Barbara Cartland - Das Indische Abenteuer

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Als Major Iain Huntley die schöne junge Brucena Nairn kennenlernt, rettet er sie vor einer tobenden Menge auf einem Bahnhof in Indien. Doch weit davon entfernt, ihm dankbar zu sein, ist Brucena empört, und zugleich unwissend darüber dass Iain Huntleys Order besagt, keine Europäer nach Saugor reisen zu lassen. Sie ist auf dem Weg zu ihrem Vetter, Captain Sleeman und dessen Frau Amelie, um für diese als Nanny zu arbeiten und so ihrem kritischen Vater zu entfliehen, der sich einen Sohn wünschte und nur Fehler in ihr sieht. Aber Brucena findet viel mehr unter der indischen Sonne als nur ein Obdach bei Freunden…

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„Ich besuche“, erklärte sie endlich mit melodischer Altstimme, „Captain Sleeman und seine Frau.“

Major Huntley starrte sie ungläubig an.

„Die Sleemans?“ fragte er. „Ist das die Möglichkeit?“

„Finden Sie es denn so unwahrscheinlich?“ fragte Brucena Nairn zurück.

„Ich kann mir nicht vorstellen, daß William Sleeman Besuch erwartet - Besuch wie Sie, und mich nicht davon unterrichtet hat oder geeignete Vorbereitungen für Ihren Empfang getroffen hat.“

Brucena Nairn zuckte die Achseln.

„Wenn Sie diese Einstellung haben, gibt es für mich keinen Grund, noch mehr dazu zu sagen.“

Mit trotziger Gebärde hob sie den Kopf und blickte angelegentlich zum Fenster hinaus, als wäre das Gespräch hiermit für sie beendet.

Beinahe wider Willen mußte Iain Huntley lächeln. Diese Feindseligkeit, fand er, hatte etwas Erheiterndes angesichts der Tatsache, daß diese hübsche kleine Person keinerlei Recht hatte, in diesem Zug zu reisen, geschweige denn, ihm in dieser Hinsicht Widerpart zu bieten. Er hielt es für klug, einzulenken.

„Ich muß mich entschuldigen, Miss Nairn“, sagte er, „aber ich muß gestehen, Ihre Mitteilung hat mich überrascht. Seit einer Woche ist Saugor für alle Europäer gesperrt. Sie haben es ja eben am Bahnhof selbst miterlebt - es hat Unruhen gegeben in letzter Zeit, und wenn Sie zurückgeblieben wären, dann wären Sie möglicherweise in eine höchst unerfreuliche Situation geraten.“

„Worüber regen sich die Leute denn auf?“ erkundigte sich Brucena Nairn.

„Ach, um diese Jahreszeit gibt es meistens Unruhen“, antwortete Major Huntley ausweichend. „Aber ich begreife immer noch nicht, weshalb Captain Sleeman mich nicht davon unterrichtet hat, daß er Sie erwartet.“

Mit leichtem Erstaunen sah er, daß das junge Mädchen, das ihm gegenübersaß, schwach errötete und sehr unruhig wurde.

„Es stimmt doch, daß er und Mrs. Sleeman Sie erwarten?“ fragte er in verändertem Tonfall.

Einen Moment lang blieb es still, ehe Brucena Nairn mit leiser Stimme antwortete: „Ich - ich, hoffe es.“

„Sie hoffen es!“ wiederholte Major Huntley. „Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir erklären würden, was hier eigentlich vorgeht und wieso Sie hier sind.“

„Es besteht kein Anlaß -“, begann Brucena.

Dann traf ihr Blick den Major Huntleys, und beinahe gegen ihren Willen gab sie klein bei. Er hatte etwas an sich, dachte sie, das sehr gebieterisch wirkte, und das brachte sie gegen ihn auf; gleichzeitig aber war ihr klar, daß sie ihm nicht weiter trotzen konnte.

„Es ist - so“, erklärte sie deshalb. „Captain Sleeman ist mein Vetter.“

„Und er hat Ihnen vorgeschlagen, ihn in Indien zu besuchen“, warf Major Huntley ein, der glaubte, jetzt begriffen zu haben.

„Äh - nicht direkt.“

Die Worte kamen zögernd, und er blickte Brucena Nairn forschend an, ehe er weitersprach.

„Was meinen Sie damit?“ fragte er.

„Die Frau meines Vetters, Mrs. Sleeman, hat mir geschrieben und angefragt, ob ich ihr behilflich sein könnte, ein Kindermädchen zu finden. Sie - sie erwartet im nächsten Jahr ein Kind.“

Feine Röte stieg Brucena in die Wangen, als bereitete es ihr Verlegenheit, von so intimen Dingen zu sprechen, und Major Huntley sagte rasch: „Ja, ja. Das weiß ich.“

„Ich habe alle Hebel in Bewegung gesetzt, um eine anständige Person zu finden, die bereit gewesen wäre, nach Indien zu gehen, aber sie haben alle abgelehnt.“

Brucena fiel wieder ein, wie es gewesen war. Unmöglich, die schottischen Mädchen in Invernessshire davon zu überzeugen, Indien schön zu finden und eine Anstellung in diesem fremden Land wünschenswert. Nicht nur die Mädchen selbst waren gegen eine solche Reise gewesen, sondern noch mehr ihre Mütter.

