Ursula Hass - DAS GRANDHOTEL

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Es sollte eine Reise in die Vergangenheit werden. Ein amerikanischer Ölmillionär hatte eine illustre Gesellschaft in das Grandhotel in Davos eingeladen. Doch eine Bedingung wurde gesetzt: Ein alter Mordfall sollte aufgeklärt werden, in den diese Gäste vor zehn Jahren verstrickt waren. Dafür setzte er eine Million Franken als Belohnung aus. Ulla Sommer, eine der Protagonistinnen, die ihr Gedächtnis aufgrund eines Autounfalles verloren hatte, spürte die Feindseligkeiten, die ihr in diesem Hotel entgegengebracht wurden. Hinter dem alten Mordfall verbarg sich aber noch ein schreckliches Geheimnis, dem sie auf der Spur war, nicht zur Freude der Gäste.

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Als sie in ihrem schicken Cabriolet in die Einfahrt einbog, musterte sie argwöhnisch die verblichene Fassade. Die Einladung für ein paar Tage Erinnerungs-Feeling kam ihr eh ein bisschen merkwürdig vor. Aber, da sie gerade nichts zu tun hatte, wollte sie sich diese Tage im schweizerischen Davos auch nicht entgehen lassen. Zielstrebig ging sie den kiesbestreuten Weg entlang und trat in den Eingangsbereich des Hotels. Auch der Innenbereich vermittelte ihr das Bild, dass dieses Hotel schon ziemlich alt war. Es könnte Anfang bis Mitte des 19. Jahrhunderts gebaut worden sein. Die grünen, etwas abgewetzten Samtvorhänge passten genau zu dieser seltsamen Atmosphäre, die augenblicklich im Hotel vorherrschte.

„Ich glaube, dass ich schon bessere Hotels, als dieses gesehen habe“, murmelte sie halblaut, mehr zu sich selbst.

Sie setzte sich in einen Fauteuil, der ebenfalls in grünem Samt gehalten war, aber schon an vielen Stellen und Ecken des Samtbezugs ein bisschen speckig aussah. Eigentlich würde sie sich am liebsten in ihr Cabriolet verziehen und auf schnellstem Weg die Heimreise antreten. Doch irgendetwas hielt sie zurück. Im Augenblick konnte sie es selbst nicht sagen, was es war? War es diese eigentümliche Atmosphäre oder dieses alte, gespenstische Haus, das sie magisch anzog? Oder war es Neugierde und ihre doch immer wieder auftauchende Abenteuerlust, die sie bewog, hierzubleiben?, überlegte sie nur kurz, um dann doch mit einem Kopfnicken zum Ausdruck zu bringen, dass sie sich auf dieses Abenteuer einlassen wollte.

Als sie sich der Rezeption näherte, sah sie einen Herrn am Tresen stehen. Irgendwie kam ihr dieser Mann bekannt vor, aber erinnern konnte sie sich nicht, wann und wo sie seine Bekanntschaft gemacht hatte. Dann drehte sich der Mann um und erschrak auch ein bisschen, als er sie gesehen hatte, fing sich aber gleich wieder und machte den Weg zur Rezeption für sie frei.

Neugierig warf sie natürlich gleich einen Blick auf den Mann und auf die Eintragung im Gästebuch, das sie gerade wieder dem freundlichen Herrn hinter der Theke übergeben hatte. Sie bemerkte, wie plötzlich die Buchstaben vor ihren Augen zu tanzen anfingen.

„Peter Bloch!“, buchstabierte sie leise den Namen. Aber an einen Mann mit diesem Namen konnte sie sich beim besten Willen nicht erinnern. „Irgendwie kenne ich ihn!“, murmelte sie, blickte dann kurz um sich, ob es auch niemand gehört hatte und schimpfte mit sich selbst. Denn seit ihrem Autounfall hatte sie diese Angewohnheit mit sich selbst zu reden. Ihrem Mann gefielen diese Selbstgespräche auch nicht, deshalb beherrschte sie sich auch vor ihm, aber wenn sie alleine war, fingen ihre Gedanken wieder zu sprechen an. Mit wem sollte sie auch reden, es war ja keiner da. Ihre Kinder waren aus dem Haus und ihr Mann wollte noch nie so richtig wissen, was sie bewegte.

„Gut, dass Wilhelm zuhause geblieben ist!“, murmelte sie weiter. So altmodisch wie ihr Mann nun mal war, hätte er sicherlich das alte Hotel ganz nett gefunden, ging es ihr noch durch den Kopf. Hotels waren ihm eigentlich ein Gräuel und so hatten sie früher immer in Ferienwohnungen ihre Freizeit oder ihren Urlaub verbracht, wenn überhaupt einmal Urlaub angesagt war. Da sie beide in ihrer Berufsphase durch Arbeit eingedeckt waren, konnten sie gar nicht so oft Urlaub machen. Vor allem musste sie aufpassen, dass sie ihren Beruf und ihre Hobbys unter einen Hut bringen konnte. Selbst in der Rente waren sie gebunden.

Ulla Sommer richtete ihr Augenmerk auf einen weiteren Herrn, der gerade durch die Drehtür des Hotels hereinschneite. Diesen Mann kannte sie nun gar nicht. Er warf nur einen kurzen, freundlichen Blick auf sie, den sie auch erwiderte.

