lebhaft an Peter Bloch. Dieser schaute mehrfach um sich und entgegnete dann nur, dass auch bei ihm eine junge Dame angerufen und ihn zu diesem seltsamen Treffen in die Schweiz eingeladen hatte.

„Sie sprach allerdings von einer Erinnerungsreise in die Schweiz, wobei ich schon mehrfach in der Schweiz war, aber immer mit meiner Mutter Dora, die allerdings schon vor ein paar Jahren verstorben ist“, hörte sie Peter Bloch sprechen, den sie auf ca. 65 Jahre schätzte.

Doch dann verabschiedete sie sich von ihm und ging zum Fahrstuhl. Dort standen auch schon weitere Gäste aus der OIL-Gruppe zusammen.

Lust auf ein Schwätzchen mit den Leuten, die sie nur argwöhnisch musterten, hatte sie nicht. Sie musste ja auch noch zuhause anrufen und ihrem Mann von dieser merkwürdigen Reise in die Schweiz berichten, die sie jetzt schon ein bisschen bereute, denn mit diesem mysteriösen Verhalten dieser OIL-Gruppe ihr gegenüber konnte sie gar nichts anfangen. Doch sie erinnerte sich genau an die Worte der freundlichen Dame, die bei ihr angerufen hatte. Aber von einer Reise in die Vergangenheit hatte sie ihr nichts erzählt. Es sollte eine Erinnerungsreise werden, so stand es auch auf der Einladung, dachte Ulla Sommer nur kurz. Der rheinische Dialekt von Peter Bloch ging ihr auch nicht mehr aus dem Sinn und dieser merkwürdige Unterton, als er diese Erinnerungsfahrt anführte, konnte sie schon gar nicht einordnen.

Kapitel 2

Zum Abendessen wählte Ulla Sommer eine dezente Robe. Sie wusste ja nicht wie die anderen erscheinen würden. Über ihren Anblick war sie sehr erfreut, denn sie fand, dass sie bezaubernd aussah in ihrer schilfgrünen Satinhose und der dazu passenden Jacke. Darunter trug sie eine spitzenbesetzte beige Bluse. Ihre kurzen dunklen Haare, die natürlich immer wieder kunstvoll gefärbt wurden, kämmte sie burschikos nach hinten, und hielt sie mit einer silbernen Spange und einer roten Lotusblüte zusammen. Dazu trug sie silberne Pumps.

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