„Ich laß doch meine Tochter nicht zu den Heiden gehen“, sagten sie, eine wie die andere. „Nein, sie bleibt hier, wo ich sie im Auge habe.“

„Aber es wäre doch ein großes Erlebnis, und man könnte viel dabei lernen“, hatte Brucena vorgebracht.

Worauf eine aufrechte Schottin erwidert hatte: „Meine Tochter kann auf solche großen Erlebnisse in ihrem Alter verzichten. Wenn Sie das so verlockend finden, Miss Brucena, warum fahren Sie dann nicht selbst rüber?“

Diese Antwort war es gewesen, die Brucena überhaupt erst auf den Gedanken gebracht hatte.

Im Moment hatte sie nur gelacht, aber später, als alle ihre Bemühungen, für Cousine Amelie ein Kindermädchen aufzutreiben, nichts fruchteten, war allmählich das Gefühl in ihr erwacht, daß Indien sie rief und es töricht von ihr wäre, diese Aufforderung auszuschlagen.

Zu Hause war sie schon seit langem nicht mehr glücklich, seit jener Zeit nicht mehr, als sie das Alter erreicht hatte, um zu erkennen, daß ihr Vater, der sich immer einen Sohn gewünscht hatte, nur bittere Enttäuschung empfand, wenn er sie sah.

General Nairn hatte nur zwei Interessen im Leben - sein Regiment und die Erhaltung des Namens seiner Familie. Seine größte Freude war es, in den Büchern zu blättern, in denen er die Geschichte der Nairns durch den Lauf der Jahrhunderte verfolgen konnte, um aufgrund der Aufzeichnungen zu beweisen, daß seine Vorfahren immerhin gefürchtete Kämpfernaturen gewesen waren.

Wohl schon zu einer Zeit, als er selbst noch ein Junge gewesen war, hatte er von dem Tag geträumt, an dem er Seite an Seite mit einem Sohn in den Kampf ziehen würde, um seine Kriegstrophäensammlung zu vergrößern, die die Wände von Schloß Nairn zierte.

Ich bin für Papa nur ein Mißgeschick, sagte sie sich, noch ehe sie neun Jahre alt war. Und in den Jahren darauf wurde ihr immer klarer, wie tief sein Groll gegen sie sein mußte, weil sie nicht der Sohn war, den er sich so sehnlich gewünscht hatte. Allein ihr Vorname brachte es ihr täglich von Neuem zu Bewußtsein.

,Bruce‘ - das war in der Familie der Nairns ein Name mit Tradition. Ihr Vater hatte sie ,Brucena‘ getauft, so als wollte er sich gegen den Willen der Götter auflehnen, die ihm den ersehnten Sohn verweigert hatten.

Vor zwei Jahren schließlich, als Brucenas Mutter gestorben war, hatte sich ihr Vater mit beinahe unziemlicher Eile wieder verheiratet. Er hatte eine junge Frau gewählt, die nur drei Jahre älter war als seine eigene Tochter; von der Erscheinung her jedoch hatte sie mit Brucena keine Ähnlichkeit. Man hätte sie vielleicht als ,gute Zuchtmutter' bezeichnen können.

Jean, eine robuste, kräftig gebaute Person ohne jeden Schimmer von Schönheit, war stolz darauf gewesen, die Frau des Herrn von Schloß Nairn zu werden; von dem Tag an jedoch, als sie ihrer Stieftochter zum ersten Mal begegnete, brachte sie dieser nur Abneigung entgegen. Es war unvermeidlich, daß Brucenas Schönheit, die Anziehungskraft, die sie auf Männer ausübte, den Neid einer so jungen Stiefmutter erweckte.

Die Spannungen, die zwischen Brucena und ihrem Vater immer bestanden hatten, vertieften sich, als die junge Frau ins Schloß einzog. Und als Jean dann vor sechs Monaten den heiß ersehnten Sohn und Erben zur Welt gebracht hatte, war Brucenas Lage auf Schloß Nairn unhaltbar geworden.

Ihr Vater fand ständig etwas an ihr auszusetzen oder zu bemängeln. Sie bemühte sich, den Haß in den Augen ihrer Stiefmutter zu ignorieren, aber sie war überzeugt, daß auch der verwöhnte und vergötterte kleine Sohn schon bald lernen würde, sie zu hassen.

Ich muß von hier fort, hatte sie nicht einmal gedacht, sondern tausendmal, doch sie wußte nicht, wohin sie sich wenden sollte.

Ihre Verwandten väterlicherseits wollten sie nicht bei sich aufnehmen, das wußte sie; sie hätten es auch unpassend gefunden, ihr eine Heimat zu bieten, ohne von ihrem Vater darum gebeten worden zu sein. Brucena hatte zwar ihrem Vater gegenüber dieses Thema nie erwähnt, aber sie war überzeugt, sein Stolz würde ihm niemals erlauben, seine Verwandten um eine Gefälligkeit zu bitten. Die meisten von ihnen interessierten ihn sowieso nicht, und er lud sie nur höchst selten aufs Schloß ein.

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