Als sie sich in das Gästebuch eingetragen hatte und ihren Pass dem lächelnden Herrn an der Rezeption, der sich mit Luigi Salvatore vorstellte, übergeben wollte, näherte sich auch der neue Ankömmling der Rezeption. Sie blieb noch ein bisschen stehen. Aus Neugierde wollte sie natürlich auch dessen Namen erspähen. Der neue Ankömmling stellte sich als Axel Lehmann vor.

Nur vage erinnerte sich Ulla Sommer an den Namen ‚Lehmann‘. Doch bei ihr wurde keine rühmliche Erinnerung wach. Dann kam auch schon der Page in einer schicken Uniform daher, der ihr Gepäck entgegennehmen wollte. Doch ihre Handtasche konnte der junge Page nicht ergreifen, denn diese hielt sie so fest, als wäre ein wahrer Goldklumpen in dieser Tasche vorhanden.

„Kommen Sie bitte, wir fahren im Fahrstuhl hoch! Sie sind im obersten Stockwerk untergebracht und genießen von dort eine herrliche Sicht auf die Berge“, beeilte sich der ebenfalls sehr höfliche Page zu sagen. Ihr kam dieser freundlich grinsende Page vor wie eine Figur aus einer anderen Welt, denn dieser Luigi Salvatore an der Rezeption hatte gar nicht so freundlich ausgesehen. Sie lächelte daher diesen Pagen sehr sanft an, denn irgendwie erinnerte er sie an ihre beiden Enkel, die jetzt allerdings schon älter waren als dieser Page, den sie auf Anfang 20 schätzte.

Oben angekommen drückte sie ihm noch einen Geldschein in die Hand, denn als knickrig wollte sie nicht dastehen. Sie warf kurz einen Blick in die geöffnete Tür dieser Suite, die anscheinend für sie reserviert war und vor lauter Begeisterung über das Interieur und den Blick in diese herrliche Schweizer Bergwelt entfuhr ihr auch ein kleiner dezenter Jubelschrei.

„Das sieht ja toll aus!“, rief sie begeistert aus und schnappte ihren Luxuskoffer, denn so schnell wie möglich wollte sie sich umziehen und ein bisschen die Umwelt erkunden. Unten sah sie schon ein paar Gäste auf der Terrasse sitzen, natürlich mit Ferngläsern. Auch sie wurde von diesem Blick in die magische Bergwelt angezogen, die sich an diesem Nachmittag durch die untergehende Sonne in einen rosaroten Elefanten verwandelte. Das Licht zauberte Schatten auf die riesige Bergkette, an die sich ihr Auge zuerst gewöhnen musste. Vor lauter Begeisterung spürte sie, dass ihr Herz immer höher schlug.

„Um 19 Uhr gibt es einen Aperitif im Foyer und um 19.30 Uhr ist das Dinner im Grand Salon angerichtet, Madame Sommer!“, rief der höfliche Knabe mit energischer Stimme aus, die aber zu der gedämpften Stimmung im Flur und in dieser Suite gar nicht passte. Für Ulla Sommer war dies einfach ein Ton zu laut.

„Merci!“, rief sie nur und wollte die Tür schließen. Doch da sah sie noch Peter Bloch um die Ecke kommen, der direkt neben ihr die Suite belegte.

„Bin mal gespannt, wer noch eine Suite erhalten hat?“, ging es ihr durch den Sinn. Doch dann hatte sie ihre Tür verschlossen. Ein Wort an den Ankömmling wollte sie nicht richten.

An der Rezeption trafen noch weitere Gäste ein. Annette Fischer kam mit Josef Haas. Arnim Hermann brachte seine Frau Renate mit, die im Rollstuhl saß. Claudine Meister und Karl Feistel kamen ebenfalls zusammen im GRANDHOTEL an. Jeweils getrennt traten an die Rezeption Albert Rehlein und Sonja Netter. Sie machten auch nicht den Anschein, dass sie sich kennen würden. Ebenfalls angereist war noch Ansgar Hoch. Es fehlten noch Norbert Neurer, Andreas Lichte und Dominik John. Luigi Salvatore schaute immer wieder auf die ihm vorliegende Liste, strich Namen für Namen aus und lächelte still und etwas hintergründig vor sich hin.

Für Ulla Sommer begann ein entspannter Nachmittag, den sie mit einem Buch auf der schönen Terrasse des Hotels verbringen wollte. Immer wieder schweifte ihr Blick hinüber zu den Schweizer Bergriesen, die schon Schnee auf ihren Spitzen zeigten. Eigentlich träumte sie glücklich vor sich hin und freute sich, dass sie diese Reise angetreten hatte. Ein sanftes Lächeln auf die kommenden Urlaubstage in dieser tollen Bergwelt konnte sie sich nicht verkneifen.

Später tauchte auch Peter Bloch auf der Terrasse auf. Er musterte Ulla Sommer immer wieder. In ihrem bunten Tupfenkleid sah sie aber auch bezaubernd und noch sehr jugendlich aus, wobei man ihr Alter nicht genau schätzen konnte. Ab und zu ging auch ihr Blick zu Peter Bloch hin, der sie an jemanden erinnerte. Doch das musste schon lange her sein, überlegte sie und widmete sich wieder ihrem Buch.

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